Produktbild: Beifang

Beifang Roman

97

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

37555

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

478 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230133

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • Landmark-Navigation vorhanden
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

37555

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

478 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230133

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  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    04.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    „Beifang“ ist nicht nur der…

    „Beifang“ ist nicht nur der Titel des Buches. Auch eine Zechensiedlung trägt diesen Namen. Hier lebte Winfried, der Vater von 12 Kindern und Großvater von Frank. Martin Simons, der Autor, schreibt in der Ich-Form und aus Sicht Franks, wie es sich damals im Ruhrgebiet leben ließ. Schwerpunkt des Buches liegt auf der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Als Kind des „Potts“ habe ich diese typische Beschreibung der Menschen und ihrer Umwelt genossen. Viele Erinnerungen kamen auf und sehr oft musste ich schmunzeln. Nein, die Zechenarbeiter hatten es wahrlich nicht leicht. Aber die meisten von ihnen nahmen alles mit Humor und diesen ließen sie sich nicht nehmen. Aber viele Männer wollten ihr Elend auch vergessen und der Gang an den Kiosk „umme“ Ecke war normal. Dann kam es oft vor, dass Kind oder Ehefrau vergeblich auf den Ernährer mit seiner Lohntüte warteten. Enge Wohnverhältnisse waren normal und Privatsphäre gab es nicht. Nachbarn hörten alles. Wer für sich sein wollte, der musste raus aus dem Haus und in einen Park gehen. Herr Simons schreibt abwechslungsreich und so, dass der Lesefluss nie gestört wird. Und nicht nur Menschen aus dem Ruhrgebiet empfehle ich das Lesen des Romans. Es lohnt sich, da er ein Stück der Geschichte Deutschlands erzählt.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    19.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Hat mir sehr gut gefallen

    Zum Inhalt: Die Zechensiedlung Beifang liegt am Rande des Ruhrgebietes. Hier wohnte in den Nachkriegsjahren auch der zwölffache Vater Winfried mehr schlecht als recht. Als sein Enkel Frank sich Jahrzehnte später auf Spurensuche macht, ist sein eigener Vater wenig gesprächig also sucht er Kontakt zu seinen vielen Onkeln und Tanten. Meine Meinung: Eigentlich ist das so ein Buch in dem nicht so wirklich viel passiert aber einen irgendwie berührt. Mir hat der Ausflug nach Beifang richtig gut gefallen. Die Verhältnisse in der Nachkriegszeit wurden so eindringlich und vorstellbar geschildert. Man fühlt sich mitten drin und man erlebt das ganze ein Stückchen mit. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das einzige, was ich bekritteln könnte, ist dass das Buch einfach zu kurz war. Ich hätte gerne weiter gelesen. Fazit: Hat mir sehr gut gefallen

  • Lesemone

    5/5

    08.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Herkunft

    Als Frank auf dem Speicher eine Kiste findet, die mit der Vergangenheit seiner Familie zu tun hat, beschließt er Nachforschungen anzustellen. Sein Vater ist leider sehr verschwiegen und will nicht über seine Kindheit sprechen. Daher begibt sich Frank auf die Reise zu seinen vielen Tanten und Onkeln und versucht, von ihnen Details aus dem Leben mit dem Opa zu erfahren. Opa Winfried hat in der Zechensiedlung Beifang in einem kleinen Haus seine zwölf Kinder mehr oder weniger großgezogen. Es war Nachkriegszeit und da kann man sich vorstellen, dass dies kein Zuckerschlecken für alle war. Ich fand es sehr interessant mitzuverfolgen, wie Frank die einzelnen Eindrücke seiner Onkel und Tanten zusammengetragen hat und man sich am Ende ein gutes Bild machen konnte, was da damals los war. Jeder hat so seine Anekdoten zu erzählen. Man spürt die Verbitterung, den groben Umgang untereinander, aber auch die ganze Wut und Frustration, die sich bei den vielen Kindern angestaut hat und trotzdem haben sie einen Weg gefunden, damit umzugehen, jeder auf eine andere Art. Das Buch hat mir gut gefallen, da der Autor dieses schwierige Thema Nachkriegszeit und die vorherrschende Gewalt und Armut, welche viele bis heute nicht ansprechen wollen, auf eine Art und Weise beleuchtet, deren Verlauf man mit Spannung verfolgen kann. Ich fand das Buch sehr lesenswert, da es einen kleinen Einblick in die damalige Zeit gibt und auch zeigt, dass man am besten mehrere Ansichten anhören sollte, bevor man sich ein Bild von manchen Geschehnissen machen kann.

  • easymarkt3

    4/5

    07.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ein Leben voller Armut, großem Kindersegen und Gewalt

    Frank Zimmermann ist auf Spurensuche nach seinem Großvater Winfried Zimmermann, dessen Leben geprägt ist von Nazi-Deutschland, von zwölffacher Vaterschaft, als Untertage-Arbeiter bei der Zeche Victoria Lünen a. d. L. im Nachkriegsdeutschland arbeitend. In Gesprächen mit seinen Tanten und Onkeln erfährt er viel über Finanznöte, Hunger, Enge, Chaos und Schlägen, aber auch von Zusammenhalt zwischen den Geschwistern trotz aller äußeren Widrigkeiten in der sie umgebenden Gesellschaft. Aber auch das Vater-Sohn-Verhältnis wird beleuchtet. Frank erspürt das Seelenleben mit all seinen Narben, die nicht nur die Prügel in deren Kindheit angerichtet haben. Seine eigene Leere im Leben versucht er sinnvoll hierbei zu füllen. Nun in weiteren Generationen dieser bedrückenden Zeit und Örtlichkeit entwachsen, fragt man sich, wie man sich aus diesem ‚exotischen’ Milieu, dieser extremen Herkunft befreien könnte ohne Selbstmitleid, ohne Härte. Scheinbar ist man stolz darauf, was man ertragen kann. Ein Buch lädt zum Nachdenken ein, auch über den Brief der Patientin auf der Intensivstation, die sich in den letzten Tagen vor dem Ableben des Großvaters im Nachbarbett wieder erholt.

  • leseratte1310

    3/5

    28.06.2022

    eBook (ePUB 3)

    Spurensuche

    Da seine Eltern das Haus verkauft haben, soll Vincent entscheiden, welche der eingelagerten Dinge vom Dachboden er noch haben will. Als er ankommt, entdeckt er eine rote Kiste auf dem Sperrmüllhaufen, die von seinem Opa stammt. Vincent erinnert sich an diese Kiste und ihm wird wieder einmal bewusst, dass sein Vater nie über die Vergangenheit spricht und ziemlich einsilbig wird, wenn man ihm Fragen stellt. Also beschließt Vincent, sich in seiner großen Verwandtschaft umzuhören. Nachdem mich der Autor Martin Simons vor ein paar Jahren mit seinem Roman „Jetzt noch nicht, aber irgendwann schon“ angesprochen hatte, wollte ich auch diesen Roman unbedingt lesen. Doch dieses Mal wurde ich nicht wirklich gepackt. Der Schreibstil ist klar, nüchtern und eindrücklich. Den Charakteren kam ich nicht nah. Irgendwann kommen wohl bei vielen Menschen Fragen über die Vergangenheit und die Vorfahren auf. Oft hat man dann keinen Ansprechpartner mehr, der einem noch etwas erzählen könnte. Vincent hat immer gehofft, dass sein Vater von sich aus erzählt. Doch dann kommt der Moment, an dem Vincent feststellt, dass er selbst aktiv werden und seine Fragen anderswo stellen muss. Er trifft auf eigenwillige Verwandte und Freunde, die alle ihre Anekdoten erzählen, aber sich doch relativ bedeckt halten. Es war auch kein leichtes Leben, dass Vincents Opa Winfried und seine Frau Rosa hatten. Das Haus in der Zechensiedlung Beifang war zu eng für die vielen Kinder, das Geld zu knapp und Ruhe gab es auch nie. Es ging dort hart und sogar gewaltsam zu. Jeder musste sehen, wie er zurechtkam. Es waren Verhältnisse, an die sich niemand gerne zurückerinnert. Lieber verschließt man alles in sich und macht das Beste aus seinem Leben. Ein Roman über ein hartes beengendes Leben, der nachdenklich macht, mich aber nicht wirklich erreicht hat.

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