Bisher gingen die Zwillinge Fabian und Fabiola von Weyrauch einem dekadenten Müßiggang nach, immer waren sie einander die wichtigsten Menschen. Doch an einem Abend im legendären Schumann-Theater ändert sich ihr Leben schlagartig: Die tiefe Verbundenheit der beiden bekommt Risse, als sich Fabian dem zwielichtigen Fechtkünstler Captain Charles Veston zuwendet – und sich so von Fabiola löst.
Fabiola ist der Degenfechter von Anfang an suspekt. Umso mehr, als ihr Bruder bald in Geldnot gerät und sogar das geliebte Gemälde »Weihrauch« von Fernand Khnopff verpfänden muss. Ihrer Intention nachgehend, engagiert sie einen Privatdetektiv, der nicht nur ans Licht bringt, dass der Captain in einem SM-Bordell verkehrt, sondern bereits im Verdacht stand, seine beiden Ehefrauen und seine Tochter vergiftet zu haben.
Als Fabiola den Fechtmeister zur Rede stellt, ist Fabian kurz danach tot. Und auch sie schwebt schon bald in Lebensgefahr...
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
3 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
(0)
3 Sterne
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Die Idee, eines Krimis mit…
claudia am 10.01.2023
Bewertungsnummer: 2847032
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Idee, eines Krimis mit dem Hintergrund einer wahren Begebenheit fand ich total interessant. Die Autorin schafft es auch wirklich gut, Fakt und Fiktion miteinander zu verknüpfen. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Ich fand, dass es sich am Anfang zu sehr gezogen hat. Es dauert ziemlich lange, bis wirkliche Spannung aufkommt. Auch der Schreibstil gefiel mir nicht so gut. Die Charaktäre blieben für meinen Geschmack zu flach. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Das Buch wird immerhin im Verlauf der Geschichte besser und vor allem auch spannender. Das Ende fand ich sehr gelungen.
Historischer Krimi, der auf wahren Tatsachen beruht
Heather_H am 07.01.2023
Bewertungsnummer: 1855395
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
*FAZIT*
Ein interessanter Krimi, der mich gut unterhalten hat. Leider hat mich die Protagonistin nicht vollends mitnehmen können, die Geschichte kam mir zu langsam in Fahrt, und ich bin über ein paar Kleinigkeiten gestolpert. Trotzdem ein lesenswerter Krimi, vor allem für True Crime Fans.
*MEINE MEINUNG*
Dieser Krimi ist eine Mischung aus Fiktion und wahren Begebenheiten. Einige Figuren aus dem Buch sind realen Personen nachempfunden, andere frei erfunden. Einige beschriebene Taten tatsächlich passiert, andere hingegen nicht. Diese Mischung fand ich spannend, zumal ich mich sehr für True Crime interessiere, und durch die Einbettung in eine fiktive Geschichte, in Gedanken und Gefühle erdachter Personen, kam ich dem Fall näher, als hätte ich eine sachliche Abhandlung gelesen. Die Autorin lässt die Leser jedoch nicht im Ungewissen: In ihrer Schlussbemerkung löst sie auf, was wahr und was erfunden ist, und welche der Personen im Buch tatsächlich existiert haben.
Ich habe am Anfang jedoch eine Weile gebraucht, bis ich hinein gefunden hatte. Die Protagonistin ist mir anfangs etwas fremd geblieben, bis ich mich in sie hinein versetzen und sie verstehen, ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen konnte. Es wurde dann besser, aber wirklich sympathisch war sie mir nicht unbedingt, und ich habe nicht mit ihr mit gefühlt und gelitten, wie ich es manchmal bei anderen Protagonisten tue.
Ich hatte auch das Gefühl, dass sich die Geschichte anfangs etwas zieht, dass die Vorgeschichte und das Vorstellen der zentralen Akteure zu lange dauerte, es mehr wie ein Roman als ein Krimi anmutete. Vielleicht verrät auch der Klappentext zu viel, da er bereits alles erzählt, das in der ersten Buchhälfte passiert - nachdem die Story dann endlich an Fahrt aufnimmt.
Sprachlich hat mich Ursula Neeb größtenteils gut abgeholt, sowohl der Erzähler als auch die Dialoge passen gut zur beschriebenen Zeit. Sie neigt ein wenig zu Schachtelsätzen, aber ich habe mich sehr schnell in den Schreibstil eingelesen und fand ihn sehr gut und flüssig lesbar. Gestört hat mich aber ein wenig, dass in den Dialogen manchmal Worte vorkamen, die meiner Meinung nach nicht in die Zeit passen. So wurde der neue Freund abfällig als der "Stecher" bezeichnet, oder etwas wird "ums Verrecken nicht" getan. An einigen Stellen wird technischer oder medizinischer Fortschritt wie z.B. Telefone oder künstliche Ernährung erwähnt, und ich war nicht sicher, ob das 1912 tatsächlich so weit verbreitet war. Hier hätte ich mir einen Halbsatz o.ä. gewünscht, in dem es für den unkundigen Leser, wie mich, kurz in den historischen Kontext eingeordnet wird.
Kurzum, die Idee gefiel sehr gut, die Umsetzung hat mich leider nicht gänzlich packen können. Trotzdem habe ich den Krimi gern gelesen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.