Produktbild: Die Akte Madrid
Band 2

Die Akte Madrid Kriminalroman

150

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

7442 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303773

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

7442 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303773

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    05.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein komplexer Kunstkrimi

    Diesmal begibt sich der Kunstsachverständige Lennard Lomberg auf die Suche nach einem Gemälde, das in den Wirren des Spanischen Bürgerkriegs und des Zweiten Weltkriegs verschwunden ist. Doch damit nicht genug ist es, nach Jahren des unbeachteten Daseins, nun erneut abhandengekommen. Und das ausgerechnet aus dem Besitz des deutschen Verteidigungsministers, dem man Ambitionen zu noch höheren Weihen nachsagt, und der nun, ob der Provenienz des Gemäldes, in Erklärungsnotstand geraten könnte, was er mit allen gebotenen Mitteln verhindern will. Lennard Lombard soll das Bild ohne viel Aufsehen wiederbeschaffen. Dabei wird er von der Kriminalrätin Sina Röhm unterstützt. Doch diesmal wird Lomberg selbst zum Gejagten, denn hinter dem verschollenen Gemälde verbirgt sich ein Geheimnis, das Lombergs Glaubwürdigkeit erschüttert, denn das Gemälde hat seinen Weg schon einmal gekreuzt. Meine Meinung: Wie schon in ersten Fall „Das neunte Gemälde“ führt uns Autor Andreas Storm geschickt in mehreren Handlungssträngen aus der Gegenwart von 2016 in Spaniens Vergangenheit von 1936 und 1943. Und auch Lombergs Vater spielt im Jahr 1968 eine Rolle. Die Ähnlichkeit des Plots mit dem ersten Fall fällt sogar Lennard Lomberg auf, was darauf schließen lässt, dass er es immer wieder mit dem selben Klientel zu tun. Vielleicht sind es nicht dieselben Personen, aber das Vater-Sohn-Erbe, das sowohl ihn als auch seine Kunden in die Untiefen von Beutekunst und Kunstraub hinabsteigen lässt. Obwohl Andreas Storms Kunstkrimis alle fiktiv sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der eine oder andere Raub so oder so ähnlich stattgefunden hat. Die Handlung ist anspruchsvoll und so mancher Leser wird ob der Fülle der „Mitspieler“ stöhnen. Hilfreich hier den Überblick zu wahren, ist die Personalliste am Ende des Buches in der die historischen und fiktiven Personen angeführt sind. Das Personenverzeichnis wäre eventuell diesmal besser zu Beginn des Krimis platziert, um die Leser gleich auf die komplexen Handlungsstränge einzustimmen. Um sich auf den wichtigsten Schauplätzen zurechtzufinden, gibt es Stadtpläne von Granada und Bonn auf den Vorsatzseiten. Fazit: Ein gut gelungener und höchst komplexer Kunstkrimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

  • Bewertung

    4/5

    17.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Authentisch und spannend

    Die Akte Madrid ist bereits der zweite Kriminalroman der Lennard-Lomberg-Reihe aus der Feder von Andreas Storm. Bereits das Cover ist mit seinem Farbwechsel von orange (das neunte Gemälde, Bd. 1) auf grün (sonst bleibt alles gleich) mit einem hohen Wiedererkennungswert verbunden. Auch in diesen zweiten Band ist Andreas Storm wieder in seinem Element und verbindet wie kein anderer fiktives, bis zum Beispiel die Malerin und ihr gestohlenes Gemälde mit realen historischen und politischen Ereignissen. Das macht die Story zwar sehr komplex, aber auch sehr authentisch. Auf unterhaltsamer Weise lernt man hier sehr viel über geschichtliche und politische Hintergründe. Die verschiedenen Zeitsprünge und Perspektiven erfordern jedoch ein konzentriertes Lesen. Ebenso muss man aufpassen bei den zahlreichen vorgestellten Charakteren. Das Personenregister im Buch ist hier im Roman sehr hilfreich und auch von Nöten. Insbesondere die Lebensgefährtin von Lennard Lomberg, Sina Röhm, die Leiterin des Dezernats für Kunst- und Kulturgutkriminalität beim BKA ist nicht nur die perfekte Ergänzung zum kunsthistorischen Ermittler, auch charakterlich ein hervorragender Gegenpart. Ebenso die Nebenfiguren in Spanien sind liebevoll und detailreich ausgearbeitet. Die Zeitsprünge und Perspektivwechsel erinnern mich irgendwie an den Da Vinci Code und ich finde nicht minder spannend. Durch die persönlichen Motive und Wendungen dreht der Autor ordentlich an der Spannungskurve und der Leser ist sofort gefesselt . Andreas Storm hat mit seinem Kunsthistoriker Lennard Lomberg, der sich in der Rolle des Kunstdetektivs auf Abwegen gefällt; eine authentische und sympathische neue Krimifigur erschaffen. Wer Spaß hat, an politischen und historischen Ereignissen und Kunstinteressiert ist, kann hier auf unterhaltsamer Weise etwas dazu lernen. Überdies wird der Leser noch mit interessanten Figuren belohnt. Mit vier Sternen ist man gut aufgehoben.

  • Bewertung

    aus Bühne

    4/5

    12.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Spannender 2. Fall

    In Lennard Lombergs zweitem Fall verbindet der Autor wieder gekonnt Geschichte mit Kunstgeschichte und einem sehr spannendem Kriminalfall. Schön gemacht ist auch wieder das Cover, ebenso gibt es im Inneren wieder Karten und ein sehr ausführliches Dramatis Personae mit der Unterteilung in fiktive und historische Persönlichkeiten. Das hat mir gut gefallen. Der 'Fall' um ein aufgetauchtes und gleich wieder geraubtes Gemälde führt den Leser nach Spanien und Deutschland und in verschiedene Zeitebenen. Zum einen ins Jahr 1943, dann in die Zeit der Ära Franco und in die Jetztzeit. Toll geschrieben und gut die historischen Fakten recherchiert, so dass es ein echtes Lesevergnügen ist. Dieses Mal bekommt auch Lennard Lombergs Tochter Julie einen recht großen Part in der Geschichte, indem sie für ihren Vater eigene Recherchen betreibt. Auch wieder mit dabei, die Kriminalrätin Sina Böhm, die hier jetzt mehr Konturen gewinnt.

  • Bewertung

    aus Ludwigshafen

    4/5

    31.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Wunderbar zu lesen!

    „Die Akte Madrid“ ist ein spannender , sehr gut zu lesender Roman von Andreas Storm, der auf verschiedenen Zeitebenen angesiedelt ist. Es gibt offenbar einen Vorgängerroman, den man aber nicht gelesen haben muss, um dem vorliegenden folgen zu können. Der aktuelle Roman springt zwischen den Jahren der frühen Franco-Diktatur, den 60er Jahren und dem 21. Jahrhundert hin und her, wodurch man sich auf viele unterschiedliche Protagonisten einlassen muss. Dabei bleibt die Handlung immer authentisch und bildhaft, so dass man sich gut zurecht finden kann, ohne den Überblick zu verlieren. Nichts desto trotz fordert der Roman, der keiner zum „Mal nebenbei Lesen“ ist, durch die dichten Handlungsstränge und der Vielzahl an Charakteren. Mir hat vor allem die schöne Sprache, in der er erzählt ist gefallen und auch die Auflösung hat mir eingeleuchtet. Fazit: Atmosphärisch dichter (Kriminal)Roman, klare Leseempfehlung!

  • easymarkt3

    4/5

    28.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Mehr als nur eine Akte……

    Auf drei Zeitschienen, hier 1943, 1968 und 2016, verlaufen historisch teils fiktional aufbereitete Vorgänge des Franco-Regimes in Spanien – vorwiegend in Granada und Madrid neben Geschehnissen um Bonn und Berlin. Dabei geht es nicht nur um die Aufarbeitung der Vergangenheit mancher Väter sowohl in Kriegs- wie auch in Friedenszeiten besonders für die nachgewachsene Generation. Wie der Buchtitel suggeriert, geht es jedoch nicht nur um eine besondere, unter Verschluss gehaltene Akte, sondern auch um ein Bild, identifiziert als Beutekunst. Kreativ gestaltete Intrigen und politische Machenschaften an diversen Schauplätzen sorgen für spannende Ermittlungen mit plausiblen, unvorhersehbaren Aufklärungen. Geschichtlich die brutale Franco-Diktatur im Zusammenhang mit Hitlers doch engen Machenschaften zu verstricken, war mir neu. Insgesamt ein umfangreicher, kreativer Plot mit erfolgreicher Einlösung eines Versprechens – interessant geknüpft.

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