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Vielleicht hatten all die Therapeuten ja recht Roman

11

13,40 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.2022

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,5/12,9/3,7 cm

Gewicht

385 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

Adults

Übersetzt von

Viola Krauss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0127-3

Beschreibung

Rezension

"Brillant seziert Unsworth unser Leben. Voller großartiger Szenen, die danach schreien, zitiert zu werden." Sunday Times "Superlustig, starke Themen, toll geschrieben und sehr bewegend!" WDR 1Live "Ein Muss für alle, die sich schon mal gefragt haben, wie zur Hölle man eine gute Tochter, Freundin oder Mutter sein soll - wenn man doch noch nicht mal weiß, wer man selber ist." Jessie Burton

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.2022

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,5/12,9/3,7 cm

Gewicht

385 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

Adults

Übersetzt von

Viola Krauss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0127-3

Herstelleradresse

Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20
51063 Köln
DE
produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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  • Selina

    4/5

    23.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Disruptives Experiment mit Mehrwert

    Dieses Buch wird sicherlich nicht jedermanns Fall sein. Das hat mehrere Gründe und einige kann ich persönlich auch sehr gut nachvollziehen. Zu Anfang hatte ich selbst große Probleme, ins Geschehen zu finden und tat mich schwer, mit der Protagonistin warm zu werden. Doch gleichzeitig entpuppte es sich als eins der relevantesten Bücher im Bezug auf die heutige Zeit, die ich je gelesen habe. „Vielleicht hatten all die Therapeuten ja recht“ ist von vorne bis hinten disruptiv und scheut nicht davor zurück, mit sämtlichen Gepflogenheiten und Normen zu brechen – sowohl inhaltlich als auch formal. Das vermutlich gewöhnungsbedürftigste ist der Aufbau des Buches: Die Kapitel sind weder chronologisch aneinandergereiht, noch folgen sie irgendeiner anderen auf den ersten Blick ersichtlichen Ordnung. Scheinbar willkürlich springen sie in Ereignissen im Leben der Protagonistin umher, was zugegebenermaßen sehr verwirrend sein kann. Lässt man sich jedoch darauf ein, stellt man fest, dass es durchaus ein System gibt – nämlich ein thematisch geordnetes. In Anbetracht der Tatsache, dass sich alles in dem Buch um das Gefühlsleben der Protagonistin Jenny dreht, macht diese intuitive Gliederung definitiv viel Sinn. Thema Jenny: Sie ist definitiv keine gewöhnliche Protagonistin. Sie hat massenhaft Fehler und zwar nicht die von der angenehmen Sorte. Ihre Fehler sind keine à la „leicht tollpatschige Romanheldin stolpert sympathisch durchs Leben“. Jennys Fehler sind nicht schön, sondern zutiefst abstoßend. Für die meisten von uns sind Jennys Eigenschaften höchstwahrscheinlich der größte Albtraum, niemand möchte so verblendet, so oberflächlich und so abhängig von den sozialen Medien sein wie sie. Dennoch bewundere ich die Art, wie Jenny geschrieben wurde. Wenn ein Charakter von Grund auf so fehlerhaft und unsympathisch ist, hat das meistens Gründe. Abgesehen davon ist Jennys Charakterentwicklung wirklich erste Sahne: Im Rahmen ihrer Möglichkeiten wird sie stetig etwas reifer, erlangt wichtige Erkenntnisse und schlägt letztlich eine wirklich gute Richtung ein. Generell bin ich ein großer Fan der Selbstreflexion, die im Laufe des Buchs konsequent durchexerziert wird – nicht nur bezogen auf Jenny, sondern auch auf die Leserschaft. Gerade diese Selbstreflexion macht das gesamte Buch zusammen mit seiner problematischen Protagonistin auf einer gesellschaftlichen Ebene höchst relevant. Durch die Art, wie wir Jennys unschöne Angewohnheiten mitansehen müssen, werden wir zum Nachdenken angeregt und sinnieren automatisch über unser eigenes Verhältnis zu den angesprochenen Problemen nach. Und auch wenn man sich ohne Punkt und Komma über Jenny aufregen kann, eins muss man Emma Jane Unsworth doch lassen: Sie hat eine Protagonistin geschaffen, die – egal wie gern wir es leugnen möchten – auch irgendwie in einer jeden von uns steckt. Ich für meinen Teil fühlte mich beim Lesen des Öfteren ertappt. Was auf mich anfangs wie ein etwas halbgares Experiment von einem Buch wirkte, hat sich nun als eine rundum gelungene und vor allem höchst wirksame Gesellschaftskritik von einer absolut souveränen Autorin entpuppt, die zweifelsohne weiß, was sie tut. Allein schon im Sinne des Wohls unserer Gesellschaft spreche ich hiermit meine Leseempfehlung aus. Denn auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, es laufen weit mehr Jennys frei draußen herum, als wir denken. Deswegen: Seid nicht wie Jenny. Lest ein Buch.

  • Bewertung

    4/5

    16.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Spiegel unserer GenY

    Zu Beginn viel es mir etwas schwer in den abrupten Schreibstil einzugehen. Die teils kurzen, teils langen Kapitel und die Sprünge in der Zeit. Doch als ich mich daran gewöhnt habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Jenny ist eine überspitzte Version vieler GenY. Ihr Handy klebt an ihr und mehr als das perfekte Foto scheint ihr nicht wichtig. Oberflächlich und internet süchtig scheint Jenny nicht nur auf den ersten Blick. Sie ist neurotisch und unsympathisch. Doch wenn wir genauer hingucken, entdecken wir doch jede*r ein Stück Jenny in uns. Wir vergleichen uns mit Bildern auf Social-Media, überlegen zu oft ob oder wann wir etwas posten oder sind besessen von etwas, dass gar nicht existiert. Der britische Humor zieht sich durchs ganze Buch und blickt man mal zwischen die Zeilen hat das Buch nicht nur Witz sondern weist einen auch immer wieder auf seine eigenen "Fehler" hin. Denn wenn es auch eine überspitzte Version darstellt, neigen wir doch dazu unser Leben vom Internet bestimmen oder beeinflussen zu lassen. An den Stellen wo es vielleicht hapert, habe ich mich gefragt ob es eventuell an der Übersetzung. Aber sonst habe ich das Buch gerne gelesen und habe vor allem beim Ende viel gelacht!

  • Saskia

    aus Twist

    3/5

    16.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zu hohe Erwartungen

    Auf 400 Seiten brachte die Autorin Emma Jane Unsworth mit „Vielleicht hatten all die Therapeuten ja Recht“ einen Roman zu Papier, durch den ich mich wie einige andere Rezensenten leider auch, echt durch qäulen musste. Meine Erwartungen an diesen Roman waren letztlich einfach gänzlich andere. Die Protagonistin Jenny ist über 30, den Social Media verfallen und ihr Ex ist nun mit einer von ihr verehrten Influencerin zusammen. Ihr Alltag bestimmt sich durch den Blick aufs Handy, dem Verfolgen von Posts und dem Nachlaufen von Likes. Nicht nur, dass ich echt schlecht mit der Protagonistin warm wurde, auch ihre Egozentrik fand ich ziemlich abstoßend. Dieser Roman wurde mit Worten wie „Brilliant“ angepriesen wovon am Ende aber für mich leider nicht viel übrig blieb. Vermutlich beabsichtigte die Autorin ihrer Leserschaft einen Spiegel über „(Selbst-)Wahrnehmung in sozialen Medien“ vorzuhalten, dass Influencer von vielen gleich als „Freunde“ tituliert werden, der Konsum der Posts zur Sucht führt und ihrem Fake-Leben nachgehechelt wird. Der Aufbau des Romans ist meiner Meinung nach dürftig, lässt sich schleppend lesen, der Titel passt nicht und das Gesamtkonzept ist irgendwie nicht „rund“. Ich fand es wirklich schade, da Social Media und ihre negativen Folgen ein sehr wichtiges Thema sind. An dieser Stelle leider nur 3 Sterne.

  • Sakura

    aus Twist

    3/5

    16.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zu hohe Erwartungen Auf 400…

    Zu hohe Erwartungen Auf 400 Seiten brachte die Autorin Emma Jane Unsworth mit „Vielleicht hatten all die Therapeuten ja Recht“ einen Roman zu Papier, durch den ich mich wie einige andere Rezensenten leider auch, echt durch qäulen musste. Meine Erwartungen an diesen Roman waren letztlich einfach gänzlich andere. Die Protagonistin Jenny ist über 30, den Social Media verfallen und ihr Ex ist nun mit einer von ihr verehrten Influencerin zusammen. Ihr Alltag bestimmt sich durch den Blick aufs Handy, dem Verfolgen von Posts und dem Nachlaufen von Likes. Nicht nur, dass ich echt schlecht mit der Protagonistin warm wurde, auch ihre Egozentrik fand ich ziemlich abstoßend. Dieser Roman wurde mit Worten wie „Brilliant“ angepriesen wovon am Ende aber für mich leider nicht viel übrig blieb. Vermutlich beabsichtigte die Autorin ihrer Leserschaft einen Spiegel über „(Selbst-)Wahrnehmung in sozialen Medien“ vorzuhalten, dass Influencer von vielen gleich als „Freunde“ tituliert werden, der Konsum der Posts zur Sucht führt und ihrem Fake-Leben nachgehechelt wird. Der Aufbau des Romans ist meiner Meinung nach dürftig, lässt sich schleppend lesen, der Titel passt nicht und das Gesamtkonzept ist irgendwie nicht „rund“. Ich fand es wirklich schade, da Social Media und ihre negativen Folgen ein sehr wichtiges Thema sind. An dieser Stelle leider nur 3 Sterne.

  • Brenda_wolf

    aus Bad Berneck

    3/5

    10.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die scheinbar perfekte Welt der Influencer

    Selten habe mich so durch ein Buch gequält. Ich hatte was ganz anderes erwartet. Der Titel versprach großartige Szenen zum Weglachen. Leider bietet Jennys Leben wenig Anlass für Humor. Trotzdem hat mich der letzte Abschnitt dann doch noch gepackt. Jennys Leben steht Kopf. Sie ist über 30, arbeitet bei einem feministischen Online-Magazin und hat sich gerade eben von ihren Freund Art getrennt. Dieser ist jetzt mit einer von ihr verehrten Influencerin zusammen, Suzy Brambles. Jennys Problem ist: sie ist süchtig, süchtig nach Social-Media-Aufmerksamkeit. Sie ist ständig am Handy, kommentiert und hofft auf möglichst viele Likes. Das nimmt bei ihr sehr, sehr ungesunde Züge an. Selbst ihr Job gerät dadurch in Gefahr. Schließlich großes, großes Drama: Diese Suzy Brambles entfernt sie auf Insta aus ihrer Follow-Liste. Und zu allem Überfluss zieht dann auch noch ihre überdrehte Mutter bei ihr ein. Meine Meinung: Mir fiel es sehr, sehr schwer zu Jenny einen Zugang zu finden. Sie ist dermaßen Ich-bezogen, nur sie hat Probleme, alles dreht sich um ihre kleine Welt, dass sie für die Probleme ihrer besten Freundin Kelly kein Ohr hat. Wer möchte eine Frau wie Jenny zur Freundin? Ich nicht. Carmen ihre Mutter, ist ebenfalls eine Nummer für sich. Ich glaube, sie war sicherlich keine perfekte Mutter. Jenny leidet anscheinend unter ihrer Mutter, die sie als zu laut empfindet, im Sinne von ‚schrill‘. Ihre Launenhaftigkeit überschattete ihre Kindheit. Mit 18 zog sie von zu Hause aus, um dem Chaos zu entfliehen. Ihre Mutter, die gescheiterte Schauspielerin, ist jetzt Hellseherin. Jenny hat für mich echt eine Meise. Genau wie Carmen, ihre Mutter. Obwohl ich denke, die ist trotz ihrer Spinnerei ein gefestigter Typ. Sie nutzt die Dummheit der Menschen aus, damit lässt sich gut verdienen. Ich musste Schmunzeln, als ich las, dass ein Kunde sich Trauerhilfe um seine verstorbene Schildkröte bei Carmen holte. Emma Jane Unsworth Intention war es vermutlich nicht, die Leser zu amüsieren. Vielmehr hält sie uns den Spiegel vor. Es gibt viele junge Frauen, die mit ihren Insta-Idolen umgehen, als wären sie ihre Freunde. Jennys schrille Mutter hat es sehr gut erkannt. Sie durchschaut Suzy Brambles Instagram Botschaften sofort. Alles nur Fake und Werbung. ‚Suzy Brambles ist ein einziges großes Konstrukt.‘ Leider passt dieser Spruch auf sehr viele erfolgreiche Insta-Profile. Da ist nichts echt. Gefährlich wird es, wenn sich 12-jährige bereits eine Brust-OP wünschen. Wie bereits erwähnt, bin ich erst zum Schluss mit dem Buch warm geworden. Deshalb von mir nur 3 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

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