Produktbild: Klangwunder

Klangwunder Wie die Kraft der Musik mich geheilt hat

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Abbildungen

mit Schutzumschlag und 16-seitigem Bildteil

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/2,4 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Messing / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86334-345-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Abbildungen

mit Schutzumschlag und 16-seitigem Bildteil

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/2,4 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Messing / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86334-345-3

Herstelleradresse

Adeo Verlag
Dillerberg 1
35614 Aßlar
DE

Email: info@scm-verlagsgruppe.de

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  • chuckipop

    aus Bünde

    4/5

    04.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Musik kann so viel bewirken!

    "Klangwunder" von Albrecht Mayer und Heidi Friedrich ist als gebundene Ausgabe mit 208 Seiten beim adeo Verlag erschienen. In seiner Biografie erzählt Albrecht Mayer, wie die Musik und seine Oboe ihm dabei halfen, sein schweres Stottern zu überwinden und von einem zutiefst unsicheren Menschen mit sehr geringem Selbstwertgefühl zu einem gefeierten Musiker zu werden. Mayer gewährt schonungslos Einblick in sein Leben, seinen Werdegang, seine Gedanken- und Gefühlswelt. Und er hatte es nicht nur in seiner Kindheit schwer, wo er unter seinem Sprachfehler und auch unter dem strengen Vater litt, sondern auch als Erwachsener, der zwar den Aufstieg zu einem bekannten Musiker geschafft hat, jedoch nach wie vor von Selbstzweifeln geplagt wird und natürlich immerzu hart arbeiten muss, um seine Position zu halten. Was sich auf der Bühne leicht und wundervoll anhört, ist in Wirklichkeit harte Arbeit und stete Selbstdisziplin, wie in so vielen künstlerischen Berufen. Ich fand Mayer Biografie gut erzählt und faszinierend, jedoch ist es etwas verwirrend, dass er keinen chronologischen Erzählverlauf gewählt hat, sondern die Kapitel in Themen unterteilt sind, wodurch es teilweise zu Überschneidungen und Wiederholungen kommt. Durchaus zu empfehlen, besonders für Musikliebhaber! :)

  • Heather_H

    4/5

    31.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Macht der Musik

    *INHALT* Albrecht Mayer beschreibt in dieser Biografie, wie aus dem stotternden, "seltsamen Kind" der bekannte Oboist wurde. Mit Hilfe der Oboe konnte er das Stottern überwinden, und fand seine Bestimmung. Zu seinem Talent kam unermüdliches, tägliches Üben, aber auch gute Lehrer, die ihm halfen, sein Potenzial zu entfalten. In 11 Kapiteln beschreibt er seinen Werdegang, bedeutende Momente in seiner Karriere und im Privatleben, welche Komponisten ihm warum besonders nahe sind und welche Auswirkungen die Pandemie auf ihn hatte. Eingefügt sind auch einige Fotos aus seinem Leben. *MEINE MEINUNG* Die Autobiografie wird nicht chronologisch erzählt, sondern thematisch. Jedes Kapitel hat eine Überschrift, manche haben auch Zwischenüberschriften, unter denen der Erlebnisse oder Eindrücke zusammen fasst, die thematisch zusammen gehören. Mir hat diese nicht-chronologische Erzählweise zu Beginn sehr gut gefallen, aber mit der Zeit haben sich manche Inhalte wiederholt, das hat mich ein wenig irritiert. Manche Überschriften fand ich nicht ganz passend, und am Schluss hatte ich ein wenig den Eindruck, dass ein roter Faden fehlt, der die Kapitel zusammen bindet. Albrecht schreibt aus der Ich-Perspektive und gibt tiefe Einblicke in seine Gedanken und Gefühle, zeigt den Privatmenschen hinter dem gefeierten Musiker. Er berichtet schonungslos von seinen Selbstzweifeln und den eigenen Unzulänglichkeiten, den Gefahren und Schwierigkeiten, die das Leben als Musiker mit sich bringt, wie man sich behaupten muss, bis man seinen Platz gefunden hat. Sein immerwährendes Streben nach Perfektion, die Sucht nach dem Adrenalinrausch auf der Bühne, nach dem Applaus des Publikums, und den Unterschieden zwischen dem Menschen auf der Bühne und dem stilleren und ruhigeren Privatmann Albrecht. Ich bin aber irgendwie nicht ganz warm mit dem Buch geworden, hatte irgendwie den Eindruck, dass es nur an der Oberfläche kratzt, trotz vieler tief blicken lassender Passagen. Die Sprache hat mich nicht ganz mitgenommen, ich fand sie ein wenig steif. Trotzdem fand ich das Buch interessant, habe es gern gelesen, und viel über eine sehr interessante Persönlichkeit gelernt.

  • Bewertung

    aus Hilzingen

    4/5

    22.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Einblicke in das Leben des Ausnahmemusikers Albrecht Mayer

    In der Biografie "Klangwunder" wird uns das Leben des Ausnahmemusikers Albrecht Mayer nahegebracht. Geschrieben wurde dieses Buch mit der Co - Autorin Heidi Friedrich. Mir war Albrecht Mayer zuvor völlig unbekannt , als ich ihn dann in einer Talkshow gesehen habe, war mir gleich klar, was für ein außergewöhnlicher und sympathischer Mensch er ist. So hat mich dieses Buch sehr interessiert. Albrecht Mayer schildert sehr ehrlich von seiner schwierigen Kindheit, seinem sehr strengen Vater, seinen Hemmungen und seinem minderwertigen Selbstwertgefühl. An erster Stelle seinem größten Handicap, das Stottern. Das war sehr emotional beschrieben und ich konnte mir ein Bild machen, wie er sich gefühlt haben muß. Sehr eindrucksvoll wird auch sein Weg zum Profimusiker beschrieben. Sehr beeindruckend und alles andere als einfach war dieser Weg an die Spitze! Einblicke gibt es auch in die Welt der verschiedenen Orchester und wie es dort zugeht. Zb., das Verhalten der Musiker untereinander, wenn nur die Besten der Besten zusammen musizieren. Diese Biografie empfand ich als sehr kurzweilig und lesenswert. An manchen Stellen hatte ich zwar das Gefühl, dass es Wiederholungen gab, hat mich aber nicht stark gestört. Was für mein Empfinden etwas zu kurz kam, war das Problem mit dem stottern. Da hätte ich etwas mehr erwartet. Im letzten Abschnitt des Buches wird dieses Thema zwar nochmal angeschnitten, ist aber an für sich eine Wiederholung aus dem ersten Abschnitt des Buches. Mir hat diese Biografie durch seine leichte und humorvolle Schreibart sehr gut gefallen, und mir wurde Albrecht Mayer so näher gebracht! Ich habe allergrößten Respekt vor Albrecht Mayers Können, seinem Durchhaltevermögen und seiner Arbeit als Oboist!

  • Bewertung

    aus Schönefeld

    4/5

    19.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Weg eines Ausnahmemusikers

    In "Klangwunder" beschreibt Albrecht Mayer seine Kindheit mit einem sehr autoritären, teilweise gewalttätigen Vater, seine eigenen Probleme mit dem Stottern und die Entdeckung der Oboe. Dieses Instrument wird zu seinem Rettungsanker und seiner Passion. In jedem freien Moment übt er und überwindet damit nicht nur das Stottern. Kurzweilig und ehrlich gibt Mayer einen Einblick seinen Weg zu den Philharmonikern. Neben viel Wunderbarem lässt er den Leser auch an Leid und Rückschlägen teilhaben und teilt das, was er auf seinem Weg gelernt hat. Ich konnte diese Autobiographie nicht aus der Hand legen. Auch wenn Mayer sich manchmal wiederholt, hat seine Geschichte mich tief berührt. Mehr als einmal habe ich einzelne Episoden mit in meinen Alltag genommen und noch lange darüber nachgedacht. Wer sich für Musik, Musiker oder besondere Menschen interessiert, sollte dieses Buch lesen! Klare Empfehlung!

  • sleepwalker

    3/5

    07.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich hätte das Buch so gerne…

    Ich hätte das Buch so gerne gemocht. Mehr kann ich über „Klangwunder: Wie die Kraft der Musik mich geheilt hat“ von Albrecht Meyer und Heidi Friedrich eigentlich gar nicht sagen. Die Lebensgeschichte des Oboisten ist sehr interessant, seine Wandlung vom stotternden Kind/Jugendlichen unter der Knute eines dominanten, strengen und oft aggressiven Vaters hin zu einem selbstbewussten Erwachsenen ist beispielhaft. „Für irgendetwas habe ich mich immer geschämt: Knochige Knie, schlaksiger Oberkörper, die Haare zu strohig, der Kopf zu rund. […] Und dann noch dieses verhängnisvolle Stottern.“ – er hat einige Zeit gebraucht, bis er sich selbst hinter der Scham gefunden und seinen eigenen Wert erkannt hat. So weit so gut. Eigentlich hätte aus dem Stoff ein ganz hervorragendes Buch werden können, wenn es denn sprachlich ansprechender gewesen wäre. Leider aber fand ich die Sprache zu nüchtern, fast hölzern und manche der Ausdrücke, die das Autoren-Duo verwendet, sind nicht korrekt. So hat Albrecht Meyers Vater, ein Kinderarzt, die „Taubstummensprache“ gelernt, um mit einigen seiner Patienten kommunizieren zu können. Leider gibt es eine solche Sprache überhaupt nicht, höchstens die Gebärdensprache. Auch der Begriff „taubstumm“ wird heute als solcher nicht mehr wirklich verwendet, schade, dass er in dem Buch trotzdem aufgegriffen wird. Leben und Werdegang des Musikers sind hochinteressant. Leider reihen sich eher belanglose, fast tabellarisch „abgearbeitete“ Passagen an durchaus lustige Schwänke aus dem Leben des Oboisten. Das Buch ist an sich chronologisch aufgebaut, mit einigen „Nachdenkereien“ am Ende der jeweiligen Kapitel, in denen Albrecht Mayer das Geschriebene ein bisschen rekapituliert und in einen gewissen Kontext setzt. Interessant fand ich die Idee des Vaters, dass das Oboespielen die Atmung des stotternden Kindes so beeinflussen könnte, dass sich sein Stottern bessern würde. Noch interessanter fand ich aber, dass das Stottern nicht durch das Blasinstrument, sondern mit den ersten Erfolgen und dem gewachsenen Selbstbewusstsein aufhörte. Lesenswert, wenn auch ein bisschen langatmig beschrieben, finde ich seine Zeit bei der Bundeswehr, die der äußerst unangepasste und fast aufmüpfige Mayer mehr schlecht als recht (und mit viel Arrest und Waffenputzen) hinter sich gebracht hat. Dass er sein Vorspiel bei den Berliner Philharmonikern ungewollt bekifft absolvierte, brachte mich hingegen herzlich zum Lachen. Das runde Ende findet das Buch mit dem Jahr 2020 und dem Lockdown, dem Homeschooling seiner fünfjährigen Tochter Laura und einem kleinen Einblick in sein Privatleben, der ihn als Familienmenschen abseits von Orchester und Karriere zeigt. Insgesamt ist es das Buch eines ehrlichen und äußerst selbstkritischen Menschen, der immer wieder versuchte, auf dem Boden zu bleiben, gleichzeitig aber ein Adrenalin-Junkie ist und ein gewisses Maß an Bewunderung und Applaus braucht. „Oboen-Gott“ oder „Bester Oboist der Welt“ – Bezeichnungen wie diese lehnt er ab. Perfektion sucht er aber auch im Instrument, so hat er sich sich zusammen mit dem Instrumentenbauer Ludwig Frank der Entwicklung der „perfekten Oboe“ verschrieben. „Albis Oboe“ spielte er zum ersten Mal 2008 in der New Yorker Carnegie Hall. Wie gesagt, wäre das Buch für mich sprachlich ansprechender gewesen, hätte es die volle Punktzahl von mir bekommen. Die Nüchternheit der Erzählung hielt mich aber jederzeit auf Distanz zu Albrecht Mayer und ich konnte nicht, wie bei unzähligen anderen (Auto)Biografien eine Nähe oder Vertrautheit aufbauen. Alles in allem finde ich, dass das Buch seiner hochinteressanten Persönlichkeit zu wenig gerecht wird. Schade. Daher vergebe ich drei Punkte.

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