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SIE und BOB Doppelroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

360

Maße (B/H)

12/19,5 cm

Gewicht

434 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Flora Fink

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-110-6

Beschreibung

Rezension

»Das nicht Ausgesprochene, das nur in Andeutungen Vorhandene ist weit mächtiger als das Explizite und in Worte Gefasste. Und so passt das Thema des Romans gut zu dem, wofür Helle Helle den Leserinnen ihrer auf Deutsch erschienenen Romane
Rødby-Puttgarden
,
Färseninsel
und
Wenn du magst
längst bekannt ist: die Kunst eines Minimalismus, der nicht verwechselt werden darf mit Einfachheit.«
 Bernadette Conrad / Berliner Zeitung






»Der Roman
SIE
der dänischen Schriftstellerin Helle Helle ist langsam und sehr atmosphärisch erzählt. Das stille Leben in dem dänischen Dorf, die vertraute Nähe zwischen Mutter und Tochter vermitteln sich über die vielen kleinen Dinge des Alltags.«
 Bernadette Conrad / Kultur kompakt, Radio SRF 2 Kultur






»Helle Helle ist in Dänemark ein literarischer Superstar und … eine Meisterin der schnörkellosen Sprache, der nüchternen Erzählkunst, mit der sie uns mit in die 80er Jahre nimmt und wie keine zweite den Lauf des Lebens erzählen, die (Un-)Tiefen des Menschseins ergründen und mit vermeintlicher Leichtigkeit die teilweise unendliche Traurigkeit und Sprachlosigkeit aufdecken kann, die uns Menschen begleitet.«
 Sarah Elise Jørgensen /nordlese, Instagram






»Ihre einzigartig stringente Art zu schreiben ist faszinierend … Als ›coole‹ Autorin wird Helle Helle beschrieben – und das trifft es, und auch wieder nicht. Denn gerade die stilistische Härte und Distanz macht Brüche und Räume auf für Mitgefühl und Zärtlichkeit. Spannende Lektüre!«
 Judith Staudinger / WeiberDiwan






»Helle Helle hat die einzigartige Fähigkeit, einen Roman mittendrin im Leben beginnen zu lassen, ohne Vorgeschichte das ganz Normale und eigentlich kaum etwas Weltbewegendes zu erzählen, damit aber derart auf den Punkt zu kommen, daß man voller Faszination in den ganz gewöhnlichen Alltag ihrer handelnden Personen, in ihr Leben eintaucht, hineingesogen wird. Kurz: Helle Helles Bücher machen lesesüchtig …«
 Frank Becker / Musenblätter

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

360

Maße (B/H)

12/19,5 cm

Gewicht

434 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Flora Fink

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-110-6

Herstelleradresse

Dörlemann Verlag AG
Neptunstr. 20
8032 Zürich
Schweiz
Email: verlag@doerlemann.ch
Url: www.doerlemann.ch
Telephone: +41 44 2510025
Fax: +41 44 2518909

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  • ausgebucht.blog

    5/5

    26.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Minimale Effekte

    Sie - ihre Namen werden nicht erwähnt - sind Mutter und Tochter. Die Jugend der Tochter, das Aufwachsen in den 1980ern und die Schulzeit auf dem Gymnasium stehen unter dem Einfluß einer schweren Krankheit der Mutter. Bob tritt bereits im ersten Teil des Buches auf, im zweiten Roman ist er die Hauptfigur, Erzählerin ist die mittlerweile erwachsene Tochter aus "Sie". Bob findet sich schwer im Leben zurecht, er kann nicht gut allein sein, kämpft mit Perspektivlosigkeit. Einzig Straßennamen scheinen ihm Halt zu geben, unterwegs zu sein ohne ankommen zu müssen. Ich muss zugeben, ich habe einige Seiten gebraucht, um mich einzugewöhnen. Der Sprachklang und Rhythmus sind sehr ungewohnt. Ein bisschen fühlte ich mich an "Homo Faber" erinnert oder auch "Der Fremde". Die distanzierte Schreibweise der dänischen Schriftstellerin Helle Helle enthält kein Wort zu viel, kaum Adjektive, keinerlei Bildhaftigkeit. Die beiden Romane, die in einem Abstand von 3 Jahren veröffentlicht wurden, lesen sich oberflächlich betrachtet wie ein Bericht. Es ist ganz sicher nicht so, dass die Autorin nicht in der Lage gewesen wäre, emotionaler zu schreiben, die tonlose Art ist vielmehr Stilmittel, eine Kunstform. SIE und BOB ist ein besonderes Leseerlebnis gewesen. Die Sprache ist nicht spröde sondern hat mir gut gefallen. Helle Helle schreibt nur einfach kein Wort zu viel. Nachdem ich mich eingewöhnt hatte, empfand ich es als erstaunlich lesbar, kurzweilig und interessant. Kein Pageturner, aber ich habe es gerne gelesen, weil es eigensinnig war. Besonders hervorheben möchte ich bei dieser Gelegenheit, dass beim Dörlemann Verlag die Namen der ÜbersetzerInnen auf dem Cover genannt werden und so die (auch bei "SIE und BOB" von Flora Fink auffallend hervorragende) Arbeit gebührend gewürdigt wird.

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