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Die Anderen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,4/11,5/3,2 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Other Americans

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6145-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,4/11,5/3,2 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Other Americans

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6145-3

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi? Familiengeschichte? Liebesgeschichte?

    Nora konnte nach ihrem Schulabschluss nicht schnell genug ihre Heimatstadt in der Mojave-Wüste hinter sich lassen. Doch jetzt muss sie zurückkehren, denn ihr überalles geliebter Vater ist bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Direkt vor dem familieneigenen Diner wurde er nachts angefahren und getötet. Nora glaubt nicht an einen Unfall, zusammen mit ihrem alten Schulfreund Jeremy, der jetzt als Polizist arbeitet, versucht sie herauszufinden, was in der Unfallnacht tatsächlich passiert ist. Sie stößt dabei auf Lügen und Ablehnung. Auch ihr überalles geliebter Vater wird in ein ganz anderes Licht gerückt. "Die Anderen" ist ein unglaublich vielschichtiges Buch - ein Krimi, eine Familiengeschichte, eine Liebesgeschichte. Ein Buch über Immigration, Verlust, Trauerbewältigung und Familienstreitigkeiten. Ich habe es sehr sehr gerne gelesen.

  • literarisches.seemannsgarn

    aus Rostock

    4/5

    27.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es hätte Potenzial zum Meisterwerk gehabt..

    Zugegeben, diese Rezension fällt mir etwas schwer. Ich fand dieses Buch wirklich gut so wie es ist. Aber, das Buch hätte Potenzial zum Sehr gut und Meisterwerk gehabt. Die Autorin ist selbst eine schwarze Frau und verarbeitet in ihrem Roman den Alltag eines Menschen mit anderem Ethnisches Hintergrund. Im eigenen Land werden die Protagonistin nicht anerkannt, da ihre Eltern aus Marokko geflohen sind. Nun ist ihr Vater tot. Wahrscheinlich ermordet. Steht da der Rassismus hinter? Laila Lalami macht sehr wichtige Themen auf und lässt sie auch offen. Oder diese werden schnell unglaubwürdig abgefrühstückt. Zum Beispiel die Affäre ihres Vaters. Erst ein riesen Ding in der Handlung und wird am Ende noch schnell zugemacht. Und so ist es mit allen wichtigen Themen, die ich hier nun nicht auflisten will, um noch etwas die Spannung zu wahren. Das Ende war unbefriedigend. Begann das Buch mit ausführlichen Erzählungen und Rückblicken, wurde das Buch am Ende immer schneller und die letzten Seiten wurde nur schnell zu gemacht um das Buch dann zu beenden. Schade..

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    4/5

    30.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fremde im eigenen Land

    Wenn man sich die Ausgangssituation in Laila Lalamis „Die Anderen“ anschaut, erwartet man einen Kriminalroman: Es ist Nacht, als Driss Guerraoui vor seinem Diner überfahren wird und seinen Verletzungen erliegt. Der Fahrer flüchtet unerkannt. Unfall oder Absicht, das ist die entscheidende Frage, denn der Restaurantbesitzer ist ein marokkanischer Einwanderer. Vor 35 Jahren nach Amerika gekommen, von dem Wunsch getrieben, für sich und seine Familie eine sichere Existenz zu schaffen. Hat sich dem Leben in der neuen Heimat bis zur Selbstverleugnung angepasst, muss sich aber dennoch immer wieder mit Anfeindungen auseinandersetzen, ist seinem direkten Nachbar ein Dorn im Auge. Aber würde dieser wirklich so weit gehen und ihn töten? Lalami lässt verschiedene Personen zu Wort kommen, von denen jede/r auf die einen oder andere Weise in den Todesfall involviert ist. Sei es die Tochter des Opfers, der Nachbar, der Veteran, die ermittelnde Polizeibeamtin oder der Passant, der sich illegal im Land aufhält. Alle kommen abwechselnd zu Wort, konzentrieren sich in ihren sauber getrennten Abschnitten aber nur bedingt auf die Fahrerflucht. Wir erfahren Einzelheiten aus ihrem Leben, lernen ihre Ängste kennen, erfahren, was sie umtreibt. Diese wechselnden Perspektiven legen entlarvend den Zustand der Gesellschaft bloß, richten den Blick auf die „anderen Amerikaner“, die in Amerika Geborenen mit Brüchen in der Biografie, die nicht dazugehören. Die polizeilichen Ermittlungen bilden zwar den Rahmen, aber dieser Plot hat mehr zu bieten. Damit hat die Autorin das Rad zwar nicht neu erfunden, aber dennoch einen Roman mit Substanz abgeliefert. Eine Familiengeschichte, ein Memoir, ein Gesellschaftsporträt, die Geschichte einer großen Liebe und ein bisschen Krimi. Sie erzählt stimmig von Aufbruch und Ankommen, Erwartungen, Enttäuschungen und Vorurteilen, von Ausgrenzung und vom Fremdsein im eigenen Land.

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