Produktbild: Bromley

Bromley (K)ein Agentenroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Abbildungen

mit 16 Abbildungen

Verlag

Zweitausendeins GmbH & Co. KG

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/3,1 cm

Gewicht

362 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96318-151-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Abbildungen

mit 16 Abbildungen

Verlag

Zweitausendeins GmbH & Co. KG

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/3,1 cm

Gewicht

362 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96318-151-1

Herstelleradresse

Zweitausendeins
Karl-Tauchnitz-Str. 6
04107 Leipzig
DE
buchhandel@zweitausendeins.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beste Empfehlung für Menschen, die gern mehrere Handlungsebenen in verschiedenen Kombinationen lieben

    Hm, „Bromley – (k)ein Agentenroman“ …. . Nichtvorhandenen Kinnbart streichend denke ich mir: Was zum Teufel habe ich da gerade eigentlich gelesen? Es fängt an wie ein billiger Agentenroman, entwickelt dann plötzlich völlig andere Figuren, der Autor wird mit einem Sack über dem Kopf nach hinten ins Buch entführt und zwischen den Zeilen gefangen gehalten, kann aber dank einer Shift-Taste noch Verbindung zum Leser aufnehmen, der wiederum von den neuen Handlungsträgern unbedingt abgeschreckt werden soll, um den neuen Figuren bei ihren Machenschaften nicht zu nahe zu kommen, denn das könnte durch den Untergrund gefährlich werden, der … usw… . Wenn Sie solche Satzumgetüme mögen, sind Sie bei Christian von Aster genau richtig! Hakenhand Hogan würde seine Walbeinpfeife aus dem Mund nehmen und sagen: „Tjo, des is man starker Tobak, nech?“ und T-Ragk, der Barbar, würde heftig dazu nicken. Damit wären schon mal zwei der handelnden, sprich entführenden Figuren „zu Wort“ gekommen, die man hier so nicht erwartet. Aber wenn mann oder frau oder divers sich darauf einlässt, eine fast autobiografisch anmutende Handlung in mehreren Ebenen wie bei einem gut gemachten Film zu verfolgen, auch sonst undenkbare Gegebenheiten einfach anzunehmen , ist das Buch ein Genuss, in dem auch beim zweiten oder dritten Lesen dann erst die vielen feinen Details zutage treten. So, nun habe ich auch wieder so ein Satzmonster geschaffen, aber wenn Sie wissen wollen, was es mit der notfußnotenbodenlukenöffnungsgadgethalsbandtragenden einäugigen Katze auf sich hat, sollten Sie sich das neue Werk des Meisters der Schachtelsätze unbedingt zulegen. PS: Wissen Sie eigentlich, was sich nachts zwischen zwei und vier Uhr in Ihrem Bücherregal abspielt, wenn die Personen in den Büchern ihren eigenen Interessen nachgehen? Sie wollen es bestimmt nicht wissen, ansonsten ist Ihre Nachtruhe vorbei und Geschichte. „Bromley“ ist da nur ein Beispiel…

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meisterhaftes Agentenromanimitationswürfelparadoxon

    Agentenromanimitationswürfelparadoxon „Bromley – kein Agentenroman“ Der im Oktober 2022 erschiene Roman Bromley, der ursprünglich ein Agentenroman werden sollte und letztendlich etwas ganz anderes, behauptungsweise weit besseres, geworden ist, nämlich eine Geschichte, die sich aus sich selbst herausschrieb, mit übrigens einigen ähnlich verzweigten Sätzen wie diesem hier, konnte demzufolge zur Veröffentlichung nur als Kein Agentenroman herausgegeben werden. Weshalb es theoretisch auch vermessen wäre, tatsächlich einen Autorennamen auf dem Cover zu nennen. Daher ließ der Zweitausendeins-Verlag zwar die Buchstaben Christian von Aster auf das Buch drucken, aber den Namen im Anschluss mehrmals mit rot wieder durchstreichen. Allein dieses Cover verrät, welch gewagter Irrsinn einen in diesem wahrhaft besonderen Buch erwartet. „Bromley ist ein Agent wie er im Buche steht. Auch in diesem. Allerdings nicht so wie geplant.“ Auf 319 Seiten schafft es die Geschichte, nicht nur den Autor, sondern auch die Leser an sich zu fesseln. Erstgenannten sogar wortwörtlich. Realität und Fiktion vermischen sich vor den eigenen Augen in einer Intensität und Authentizität, dass man das leibhaftige Gefühl erfährt, live bei der Übernahme des ursprünglichen Agententhriller-Narrativs durch eine einarmige Revolverheldin und ihrer auf Rache gesinnten Verbündeten zuzusehen und nichts dagegen unternehmen zu können, außer: weiterzulesen. Denn es sind die Leser, die die Infiltrantin loswerden muss, um ihren teuflischen Plan vollenden zu können und die Kontrolle über den Roman und alle darin befindlichen, inzwischen frei von ihrem Autor agierenden, Figuren zu erlangen. Doch genau das wird ihr, trotz ausgiebiger Klischeenutzung - aufgrund liebevoll und detailreich durchdachter Clous, Wendepunkte und einem wahrlich bunt, offen und fein gezeichneten Figurenarsenal … nicht nur aus dem ursprünglichen Roman des vermeintlichen Autors …, dem Witz, der Intelligenz und Dynamik der neu entstehenden Narrativkampfmischerzählung - überaus erschwert. Und während der Protagonist Bromley verschleppt und durch eine Lektorin und einen Liftboy-Statisten ersetzt wird, welcher sich erstaunlich entwickelt und letztendlich mindestens einen Namen verdient hat, inspirieren sich die Antagonisten gegenseitig zu immer raffinierteren und mutigeren Lebens- und Liebeswegen. Zusammen bringen sie nicht nur die Strukturen des alten, sondern auch des neuen Narrativs gefährlich ins Wanken. Diese 'Vendetta'-Geschichte spielt auf so vielen verschiedenen Ebenen, dass einzig die, und ich möchte betonen wie absolut nicht selbstverständlich eine derart umfangreiche Umsetzung durch einen Verlag ist, optische Ebenentrenn-Gestaltungsmeisterleistung des Buches, den Leser durch die immense Komplexität rettet. Und ich wage zu behaupten, dass dieses Werk nicht nur für Buchstabenjunkies, Metaebenenliebhaber/innen und Multifantasietheoriejongleure ein wahres Leckerli ist. Fazit: Ich liebe das Buch und kann unverblümt dekuvrieren, dass Herrn von Aster ein Meisterwerk gelungen ist, wie es keines in dieser Art je zuvor gegeben hat. Ich empfehle den Lesegenuss ausdrücklich, auch wenn dieses Buch ganz sicher nicht für den leichte-Kost-/ Gelegenheitsleser geschaffen ist – aber das ist diese Rezension ja auch nicht.

  • A.J.

    5/5

    19.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Agentenromanimitationswürfelpa…

    Agentenromanimitationswürfelparadoxon „Bromley – kein Agentenroman“ Der im Oktober 2022 erschiene Roman Bromley, der ursprünglich ein Agentenroman werden sollte und letztendlich etwas ganz anderes, behauptungsweise weit besseres, geworden ist, nämlich eine Geschichte, die sich aus sich selbst herausschrieb, mit übrigens einigen ähnlich verzweigten Sätzen wie diesem hier, konnte demzufolge zur Veröffentlichung nur als Kein Agentenroman herausgegeben werden. Weshalb es theoretisch auch vermessen wäre, tatsächlich einen Autorennamen auf dem Cover zu nennen. Daher ließ der Zweitausendeins-Verlag zwar die Buchstaben Christian von Aster auf das Buch drucken, aber den Namen im Anschluss mehrmals mit rot wieder durchstreichen. Allein dieses Cover verrät, welch gewagter Irrsinn einen in diesem wahrhaft besonderen Buch erwartet. „Bromley ist ein Agent wie er im Buche steht. Auch in diesem. Allerdings nicht so wie geplant.“ Auf 319 Seiten schafft es die Geschichte, nicht nur den Autor, sondern auch die Leser an sich zu fesseln. Erstgenannten sogar wortwörtlich. Realität und Fiktion vermischen sich vor den eigenen Augen in einer Intensität und Authentizität, dass man das leibhaftige Gefühl erfährt, live bei der Übernahme des ursprünglichen Agententhriller-Narrativs durch eine einarmige Revolverheldin und ihrer auf Rache gesinnten Verbündeten zuzusehen und nichts dagegen unternehmen zu können, außer: weiterzulesen. Denn es sind die Leser, die die Infiltrantin loswerden muss, um ihren teuflischen Plan vollenden zu können und die Kontrolle über den Roman und alle darin befindlichen, inzwischen frei von ihrem Autor agierenden, Figuren zu erlangen. Doch genau das wird ihr, trotz ausgiebiger Klischeenutzung - aufgrund liebevoll und detailreich durchdachter Clous, Wendepunkte und einem wahrlich bunt, offen und fein gezeichneten Figurenarsenal … nicht nur aus dem ursprünglichen Roman des vermeintlichen Autors …, dem Witz, der Intelligenz und Dynamik der neu entstehenden Narrativkampfmischerzählung - überaus erschwert. Und während der Protagonist Bromley verschleppt und durch eine Lektorin und einen Liftboy-Statisten ersetzt wird, welcher sich erstaunlich entwickelt und letztendlich mindestens einen Namen verdient hat, inspirieren sich die Antagonisten gegenseitig zu immer raffinierteren und mutigeren Lebens- und Liebeswegen. Zusammen bringen sie nicht nur die Strukturen des alten, sondern auch des neuen Narrativs gefährlich ins Wanken. Diese 'Vendetta'-Geschichte spielt auf so vielen verschiedenen Ebenen, dass einzig die, und ich möchte betonen wie absolut nicht selbstverständlich eine derart umfangreiche Umsetzung durch einen Verlag ist, optische Ebenentrenn-Gestaltungsmeisterleistung des Buches, den Leser durch die immense Komplexität rettet. Und ich wage zu behaupten, dass dieses Werk nicht nur für Buchstabenjunkies, Metaebenenliebhaber/innen und Multifantasietheoriejongleure ein wahres Leckerli ist. Fazit: Ich liebe das Buch und kann unverblümt dekuvrieren, dass Herrn von Aster ein Meisterwerk gelungen ist, wie es keines in dieser Art je zuvor gegeben hat. Ich empfehle den Lesegenuss ausdrücklich, auch wenn dieses Buch ganz sicher nicht für den leichte-Kost-/ Gelegenheitsleser geschaffen ist – aber das ist diese Rezension ja auch nicht.

  • Bewertung

    aus Eisenach

    4/5

    12.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Liftboy im Flüchtigkeitsfehlerdepot

    In einem für derartige Zusammenkünfte einschlägigen Hotel wartet Agent Brom­ley auf ein kon­spi­ra­ti­ves Tref­fen. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Eine Revol­ver­hel­din über­nimmt die Kont­rolle über das Hotel. Dabei wird sie von einem halb­nack­ten Wil­den und einem Pira­ten­kapi­tän unter­stützt. Und Brom­ley wird aus dem Ver­kehr ge­zo­gen. Das kann doch gar nicht sein! Immer­hin ist das sein Roman, des­sen Titel­held er ist. Und der spielt im 21. Jahr­hun­dert und nicht in der Vor­zeit, der Ära der Pira­ten oder der Zeit des Wil­den Wes­tens. Was läuft hier? Was passiert, wenn ein Autor in seinen eigenen Roman hinein ent­führt wird? Und wie kom­men nie ver­öffent­lichte Figu­ren sei­ner frü­hen Geh­ver­suche als Schrift­steller in diese Ge­schichte hin­ein? Und die wich­tigste Frage: Was muss Chris­tian von Aster ge­raucht haben, um auf solche völ­lig ab­sur­den Ein­fälle zu kom­men? Auch wenn man als Leser durch die Ge­stal­tung des Covers und den Klap­pen­text na­tür­lich schon darauf vor­be­rei­tet ist, dass man es hier garan­tiert mit kei­nem rich­ti­gen Agen­ten­roman zu tun hat, fragt man sich nach ein paar Sei­ten, wo­ran man mit die­sem Buch eigent­lich ist. Beim Weiter­lesen er­schließt sich erst lang­sam der ganze – na­tür­lich be­ab­sich­tigte – Wahn­sinn die­ser Ge­schichte. Wenn man doch den Mut auf­bringt wei­ter­zu­lesen, offen­bart sich lang­sam, dass die­ses Buch doch eine Ge­schichte er­zählt, die am Ende sogar irgend­einen Sinn er­gibt. Wenn man sich da­rauf ein­lässt, macht es sogar wirk­lich Spaß. Als besonders schwierig erweist es sich, diesen „Agentenroman“ einem Genre zu­zu­ord­nen. Ein­deu­tig klar ist eigent­lich nur, dass es kein Agen­ten­roman ist. Humor passt schon bes­ser. Unterm Strich würde ich das Buch wegen di­ver­ser Hand­lungs­ele­mente unter Fan­tasy ein­stu­fen, ob­wohl es kein ein­zi­ges der eigent­lich üb­lichen Ele­mente die­ses Gen­res ent­hält. Aller­dings ist selbst die­ser Ein­ord­nungs­ver­such wahr­schein­lich erst zu ver­ste­hen, wenn man das Buch selbst ge­lesen hat. Fazit: Dieses Buch ist mit keinem, das ich kenne, auch nur halbwegs ver­gleich­bar. Ent­weder fin­det man es genial – oder Müll­tonne.

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