• Produktbild: Der schlimmste Mensch der Welt
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Der schlimmste Mensch der Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Medium

DVD

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 12 Jahren

Studio

Koch Media

Genre

Komödie

Spieldauer

123 Minuten

Originaltitel

Verdens verste menneske

Sprache

Deutsch, Norwegisch

Tonformat

Deutsch: DD 5.1, Norwegisch: DD 5.1

Bildformat

16:9 (1,85:1)

Besetzung

Renate Reinsve + weitere

Regisseur

Joachim Trier

Komponiert von

Ola Fløttum

Erscheinungsdatum

25.08.2022

Produktionsjahr

2021

Verpackung

Softbox

EAN

4020628670733

Beschreibung

Produktdetails

Medium

DVD

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 12 Jahren

Studio

Koch Media

Genre

Komödie

Spieldauer

123 Minuten

Originaltitel

Verdens verste menneske

Sprache

Deutsch, Norwegisch

Tonformat

Deutsch: DD 5.1, Norwegisch: DD 5.1

Bildformat

16:9 (1,85:1)

Besetzung

  • Renate Reinsve
  • Anders Danielsen Lie
  • Herbert Nordrum
  • Maria Grazia Di Meo

Regisseur

Joachim Trier

Komponiert von

Ola Fløttum

Erscheinungsdatum

25.08.2022

Produktionsjahr

2021

Verpackung

Softbox

EAN

4020628670733

Herstelleradresse

MFP Tonträger
Carl-Miele-Straße 22
33442 Herzebrock-Clarholz
DE

Email: info@mfp.de

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  • Bewertung

    4/5

    01.01.2023

    DVD (DVD)

    Third Life Crisis

    Sehr einfühlsam porträtiert der Film die Entscheidungen mit denen man sich Ende 20 Anfang 30 so herumschlägt. Hat mich genau da abgeholt und viel Eindruck hinterlassen. Hervorragend produziert, innovativ geschrieben, wärmste Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    17.07.2025

    BluRay (Blu-ray)

    Bester Film seit der Pandemie(?)

    Seit Corona haben sich viele Dinge geändert im Leben. Etwas, das ich selber mehr als gut beobachten konnte, ist wie aktuelle Filme immer uninteressanter werden und auch wie der Diskurs um Film (insbesondere online) immer unerträglicher werden. Kein Film der nach 2020 rauskam hatte bei mir irgendwie großartig was ausgelöst, entweder war es mittelmäßiger Slop den man nach dem Abspann schon vergessen hatte oder es war einfach zu viel avant-garde und hatte keinerlei Unterhaltungswert. Aus diesem Grund habe ich größtenteils Klassiker in den letzten Jahren konsumiert, da bin ich auch wieder aufs neue überrascht, was es da noch alles zu entdecken gibt. Nun hatte ich diesen Film mal bestellt, mit ein wenig Hintergrundwissen, welches mich aber mehr als neugierig machte. Und, wow, ich war dermaßen umgehauen von dem Film! Endlich konnte ich erkennen, dass es auch in den letzten Jahren noch Meisterwerke gab. Der schlimmste Mensch der Welt scheint vielleicht auf den ersten Blick recht standardhaft daherzukommen, die Grundidee jedenfalls scheint vielleicht nicht zu beeindruckend zu sein. Recht schnell jedoch wurde der Film unheimlich dicht in deiner Dramaturgie und man drang immer tiefer in die Erfahrungen der Protagonisten ein. dazu kommt, wie unfassbar gut dieser Film umgesetzt war. Der Film war visuell beeindruckend, ohne zu sehr das Visuelle in den Vordergrund zu rücken und andere (mMn wichtigere) Elemente eines Spielfilms zu verdrängen (wie es öfters bei auf Social Media überhypten A24 Filmen der Fall ist, finde ich). Eine letzte Sache auf die ich eingehen will, ist die Protagonistin Julie; sie ist einerseits großartig gespielt, auf der anderen Seite ist auch das Konzept der Figur extrem interessant im Hinblick auf die Ambivalenz ihrer moralischen Einstellungen und Persönlichkeit. Sie hätte eine Figur sein können, die entweder zu simpel gestaltet worden wäre, oder zu der man (aufgrund der zuvor genannten Ambivalenz) keine Connection aufbauen könnte. Doch das war glücklicherweise nicht der Fall! Für mich ist dieser Film ohne Zweifel der beste, der in den letzten 5 Jahren rauskam. Dabei belasse ich es einmal mit dieser Bewertung.

  • Der Medienblogger

    4/5

    03.06.2022

    BluRay (Blu-ray)

    Dauerhaft ungebunden sein

    Einfach nur ankommen wollen: DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT (Joachim Trier, NOR 2021) porträtiert eine junge Frau auf der Suche nach Erfüllung in der Beziehung, im Berufsalltag und im Zwischenmenschlichen. Der Film ist ein Ausdruck einer dauerhaften Ungebundenheit in der Millenial-Generation. Norwegischer Beitrag für den „Besten Internationalen Film“-Oscar Als Auftakt für das Sommerkino am Kulturforum Berlin zeigte die Yorck-Kinogruppe am 1. Juni den norwegischen Beitrag zur internationalen Sparte der diesjährigen Oscar-Verleihung. Ein kühler Wind fegt über die Stuhlreihen, als die ersten Szenen des Dramas auf der aufblasbaren Leinwand flimmern – und doch verlasse ich das Kinogelände mit einer Wärme im Herzen, die lange nachhallt. Im Zentrum der Handlung steht Julie (Renate Reinsve), die sich am Anfang ihrer Dreißiger mit einem Gefühl des ständigen Auf-der-Suche-sein konfrontiert sieht. Ihr fällt es schwer, sich an Orte, Dinge und Menschen zu binden – liebt sie doch so sehr die Autonomie, das spontane Treibenlassen und die Neuanfänge. „Ich fühle mich, als hätte ich eine Nebenrolle in meinem eigenen Film“ „Ich fühle mich, als hätte ich eine Nebenrolle in meinem eigenen Film“ – mit diesen Worten beschreibt sie ihr Umfeld, das ihr Handeln beeinflussen möchte: Ihr deutlich älterer Partner Aksel (Anders Danielsen Lie) vergisst nicht seine Reife und angebliche Überlegenheit zu betonen, da er wisse, was gut für sie sei. Ihr Umfeld hegt zahlreiche Erwartungshaltungen an sie: Wann kommen die Kinder? Wann entscheidest du dich endlich, welchen Beruf du wählst? Und doch schweift Julies Blick immer wieder in die Ferne – als würde sie auf etwas Besseres, Erfüllteres warten, das noch unentdeckt in der Ferne liegt. Renate Reinsve verkörpert eine taffe und selbstironische Frau – glänzt aber vor allem in den schonungslosen Momenten, in denen sie die Abhängigkeit von ihren Mitmenschen realisiert. Subtile Tonveränderung schafft vielschichtiges Bild von Julie Die Mise en Scène inszeniert eine gemütliche und behagliche Atmosphäre innerhalb des Handlungsortes Oslo, was im Kontrast zu dem stetigen Fluchtinstinkt von Julie steht. Besonders sticht eine Szene hervor, in der Julie durch die gesamte Stadt ihrem Glück hinterher rennt, während alle Zivilist:innen im Freeze sind. Auch sorgen die Voice-Overs der Erzählerin, die die Figuren proaktiv unterbricht, um genau denselben Wortlaut wiederzugeben, für komische Momente. Der Film ist in 12 Teile zuzüglich Pro- und Epilog gegliedert. Dies schafft eine Grundlage für eine angenehm episodenartige Erzählstruktur. Während die erste Hälfte durch humorvolle Sinnsuche und Probierfreude gekennzeichnet ist, widmet sich Julie schlussendlich einer Selbstreflexion und schmerzhaften Wertbeimessung von Erinnerungen. Diese Tonveränderung kommt subtil, und schafft ein vielschichtiges Bild von der Protagonistin. Es bereitet Freude, sie auf ihrer Selbstfindung zu beobachten, und den Wunsch nach ständiger Autonomie und der Angst vor Intimität im eigenen Denken zu entlarven. So lassen sich diese Auswirkungen einer durchkapitalisierten, digitalen Sozialisierung, die uns vereinsamen lässt, in den Kontext mit dem Titel des Films bringen: Julie ist wirklich nicht DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT, im Gegenteil. Vielmehr liegt hier ein Indiz für Anpassungsversuche und resultierende Selbstkritik in einer erwartungsvollen Gesellschaft vor, der Julie ausgesetzt ist. Fazit DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT ist ein beflügelnder und ehrlicher Film – und ein Ausdruck für den fehlenden Bindungswillen einer jungen Generation.

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  • - Cannes-Interviews mit Renate Reinsve und Joachim Trier (ca. 14 Minuten)
    - Trailer