Produktbild: Die Herrin des Waldes
Band 1

Die Herrin des Waldes

Aus der Reihe Herrin des Waldes
12

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.04.2022

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,4 cm

Gewicht

488 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7546-4965-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.04.2022

Verlag

Tolino media

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,4 cm

Gewicht

488 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7546-4965-7

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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Auch für erwachsene Leser*innen

Bewertung am 11.01.2025

Bewertungsnummer: 2383999

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Bücher von Evelyne Aschwanden sind eine tolle Ergänzung für jedes Fantasy-Bücherregal. Sie schreibt spannende Geschichten in denen Diversität ein fester, ganz selbstverständlicher Bestandteil der Welt der Figuren ist. Ihre Bücher sind auch für erwachsene Leser*innen spannend; ich bin seit dem ersten Teil ihrer Camelot-Reihe ein Fan. Ich fand die Charaktere in „die Herrin des Waldes“ sehr zugänglich, die Story kreativ und den Schreibstil angenehm! Große Empfehlung!

Auch für erwachsene Leser*innen

Bewertung am 11.01.2025
Bewertungsnummer: 2383999
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Bücher von Evelyne Aschwanden sind eine tolle Ergänzung für jedes Fantasy-Bücherregal. Sie schreibt spannende Geschichten in denen Diversität ein fester, ganz selbstverständlicher Bestandteil der Welt der Figuren ist. Ihre Bücher sind auch für erwachsene Leser*innen spannend; ich bin seit dem ersten Teil ihrer Camelot-Reihe ein Fan. Ich fand die Charaktere in „die Herrin des Waldes“ sehr zugänglich, die Story kreativ und den Schreibstil angenehm! Große Empfehlung!

Erfrischende Märchenelemente in neuem Gewand

Bewertung aus Bad Bergzabern am 15.10.2022

Bewertungsnummer: 1805420

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Herrin des Waldes“ ist die märchenhafte Erzählung der Selfpublishing-Autorin Evelyne Aschwanden. Der Band umfasst 329 Seiten Erzählung, gegliedert in 27 Kapitel, worauf eine Danksagung folgt. Inhaltlich wird die Geschichte der Schwestern Yasha und Daphne erzählt, die sich auf die Suche nach ihrer kleinen Schwester begeben. Als sie im Wald eine Höhle betreten, finden sie aber nicht ihre Schwester – sondern es eröffnet sich ein neues Reich, welches ihnen merkwürdigerweise bekannt vorkommt. Gibt es diesen Wald nicht auch in dem Märchenbuch, aus welchem Daphne der kleinen Ida immer vorliest? Je länger sie sich in jenem aufhalten, desto eher wird ihnen klar, dass auch an ihnen etwas anders ist. Die Legende der Grimm-Schwestern scheint sich zu offenbaren … Titel: „Die Herrin des Waldes“ ist ein interessanter Titel, welcher eine Figur des Buches thematisiert, die früh eingeführt und viel Raum einnimmt. Sie existiert eher im Hören-Sagen, fast schon als Mythos, wobei jener dennoch jeden Schritt der Geschehnisse lenkt. Er passt wirklich gut zu der düsteren Geschichte. Cover: Das Cover ist in Grüntönen gehalten, welches in Form von Ästen einen Rahmen bildet und den Wald darstellen soll, der auch in der Erzählung eine große Rolle spielt. Im Mittelpunkt steht ein heller Weg, der von einer Person in einem roten Mantel begangen wird, die auch einem bestimmten Charakter zugeordnet werden kann, gleichzeitig aber auch für Rotkäppchen stehen könnte und bereits aufgreift, dass Märchen inhaltlich behandelt werden. Der Titel ist in den Verästelungen verwickelt und nimmt einen oberen Teil sowie unteren Teil des Covers ein. Plot: Daphne und Yasha können sich nicht leiden. Sie sind Stiefschwestern, doch beide sind eher mit sich selbst beschäftigt, als dass sie eine andere Schwester akzeptieren könnten. Dass Yasha sich dabei mit er kleinen Ida gut versteht, die eigentlich Daphnes leibliche Schwester ist, ist jener ein Dorn im Auge. Als sie eines abends dazu verdonnert wird, auf diese aufzupassen, obwohl sie etwas vor hat, schleicht sie sich einfach raus, in dem Wissen, dass Yasha ja Zuhause ist. Doch beide agieren nachlässig – und Ida verschwindet. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem Mädchen in der roten Regenjacke und werden in eine Höhle geführt, in dem sie sie vermuten. Allerdings finden sie einen düsteren Wald vor, keine Ida. Ein Wald, der dem Märchenwald in Idas Märchenbuch ähnelt – nur in dunkler Version. In „Die Herrin des Waldes“ wird eine düstere Märchenwelt präsentiert, in welcher bekannte Märchencharakter nicht nur erfrischend modern interpretiert werden, sondern auch ein neues Ending erhalten, die allesamt düster sind. Es wird ein Krieg porträtiert, der zwischen den Bewohnern und der Herrin des Waldes herrscht; eine Rebellion, in die auch Daphne und Yasha verwickelt werden. Dabei müssen beide auch ihre eigenen Traumata bewältigen, die lebhaft und realistisch beschrieben werden. Ebenso vordergründig wird die Beziehung der Stiefschwestern behandelt, welche sich konstant verändert und stets dynamisch ist. Aber was ich besonders toll fand: Die Geschichte funktioniert total ohne aufdringliches Liebesgefüge, sondern ist völlig auf den eigentlichen Handlungsstrang fokussiert, der sich im Laufe der Geschichte abwandelt. Es wird ein spannender, düsterer Plot geboten, der mich total verzaubert hat. Es war emotional, packend und atmosphärisch, aber auch total erfrischend, da die Autorin keine Scheu vor neuen Interpretationen hatte. Charaktere: Im besonderen Fokus steht die Protagonistin Yasha, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird. Sie ist ruhig, in sich gekehrt und kämpft mit dem Verlust eines geliebten Menschen, den sie erst kürzlich verloren hatte. Deshalb muss sie umziehen, wird in ein ihr kaum bekanntes Familiengefüge eingebracht und versucht sich darin irgendwie zurechtzufinden. Einzig um Ida kümmert sie sich gerne, denn die Kleine hat sie schnell in ihr Herz geschlossen, während sie zu Daphne nur wenige Berührungspunkte sieht. Sie ist ein überaus starker Charakter, der dennoch Angst, Scham und Neid empfindet. Ich konnte mich total in sie hineinfühlen und finde, dass sie viele Momente hatte, in denen sie wirklich geglänzt hat. Dabei ist sie keineswegs ein Charakter, der sich in den Mittelpunkt drängen wollte. An ihrer Seite ist Daphne, welche die wunderschöne Stiefschwester ist; intelligent, arrogant. Zuerst wirkte sie ziemlich stereotypisch auf mich, was sicherlich der Sinn war, schließlich müssen Stiefschwestern einen gewissen märchenhaften Typus verkörpern, doch je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr Tiefe erhielt sie. Und auch Daphne hat mit Ängsten zu kämpfen und auch dem Druck, der aufgrund ihrer ‚Perfektion‘ auf ihr lastet, da sie diese Maske nicht brechen darf. Aber auch die Nebencharaktere waren allesamt realistisch gestaltet und glaubhaft, obwohl es sich um abgewandelte Märchencharaktere handelte. Zudem war Queerness allgegenwärtig, ohne sich in den Mittelpunkt zu drängen, was ich persönlich sehr schön fand. Fazit: eine märchenhafte Neuinterpretation bestehender Figuren, auf einen eigenen Plot fokussiert und mit vielen eigenen Ideen gespickt. Facettenreich, spannend und atmosphärisch, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein wirklich erfrischendes Fantasy-Buch mit einer unaufdringlichen Prise Diversität!

Erfrischende Märchenelemente in neuem Gewand

Bewertung aus Bad Bergzabern am 15.10.2022
Bewertungsnummer: 1805420
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Herrin des Waldes“ ist die märchenhafte Erzählung der Selfpublishing-Autorin Evelyne Aschwanden. Der Band umfasst 329 Seiten Erzählung, gegliedert in 27 Kapitel, worauf eine Danksagung folgt. Inhaltlich wird die Geschichte der Schwestern Yasha und Daphne erzählt, die sich auf die Suche nach ihrer kleinen Schwester begeben. Als sie im Wald eine Höhle betreten, finden sie aber nicht ihre Schwester – sondern es eröffnet sich ein neues Reich, welches ihnen merkwürdigerweise bekannt vorkommt. Gibt es diesen Wald nicht auch in dem Märchenbuch, aus welchem Daphne der kleinen Ida immer vorliest? Je länger sie sich in jenem aufhalten, desto eher wird ihnen klar, dass auch an ihnen etwas anders ist. Die Legende der Grimm-Schwestern scheint sich zu offenbaren … Titel: „Die Herrin des Waldes“ ist ein interessanter Titel, welcher eine Figur des Buches thematisiert, die früh eingeführt und viel Raum einnimmt. Sie existiert eher im Hören-Sagen, fast schon als Mythos, wobei jener dennoch jeden Schritt der Geschehnisse lenkt. Er passt wirklich gut zu der düsteren Geschichte. Cover: Das Cover ist in Grüntönen gehalten, welches in Form von Ästen einen Rahmen bildet und den Wald darstellen soll, der auch in der Erzählung eine große Rolle spielt. Im Mittelpunkt steht ein heller Weg, der von einer Person in einem roten Mantel begangen wird, die auch einem bestimmten Charakter zugeordnet werden kann, gleichzeitig aber auch für Rotkäppchen stehen könnte und bereits aufgreift, dass Märchen inhaltlich behandelt werden. Der Titel ist in den Verästelungen verwickelt und nimmt einen oberen Teil sowie unteren Teil des Covers ein. Plot: Daphne und Yasha können sich nicht leiden. Sie sind Stiefschwestern, doch beide sind eher mit sich selbst beschäftigt, als dass sie eine andere Schwester akzeptieren könnten. Dass Yasha sich dabei mit er kleinen Ida gut versteht, die eigentlich Daphnes leibliche Schwester ist, ist jener ein Dorn im Auge. Als sie eines abends dazu verdonnert wird, auf diese aufzupassen, obwohl sie etwas vor hat, schleicht sie sich einfach raus, in dem Wissen, dass Yasha ja Zuhause ist. Doch beide agieren nachlässig – und Ida verschwindet. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem Mädchen in der roten Regenjacke und werden in eine Höhle geführt, in dem sie sie vermuten. Allerdings finden sie einen düsteren Wald vor, keine Ida. Ein Wald, der dem Märchenwald in Idas Märchenbuch ähnelt – nur in dunkler Version. In „Die Herrin des Waldes“ wird eine düstere Märchenwelt präsentiert, in welcher bekannte Märchencharakter nicht nur erfrischend modern interpretiert werden, sondern auch ein neues Ending erhalten, die allesamt düster sind. Es wird ein Krieg porträtiert, der zwischen den Bewohnern und der Herrin des Waldes herrscht; eine Rebellion, in die auch Daphne und Yasha verwickelt werden. Dabei müssen beide auch ihre eigenen Traumata bewältigen, die lebhaft und realistisch beschrieben werden. Ebenso vordergründig wird die Beziehung der Stiefschwestern behandelt, welche sich konstant verändert und stets dynamisch ist. Aber was ich besonders toll fand: Die Geschichte funktioniert total ohne aufdringliches Liebesgefüge, sondern ist völlig auf den eigentlichen Handlungsstrang fokussiert, der sich im Laufe der Geschichte abwandelt. Es wird ein spannender, düsterer Plot geboten, der mich total verzaubert hat. Es war emotional, packend und atmosphärisch, aber auch total erfrischend, da die Autorin keine Scheu vor neuen Interpretationen hatte. Charaktere: Im besonderen Fokus steht die Protagonistin Yasha, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird. Sie ist ruhig, in sich gekehrt und kämpft mit dem Verlust eines geliebten Menschen, den sie erst kürzlich verloren hatte. Deshalb muss sie umziehen, wird in ein ihr kaum bekanntes Familiengefüge eingebracht und versucht sich darin irgendwie zurechtzufinden. Einzig um Ida kümmert sie sich gerne, denn die Kleine hat sie schnell in ihr Herz geschlossen, während sie zu Daphne nur wenige Berührungspunkte sieht. Sie ist ein überaus starker Charakter, der dennoch Angst, Scham und Neid empfindet. Ich konnte mich total in sie hineinfühlen und finde, dass sie viele Momente hatte, in denen sie wirklich geglänzt hat. Dabei ist sie keineswegs ein Charakter, der sich in den Mittelpunkt drängen wollte. An ihrer Seite ist Daphne, welche die wunderschöne Stiefschwester ist; intelligent, arrogant. Zuerst wirkte sie ziemlich stereotypisch auf mich, was sicherlich der Sinn war, schließlich müssen Stiefschwestern einen gewissen märchenhaften Typus verkörpern, doch je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr Tiefe erhielt sie. Und auch Daphne hat mit Ängsten zu kämpfen und auch dem Druck, der aufgrund ihrer ‚Perfektion‘ auf ihr lastet, da sie diese Maske nicht brechen darf. Aber auch die Nebencharaktere waren allesamt realistisch gestaltet und glaubhaft, obwohl es sich um abgewandelte Märchencharaktere handelte. Zudem war Queerness allgegenwärtig, ohne sich in den Mittelpunkt zu drängen, was ich persönlich sehr schön fand. Fazit: eine märchenhafte Neuinterpretation bestehender Figuren, auf einen eigenen Plot fokussiert und mit vielen eigenen Ideen gespickt. Facettenreich, spannend und atmosphärisch, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein wirklich erfrischendes Fantasy-Buch mit einer unaufdringlichen Prise Diversität!

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