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Ginsterhöhe Roman | Der berührende Roman über die wahre Geschichte eines verschwundenen Dorfes

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18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.12.2022

Verlag

Ullstein Paperback

Seitenzahl

400

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86493-202-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.12.2022

Verlag

Ullstein Paperback

Seitenzahl

400

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86493-202-1

Herstelleradresse

Ullstein extra
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    29.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Dorf am Abgrund

    Ein spannendes Buch über einen Bauern in der deutschen Eifel, der zwischen dem 1. Weltkrieg und dem aufkommenden Nationalsozialismus zwischen die Räder kommt. Das Leben in dieser Zeit ist sehr anschaulich beschrieben, und auch die gesellschaftlichen Konflikte, die in die Existenz der Menschen einbrechen, kommen nicht zu kurz. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    07.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lebensschicksale

    Meine Meinung: Ginsterhöhe und Perlenbach sind die beiden ersten Bücher der Eifeltrilogie. Perlenbach habe ich bereits vor einiger Zeit mit Begeisterung gehört. Ginsterhöhe habe ich nun gelesen. Die Protagonisten dieser Folge wohnen im Dort Wollseifen in der Eifel. Den Bewohnern ergeht es wie vielen zwischen den beiden Weltkriegen. Viele bauten das zerstörte wieder auf. Männer kamen entweder gar nicht aus dem Krieg nach Hause oder sie waren verletzt oder seelisch kaputt. Soweit ähneln sich viele Schicksale, nicht nur der Bewohner, auch die Dörfer. Allerdings war Wollseifen sehr gefährdet und wurde reichlich bombardiert. Was für die Bewohner bedeutete, dass sie gefährlich lebten, wenn sie sich nicht in Sicherheit gebracht haben und in entfernteren Gegenden unterkommen konnten. Im Vordergrund dieses Buches stehen Albert und Silvio mit ihren Familien, natürlich sind sie auch mit anderen Dorfbewohnern verbunden. Aber ihre Schicksale ähneln vielen anderen. Leider tauchen überall äußerst unangenehme Personen auf, die leider später viel zu sagen haben. Auch hier war es der Fall. Gleich bei der ersten Erwähnung besagter Person ahnte ich einiges. Sehr bewegend schildert die Autorin, was in dreißig Jahren so alles passiert. Dabei verknüpft sie reales mit fiktiven, was ihr gut gelungen ist. Fazit: Lebensschicksale während einer schweren Zeit. Aber nicht nur Menschen sind betroffen, Orte werden verwüstet und viele verlieren ihre Heimat und müssen zum wiederholten Mal neu beginnen. Wer sich für Zeitgeschehen in der Eifel interessiert, findet hier das richtige Buch.Meine Meinung: Ginsterhöhe und Perlenbach sind die beiden ersten Bücher der Eifeltrilogie. Perlenbach habe ich bereits vor einiger Zeit mit Begeisterung gehört. Ginsterhöhe habe ich nun gelesen. Die Protagonisten dieser Folge wohnen im Dort Wollseifen in der Eifel. Den Bewohnern ergeht es wie vielen zwischen den beiden Weltkriegen. Viele bauten das zerstörte wieder auf. Männer kamen entweder gar nicht aus dem Krieg nach Hause oder sie waren verletzt oder seelisch kaputt. Soweit ähneln sich viele Schicksale, nicht nur der Bewohner, auch die Dörfer. Allerdings war Wollseifen sehr gefährdet und wurde reichlich bombardiert. Was für die Bewohner bedeutete, dass sie gefährlich lebten, wenn sie sich nicht in Sicherheit gebracht haben und in entfernteren Gegenden unterkommen konnten. Im Vordergrund dieses Buches stehen Albert und Silvio mit ihren Familien, natürlich sind sie auch mit anderen Dorfbewohnern verbunden. Aber ihre Schicksale ähneln vielen anderen. Leider tauchen überall äußerst unangenehme Personen auf, die leider später viel zu sagen haben. Auch hier war es der Fall. Gleich bei der ersten Erwähnung besagter Person ahnte ich einiges. Sehr bewegend schildert die Autorin, was in dreißig Jahren so alles passiert. Dabei verknüpft sie reales mit fiktiven, was ihr gut gelungen ist. Fazit: Lebensschicksale während einer schweren Zeit. Aber nicht nur Menschen sind betroffen, Orte werden verwüstet und viele verlieren ihre Heimat und müssen zum wiederholten Mal neu beginnen. Wer sich für Zeitgeschehen in der Eifel interessiert, findet hier das richtige Buch.

  • Ullas Leseecke

    aus Düsseldorf

    5/5

    07.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Meine Meinung: Ginsterhöhe…

    Meine Meinung: Ginsterhöhe und Perlenbach sind die beiden ersten Bücher der Eifeltrilogie. Perlenbach habe ich bereits vor einiger Zeit mit Begeisterung gehört. Ginsterhöhe habe ich nun gelesen. Die Protagonisten dieser Folge wohnen im Dort Wollseifen in der Eifel. Den Bewohnern ergeht es wie vielen zwischen den beiden Weltkriegen. Viele bauten das zerstörte wieder auf. Männer kamen entweder gar nicht aus dem Krieg nach Hause oder sie waren verletzt oder seelisch kaputt. Soweit ähneln sich viele Schicksale, nicht nur der Bewohner, auch die Dörfer. Allerdings war Wollseifen sehr gefährdet und wurde reichlich bombardiert. Was für die Bewohner bedeutete, dass sie gefährlich lebten, wenn sie sich nicht in Sicherheit gebracht haben und in entfernteren Gegenden unterkommen konnten. Im Vordergrund dieses Buches stehen Albert und Silvio mit ihren Familien, natürlich sind sie auch mit anderen Dorfbewohnern verbunden. Aber ihre Schicksale ähneln vielen anderen. Leider tauchen überall äußerst unangenehme Personen auf, die leider später viel zu sagen haben. Auch hier war es der Fall. Gleich bei der ersten Erwähnung besagter Person ahnte ich einiges. Sehr bewegend schildert die Autorin, was in dreißig Jahren so alles passiert. Dabei verknüpft sie reales mit fiktiven, was ihr gut gelungen ist. Fazit: Lebensschicksale während einer schweren Zeit. Aber nicht nur Menschen sind betroffen, Orte werden verwüstet und viele verlieren ihre Heimat und müssen zum wiederholten Mal neu beginnen. Wer sich für Zeitgeschehen in der Eifel interessiert, findet hier das richtige Buch.

  • Sabine

    5/5

    09.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend

    Das Cover hat mich direkt angesprochen, zwei Menschen, die noch miteinander gehen, offensichtlich in vertrauter Zweisamkeit, oder? Es fällt auch durch die "Ruhe der Farben" auf. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, besonders in Verbindung mit dem Titel und dem Cover. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und hat mich sofort mit ins Geschehen gezogen. Sowohl die Protagonisten, ob nun sympathisch oder unsympathisch, als auch die Geschehnisse und Orte sind eindrucksvoll beschrieben. Albert, dem die Schrecken des Krieges nicht nur in den Knochen stecken, sondern auch buchstäblich ins Gesicht "geschrieben". Dies belastet ihn auch psychisch und nicht nur ihn. Obwohl er wieder zuhause ist, verfolgen ihn nicht nur die Albträume, auch die entsetzten Gesichter seiner Mitmenschen. Die Autorin hat hier einen realen Ort mit einer fiktiven Geschichte verknüpft. Die Geschichte um Wollseifen beruht auf wahren Hintergründen. Dies macht die Geschichte besonders. Die Zeit zwischen zwei furchtbaren Kriegen ist hier beschrieben. Durch die Tagebucheinträge hat man einen zeitlichen Überblick. Aber nicht nur das, man bekommt auch Einblicke in die Gefühle der Protagonisten. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten, war wütend, traurig, besonders Albert hat es mir angetan. Die Autorin versteht es, mit viel Einfühlungsvermögen "Wahrheit" und Fiktion zu einem bewegenden Buch zu verknüpfen. Ich habe schon einige besondere Bücher zu diesem Thema gelesen und dies gehört eindeutig dazu. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

  • Eliza

    5/5

    22.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das verschwundene Dorf

    Anna-Maria Caspari hat einem verschwundenen Dorf ein Denkmal gesetzt, ein Roman, der mich tief bewegt hat und bei dem ich auch die eine oder andere Träne vergossen habe. Bin ich doch am Rande der Nordeifel aufgewachsen, sind mir so viele Namen und Geschichten der Region bekannt, doch dieser Roman hat noch einmal eine neue Intensivität, die mich sehr berührt hat. Das Schicksal eines ganzen Dorfes bekommt anhand von wenigen Figuren ein Gesicht und beschert einem sowohl Glücksgefühle als auch Gänsehaut. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Albert Lintermann, er ist aus dem Krieg nach Haus zurückgekehrt, wir schreiben das Jahr 1919. Er ist schwer verwundet worden, er selbst bezeichnet sein Gesicht als Fratze, welches man nicht ansehen mag. Aber er hat noch zwei Arme und Beine und so arbeitet er wieder auf dem Bauernhof, welchen er nach dem Tod seines Vaters übernimmt. Seine Frau Bertha kann mit der Verwundung ihres Mannes nicht umgehen und verabscheut ihn. Sei Sohn Karl hingegen begegnet ihm mit unendlicher Liebe und schafft es dem Vater Glücksmomente zu bescheren. Die Inflation wird immer schlimmer und auch in der Eifel merken sie die Geldentwertung, doch sie investieren in den Bau der Staumauer oder der Stromversorgung. Mein Lieblingscharakter war Silvio der Italiener, der die Gaststube betreibt, er ist Albert ein wichtiger und loyaler Freud wie Ratgeber. Als Antifigur lässt Anna-Maria Caspari Johann Mellder auftreten, welcher bei mir zum Ende hin immer mehr Abscheu hervorgerufen hat. Das Leben in dem kleinen Ort Wollseifen wird sehr bildlich und authentisch geschildert, bei der Kirmes wird der Hahnenkönig gekürt, auf dem Hof ist Festtag also Schlachttag, die Heuernte muss eingefahren werden. Aber auch der aufkommende Antisemitismus und Nationalsozialismus sind Thema, ebenso der Tode eines Kindes oder die Angriffe im zweiten Weltkrieg. Der Roman wird in drei Teilen erzählt und umfasst die Jahre von 1919 bis 1949. Als Leser dürfen wir die verschiedenen Blickwinkel der Protagonisten einnehmen und ihnen so sehr nahekommen. Die chronologische Erzählung wird nur durch die Tagebucheinträge bzw. Aufzeichnungen des Lehrers Martin Faßbender unterbrochen, sie strukturieren den Roman und geben auch die Zeitsprünge an. Ein Roman, der mich sehr berührt hat und den ich sehr gerne gelesen habe. Authentisch und mitreißend, mit vielen wunderbaren Figuren. Eine klare Leseempfehlung an alle, die zeitgeschichtliche Romane mögen.

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