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Wo die Winterrose blüht

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2022

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,8 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Seidengrau / Mokka

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

Winter Rose

Übersetzt von

Dorothea Weiland

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-281-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2022

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,8 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Seidengrau / Mokka

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

Winter Rose

Übersetzt von

Dorothea Weiland

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-281-6

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: info@francke-buch.de

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  • buchfeemelanie

    aus Alzey

    5/5

    17.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Genre: Unterhaltung Erwartung:…

    Genre: Unterhaltung Erwartung: Ein bewegendes Buch auf zwei Ebenen Meinung: Das Cover gefällt mir gut . Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen, sodass ich gut in das Buch hinein gekommen bin. Dieses Buch hat mich wirklich bewegt! Ich finde die beiden Protagonistinnen richtig gut. Gerade Grace hat mich mit ihrem Mut und ihrer Fürsorge sehr beeindruckt. Ich habe mich oft gefragt, wie ich in dieser Situation gehandelt hätte. Aber auch Allie konnte mich mit ihrer Hartnäckigkeit und ihrem Willen zur Hilfe überzeugen. Was ich auch in dem Teil der Vergangenheit sehr gut beschrieben fand waren die Angst und die Zustände von Entbehrungen, Kälte oder Hunger. Das hat mir mehr als einmal eine Gänsehaut verursacht. Das Buch ist rund und das Ende passend. Fazit: Voll überzeugte 5 Sterne

  • Dreamworx

    aus Berlin

    4/5

    18.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht. (L. Zenetti)

    1943 Frankreich. Mitten im Zweiten Weltkrieg entscheidet sich die aus dem amerikanischen Oregon stammende Quäkerin Grace Tonquin, sich als Fluchthelferin zu engagieren, um mit Hilfe von Roland möglichst viele jüdische Kinder von Frankreich nach Spanien zu bringen und vor den Nazis zu retten. Während dieser Zeit und all der Gefahren verlieben sich Grace und Roland und gründen später mit den geretteten Geschwistern Marguerite und Elias in Oregon eine Familie, die sich nach dem Krieg einigen Herausforderungen stellen muss… 2003 Oregon. 60 Jahre später sucht die schwangere Addie Holt verzweifelt einen Knochenmarkspender für ihren schwerkranken Pflegevater Charlie. Die Suche nach Verwandten gestaltet sich schwierig, weil Charlie dabei keine große Hilfe ist. Aber nach und nach glückt es Addie, die geheimnisvolle Familiengeschichte Charlies aufzudecken und deren Spuren zu finden… Melanie Dobson hat mit „Wo die Winterrose blüht“ einen gefühlvollen Roman vorgelegt, der gut zu unterhalten weiß. Der flüssige, farbenfrohe und empathische Schreibstil der Autorin lässt den Leser über wechselnde Zeitebenen in eine komplexe Familiengeschichte eintauchen, die sich erst nach und nach wie ein Puzzle entfaltet und sein ganzes Bild preisgibt. Während die eine Zeitebene die Vergangenheit von Grace im Jahr 1943 präsentiert, erlebt der Leser in der anderen die Suche von Addie im Jahr 2003. Grace‘ mutiger Einsatz während des Krieges zeigt einmal mehr auf die vielen helfenden und mitfühlenden Hände, die im Verborgenen so viel bewirkt und Leben gerettet haben. Sie ist tief verwurzelt in ihrem Glauben und schöpft daraus die Kraft für die Sicherung der Kinder. Auch Addie ist tief in ihrem Glauben verankert und gibt die Hoffnung nicht auf, ihren Pflegevater irgendwie retten zu können. Ihre verbissene Recherche bringt Erkenntnisse zum Vorschein, die auch für Addie eine große Überraschung sind und sie Charlie so von einer ganz neuen Seite kennenlernt. Die Zeitenwechsel greifen gut ineinander und tragen zur Steigerung der Spannung bei. Allerdings hat die Geschichte auch einige Längen, dazu erscheinen manche Dinge einfach nicht plausibel oder wurden völlig unnötig in die Handlung eingebracht, um dann für die eigentliche Geschichte keinen Nutzen zu bringen. Der christliche Aspekt wurde jedoch sehr gut eingewebt, geht es doch um Schuld und Vergebung, Gottvertrauen und Hoffnung. Die Charaktere wurden mit menschlichen Eigenschaften ausgestattet und lebendig in Szene gesetzt, jedoch kommen sie dem Leser trotz aller Emotionalität der Geschichte nicht nah genug. So muss sich dieser als Zaungast begnügen, der die Szenerie beobachtet. Grace ist eine Frau, die aus ihrem Glauben Kraft und Mut schöpft. Sie hat ein großes Herz, ist mitfühlend, hilfsbereit und liebevoll. Charlie lässt sich schon lange von seiner Schuld beherrschen, die ihn nicht nur verzweifeln, sondern auch aufgeben lässt. Addie ist wie ein Pitbull, sie verbeißt sich in ihr Vorhaben, lässt sich von Niederschlägen nicht aufhalten und kämpft sich wie eine Löwin immer weiter. Zusätzlich spielen auch Roland, Marguerite, Lois und Grace‘ Mutter Ruby wichtige Rollen in dieser komplexen Geschichte. „Wo die Winterrose blüht“ ist ein unterhaltsamer Roman über zwei Zeitebenen und überzeugt durch seine Mischung aus Familiengeschichte, historischem Hintergrund, Geheimnissen und Verwicklungen, deren Emotionalität den Leser ein ums andere Mal trifft. Verdiente Leseempfehlung mit einigen Abstrichen!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    4/5

    18.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Menschen, die aus dem Glauben…

    Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht. (L. Zenetti) 1943 Frankreich. Mitten im Zweiten Weltkrieg entscheidet sich die aus dem amerikanischen Oregon stammende Quäkerin Grace Tonquin, sich als Fluchthelferin zu engagieren, um mit Hilfe von Roland möglichst viele jüdische Kinder von Frankreich nach Spanien zu bringen und vor den Nazis zu retten. Während dieser Zeit und all der Gefahren verlieben sich Grace und Roland und gründen später mit den geretteten Geschwistern Marguerite und Elias in Oregon eine Familie, die sich nach dem Krieg einigen Herausforderungen stellen muss… 2003 Oregon. 60 Jahre später sucht die schwangere Addie Holt verzweifelt einen Knochenmarkspender für ihren schwerkranken Pflegevater Charlie. Die Suche nach Verwandten gestaltet sich schwierig, weil Charlie dabei keine große Hilfe ist. Aber nach und nach glückt es Addie, die geheimnisvolle Familiengeschichte Charlies aufzudecken und deren Spuren zu finden… Melanie Dobson hat mit „Wo die Winterrose blüht“ einen gefühlvollen Roman vorgelegt, der gut zu unterhalten weiß. Der flüssige, farbenfrohe und empathische Schreibstil der Autorin lässt den Leser über wechselnde Zeitebenen in eine komplexe Familiengeschichte eintauchen, die sich erst nach und nach wie ein Puzzle entfaltet und sein ganzes Bild preisgibt. Während die eine Zeitebene die Vergangenheit von Grace im Jahr 1943 präsentiert, erlebt der Leser in der anderen die Suche von Addie im Jahr 2003. Grace‘ mutiger Einsatz während des Krieges zeigt einmal mehr auf die vielen helfenden und mitfühlenden Hände, die im Verborgenen so viel bewirkt und Leben gerettet haben. Sie ist tief verwurzelt in ihrem Glauben und schöpft daraus die Kraft für die Sicherung der Kinder. Auch Addie ist tief in ihrem Glauben verankert und gibt die Hoffnung nicht auf, ihren Pflegevater irgendwie retten zu können. Ihre verbissene Recherche bringt Erkenntnisse zum Vorschein, die auch für Addie eine große Überraschung sind und sie Charlie so von einer ganz neuen Seite kennenlernt. Die Zeitenwechsel greifen gut ineinander und tragen zur Steigerung der Spannung bei. Allerdings hat die Geschichte auch einige Längen, dazu erscheinen manche Dinge einfach nicht plausibel oder wurden völlig unnötig in die Handlung eingebracht, um dann für die eigentliche Geschichte keinen Nutzen zu bringen. Der christliche Aspekt wurde jedoch sehr gut eingewebt, geht es doch um Schuld und Vergebung, Gottvertrauen und Hoffnung. Die Charaktere wurden mit menschlichen Eigenschaften ausgestattet und lebendig in Szene gesetzt, jedoch kommen sie dem Leser trotz aller Emotionalität der Geschichte nicht nah genug. So muss sich dieser als Zaungast begnügen, der die Szenerie beobachtet. Grace ist eine Frau, die aus ihrem Glauben Kraft und Mut schöpft. Sie hat ein großes Herz, ist mitfühlend, hilfsbereit und liebevoll. Charlie lässt sich schon lange von seiner Schuld beherrschen, die ihn nicht nur verzweifeln, sondern auch aufgeben lässt. Addie ist wie ein Pitbull, sie verbeißt sich in ihr Vorhaben, lässt sich von Niederschlägen nicht aufhalten und kämpft sich wie eine Löwin immer weiter. Zusätzlich spielen auch Roland, Marguerite, Lois und Grace‘ Mutter Ruby wichtige Rollen in dieser komplexen Geschichte. „Wo die Winterrose blüht“ ist ein unterhaltsamer Roman über zwei Zeitebenen und überzeugt durch seine Mischung aus Familiengeschichte, historischem Hintergrund, Geheimnissen und Verwicklungen, deren Emotionalität den Leser ein ums andere Mal trifft. Verdiente Leseempfehlung mit einigen Abstrichen!

  • TochterAlice

    aus Köln

    4/5

    24.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Grace befindet sich in den…

    Grace befindet sich in den letzten Monaten - aber das wissen nur wir, sie natürlich noch nicht - des Zweiten Weltkriegs in Südfrankreich, um jüdischen Kinder bei der Flucht zu helfen. Für die Quäkerin aus dem beschaulichen Oregon, die gleichwohl schon so einiges erlebt hat, ist es eine große Umstellung, die sie mithilfe ihres starken Glaubens meistert. Nach dem Krieg findet sie sich mit Roland, den sie in Frankreich kennen- und liebengelernt hat und drei "übriggebliebenen" jüdischen Kindern als Familie in Oregon wieder, wo sie Haus und Grundbesitz ihrer Großeltern geerbt hat. Roland ist um die halbe Welt gereist, um sie wiederzufinden und nun, in Zeiten des Friedens sind sie bereit, hier eine Existenz aufzubauen. Doch es zeigt sich, dass es manchmal in Friedenszeiten schwieriger ist, als im Krieg, ausgeglichen zu leben - zunächst ist es Graces Mutter Ruby, eine überkandidelte Hollywood-Diva, die sie nicht in Ruhe lassen will und dann machen auch noch einige Kinder Schwierigkeiten. Ein schönes Buch, in dem ich gerade die sehr authentisch geschilderten Situationen in Kriegs- und Nachkriegszeiten genoss. Das Ende insgesamt - also inklusive der dorthin führenden Entwicklungen - war mir dann aber doch deutlich zu dramatisch.

  • annislesewelt

    aus Wülfrath

    4/5

    20.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    blühen auch wenn alle anderen erfroren sind

    "Eine Winterrose. Eine schlichte, aber starke Pflanze, die immer noch ihre Schönheit ausstrahlt, wenn alle anderen Blumen in den Wintermonaten schon längst verblüht waren." Zitat S. 148 Das hier ist mein erstes buch von Melanie Dobson aber definitiv nicht das letzte. Ich lese gerne Romane die zur Zeit des 2. Weltkrieges spielen denn bei aller Grausamkeit der vergangenen Zeit, es gab sie - die Winterrosen die blühten wenn alle anderen schon erfroren waren - die starken Frauen und Männer die bereit waren ihr Leben für andere in Gefahr zu bringen. "Wo die Winterrose blüht" ist ein wunderbarer und sehr vielschichtiger Roman mit tollen und tiefgehenden Charakteren und einer grandiosen Geschichte. Erzählt wird sie auf zwei Zeitebenen wobei mich der historische Teil von Anfang an gepackt hat und der zeitgenössische Teil erst etwas später. Im historischen Teil geht es um Grace. Eine junge Fluchthelferin die mit mehreren Kindern auf dem Weg aus dem besetzten Frankreich über die Pyrenäen ist um die Kinder zu retten. Mit ihrem Mann, Elias und Marguerite (zwei der Kinder denen sie das Leben gerettet hatte und deren Verwandte nicht aufzufinden waren) baut sie sich ein neues Leben auf. Doch der Albtraum der Vergangenheit lässt sie alle nicht los und das Leben wird schwer, das Glück und der Frieden drohen zu zerbrechen. Im zeitgenössischen Teil geht es um Addie deren Ersatzvater Charlie an einer schweren Erbkrankheit leidet. Sie möchte ihm helfen und sucht nach Verwandten. Ihre Suche führt sie zum Tonquin Lake, dorthin wo Grace früher gelebt hat. Doch Grace ist verschwunden, niemand scheint etwas zu wissen und alles ist sehr geheimnisvoll. Auch die Nebencharaktere sind spannend, vielschichtig und interessant. Am liebsten war mir da Louis, Addie trifft ihn bei ihrer Suche und auch seine Geschichte ist sehr spannend. Doch auch die Frage wo sich die beiden Erzählstänge treffen werden, wie sie verbunden sind und wie die Antworten auf die vielen Fragen lauten, hat mich beschäftigt. Der Schreibstil ist wunderbar sanft, leicht zu lesen, getragen, treffend und berührend. Die Geschichte geht zu Herzen und lässt einen nicht los. Man möchte wissen wie es weitergeht und mag das Buch nicht aus der Hand legen. Ganz stark fand ich die Botschaft die dieses Buch vermittelt und zwar die Tatsache das Gott aus großem Versagen wunderbares wachsen lassen kann. Wenn auch sonst der Glaube nur zurückhaltend thematisiert wurde ist diese so wichtige und tröstende Nachricht deutlich eingearbeitet und macht Mut. "Wo die Winterrose blüht" ist ein starkes Buch über schwere Schuld, großes Trauma, Herzensnot, Verletzungen aber auch Neuanfängen, Liebe und Vergebung.

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