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Produktbild: Sibir

Sibir «Ein großartiger, poetischer Roman.» (Süddeutsche Zeitung)

119

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15799

Erscheinungsdatum

31.01.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

4299 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644013100

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

15799

Erscheinungsdatum

31.01.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

4299 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644013100

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Die Rückkehr der Stimmen

yellowdog am 24.04.2023

Bewertungsnummer: 1928903

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Sabrina Janesch ist eine interessante Autorin und ihr Roman Sibir lockt schon mit dem gut gemalten Cover. Die Handlung geht von der Gegenwart aus, wirft jedoch schnell einen Blick in die Vergangenheit. Es geht viel um das Thema Herkunft und der Bedeutung der Vergangenheit. Es gibt zwei Hauptfiguren: Josef Ambacher und seine Tochter Leila. Es wird Josefs Geschichte geschildert, der als 10jähriges Kind mit seiner Familie nach Sibirien kam und später nach Mühlheim in Niedersachsen gelangte. Auch die Geschichte der Tochter Leila nimmt viel Raum ein. Sabrina Janesch macht wirklich beeindruckende Beschreibungen. Es ist ein konzentrierter,dennoch angenehmer Erzählton mit ein wenig Melancholie versetzt. Man kommt schnell in die Geschichte hinein., Das liegt auch daran, dass die Figuren lebensecht wirken und man schnell Anteil an ihnen und ihrer Geschichte nimmt.

Die Rückkehr der Stimmen

yellowdog am 24.04.2023
Bewertungsnummer: 1928903
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Sabrina Janesch ist eine interessante Autorin und ihr Roman Sibir lockt schon mit dem gut gemalten Cover. Die Handlung geht von der Gegenwart aus, wirft jedoch schnell einen Blick in die Vergangenheit. Es geht viel um das Thema Herkunft und der Bedeutung der Vergangenheit. Es gibt zwei Hauptfiguren: Josef Ambacher und seine Tochter Leila. Es wird Josefs Geschichte geschildert, der als 10jähriges Kind mit seiner Familie nach Sibirien kam und später nach Mühlheim in Niedersachsen gelangte. Auch die Geschichte der Tochter Leila nimmt viel Raum ein. Sabrina Janesch macht wirklich beeindruckende Beschreibungen. Es ist ein konzentrierter,dennoch angenehmer Erzählton mit ein wenig Melancholie versetzt. Man kommt schnell in die Geschichte hinein., Das liegt auch daran, dass die Figuren lebensecht wirken und man schnell Anteil an ihnen und ihrer Geschichte nimmt.

ein starker Roman über die Entwurzelung deutscher Aussiedler

mrs-lucky aus Norddeutschland am 07.02.2023

Bewertungsnummer: 1874923

Bewertet: eBook (ePUB 3)

In ihrem aktuellen Roman „Sibir“ verknüpft die Autorin Sabrina Janisch die Geschichten zweier Kindheiten miteinander und macht den Leser aufmerksam auf ein Kapitel deutsch-russischer Geschichte, das nicht oft im Fokus steht. Mir war zwar grundsätzlich bekannt, dass im Osten Europas angesiedelte Bevölkerungsgruppen deutscher Herkunft um die Zeit des zweiten Weltkriegs auch nach Russland umgesiedelt wurden, die Tragweise der Schicksale dieser Menschen ist mir erst durch diesen Roman bewusst geworden. Josef Ambacher ist 10 Jahre alt, als er mit seiner Familie in einen Zug gesteckt und unter unmenschlichen Bedingungen nach Kasachstan gebracht wird, bereits unterwegs stirbt sein jüngerer Bruder, seine Mutter Emma bleibt in einem Schneesturm bei ihrer Ankunft in Sibirien verschollen. Josef lebt dort mit seinen Großeltern und seiner Tante, ist jedoch weitgehend auf sich gestellt. Die Freundschaft zu einem gleichaltrigen Jungen aus dem nahe gelegenen Kasachendorf hilft ihm, in der unwirtlichen Steppe zu überleben. Mitte der 50er Jahre kehrt die Familie gemeinsam mit aus Sibirien freigelassenen Kriegsgefangenen nach Deutschland zurück und lässt sich in einer Siedlung in der Lüneburger Heide nieder. Die Meschen fühlen sich fremd in Deutschland, sind geprägt durch ihre Erlebnisse, ihre Lebensgewohnheiten unterscheiden sich von den anderen Bewohnern des Ortes. Josefs Tochter Leila spürt dieses Anderssein auch noch 40 Jahre später als Teenager Anfang der 1990er Jahre. Die Geschichte springt zwischen Erzählungen aus Josefs Zeit in Sibirien und Leilas Aufwachsen in Niedersachen hin und her. Dabei ergänzen sich die Szenen oftmals; während Josef mit seinem Freund Tawil in der Steppe Vorräte anlegt und eine verlassene Hütte als Unterschlupf wieder aufbaut, sammelt Leila mit ihrem besten Freund Arnold Dinge, die ihnen wichtig sind in wechselnden Verstecken. In beiden Zeitschienen dominiert das Gefühl der Heimatlosigkeit, des Eindrucks, nicht dazu zu gehören, aber auch der Stärke, die aus einer engen Freundschaft entstehen kann. Vieles steckt hier zwischen den Zeilen, wird von der Autorin nicht direkt ausgesprochen sondern anhand vieler kleiner Anekdoten verdeutlicht, so wie auch in den Familien vieles ungesagt bleibt und zu einigen Missverständnissen führt. Der Roman beeindruckt mit der Art und Weise, wie die Geschichten der beiden Zeitschienen miteinander verflochten sind, sich ergänzen und wie die Vergangenheit auf Leilas Jugend abzufärben scheint. Für mich war es der erste Roman der Autorin, der Stil und der Inhalt haben mich so beeindruckt, dass mein Interesse auch an ihren anderen Werken geweckt ist.

ein starker Roman über die Entwurzelung deutscher Aussiedler

mrs-lucky aus Norddeutschland am 07.02.2023
Bewertungsnummer: 1874923
Bewertet: eBook (ePUB 3)

In ihrem aktuellen Roman „Sibir“ verknüpft die Autorin Sabrina Janisch die Geschichten zweier Kindheiten miteinander und macht den Leser aufmerksam auf ein Kapitel deutsch-russischer Geschichte, das nicht oft im Fokus steht. Mir war zwar grundsätzlich bekannt, dass im Osten Europas angesiedelte Bevölkerungsgruppen deutscher Herkunft um die Zeit des zweiten Weltkriegs auch nach Russland umgesiedelt wurden, die Tragweise der Schicksale dieser Menschen ist mir erst durch diesen Roman bewusst geworden. Josef Ambacher ist 10 Jahre alt, als er mit seiner Familie in einen Zug gesteckt und unter unmenschlichen Bedingungen nach Kasachstan gebracht wird, bereits unterwegs stirbt sein jüngerer Bruder, seine Mutter Emma bleibt in einem Schneesturm bei ihrer Ankunft in Sibirien verschollen. Josef lebt dort mit seinen Großeltern und seiner Tante, ist jedoch weitgehend auf sich gestellt. Die Freundschaft zu einem gleichaltrigen Jungen aus dem nahe gelegenen Kasachendorf hilft ihm, in der unwirtlichen Steppe zu überleben. Mitte der 50er Jahre kehrt die Familie gemeinsam mit aus Sibirien freigelassenen Kriegsgefangenen nach Deutschland zurück und lässt sich in einer Siedlung in der Lüneburger Heide nieder. Die Meschen fühlen sich fremd in Deutschland, sind geprägt durch ihre Erlebnisse, ihre Lebensgewohnheiten unterscheiden sich von den anderen Bewohnern des Ortes. Josefs Tochter Leila spürt dieses Anderssein auch noch 40 Jahre später als Teenager Anfang der 1990er Jahre. Die Geschichte springt zwischen Erzählungen aus Josefs Zeit in Sibirien und Leilas Aufwachsen in Niedersachen hin und her. Dabei ergänzen sich die Szenen oftmals; während Josef mit seinem Freund Tawil in der Steppe Vorräte anlegt und eine verlassene Hütte als Unterschlupf wieder aufbaut, sammelt Leila mit ihrem besten Freund Arnold Dinge, die ihnen wichtig sind in wechselnden Verstecken. In beiden Zeitschienen dominiert das Gefühl der Heimatlosigkeit, des Eindrucks, nicht dazu zu gehören, aber auch der Stärke, die aus einer engen Freundschaft entstehen kann. Vieles steckt hier zwischen den Zeilen, wird von der Autorin nicht direkt ausgesprochen sondern anhand vieler kleiner Anekdoten verdeutlicht, so wie auch in den Familien vieles ungesagt bleibt und zu einigen Missverständnissen führt. Der Roman beeindruckt mit der Art und Weise, wie die Geschichten der beiden Zeitschienen miteinander verflochten sind, sich ergänzen und wie die Vergangenheit auf Leilas Jugend abzufärben scheint. Für mich war es der erste Roman der Autorin, der Stil und der Inhalt haben mich so beeindruckt, dass mein Interesse auch an ihren anderen Werken geweckt ist.

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Sibir

von Sabrina Janesch

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

Geschichte wiederholt sich.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Sibirien, so nannten die Verschleppten das dunkle Entsetzen, das sich hinter dem Ural ausdehnte. Sibir, das war der Tod.” Geschichte einer Familie zwangsumgesiedelter Deutschrussen auf der Suche nach Heimat und Zugehörigkeit. Vertriebene, Zurückgekehrte, Entlassene, Verschleppte. Schreckliche Ereignisse, die nicht nur die Überlebenden des Zweiten Weltkriegs, sondern auch ihre Nachkommen verfolgen und traumatisieren. Eine wirklich schöne und einfühlsam erzählte Geschichte. Sehr lesenswert.
  • Danijela Turkijevic-Zauner
  • Buchhändler/-in

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Geschichte wiederholt sich.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Sibirien, so nannten die Verschleppten das dunkle Entsetzen, das sich hinter dem Ural ausdehnte. Sibir, das war der Tod.” Geschichte einer Familie zwangsumgesiedelter Deutschrussen auf der Suche nach Heimat und Zugehörigkeit. Vertriebene, Zurückgekehrte, Entlassene, Verschleppte. Schreckliche Ereignisse, die nicht nur die Überlebenden des Zweiten Weltkriegs, sondern auch ihre Nachkommen verfolgen und traumatisieren. Eine wirklich schöne und einfühlsam erzählte Geschichte. Sehr lesenswert.

Janea Hansen

Thalia Wien – Mitte / W3

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4/5

Wer seine Vergangenheit nicht bewältigt, wird für immer von ihr verfolgt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein toller Roman, der einem unter die Haut und in die Knochen kriecht, wie die Kälte Sibiriens. Die Geschichte von Josef Ambacher ist eine Nachkriegsgeschichte, wie ich sie zuvor noch nie gelesen habe. Zwei Erzählstränge - einer aus seiner Kindheit in Sibirien und einer 45 Jahre später in Deutschland - verweben sich hier zu einer fesselnden Geschichte, die beim lesen wehtut, weil immer deutlicher wird: es gibt in Josefs Leben kein "Am Ende ist alles gut", weil der Schmerz für immer in ihm weiterlebt.
  • Janea Hansen
  • Buchhändler/-in

4/5

Wer seine Vergangenheit nicht bewältigt, wird für immer von ihr verfolgt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein toller Roman, der einem unter die Haut und in die Knochen kriecht, wie die Kälte Sibiriens. Die Geschichte von Josef Ambacher ist eine Nachkriegsgeschichte, wie ich sie zuvor noch nie gelesen habe. Zwei Erzählstränge - einer aus seiner Kindheit in Sibirien und einer 45 Jahre später in Deutschland - verweben sich hier zu einer fesselnden Geschichte, die beim lesen wehtut, weil immer deutlicher wird: es gibt in Josefs Leben kein "Am Ende ist alles gut", weil der Schmerz für immer in ihm weiterlebt.

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Sibir

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