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Band 2

Die Verbrechen der anderen Kriminaldauerdienst: Team Ost-West | Zweiter Band der packenden Krimi-Reihe aus der Zeit der deutschen Wiedervereinigung

10

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21/13,3/3,6 cm

Gewicht

481 g

Farbe

Weiß / Khaki

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26332-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21/13,3/3,6 cm

Gewicht

481 g

Farbe

Weiß / Khaki

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-26332-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    01.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Unterhaltung

    Meine Meinung: Da mich das erste Buch „Im Schatten der Wende“ so begeistert hat, wollte ich natürlich wissen, was das KDD-Team, das Kriminaldauerdienst-Team noch alles aufklären muss. Inzwischen ist einige Zeit vergangen, aber noch lange nicht genug, denn es gibt immer noch Anpassungsschwierigkeiten auf beiden Seiten, im Osten und im Westen. Diese Unterschiede und daraus entstehenden Probleme hat der Autor hervorragend in die Geschichte der Ermittler eingebunden. Es gab reichlich Situationen, die aufgearbeitet werden mussten, eine Nebengeschichte handelt von einem jungen Grenzsoldaten. In der Hauptsache dreht sich allerdings alles um Kunstraub und einem Mord. Es tummelten sich also reichlich Personen in diesem Buch, ich lernte neue kennen und traf auf bereits bekannte. Die westdeutsche Ex-Kommissarin mischte ebenfalls wieder mit und ich konnte sie diesmal gar nicht richtig einordnen. Ich wusste auf einmal gar nicht mehr, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, denn der Autor hat geschickt viele Verdachtsmomente eingeflochten. Das alles hat Frank Goldammer sehr gut und fesselnd beschrieben, humorvolle Momente gab es ebenfalls. Besonders gut hat mir die Fahrt der Ermittler nach Köln gefallen. Ausgerechnet am Rosenmontag treffen sie dort ein. Fazit: Spannende Unterhaltung wurde mir mit diesem Buch geboten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Es war aber nicht nur spannend, denn der Autor hat vieles der damaligen Ereignisse aus Sicht eines Ostdeutschen beschrieben und das konnte einen nachdenklich stimmen. Ich würde mich freuen, wenn ich noch mehr über das KDD-Team lesen kann.

  • crazy girl

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    22.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ist die Stasi noch aktiv?

    Der Mauerfall ist gerade 3 Monate her und in den Köpfen der ehemaligen Bewohner der DDR geistert immer noch die Machenschaften der Stasi umher. Im Februar 1990 wird in Dresdner Galerie ein Kunstgemälde als gestohlen gemeldet. Das Bild wurde kurz vorher restauriert und jetzt hängt eine Kopie in der Galerie. Die Kollegen vom Kriminaldauerdienst Tobias Falck, Edgar Schmidt und Stefanie Bach ermitteln. Kurze Zeit später wird der Fälscher ermordet. Die Nachforschungen werden durch interne Querelen unter den Ermittlern erschwert und dann taucht auch die westdeutsche Ex-Kommissarin Sybille Suderberg, die jetzt als Detektivin arbeitet, wieder auf. Dies ist der zweite Fall für das Team des KDD in Dresden und das Cover ähnelt von der Aufmachung dem 1. Teil. Die Protagonisten sind bekannt und bietet einige neu Verwicklungen im privaten Bereich. Dieser Kriminalroman zeigt, wie lange es dauert, bis die ehemaligen DDR-Bürger sich an den neuen Polizeistaat gewöhnen. Der Schreibstil ist humorvoll und spannend. Die Handlung nimmt immer neue Wendungen an man kommt der Aufklärung mehrerer verbrechen einfach nicht näher. Der Schluss endet dann überraschend im Kölner Karneval.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    03.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ruhm und Geld Tobias Falck,…

    Ruhm und Geld Tobias Falck, Leutnant der Volkspolizei der DDR, seine Kollegin Stefanie Bach und sein Vorgesetzter Edgar Schmidt werden mit den Ermittlungen zu einem verschwundenen Gemälde aus der Galerie Alte Meister beauftragt. Der Restauratorin, die das Bild erst vor wenigen Wochen aufgearbeitet hat, ist aufgefallen, dass anstelle des Originals jetzt dort eine sehr gute Kopie hängt. Falck und Bach finden den Fälscher relativ schnell, kommen aber trotzdem zu spät – er wurde erschlagen. Seine Witwe ist überzeugt, dass alle Mitwisser der Fälschung beseitigt werden sollen. "Die bringen uns alle um!“ „Wen meinen Sie …? Die Stasi?“ „Die und die anderen. Die Kunsthändler, alle. Das ist eine Mafia! Die gehen über Leichen. Das war nur der Anfang.“ (S. 85) Sie scheint recht haben, weitere Involvierte werden überfallen oder getötet, ein beauftragter Sachverständiger aus dem Westen verschwindet spurlos. Außerdem durchsucht jemand systematisch die Wohnungen aller Beteiligten. Ein Wettlauf beginnt. Wer findet das Original schneller – der Täter oder die Polizei? Da Falck und Bach vermuten, dass das Gemälde evtl. schon „drüben“ ist, bitten sie die ehemalige Kölner Polizistin Sybille Suderberg um Hilfe, die wegen ihrer Alleingänge inzwischen suspendiert wurde und in Dresden eine Detektei eröffnet hat. „Wir sind hier wirklich die Trottel der Nation, dachte sich Falck. Er machte sich darüber schon längst keine Illusion mehr.“ (S. 16) Vier Monate nach der Wende ist Falck ernüchtert. Weder seine Kollegin noch sein Vorgesetzter nehmen ihn richtig ernst, stempeln ihn trotz seiner Ermittlungserfolge oft als naiv ab, und auch die Bürger haben keinen Respekt mehr vor der Polizei. Falck und Bach sind ganz schön gefordert. Zu viele scheinen in die Fälschungen und Devisenbeschaffung verwickelt zu sein, bald sehen sie nicht mehr durch, wer welche bzw. wessen Interessen vertritt. Immer wenn sie denken, dass sie kurz vor der Lösung des Falls stehen, kommt wieder alles ganz anders. Zudem trauen sie Schmidt und Suderberg bald nicht mehr, die scheinen nämlich ihr eigenes Süppchen zu kochen. Wollen sie das Bild etwa selber an den Höchstbietenden verkaufen? Erschwerend kommt hinzu, dass alle Verdächtige extreme Angst vor der Stasi haben. Sie fliehen vor den Polizisten, verweigern die Aussage oder ergehen sich in kryptischen Andeutungen. Und komisch ist es ja schon, dass ihnen immer jemand einen Schritt voraus zu sein scheint. „… wir sollten aufpassen, dass wir nicht dem Verfolgungswahn verfallen.“ (S. 102) Auch privat läuft es für Falck nicht rund. Er kann oder will sich nicht zwischen drei Frauen entscheiden. Zwischen ihm und seiner Kollegin prickelt es. Dann ist da die Mutter seiner Tochter, liebt er sie oder kommt da nur sein Pflichtgefühl durch? Auch seine Freundin, die ihn vor 2 Jahren verlassen hat, will ihn zurück. Frank Goldammer verbreitet mit seinem Buch wieder eine ordentliche Portion (N)ostalgie. Ich kann mich noch gut an diese komische, unruhige Zwischenzeit erinnert, in der es die DDR nicht mehr wirklich gab und alles in der Schwebe war. Man ist entweder rübergemacht oder hat abgewartet, was sich ändert – ganz so, wie er es hier im Buch beschreibt. Außerdem freue ich mich als Dresdnerin über die inzwischen z.T. veralteten Bezeichnungen der Straßen und Plätze, die ich manchmal erst auf den zweiten Blick erkannt, aber bei denen ich fast immer sofort ein Bild von damals vor Augen hatte. „Die Verbrechen der Anderen“ lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Der Krimi ist wirklich grandios, sehr rasant, mit vielen Verdächtigen und unterschiedlichsten Motiven, und so spannend, dass ich ihn an nur 2 Tagen gelesen habe. Auch das Thema der Devisenbeschaffung und Kunstfälschung von höchster Stelle fand ich extrem spannend. Allerdings musste ich zwischendurch oft überlegen, wer von den Beteiligten überhaupt noch lebt und wie er mit den anderen in Beziehung steht. Frank Goldammer spinnt (zu) viele parallele Handlungsfäden. Auch Falck resigniert zwischendurch. „Inzwischen glaube ich, wir werden das hier niemals ganz aufklären.“ (S. 357). Zudem ermitteln er und seine Kollegen parallel im Fall eines verschwundenen Grenzschützers, dessen Mutter glaubt, dass sich die Eltern seines damaligen Opfers jetzt an ihm gerächt haben – vielleicht hätte man daraus den dritten Band der Reihe machen können? Darum leider nur 4,5 von 5 Sternen.

  • Heidrun

    aus Klingenberg

    4/5

    22.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Kunstraub

    Das Buch ist in der Wendezeit in Dresden verortet. Ein Gemälde wird in der Gemäldegalerie durch eine Kopie ersetzt und das Original ist verschwunden. Stasiverstrickungen werden vermutet. Und damit beginnt eine Räuberpistole, wo es den Ermittlern, aber auch dem Leser, schwerfällt den Überblick zu behalten. Parallel wird der Fall eines verschwundenen jungen Mannes, der als Grenzer einen Republikflüchtling erschossen hat, behandelt. Dieser Fall wird aber eher nebenher behandelt. Der Schwerpunkt des Buches liegt in den Beziehungen der Protagonisten und der Darstellung der Verhältnisse in der Wendezeit. Die Kriminalfälle werden eher nebenher behandelt. Zumal sich die Kommissare nicht gerade geschickt anstellen. Dem Autor gelingt es sehr gut, die Stimmung in dieser Zeit einzufangen. Die alte Ordnung hat sich aufgelöst und was die Zukunft bringt, weis keiner. Die Angst vor der Stasi ist noch da, aber genauso haben die ehemaligen IMs haben Angst vor Vergeltung. Und jetzt mischen auch noch die Wessis mit. Die Beschreibung der Personen war sehr gut. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Das Buch ist als Milieustudie sehr treffend, als Krimi eher langweilig und verworren. Ich gebe dem Buch 4 Sterne weil es in meiner Heimatstadt spielt und der Autor die Zustände in der Wendezeit sehr gut beschrieben hat. Er hat sie genau wie ich in dieser Zeit in Dresden gelebt. Der Kriminalfall hat

  • Marlen

    aus Dresden

    4/5

    14.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Kriminalfälle und viel Spannung

    Ich kenne nur wenige deutsche Autoren, denen es richtig gut gelingt Zeitgeschichte zu transportieren. Frank Goldammer ist einer von ihnen. Seine Bücher haben neben meist komplexen und verzwickten Kriminalfällen auch diese besondere historische Komponente. Man glaubt ihm, was er da schreibt. Es fühlt sich „echt“ an. Und bei dieser Reihe stimmt das auch ganz und gar, denn der Autor ist selbst ein Kind der Wende und lässt diese Erfahrungen in seine Krimis einfließen. Diesmal befinden wir uns im Februar 1990, mitten in der völlig chaotischen Zeitspanne nach dem Mauerfall und vor der Wiedervereinigung. Alte Strukturen sind noch fest in den Köpfen verankert und Neues wird einerseits euphorisch begrüßt, andererseits skeptisch beäugt. Jeder ist unsicher, keiner weiß, wie es weitergehen wird. So erlebt der junge Dresdner Polizist Tobias Falck den Wende-Winter als eine Achterbahn der Gefühle und Gedanken, zumal auch privat so einiges zu klären wäre - doch welche Entscheidungen soll man treffen, wenn man sich so völlig im „Niemandsland“ befindet und keine Ahnung hat, wie sich das Leben weiterentwickeln wird? Beruflich bekommt es Falck einerseits mit der Geschichte eines Mauerschützen zu tun, den die Eltern des getöteten Geflüchteten nun zur Rechenschaft ziehen wollen. Andererseits taucht plötzlich in der berühmten Gemäldegalerie Alte Meister die Kopie eines flämischen Gemäldes auf - wo doch eigentlich das Original hängen sollte!? Beide Fälle beschäftigen Falck weit über Arbeitszeitgrenzen und Werktage hinaus, so dass er und seine Kollegen mit ihren Kräften am Ende sind. Doch kann man denn den Kollegen überhaupt noch trauen? In einem komplexen Verwirrspiel aus Absichten, Zielen, Strategien und Ängsten lässt Goldammer seine Hauptfiguren straucheln. Die Fälle entsprechend der Stimmung der Zeit - völlig verwirrend. Und so tappen sowohl Polizei als auch Leser bis zum Schluss im Dunkeln über Täter und Motive. Die vielen beteiligten Figuren und die ambivalenten Beziehungen zwischen ihnen stellen allerdings auch für geübte Krimileser eine Herausforderung dar, würde ich behaupten. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich vielleicht ein paar Notizen machen, um die Entwicklung der Geschichte konsequent verfolgen zu können. Für mich war es kein Buch zum „Nebenbeilesen“, ich musste mich schon sehr konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren und den Überblick zu behalten. Ich frage mich allerdings, warum in diesem Buch zwei Fälle beleuchtet wurden, die aus meiner Sicht beide für sich allein auch Potential für einen ganzen Band gehabt hätten. Ich bin gespannt, wie es mit Tobias Falck und seinen Kollegen weitergeht - hoffentlich so spannend und turbulent wie in diesem Roman!

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