Produktbild: Wo vielleicht das Leben wartet

Wo vielleicht das Leben wartet Roman

11

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

591 (Printausgabe)

Dateigröße

1023 KB

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

¿¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿

Übersetzt von

Helmut Ettinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230867

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

591 (Printausgabe)

Dateigröße

1023 KB

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

¿¿¿¿¿¿ ¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿¿¿

Übersetzt von

Helmut Ettinger

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230867

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  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    23.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    „Wo vielleicht das Leben…

    „Wo vielleicht das Leben wartet“ beschreibt die große Hungersnot im Wolgagebiet. Das Jahr 1923 forderte unendlich viele Tote und zahlreiche von ihnen waren Kinder. Das wollen einige Männer ändern und bestimmen den ehemaligen Soldaten Dejew, 500 Kinder mit der Eisenbahn bis nach Turkestan zu bringen. Der „Marschbefehl“ wurde am 09. Oktober 1923 unterschrieben. Die Reise geht über 4.000 Werst, das sind 4.272 km und wird 6 Wochen dauern. Eigentlich kein Problem in einem warmen Zug mit Schlafplätzen, Küche und Bädern, so wie wir uns das heute vorstellen. Dejew, der schon lange bei der Eisenbahn beschäftigt ist und bereits viele Transporte begleitete weiß, was auf ihn zukommt. Im ersten Moment zögert er daher auch, dem Auftrag zuzustimmen. Er denkt allerdings an die Kinder und will sie auf der weiten Fahrt begleiten. Es ist der zweite Roman, den ich von Gusel Jachina las. Mir gefällt ihr eigenwilliger Stil und ihre faktenreichen Erzählungen. Wie Dejew zunächst die Wagen zusammensuchen muss, die den Kindern für etliche Wochen ein zuhause sein werden. Wie er die selbstbewusste und harte Genossin Belaja kennenlernt und immer wieder mit ihr aneinandergerät. Wie er sich große Sorgen um die Gesundheit der Schwächsten macht und immer wieder an seine Grenzen kommt. Kaum Proviant und unterwegs durch ein Gebiet, wo Bürger aufeinander schießen. Immer wieder muss Dejew sich etwas einfallen lassen, um seine Lieben versorgen zu können. Ich fieberte mit ihm und das nur, dank der so lebendig beschriebenen Ereignisse. Wer Gusel Jachina nicht kennt, der wird eine Weile brauchen, bis er der Erzählung folgen kann. Aber für mich ist gewiss, dass es sich für jeden lohnt, dieses Buch zu lesen. Zumal im Jahr 2022 das Thema Russland leider wieder hochaktuell ist.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    16.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Die Menschlichkeit siegt

    In Kasan herrscht 1923 eine bittere Hungersnot. Vom Wolgagebiet soll der ehemalige Soldat Dejew fünfhundert hungernde und frierende Waisenkinder in das „gelobte Land“ Samakand bringen. Doch es fehlt ihm an allem Notwendigen. Kleidung, Medikamente, Lebensmittel und auch am Heizmaterial ist zu wenig vorhanden. Es beginnt ein Kampf ums Überleben. Kann er die Kinder lebend ans Ziel bringen? Dieser Roman, der auf historischen Tatsachen beruht, schildert die erste Fahrt des Zuges zur Rettung obdach- und elternloser Kinder zwischen zwei und dreizehn Jahren durch ein Land, in dem noch immer der Bürgerkrieg wütet. Über 6.600 Kilometer ist der Weg bis zum Ziel. Er ist ein Teil sowjetischer Geschichte, düster und hochemotional geschrieben. Mein Fazit: Ein Roman, der ab der ersten Seite fesselt. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    23.06.2022

    eBook (ePUB 3)

    brillanter Roman

    Meinung Eine Beschreibung der Reise eines Transportzuges von Kasan in das gelobte Land Samarkand, mit 500 Kindern, hungernd, krank, verlassen als Kollateralschaden nach dem Bürgerkrieg in Russland. Der Roman beschreibt brutal das Leiden der verlassenen Kinder und den Kampf ums Überleben in dem Rettungszug, Wie die Arche Noah fährt er anderthalb Monate durch ganz Russland und erlebt biblische Abenteuer. Die Handlung spielt während der schrecklichen Hungersnot in den 1920er Jahren. Deev, der für den Transport der Kinder nach Samarkand verantwortlich ist, versucht, seine Verbrechen in den Kriegen, an denen er teilgenommen hat, zu sühnen. Fazit: Guzel Jahina hat ihren dritten brillanten Roman geschrieben, der sie zu den meistgelesenen Schriftstellerinnen der Gegenwart zählt, Ihr Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen und ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    16.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Eine Reise ums Überleben

    Die russische Schriftstellerin Gusel Jachina ist in Kasan geboren. Wo vielleicht das Leben wartet ist ein besonderes Buch. Dia Autorin hat in Archiven und anderer Lektüre recherchiert. !920 bis 1923 war in Russland eine schlimme Hungersnot. Was muss in Eltern vorgehen, wenn sie ihre Kinder vor dem Kinderheim aussetzen. Ein Zug soll 500 Kinder aus den Kinderheimen nach Samarkand bringen, damit sie nicht mehr hungern und frieren müssen. Der Lokomotivführer kämpft für jedes Kind. In Kasan im Wolgagebiet soll die Reise starten. Gusel Jachina bringt diese Geschichte zu einer großen Sache. Nach dem Roman Die Wolgakinder ist das wieder ein Blick in die Armut. Teilweise ist es ein dramatisches Leseerlebnis.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    3/5

    15.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ein unsterbliches Denkmal für die Menschlichkeit

    Gusel Jachina hat mit diesem Buch der Menschlichkeit ein unsterbliches Denkmal gesetzt. Der Leser begleitet den Zugführer Dejew, die Kinderkommissarin Belaja, die Betreuerin Fatima, den Feldscher Bug, den Koch Memlaja und viele andere Helfer für sechs Wochen auf dem Weg von Kasan nach Samarkand, um 500 Kindern das Leben zu retten. Der Zug "Girlande" wird zum Symbol dieser Rettungsaktion mitten in der sowjetischen Hungersnot 1923, die sich in den 1930ern fast genauso auch in der Ukraine zugetragen hat. Von Menschen gemachte Hungersnot! Jachina schreibt über die katastrophalen Zustände in diesem Zug und auf allen Stationen, die er durchfährt mit poetischer Vielfalt. Die Kinder verhungern, sterben an Cholera, immer wieder müssen Dejew und Bug Kinder begaben, aber auf wundersame Weise sind es am Ende doch 500 die in Samarkand ankommen, Wie es Dejew gelingt, Kleidung, Essen, Seife, Hilfe aller Art zu organisieren, das lässt einen an übernatürliche Kräfte glauben. Dejew lässt auch immer wieder Straßenkinder in den Zug einsteigen, er bringt es nicht übers Herz, sie am Wegesrand verhungern zu lassen. Im Laufe des Romans ereignen sich viele Dinge, es gibt Liebe und Streit, Verluste und Gewinne, man muss schon einen langen Atem haben, um all das lesend zu ertragen. Im Nachwort klärt die Autorin auf, welche Quellen ihr zur Verfügung standen, erst dann begreift man die volle Realität des Gelesenen. Sie hat aus der grausamen Historie einen Roman geschaffen, der unter die Haut geht. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Autorin sich in der russischen Originalfassung im Nachwort und Dank auch der Gendersprache bedient. In einem literarischen Werk "Leser:innen" etc. zu schreiben, empfinde ich als takt- und stillos. #WovielleichtdasLebenwartet #NetGalleyDE

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