Warum gibt es bei uns keine Weinkönige? Passt Bier zu einer ernsthaften Kartoffelsuppe? Aufschnitt lieber fein oder normal? Lustvoll und schwelgerisch, präzise und skurril widmet sich Otto Jägersberg in seiner Kurzprosa nicht nur der Kulinarik, er streift bei seinen Alltagsbetrachtungen leichtfüßig durch die Nachbarschaft, in Gedanken über den Friedhof, neugierig durchs Boudoir und als Maler, Beobachter und komischer Chronist der Wirklichkeit durch Wälder und Städte.
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MaWiOr
aus Halle
5/5
31.10.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mit „Pianobar“ veröffentlichte…
Mit „Pianobar“ veröffentlichte der Diogenes Verlag einen Sammelband mit Beobachtungen, Anekdoten, Gedankenblitzen und Erinnerungen des deutschen Schriftstellers und Filmemachers Otto Jägersberg. Nun folgt mit „A la carte“ gewissermaßen eine Fortsetzung. Wieder serviert Jägersberg zahlreiche Denkanstöße, Aphorismen und Kürzestgeschichten. Ob Autobahnraststätte, Kafkas Uhren, Rindswurst am Frankfurter Römer, das Ausfüllen eines Totoscheines oder der Bierkonsum von Goethe … alles (meist kuriose) Themen, über die es sich aber lohnt, Gedanken zu machen. Die meisten Texte sind nur eine halbe Seite lang, manchmal auch nur drei, vier Zeilen. Eben spontane Einfälle, die keinerlei großer Erklärungen bedürfen.. Dieses Mal sind es knapp zweihundert Texte, die zum eigenen Nachdenken anregen. Eine willkommene Ergänzung zu der Lyrik und Prosa von Otto Jägersberg, die ebenfalls im Diogenes Verlag erscheint.
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