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Produktbild: Das Mädchen, das nicht verschwinden wollte

Das Mädchen, das nicht verschwinden wollte Roman

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9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

893 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961225613

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Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

893 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961225613

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  • Bewertung

    5/5

    25.07.2024

    Buch (Paperback)

    Unglaublich originell!

    Ganz unterschiedliche Meinungen habe ich zu dem Buch von Thomas Franke gelesen. Nicht nur deswegen war ich sehr neugierig auf diesen Roman. Bisher wurde ich noch nie von einem Buch von Thomas enttäuscht und - surprise- dieses Mal auch absolut nicht. Im Gegenteil- ich finde die Idee des Buches und die Umsetzung einfach genial! Marvin, ein junger Mann, der beruflich schon so einiges ausprobiert und für nicht passend empfunden hat, bekommt überraschenderweise eine Stelle als Aushilfe in einem Buchantiquariat. Der Ladenbesitzer, ein sehr viel älterer Mann, ist etwas eigen und geheimnisvoll, steckt jedoch voller Lebensweisheiten. Als Marvin im Keller des Antiquariats seine „narratorische Apotheke“ entdeckt, entdeckt er ungewöhnliche Geschichten, die ihn auf Lebensfragen stoßen, denen er sich bisher nicht stellen wollte… Wieder einmal gelang dem Autor mit diesem Werk ein äußerst kreativer Roman. Ich staune jedes Mal über so viel Einfallsreichtum, aber auch über die ganz eigene humorvolle Sprache. Franke schreibt sehr originell, bild- und wortreich. Mir haben die einzelnen Geschichten der „narratorischen Apotheke“ extrem gut gefallen. Es sind eigentlich Gleichnisse voll mit Metaphern - Bilder für geistliche Wahrheiten oder sinnbildliche Darstellungen für die Reise des Lebens. Einige scheinen so abgespaced (ich hab mich echt gefragt: „wie um alles in der Welt kommt man auf sowas?“), dass ich lachen musste, aber sie sind einfach so wahr und lassen die großen Fragen des Lebens im neuen Licht erscheinen. Mich hat der Roman herausgefordert über die einzelnen „Gleichnisse“ nachzudenken und konkret zu fragen, wie ich das auf mein Leben münzen kann und was ich daraus lernen darf: Wo ist mein Horizont zu eng gesteckt und wo bedarf es einer Weitsicht um geistlich zu wachsen? Was denke ich über das Leben als Christ auf dem „engen Pfad“? Worauf stütze ich mich, wenn meine Reise anstrengend, mühsam wird und ich die Hoffnung verliere? Schöpfe ich das Leben bestmöglich aus? Das waren unter anderem die Fragen (für mich), auf die der Autor den Leser in unglaublich leichter und unterhaltsamer Art und Weise stößt. Ein Roman mit unglaublich viel Tiefgang und Originalität! Mich hat er komplett überzeugt und ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    5/5

    18.02.2024

    Buch (Paperback)

    Geschichten… spannend, lustig, verrückt oder zum Nachdenken anregend. Es war für mich eine Lust und Freude dieses Buch zu lesen.

    Das Buch „Das Haus der Geschichten“ des Autors Thomas Franke ist in einer Jubiläumsauflage im GerthMedien Verlag erschienen Marvin ist die Hauptfigur des Buches, durch seine Augen und Gedanken erlebt der Leser das Buch. Man könnte ihn als einen ewigen Studenten bezeichnen, der in den Tag hineinlebt und bisher nicht im „richtigen“ im Leben angekommen ist. Seine Beraterin in der Arbeitsagentur unterbreitet ihm ein neues Jobangebot, Marvin macht sich mit seinem Fahrrad, auf den Weg, um sich dort vorzustellen. Diese Arbeitsstelle ist in einem Antiquariat, der Besitzer Rasmus ist schon sehr alt und benötigt augenscheinlich Hilfe beim Auspacken und Sortieren der aufgekauften Bücher. Als Leser erleben wir die Handlung aus der Perspektive von Marvin, der sich so seine Gedanken macht. Im Keller des Geschäftes türmen sich die noch nicht einsortierten Bücher, aber hier befindet sich auch die von Rasmus angelegte sogenannte narratorische Bibliothek. Diese ist angefüllt mit Geschichten, die Menschen helfen sollen, die in ihrem Leben schwierig zu lösende Fragen oder Probleme haben. Diesen Geschichten sind sehr unterschiedlich, je nachdem in welcher Art von Krise der „Patient“ steckt. Alle haben aber für mich eines gemeinsam, in diesen Geschichten kann man lernen, die jeweiligen Krisen mit etwas Abstand zu betrachten. Zumal wenn man sich in einer Figur wieder erkennt, wie bei mir der Zwerg, der verzweifelt den Weg sucht und nicht die kleine Fee wahrnimmt, die ihm den Weg weisen will. Jede Geschichte war für mich überraschend, unterschiedlich nicht nur von den handelnden Personen her, sondern von dem Genre der Geschichten. So kam für mich keine Langeweile auf, weil sie mich persönlich in meiner Lebensgeschichte berührt haben, meine Eigenarten oder besonders herausfordernd die Schwächen und Stärken. Das war für mich mal lustig, mal spannend, irritierend auch mal traurig (aber mit Happyend!). Mich haben die Geschichten ein stückweit herausgefordert, mir einen Spiegel vorgehalten und einen kleinen Frühjahrsputz meiner Meinungen verursacht. Wer viele anregende, lustige, nachdenkliche Lesestunden möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.

  • Bewertung

    aus Birkenfeld

    5/5

    14.01.2024

    Buch (Paperback)

    die narratorische Apotheke

    "Das Haus der Geschichten" ist das Werk des Autors Thomas Franke. Mit insgesamt 367 Seiten ist der Roman als Taschenbuch Mitte Dezember 2023 in der Jubiläumsausgabe im GerthMedien-Verlag erschienen. Das Coverbild zeigt eine Bibliothek sowie aufgeschlagene Bücher, passend zum Titel und dem Inhalt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Protagonist Marvin Heider. Mit seinem 'Leihkater' Poseidon wohnt er in einer sanierungsbedürftigen Altbauwohnung in Berlin. Als eher erfolgloser Autor, pendelt Marvin seit Jahren zwischen Jobcenter und Versuchen eine Arbeit aufzunehmen. Aufgrund eines unerwarteten Jobangebots findet er sich plötzlich als Gehilfe eines geheimnisvollen alten Buchhändlers wieder. Im Keller des Antiquariats betreibt dieser eine 'narratorische Apotheke' - hier wird dem Kunden bei beispielweise 'anthropologischer Paradoxie' eine passende Geschichte verschrieben. Die 'narratorische Apotheke' birgt eine Sammlung von Geschichten, welche den Leser auf ungewöhnliche Reisen mitnehmen, und neue Denkanstöße geben. Schon bald kann sich auch Marvin der Faszination dieser Geschichten nicht mehr entziehen... Nachdem ich bereits den Roman "Das Mädchen, das nicht verschwinden wollte" von Autor Thomas Franke regelrecht verschlungen habe, habe ich mich voller Vorfreude an "Das Haus der Geschichten" gewagt. Erneut konnte mich der leichtfüßige, zugleich anschaulich beschreibende Schreibstil von Autor Thomas Franke packen und in seinen Bann ziehen. Ich habe den Roman daher innerhalb von zwei Tagen regelrecht verschlungen. Die Beschreibung der Figuren gelingt dem Autor sehr gut. Lebhaft und lebensnah sind deren Charakterzüge. So gibt es zum Einen den Protagonisten der Geschichte, den dreißigjährigen Marvin, welcher im Leben bisher noch nicht so recht vorangekommen ist und eine tollpatschige, zugleich aber auch liebenswerte Art an sich hat. Zum Anderen ist der alte Bibliothekar Rasmus-Salomo Eichdorff ein Geheimnis in sich. Reich an Lebenserfahrung und gestärkt in seinem christlichen Glauben, verschreibt er Geschichten. So ungewöhnlich diese Praktik klingt, versteht man deren Nutzen, hat man den Roman einmal selbst gelesen. Die dritte und ebenfalls wichtige Figur in der Handlungsgeschichte ist die junge Frau mit Namen Linnéa. Den Mund lässt sie sich nicht so schnell verbieten und wirkt von außen gesehen sehr taff. Doch in ihrem Inneren gibt es so einige Unsicherheiten, welche sie durch Ratschläge ihres Großvaters Rasmus-Salomo zu mindern versucht. Der 367 Seiten umfassende Roman ist in insgesamt 23 Kapitel unterteilt. In die Rahmenhandlung von Protagonist Marvin, dem geheimnisvollen Bibliothekar Rasmus-Salomo und dessen Enkelin Linnéa sind 8 Geschichten aus der 'narratorischen Apotheke' eingeflochten. Jede der einzelnen Erzählungen ist auch für den Leser ein echtes Erlebnis für sich und bietet viel Raum zur Interpretation. So ist es kein Wunder, dass der Roman "Das Haus der Geschichten" durchaus nachdenklich stimmt und dass dessen Lektüre danach auch erst einmal 'verarbeitet' werden muss. Viele Fragen zum christlichen Glauben, Denkanstöße zum Leben und Wirken Jesus Christus, dem Sinn des Lebens, Überlegungen zum Tod und was daraufhin folgen mag, werden beim Leser hervorgerufen. Auf einige hat man nach der Lektüre sicherlich eine konkretere Antwort - andere werden sicherlich noch einige Zeit unbeantwortet bleiben. Meiner Meinung nach ist "Das Haus der Geschichten" definitiv eine Lektüre, die den Leser prägt und ganz neue Erkenntnisse/ Ansichten hervorrufen kann. Daher vergebe ich gerne fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    12.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit den Augen eines Kindes

    „...Vor gut zwei Jahren war sie hier eingezogen. Sie hatte Blumenzwiebeln gekauft, es aber nicht geschafft, sie einzupflanzen. Noch immer hingen keine Gardinen an den Fenstern...“ Miriam hat beruflich viel erreicht. Sie träumt von einem weiteren unaufhaltsamen Abstieg. Darunter aber leidet ihr Privatleben. Außerdem suchen sie ab und zu Alpträume heim, in denen sie Kindheitserlebnisse aufarbeitet. Der Autor hat einen tiefgründigen Roman geschrieben und sich dabei besonderer Stilmittel bedient. Nach einem Zusammenbruch schickt er seine Protagonistin zu einer neuen Therapie. Als sie aus der Behandlung aufwacht, steht ihr kindliches Ich neben ihr. Sie braucht Zeit, bis sie sich daran gewöhnt hat. Nebenbei wartet beruflich eine schwierige Herausforderung auf sie. Eine Firma hat in Indien durch Schlamperei einen Unfall mit Toten verursacht. Ein deutscher Journalist war gerade in der Nähe. Nun ist es an Miriam, Schadensbegrenzung zu betreiben. Nur: Was sagt ihr Gewissen dazu? „...Je durchsichtiger die Architektur eines Gebäudes, desto undurchsichtiger die Geschäfte, die dort getätigt werden...“ Die Kindheitserlebnisse werden kursiv wiedergegeben. Sie waren die Ursache, dass Miriam ihre Familie verlassen und ihren Glauben über Bord geworfen hat. „...“Miriam“, Papas Gesicht blickt ernst auf sie herab. „Der Teufel in der Hölle feiert gerade ein Freudenfest. Und weißt du auch, warum?“ […] „Weil du die Sünde mehr liebst als Jesus.“...“ Damals ging Miriam in die sechste Klasse und hatte heimlich an der Sommerparty teilgenommen. Ihr kindliches Ich namens Jonna will ihr dabei helfen, diese Erlebnisse mit neuen Augen zu sehen. „...“Weißt du, warum der Weg zum Herzen Gottes so schmal ist?“ „Nein.“ „Weil er für Kinderfüße gemacht ist.“ Die Kleine strahlte sie an, als hätte sie alle Rätsel der Welt gelöst...“ Durch Jonna lernt Miriam, dass die Welt nicht nur Schwarz oder Weiß ist. Sie bekommt einen Blick auf die Liebe Jesus. Doch in ihrem Berufsleben geht sie weiter die vorgegebenen Wege. Allerdings hinterfragt sie immer mehr den Sinn ihres Tuns. Es gäbe viele Stellen aus den Gesprächen zwischen Jonna und Miriam, die ich hier anführen könnte. Das aber würde den Rahmen der Rezension sprengen. Eines aber wird deutlich. Ein kindliches Blick verändert die Sicht auf die Vergangenheit. Miriam erkennt, dass es um ihr eigenes Ich geht. Welche Konsequenzen wird sie ziehen? Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Hier werden auf ungewöhnliche Art Schmerzen und Verletzungen aufgearbeitet und der Weg zur Vergebung gegangen.

  • Nirvia

    aus Osterholz-Scharmbeck

    5/5

    11.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön tiefsinnige Geschichte die auf sanfte Weise auch über Gott spricht

    Erstmal lernen wir Miriam als taffe, manchmal knallharte und skrupellose Geschäftsfrau kennen. Sie ist sehr erfolgreich, steht mit beiden Beinen im Beruf und ihrer Beziehung. Aber sie hat eine bewegte Vergangenheit die sie immer wieder einholt. Durch eine Therapie mit der sie die strenge christliche Erziehung ihres Vaters verarbeiten möchte wird sie plötzlich von ihrem kindlichen Ich begleitet. Miriam beginnt zu verstehen, verarbeitet und lernt auch zu vergeben und wieder an Gott zu glauben. Thomas Franke hat einen wunderbaren Schreibstil. Modern, locker, flüssig und trotzdem sehr tiefsinnig. Mich haben sehr viele Emotionen während des Lesens erreicht. Die Gespräche die Miriam mit ihrem jüngeren ICH Jonna führt sind wahnsinnig emotional und haben mir neue Perspektiven auf die Religion gezeigt - aber auf eine ganz sanfte, angenehme Art - kein bisschen aufdringlich. Dieses Buch sollte man wirklich unbedingt lesen! Es wird mir lange im Kopf bleiben.

Kundinnen und Kunden meinen

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