KI-Beratung Beta

Produktbild: Zwischen Brüdern

Zwischen Brüdern Roman

32

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Picus

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

13,5/21 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2125-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Picus

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

13,5/21 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2125-9

EU-Ansprechpartner

Alexander Potyka
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7|1080|Wien|AT
info@picus.at

Herstelleradresse

Picus Verlag
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7|1080|Wien|AT
 info@picus.at

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    24.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine schwierige Geschwisterbeziehung in schwierigen Zeiten

    In diesem Buch geht es um die beiden Brüder Viktor und Hans. Die Geschichte wird aus Viktors Sicht erzählt. Während er gerade aus dem ersten Weltkrieg zurück gekommen ist und sich ein neues, verantwortungsvolles und bodenständiges Leben aufbaut, ist Hans ein wankelmütiger Künstler, der meist vor Schwierigkeiten und Konflikten wegläuft und ungern die Verantwortung für sein Leben übernimmt. Die Geschichte umspannt die Zeit vom Ende des ersten bis zum zweiten Weltkrieg. Wir erleben die politischen Veränderungen in Österreich, wo die Geschichte spielt, aber auch die wirtschaftlichen Unruhen. In diesem Rahmen nimmt das persönliche Verhältnis der beiden Brüder, ihre gemeinsame Geschichte, den größten Raum ein. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, und obwohl mir beim Lesen ganz klar war, dass Viktor der vernünftige, bodenständige, verantwortungsvolle und moralisch "bessere" Bruder ist, ist es dem Autor dennoch gelungen, auch mein Verständnis zu Hans und seinem Leben, seinen Entscheidungen, zu wecken. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Auch der Schreibstil passte für mich sehr gut zur Stimmung des Buches. Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich nicht erwartet, dass mich dieses Buch so positiv berühren würde.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    14.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brüder in Wien

    Das Buch ist ganz besonders, denn es fängt die Zeit und die Stimmung des Wien der 20er Jahre perfekt ein. Natürlich ist dies nur die Rahmenhandlung, aber dieser Rahmen der Geschichte ist schon so spannend und aufregend, dass man das Buch schon deshalb lesen muss. Und auch die Geschichte um die zwei Brüder Hans und Victor ist sehr interessant geschrieben und nimmt mich mit in die 20er Jahre und die Sehnsüchte und Träume, aber auch in das harte Leben, welches die Menschen nach dem ersten Weltkrieg führten. Diese zwei Brüder sind sehr unterschiedlich. Der eine ist sehr verträumt und möchte Künstler sein, der andere ist bodenständig und versucht eine ganz normale Familie zu gründen und seinen Weg zu gehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und er nimmt mich prima in die Zeit und in die Geschichte mit. Eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Bewertung

    5/5

    13.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend und einfühlsam

    Wolfgang Böhm ist mit seinem Roman „Zwischen Brüdern“ ein wunderbares Buch über das Leben und die Beziehung zwischen zwei ungleichen Brüdern im Wien der Zeit nach dem ersten Weltkrieg gelungen. Ganz unaufdringlich und dabei doch eindringlich nimmt uns Viktor, der ältere und bodenständigere Bruder, als Erzähler mit in eine Welt, die zwischen Schönheit und Fortschrittsoptimismus einerseits und Nationalismus und Antisemitismus andererseits zunehmend zerrissen ist. Wir erleben die gesellschaftlichen Veränderungen im düsterer werdenden Wien, fühlen mit Viktor die schon im Untergrund der goldenen Zwanziger brodelnde Bedrohung, die letztlich in der Diktatur des Nationalsozialismus mündet. Obwohl Böhms Roman nicht nur Gesellschaftsroman, sondern vor allem ein familiärer Beziehungsroman ist, bleibt diese entfaltete Welt noch lange nach Beendigung der Lektüre präsent. Vielleicht ist das so, weil es dem Autor gelingt, uns mit den beiden Hauptfiguren, aber auch den Nebenfiguren intensiv mitfühlen zu lassen. Das ist umso bemerkenswerter, weil der Erzähler Viktor seinen Bruder Hans keineswegs idealisiert, sondern in all seiner Widersprüchlichkeit und Unfassbarkeit darstellt – und doch ergeht es uns Lesenden wie Viktor, der seinen Bruder bei all seinen Fehlern nicht hassen, sondern seine „Liebe für ihn nur in eine andere Form“ gießen kann. Letztlich schreibt Böhm einen Roman über Liebe, und zwar einen der schönsten, die ich diesbezüglich je gelesen habe. Das Buch macht nachdenklich und betroffen, es berührt, erstaunt, es erschafft neben den beiden genannten Protagonisten mit wenigen Pinselstrichen weitere Figuren, deren Lebensgeschichte man gerne weiterverfolgen würde, z.B. Annemarie, die Kellnerin in Hans‘ Stammcafé… Noch hervorheben möchte ich die sprachliche Gestaltung: Viktors besonnener Art entsprechend fließt die Sprache zart und von bemerkenswerter Treffsicherheit zumeist ruhig dahin, um immer wieder unvergesslich schöne Formulierungen zu finden wie die oben zitierte, an denen auch Hans mit seinem unvergänglichen Sinn für das Schöne seine helle Freude hätte. Unbedingt lesen! Eine Empfehlung für alle Feingeister.

  • Nathalie

    5/5

    13.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend und einfühlsam…

    Bewegend und einfühlsam Wolfgang Böhm ist mit seinem Roman „Zwischen Brüdern“ ein wunderbares Buch über das Leben und die Beziehung zwischen zwei ungleichen Brüdern im Wien der Zeit nach dem ersten Weltkrieg gelungen. Ganz unaufdringlich und dabei doch eindringlich nimmt uns Viktor, der ältere und bodenständigere Bruder, als Erzähler mit in eine Welt, die zwischen Schönheit und Fortschrittsoptimismus einerseits und Nationalismus und Antisemitismus andererseits zunehmend zerrissen ist. Wir erleben die gesellschaftlichen Veränderungen im düsterer werdenden Wien, fühlen mit Viktor die schon im Untergrund der goldenen Zwanziger brodelnde Bedrohung, die letztlich in der Diktatur des Nationalsozialismus mündet. Obwohl Böhms Roman nicht nur Gesellschaftsroman, sondern vor allem ein familiärer Beziehungsroman ist, bleibt diese entfaltete Welt noch lange nach Beendigung der Lektüre präsent. Vielleicht ist das so, weil es dem Autor gelingt, uns mit den beiden Hauptfiguren, aber auch den Nebenfiguren intensiv mitfühlen zu lassen. Das ist umso bemerkenswerter, weil der Erzähler Viktor seinen Bruder Hans keineswegs idealisiert, sondern in all seiner Widersprüchlichkeit und Unfassbarkeit darstellt – und doch ergeht es uns Lesenden wie Viktor, der seinen Bruder bei all seinen Fehlern nicht hassen, sondern seine „Liebe für ihn nur in eine andere Form“ gießen kann. Letztlich schreibt Böhm einen Roman über Liebe, und zwar einen der schönsten, die ich diesbezüglich je gelesen habe. Das Buch macht nachdenklich und betroffen, es berührt, erstaunt, es erschafft neben den beiden genannten Protagonisten mit wenigen Pinselstrichen weitere Figuren, deren Lebensgeschichte man gerne weiterverfolgen würde, z.B. Annemarie, die Kellnerin in Hans‘ Stammcafé… Noch hervorheben möchte ich die sprachliche Gestaltung: Viktors besonnener Art entsprechend fließt die Sprache zart und von bemerkenswerter Treffsicherheit zumeist ruhig dahin, um immer wieder unvergesslich schöne Formulierungen zu finden wie die oben zitierte, an denen auch Hans mit seinem unvergänglichen Sinn für das Schöne seine helle Freude hätte. Unbedingt lesen! Eine Empfehlung für alle Feingeister.

  • Frau M. aus M.

    aus Magdeburg

    5/5

    09.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Wien der Zwanziger und…

    Das Wien der Zwanziger und Dreißiger "Zwischen Brüdern" ist ein ganz wunderbarer Roman über das Wien der Zwanziger und Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Protagonisten sind zwei Brüder, die sehr unterschiedlich sind. Der ältere namens Viktor war als Soldat im I. Weltkrieg und hat viel Schlimmes erlebt. Er ist ein ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse, der sich ein einfaches Leben als Lehrer und Familienvater mit einem kleinen Häuschen wünscht. Der jüngere Bruder namens Hans ist vom Krieg verschont geblieben. Er ist der buchstäbliche Hans Dampf in allen Gassen. Er interessiert sich sehr für die sich neu entwickelnden Kunststile. Um als Student in der Kunstgewerbeschule überleben zu können, lässt er sich auf alle möglichen windigen Geschäfte ein. So hat er manchmal Geld im Überfluss und manchmal horrende Schulden. Sehr spannend finde ich, wie die beiden Männer diese Zeit sehr unterschiedlich erleben. Die Geschichte wird teilweise einem Tagebuch gleichend aus der Sicht von Viktor erzählt. Beide Brüder profitieren voneinander, indem sie sich gegenseitig ihre Welten zugänglich machen. Viktor ist sozusagen der Anker in diesem Buch und auch im Leben von Hans, der doch immer wieder das geordnete Leben von Viktor als Resetpoint braucht, um nicht ins hoffnungslose Chaos abzugleiten. Hans versucht mit allen Mitteln und immer wieder seine Träume von einem neuen Design in der Wohnkultur populär zu machen. Er scheitert immer wieder und fängt immer wieder neu an. Dadurch wird er immer extremer und für seine Umwelt schwerer erträglich. Der Fokus der Geschichte bleibt konsequent auf die Beziehung der beiden Brüder konzentriert. Dennoch werden auch die anderen wichtigen Figuren und deren Lebensumstände sehr plastisch gezeichnet. Es war eine große Freude für mich, dieses Buch zu lesen. Ich wünsche diesem Roman sehr viele Leser.

Kundinnen und Kunden meinen

5

15

4

17

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (32)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Zwischen Brüdern