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Die Herrin der Farben Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.01.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,5/12,7/3,5 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Dunkelbraun / Camel

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18864-2

Beschreibung

Rezension

"Atmosphärisch und farbenfroh schildert Autor Peter Dempf, der gebürtige Augsburger, das Leben der Anna Barbara, die die Welt der Farben als junge Frau entdeckt."Augsburger Allgemeine, 08.02.2023"Dem Autor gelingt es, die Lesenden auf eine spannende Zeitreise mitzunehmen."Beate Rottgardt, Ruhr Nachrichten, 03.05.2023

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.01.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,5/12,7/3,5 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Dunkelbraun / Camel

Auflage

1. Auflage 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18864-2

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

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  • schmoekerstunde

    5/5

    26.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Dem Autor gelingt es, das…

    Dem Autor gelingt es, das historische Augsburg lebendig werden zu lassen. Die Atmosphäre der Stadt und die damaligen gesellschaftlichen Konventionen sind mit großer Detailtreue beschrieben. Dadurch wird die Handlung des Romans noch authentischer und fesselnder. Die Erzählweise ist flüssig und einfühlsam. Der Autor versteht es, die Emotionen der Charaktere zu transportieren und den Leser mitzureißen. Der Roman enthält auch eine subtile Liebesgeschichte, die geschickt in die Handlung eingebunden ist und dem Buch eine zusätzliche Dimension verleiht. Ein fesselnder historischer Roman, der nicht nur die Welt der Farben zum Leben erweckt, sondern auch die Geschichte einer starken Frau erzählt, die gegen alle Widrigkeiten kämpft. Es ist eine Geschichte über Liebe, Verlust, Intrigen und den Mut, für seine Träume einzustehen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der historische Romane mit starken weiblichen Protagonisten mag.

  • Bewertung

    aus St.Guilhem le Desert

    5/5

    14.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und unterhaltsam

    Peter Dempf Die Herrin der Farben Historischer Roman Worum es geht, Klappentext: Augsburg, im 18. Jahrhundert. Die Welt der Farben hat es der jungen Anna Barbara Koppmair angetan. Gemeinsam mit ihrem gleichaltrigen Nachbarn Johann Friedrich Gignoux beginnt sie, Farben zu mischen. Aus Freundschaft wird Liebe, und gegen die heftigen Widerstände der Weber gründen sie einen Betrieb, in dem sie Textilien auf besondere Art und Weise färben und bedrucken: eine der ersten Kattundruckereien der Stadt. Als Johann viel zu früh stirbt, ist die junge Witwe Gignoux auf sich allein gestellt. Ihr Unternehmen weckt Begehrlichkeiten. Eine überstürzte Heirat erweist sich als fataler Fehler. Kann sie ihr Reich der Farben für sich und die Kinder retten? Meine Meinung: Mein erster Roman von Peter Dempf, aber ganz sicher nicht mein letzter! Die Geschichte ist gut angelegt und die Figuren finde ich authentisch und sympathisch. Habe auch wieder was dazu gelernt, denn über Stoffe und Färben wusste ich bislang so gut wie gar nichts. Der Roman hat mich dazu angeregt selbst noch ein wenig zu recherchieren und mehr über die Thematik herauszufinden. Für mich ein sehr gelungenes inspirierendes Buch, das ich auch sehr gerne weiterempfehle! Bunte 5 Sterne von mir!!!

  • Bewertung

    aus Wertingen

    4/5

    10.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Herrin der Farben

    Peter Dempf ist bekannt für seine historischen Romane rund um die Fuggerstadt Augsburg. Schon im 18. Jahrhundert war Augsburg eine Stadt der Weber und Stoffe bis weit in die heutigen Zeit hinein. Hier wird uns das Leben der Anna Gignoux, geb. Kopp,mair erzählt. Das Buch beginnt 1733, als Anna acht Jahre alt ist und endet mit Ihrem Tod 1796. Anna ist die Tochter eines Goldschlägers und wächst in der Nachbarschaft der Gignoux auf, die eine Formschneiderei betreiben. Deren jüngerer Sohn Johann experimentiert mit den neuen Farben und auch Anne findet gefallen daran. Sie verlieben sich, heiraten und gründen eine Kattundruckerei, die Stoffe mit haltbaren Farben herstellt. Doch immer wieder haben sie mit Anfeindungen der Zunft und mit Konkurrenten zu tun. Johann stirbt früh an einer Lungenkrankheit und von nun an will Anna die Firma alleine führen, was ihr aber von den Zunftherren nicht genehmigt wird. Um die Fabrik für ihren Sohn zu unterhalten und eine Geschäftsführer zu haben, heiratet sie übereilt. Dieser Mann ist aber mittellos und treibt die Kattunfabrik fast in den Ruin. Als sich Anna nach Jahren endlich scheiden lassen kann, kürzt sie die kargen Löhne der Arbeiter drastisch und läßt Kinder arbeiten, nur damit sie bald ihre Schulden begleichen kann. Einzig ihr Werkstattleiter Hallhuber hält die Firma zusammen. Anna ist eine harte und barsche Person geworden, die sich nicht um das Schicksal ihrer Arbeiter kümmert. Doch dann trifft sie ein weiterer Schicksalsschlag. Das Buch endet 1796 bei Annas Tod, inzwischen ist sie dement und ihre Hände sind von der Säure total zerfressen. Peter Dempf entführt uns in eine Welt, in der nur die Männer das Sagen hatten. Alte, verknöcherte Herren bestimmten über Anna, die alleine nicht berechtigt war, ihre Fabrique zu führen, obgleich sie die besonderen Farben für den Druck herstellen konnte. Die Gignoux ist eine reelle und geschichtliche Figur, die der Autor wirklich gekonnt in Szene setzt. Am Ende des Buches erörtert er genau ihr Leben als eine Art Lebenslauf. Bei Peter Dempf merkt man, dass er haargenau recherchiert so gut und realitäts- und geschichtsnah sind seine Bücher geschrieben. Doch an einigen Stellen war das Buch ein kleines bißchen eintönig geschrieben, so dass ich dafür einen Punkt in Abzug bringen mußte. Mich hat aber die Geschichte dieser einzigartigen Frau total fasziniert, hatte sie sich schon zur damaligen Zeit emanzipiert schon alleine deswegen, weil sie sich alleine das Lesen und Schreiben beigebracht hat. Am Ende des Buches ist wie üblich ein Glossar angebracht, das uns die verschiedenen Fachausdrücke erklärt. Das Cover selbst zeigt im Hintergrund die Silhouette von Augsburg, davor ein Portrait einer jungen Frau. Vielleicht bin ich ein wenig voreingenommen, aber ich liebe und verschlinge die Bücher dieses Autors, vielleicht auch zuletzt deswegen, weil die Stadt Augsburg ein Heimspiel für mich ist und ich geraden die in dem Buch genannten Plätze und Häuser kenne.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    29.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Augsburg im 18. Jahrhundert

    Augsburg, im 18. Jahrhundert. Die Welt der Farben hat es der jungen Anna Barbara Koppmair angetan. Gemeinsam mit ihrem gleichaltrigen Nachbarn Johann Friedrich Gignoux beginnt sie, Farben zu mischen. Aus Freundschaft wird Liebe, und gegen die heftigen Widerstände der Weber gründen sie einen Betrieb, in dem sie Textilien auf besondere Art und Weise färben und bedrucken: eine der ersten Kattundruckereien der Stadt. Als Johann viel zu früh stirbt, ist die junge Witwe Gignoux auf sich allein gestellt. Ihr Unternehmen weckt Begehrlichkeiten. Eine überstürzte Heirat erweist sich als fataler Fehler. Kann sie ihr Reich der Farben für sich und die Kinder retten? (Klappentext) Dieser schöne historische Roman entführte mich schnell ins 18. Jahrhundert und nach Augsburg. Der Schreibstil ist bildgewaltig, so dass man sich das Leben und Arbeiten zur damaligen Zeit gut vorstellen kann. Der damalige Zeitgeist wird gut vermittelt. Schnell war ich an der Seite von Anna Barbara und erlebte mit ihr viele Höhen und Tiefen. Die verschiedenen Charaktere sind gut ausgearbeitet und real vorstellbar. Die Handlung ist gut aufgebaut und vor allem klingt sie authentisch. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte wissen, was noch alles passiert und vor allem wie es endet. Ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderbarer historischer Roman. Es hat große Freude gemacht, ihn zu lesen.

  • Ascora

    3/5

    08.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    In dem historischen Roman Die…

    In dem historischen Roman Die Herrin der Farben greift der Autor Peter Dempf auf die Biographie von Anna Barbara Gignoux zurück. Augsburg entwickelte im 17. und 18. Jahrhundert eine bedeutende Färber- und Kattundruckindustrie und Anna Barbara Gignoux nahm als Frau eine bedeutende Rolle in dieser Entwicklung ein. Peter Dempf erschuf um diese historisch belegte Persönlichkeit einen spannenden und interessanten Roman, der dank penibler Recherche und bildhafter Sprache diese Zeit lebendig werden lässt und auf die verschiedenen Problematiken, mit denen Anna als Frau in dieser Zeit zu kämpfen hatte, eingeht. Da es sich um einen Roman handelt, der sich an einer Biographie orientiert, kommt es im Handlungsverlauf immer wieder zu unterschiedlich langen Zeitsprüngen, die einen etwas aus dem Lesefluss reißen und auch den Spannungsbogen unterbrechen. Ich würde Die Herrin der Farben, trotz aller schriftstellerischen Freiheiten mehr als Biographie mit Einblicken auf die damalige Zeit sehen, wie als historischen Roman, eben weil der Erzählfaden etwas zerpflückt ist und nicht alle Stränge ganz erzählt werden.

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