Produktbild: Fucktown
Band 1

Fucktown

3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Jaron

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,1 cm

Gewicht

218 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89773-097-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Jaron

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,1 cm

Gewicht

218 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89773-097-7

Herstelleradresse

Jaron Verlag GmbH
Dorotheenstr. 37
10117 Berlin
DE

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  • Ste

    5/5

    20.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Kriminalroman der…

    Ein Kriminalroman der besonderen Art Inhalt: Ein Serienmörder hält Berlin in Atem. Sein Handeln erscheint diffus, ist aber immer außerordentlich brutal. Obwohl er während seiner Taten viele Spuren hinterlässt, gelingt es der Kommissarin Mechthild nicht, ihn dingfest zu machen. Zur Unterstützung kontaktiert sie ihren alten Kollegen Bo, der, nun in einem Kloster lebend, Berlin den Rücken gekehrt hatte, da die Stadt ihn zu verschlingen drohte… Persönliche Meinung: „Fucktown“ ist ein Kriminalroman von Sobo Swobodnik. Erzählt wird die Handlung von einer allwissenden Erzählerin, die eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven einnimmt (neben Mechthild, Bo und der Täterfigur auch weitere Polizisten, einen Politiker, einen Journalisten und verschiedene Figuren aus der Unterwelt Berlins). Interessant ist die Identität der allwissenden Erzählerin: Es ist die Stadt Berlin selbst, die in die Köpfe und Wohnungen der handelnden Protagonisten schaut. Die Kapitel von „Fucktown“ sind kurz; erzähltechnisch werden häufig schnelle Schnitte genutzt, sodass das Tempo der Handlung vergleichsweise hoch ist. Die Identität des Täters steht für die Lesenden – anders als für die Ermittelnden – bereits früh fest, allerdings schmälert dies nicht die Spannung des Romans. Denn: Viele Figuren – unabhängig ob „gut“ oder „schlecht“ – haben etwas zu verbergen, besitzen irgendeine Lasterhaftigkeit, die sukzessiv offenbart wird. Der Titel „Fucktown“ bezieht sich dabei auf zweierlei: Einerseits auf das Handeln der Figuren (diese sind ziemlich triebgesteuert). Andererseits auf die Stadt Berlin selbst, die als Moloch gezeichnet wird, der die dort längere Zeit verweilenden Menschen verschlingt, sie dabei transformiert und das Schlechteste in ihnen hervorkehrt (dieser Aspekt wird im Roman eindrücklich und nachhallend dargestellt). Neben dem Serienmörder tritt Berlin gewissermaßen als heimliche Antagonistin auf – allerdings wider Willen. Denn: Mehrmals beklagt sich die Stadt über ihre Rolle; häufig äußert sie Gesellschaftskritik und weist eine Schuld von sich. Die Wortwahl wie die Szenenbeschreibungen von „Fucktown“ sind explizit, meist umgangssprachlich mit einer Tendenz ins Obszöne (z.T. sind die Szenen wirklich harter Tobak). Insgesamt ist „Fucktown“ ein Kriminalroman der besonderen Art – dreckig (was hier nicht abwertend gemeint ist), freiheraus und ausgestattet mit einer interessanten Erzählstimme.

  • Bewertung

    4/5

    20.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Kriminalroman der besonderen Art

    Inhalt: Ein Serienmörder hält Berlin in Atem. Sein Handeln erscheint diffus, ist aber immer außerordentlich brutal. Obwohl er während seiner Taten viele Spuren hinterlässt, gelingt es der Kommissarin Mechthild nicht, ihn dingfest zu machen. Zur Unterstützung kontaktiert sie ihren alten Kollegen Bo, der, nun in einem Kloster lebend, Berlin den Rücken gekehrt hatte, da die Stadt ihn zu verschlingen drohte… Persönliche Meinung: „Fucktown“ ist ein Kriminalroman von Sobo Swobodnik. Erzählt wird die Handlung von einer allwissenden Erzählerin, die eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven einnimmt (neben Mechthild, Bo und der Täterfigur auch weitere Polizisten, einen Politiker, einen Journalisten und verschiedene Figuren aus der Unterwelt Berlins). Interessant ist die Identität der allwissenden Erzählerin: Es ist die Stadt Berlin selbst, die in die Köpfe und Wohnungen der handelnden Protagonisten schaut. Die Kapitel von „Fucktown“ sind kurz; erzähltechnisch werden häufig schnelle Schnitte genutzt, sodass das Tempo der Handlung vergleichsweise hoch ist. Die Identität des Täters steht für die Lesenden – anders als für die Ermittelnden – bereits früh fest, allerdings schmälert dies nicht die Spannung des Romans. Denn: Viele Figuren – unabhängig ob „gut“ oder „schlecht“ – haben etwas zu verbergen, besitzen irgendeine Lasterhaftigkeit, die sukzessiv offenbart wird. Der Titel „Fucktown“ bezieht sich dabei auf zweierlei: Einerseits auf das Handeln der Figuren (diese sind ziemlich triebgesteuert). Andererseits auf die Stadt Berlin selbst, die als Moloch gezeichnet wird, der die dort längere Zeit verweilenden Menschen verschlingt, sie dabei transformiert und das Schlechteste in ihnen hervorkehrt (dieser Aspekt wird im Roman eindrücklich und nachhallend dargestellt). Neben dem Serienmörder tritt Berlin gewissermaßen als heimliche Antagonistin auf – allerdings wider Willen. Denn: Mehrmals beklagt sich die Stadt über ihre Rolle; häufig äußert sie Gesellschaftskritik und weist eine Schuld von sich. Die Wortwahl wie die Szenenbeschreibungen von „Fucktown“ sind explizit, meist umgangssprachlich mit einer Tendenz ins Obszöne (z.T. sind die Szenen wirklich harter Tobak). Insgesamt ist „Fucktown“ ein Kriminalroman der besonderen Art – dreckig (was hier nicht abwertend gemeint ist), freiheraus und ausgestattet mit einer interessanten Erzählstimme.

  • krimi_wahnsinn

    aus Lilienthal

    2/5

    17.02.2023

    eBook (ePUB)

    Zuviel des Guten

    Inhalt: In Berlin kommt es zu einem Mord an 2 Drogendealern. Mechthild und Polizeipsychologin Katrin zur Mühlen holen den verdeckten Ermittler Bu zur Hilfe. Kurz danach geschieht ein weiterer Mord. Auch im Drogenmillieu scheint es einige Unruhen seitdem zu geben. Mechthild versucht mit ihrem Team den Serienmörder zu fassen, hat aber kaum Anhaltspunkte. Nach und nach kommt es in Berlin zu weiteren Morden und Bu wird wieder als verdeckter Ermittler eingesetzt. Dann plötzlich kommt es zu einer neuen Spur, die genau zum Täter führt. Doch dann kommt es zu einem viel größeren Problem im Berliner Bundestag. Meinung: Ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich in den Krimi herein gefunden. Die verschiedenen Kapitel wurden jeweils aus der Sicht der Protagonisten geschrieben und zum Teil auch aus der Sicht der Stadt Berlin. Mir hat es persönlich an Spannung gefehlt und der Drogenkonsum und die Triebgesteuerten Protagonisten haben zum Teil deutlich meinen Lesefluss gemindert. Der Fall an sich ist hier meiner Meinung nach eher in den Hintergrund gerückt.

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