In >Traum und Leben< zeigt sich Ingrid Noll von ihrer sanften Seite. In diesen autobiografischen Geschichten springt man kopfüber in das Leben dieser großen Kriminalautorin. Spannend und berührend zugleich erzählt sie von ihrer in China verbrachten Kindheit, berichtet über ein internationales Studentinnenlager, erinnert sich an die Rolle ihres Vaters, gesteht, was sie am Älterwerden nervt und schreibt einen berührenden Brief an ihre verstorbene Mutter.
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Bewertung
2/5
07.02.2023
eBook (ePUB 3)
Recyclete Texte ohne roten Faden
Das Büchlein beginnt interessant mit der Erzählung über das Leben von Ingrid Noll in China. Im Laufe der nächsten Geschichten wiederholt sich der Inhalt etwas. Mal spricht Ingrid Noll davon, dass sie um die 70 ist, ihre Mutter 104. (Bei Erscheinungsdatum geht sie auf die 90 zu) In der nächsten Geschichte wird davon erzählt, dass ihre Mutter vor mehreren Jahren im Alter von 106 Jahren verstarb. Der zeitliche Sprung erklärt sich nicht.
Die Geschichten sind nett zu lesen, allerdings fehlt der rote Faden und wie erwähnt: Der Inhalt wiederholt sich.
Erst auf der Seite 46 des 50 seitigen Büchleins wird im Nachweis beschrieben, wo die Geschichten zuvor veröffentlicht wurden.
Das hätte ich gerne vorher gewusst. Vermutlich hätte ich dann von einer Anschaffung abgesehen.
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