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Denk ich an Kiew Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.07.2022

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,7/14,3/3,8 cm

Gewicht

554 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

The Memory Keeper of Kyiv

Übersetzt von

Rainer Schumacher + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2832-1

Beschreibung

Rezension

"Ein erschütternder Roman, der gekonnt Gegenwart und Vergangenheit verknüpft und lange nachhallt. Mit ihrer bewegenden Geschichte von Liebe und Widerstand gibt Erin Litteken ungehörten Opfern eine Stimme." BÜCHER Magazin, 07.2022 "Die Autorin führt den Lesenden einfühlsam und sehr bewegend einen vergessenen sowie grausamen (und vielleicht auch unbekannten) Aspekt der ukrainischen Geschichte ins Bewusstsein und gibt somit ungehörten Opfern eine Stimme. [...] Ein sehr bewegendes und ergreifendes Buch, das durch die Aktualität der Geschichte besonders betroffen macht." Elisabeth Kemper, Medienprofile, 11.2022 "Es ist ein tragisch-gewaltiger Geschichtsbrocken, den die Autorin [...] betont romanhaft angeht, aber somit auch leicht lesbar macht." Malve Gradinger, Münchener Merkur, 07.01.2023 "Ein eindringlich geschriebener historischer Roman, der erschüttert und nachwirkt. Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!" Manuela Fuchs, Appenzeller Zeitung, 26.01.2023 "Mit ihrer bewegenden Geschichte von Liebe und Widerstand gibt Erin Litteken ungehörten Opfern eine Stimme." Stadt-Anzeiger, 12.01.2023

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.07.2022

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,7/14,3/3,8 cm

Gewicht

554 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

The Memory Keeper of Kyiv

Übersetzt von

  • Rainer Schumacher
  • Dietmar Schmidt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7857-2832-1

Herstelleradresse

Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE
produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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Ergreifende Zeitgeschichte

Bewertung am 13.12.2022

Bewertungsnummer: 1842902

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Denk ich an Kiew „hat mir zeitweise Gänsehaut verbreitet. Unglaublich, was die Menschen in der Ukraine aushalten mussten. Die Geschichte erzählt von der Protagonistin Katja, die ihre Kindheit in der Ukraine verbracht hat und dort ihre menschenunwürdigen Erlebnisse in ein Tagebuch aufschreibt. Die Autorin springt von der Vergangenheit zur Gegenwart und erzählt von Katjas Enkelin Cassie, die das besagte Tagebuch findet. Nach und nach kommt die schreckliche Geschichte von Katja und ihrer Familie an das Tageslicht. Es beschreit eine tragische und bestürzende Zeit unter der Macht von Stalin und dessen Gefolge. Eine Aufarbeitung des Erlebten ist nie geschehen und so leiden alle Überlebenden maßlos. Trotz all der schrecklichen Szenen waren einige Passagen so wundervoll romantisch und einfühlsam beschrieben und ich konnte so richtig tief in das Buch eintauchen. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen. Das Cover gefiel mir auch schon auf den ersten Blick. Es verkörpert all das schöne der Ukraine und trotz zeigt es das schreckliche Leid.

Ergreifende Zeitgeschichte

Bewertung am 13.12.2022
Bewertungsnummer: 1842902
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Denk ich an Kiew „hat mir zeitweise Gänsehaut verbreitet. Unglaublich, was die Menschen in der Ukraine aushalten mussten. Die Geschichte erzählt von der Protagonistin Katja, die ihre Kindheit in der Ukraine verbracht hat und dort ihre menschenunwürdigen Erlebnisse in ein Tagebuch aufschreibt. Die Autorin springt von der Vergangenheit zur Gegenwart und erzählt von Katjas Enkelin Cassie, die das besagte Tagebuch findet. Nach und nach kommt die schreckliche Geschichte von Katja und ihrer Familie an das Tageslicht. Es beschreit eine tragische und bestürzende Zeit unter der Macht von Stalin und dessen Gefolge. Eine Aufarbeitung des Erlebten ist nie geschehen und so leiden alle Überlebenden maßlos. Trotz all der schrecklichen Szenen waren einige Passagen so wundervoll romantisch und einfühlsam beschrieben und ich konnte so richtig tief in das Buch eintauchen. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen. Das Cover gefiel mir auch schon auf den ersten Blick. Es verkörpert all das schöne der Ukraine und trotz zeigt es das schreckliche Leid.

Erschütternde Chronik von Angst und Tod

Bewertung aus Stuttgart am 27.10.2022

Bewertungsnummer: 1813704

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In den 1930er Jahren lebt Katja sorgenlos in ihrem Dorf bei Kiew, mit den Gedanken an eine blühende Zukunft mit ihrem Freund aus Kindheitstagen. Jäh unterbrochen werden ihre unschuldigen Träume, als Stalins Handlanger die Dorfbewohner zwingen, dem Kollektiv beizutreten, und jeden erschießen oder deportieren, der sich dagegen wehrt. Anfangs kann Katja zusammen mit ihrer Schwester ein kleines bisschen Glück genießen, als sie beide die innigen Stunden der frisch Verheirateten genießen. Doch der Schrecken nimmt zu und fordert bald schon persönliche Verluste. Jahrzehnte später entdeckt Cassie im Haus ihrer Großmutter in Illinois ein Tagebuch. Bobby hat nie über ihre Vergangenheit in ihrer ukrainischen Heimat erzählt. Nun, am Ende ihrer Tage, überlässt sie ihrer Enkelin ihr Tagebuch aus jungen Jahren, das aus einer Zeit voller Angst und Tod erzählt. In zwei Zeitschienen erzählt die Autorin Erin Litteken aus der leidvollen Geschichte der Ukraine in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, als Russland die Ukraine, die „Brotkammer Europas“, bewusst aushungerte, um die Bevölkerung in die Kolchosen zu zwingen, sowie vom Leid einer jungen Frau, deren geliebter Ehemann bei einem Unfall starb. Es ist vor allem Katjas Geschichte, die mit voller Wucht einschlägt, wenn sie von Angst, Leid und Tod und vom Holodomor an der ukrainischen Bevölkerung erzählt. Dagegen wirkt Cassies Geschichte eher unbedeutend, sie verschwindet fast hinter Katjas Erzählung. Man spürt die Recherchen, die hinter Katjas Geschichte stehen; ihre Geschichte wirkt authentisch und ist äußerst realitätsnah erzählt. Die Publizierung einer solchen Erzählung während eines neuen Angriffs Russlands auf die Ukraine birgt auf politischer Ebene jede Menge Sprengstoff, was sicherlich mit den Absichten der Autorin übereinstimmt. Mich hat Katjas Geschichte aus ihrer ukrainischen Heimat zutiefst erschüttert, weiß ich doch, dass hinter dieser Erzählung jede Menge echtes Leid steht. Unbedingt möchte ich das Buch deshalb weiter empfehlen. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Erschütternde Chronik von Angst und Tod

Bewertung aus Stuttgart am 27.10.2022
Bewertungsnummer: 1813704
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In den 1930er Jahren lebt Katja sorgenlos in ihrem Dorf bei Kiew, mit den Gedanken an eine blühende Zukunft mit ihrem Freund aus Kindheitstagen. Jäh unterbrochen werden ihre unschuldigen Träume, als Stalins Handlanger die Dorfbewohner zwingen, dem Kollektiv beizutreten, und jeden erschießen oder deportieren, der sich dagegen wehrt. Anfangs kann Katja zusammen mit ihrer Schwester ein kleines bisschen Glück genießen, als sie beide die innigen Stunden der frisch Verheirateten genießen. Doch der Schrecken nimmt zu und fordert bald schon persönliche Verluste. Jahrzehnte später entdeckt Cassie im Haus ihrer Großmutter in Illinois ein Tagebuch. Bobby hat nie über ihre Vergangenheit in ihrer ukrainischen Heimat erzählt. Nun, am Ende ihrer Tage, überlässt sie ihrer Enkelin ihr Tagebuch aus jungen Jahren, das aus einer Zeit voller Angst und Tod erzählt. In zwei Zeitschienen erzählt die Autorin Erin Litteken aus der leidvollen Geschichte der Ukraine in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, als Russland die Ukraine, die „Brotkammer Europas“, bewusst aushungerte, um die Bevölkerung in die Kolchosen zu zwingen, sowie vom Leid einer jungen Frau, deren geliebter Ehemann bei einem Unfall starb. Es ist vor allem Katjas Geschichte, die mit voller Wucht einschlägt, wenn sie von Angst, Leid und Tod und vom Holodomor an der ukrainischen Bevölkerung erzählt. Dagegen wirkt Cassies Geschichte eher unbedeutend, sie verschwindet fast hinter Katjas Erzählung. Man spürt die Recherchen, die hinter Katjas Geschichte stehen; ihre Geschichte wirkt authentisch und ist äußerst realitätsnah erzählt. Die Publizierung einer solchen Erzählung während eines neuen Angriffs Russlands auf die Ukraine birgt auf politischer Ebene jede Menge Sprengstoff, was sicherlich mit den Absichten der Autorin übereinstimmt. Mich hat Katjas Geschichte aus ihrer ukrainischen Heimat zutiefst erschüttert, weiß ich doch, dass hinter dieser Erzählung jede Menge echtes Leid steht. Unbedingt möchte ich das Buch deshalb weiter empfehlen. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Denk ich an Kiew

von Erin Litteken

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Cornelia Gruber

Thalia Pasching – Plus City

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5/5

So schmerzhaft die Vergangenheit...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So schmerzhaft die Vergangenheit auch sein mag, ist sie es doch Wert erzählt zu werden, damit die nachfolgende Generation ihre Lehren daraus ziehen kann. Eine berührende und gleichzeitig sehr schockierende Geschichte, die einem auf jedem Fall zu Herzen geht.
  • Cornelia Gruber
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5/5

So schmerzhaft die Vergangenheit...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So schmerzhaft die Vergangenheit auch sein mag, ist sie es doch Wert erzählt zu werden, damit die nachfolgende Generation ihre Lehren daraus ziehen kann. Eine berührende und gleichzeitig sehr schockierende Geschichte, die einem auf jedem Fall zu Herzen geht.

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