Produktbild: Fine und die Zeit der Veränderung
Band 4

Fine und die Zeit der Veränderung Eine Familie in Berlin

16

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

509

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/3,8 cm

Gewicht

507 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3864-5

Beschreibung

Rezension

»Wie immer bei Ulrike Renk basieren die Schicksale ihrer Figuren auf der Wirklichkeit, sehr gut recherchiert. Die Dialoge, die Emotionen, die Szenerien werden von Renk dazu erfunden und geben dem realistischen Gerüst die Würze, die Spannung und die Möglichkeit zum Mitfühlen.« Rheinische Post 20230220

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

509

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/3,8 cm

Gewicht

507 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3864-5

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Veränderung „Egal wie, ich…

Lesefee23.05 aus Stepenitztal am 06.05.2023

Bewertungsnummer: 2800887

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Veränderung „Egal wie, ich werde meinen Weg gehen. Ich bin eine Dehmel. Ich bin eine Erbin dieser Familie und werde meine Bestimmung finden.“ „Fine und die Zeit der Veränderung“ ist der vierte und vorerst letzte Band der „Eine Familie in Berlin“-Reihe von Ulrike Renk. Der Roman erschien im Februar 2023 im Aufbau Verlag. Berlin, 1926: Fine, Ullas Tochter, ist mittlerweile sechs Jahre alt. Deutschland verändert sich und sie ist mittendrin. Ihre gesamte Familie engagiert sich für den Kommunismus. Manch einer mit mehr Herzblut als der andere, aber allen ist klar: die Nationalsozialisten sind eine ernstzunehmende Gefahr. Die Weltwirtschaftskrise macht das Leben zusätzlich schwer, die finanziellen Mittel sind knapp und Ursula kann sich nur schwer um ihre Kinder kümmern. So wächst Fine in einer turbulenten Zeit auf und muss schnell erwachsen werden. Für ihr Alter ist sie jedoch sehr reif, sie übernimmt mehr und mehr die Verantwortung für ihre Geschwister und unterstützt ihre Mutter so gut sie eben kann. Sie ist ein kluges und aufgewecktes Kind und möchte, wie ihre Mutter, für den Kommunismus kämpfen… Der Roman ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Zunächst wird die Handlung aus Ursulas Sicht erzählt, was einen mühelosen Einstieg gewährleitstet. Das Buch knüpft direkt an den Vorgänger an und schnell ist man wieder mitten in der Geschichte drin. Ulla ist weiterhin ein sehr positiver und fröhlicher Mensch, während ihr Ehemann Heinrich sich leider nicht wirklich entwickelt hat. Immer noch gibt es Eheprobleme und Ursulas Mann ist wirklich unausstehlich. Ich mag Ulla und ihre chaotische, aber liebevolle Art sehr gerne. Ihr Engagement für den Kommunismus ist beachtenswert, aber zunehmend gefährlich. Nicht nur für sie, auch für ihre Kinder. Je mehr sich die politische Situation zuspitzt, desto geringer werden Ullas finanzielle Mittel, sodass sie schließlich zu einer Entscheidung gezwungen wird, die ihr nicht leichtfällt. Später wechselt die Erzählperspektive dann zu Fine, der neuen Protagonistin. Die Handlung wird daher hauptsächlich aus Kinderaugen berichtet, was absolut zu Fines Geschichte passt. Emotionen und Gefühle werden gut vermittelt, es wird deutlich, dass Fine zwar früh sehr erwachsen wirkte, sie sich aber eigentlich auch ein sicheres Heim und ein stabiles Umfeld wünschte. Ulrike Renk fängt in ihrem Roman den Zeitgeist und die Themen der 20er Jahre geschickt auf. Der Schreibstil und die Handlung sind flüssig, der historische Kontext wird mühelos in die Handlung eingearbeitet und schließlich, 1935, beendet. Im Nachwort beschreibt die Autorin, warum die Geschichte der Familie Dehmel ab dieser Stelle nicht weitergeführt wird. Auf Grund der aktuellen Lage in der Ukraine vermag sie nicht über den zweiten Weltkrieg schreiben und ich kann es ihr absolut nicht verübeln. Ich hoffe, dass es irgendwann weitergehen kann, denn Potential ist auf jeden Fall da! Weniger gefallen hat mir lediglich, dass bereits der Klappentext des Buches einen Großteil der Handlung verrät und im Buch ziemlich weit vorgreift. Mein Fazit: Nachdem ich ja mit dem ersten Band der Buchreihe so meine Schwierigkeiten hatte, bin ich nun wirklich traurig, dass die Bücher um die Familie Dehmel nun erstmal beendet sind. Ich habe sie wirklich gerne gelesen und bin begeistert, wie bildlich Ulrike Renk schreibt und eine Saga über eine reale Familie entstehen lässt. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen für den vierten Band und eine Leseempfehlung für euch!

Veränderung „Egal wie, ich…

Lesefee23.05 aus Stepenitztal am 06.05.2023
Bewertungsnummer: 2800887
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Veränderung „Egal wie, ich werde meinen Weg gehen. Ich bin eine Dehmel. Ich bin eine Erbin dieser Familie und werde meine Bestimmung finden.“ „Fine und die Zeit der Veränderung“ ist der vierte und vorerst letzte Band der „Eine Familie in Berlin“-Reihe von Ulrike Renk. Der Roman erschien im Februar 2023 im Aufbau Verlag. Berlin, 1926: Fine, Ullas Tochter, ist mittlerweile sechs Jahre alt. Deutschland verändert sich und sie ist mittendrin. Ihre gesamte Familie engagiert sich für den Kommunismus. Manch einer mit mehr Herzblut als der andere, aber allen ist klar: die Nationalsozialisten sind eine ernstzunehmende Gefahr. Die Weltwirtschaftskrise macht das Leben zusätzlich schwer, die finanziellen Mittel sind knapp und Ursula kann sich nur schwer um ihre Kinder kümmern. So wächst Fine in einer turbulenten Zeit auf und muss schnell erwachsen werden. Für ihr Alter ist sie jedoch sehr reif, sie übernimmt mehr und mehr die Verantwortung für ihre Geschwister und unterstützt ihre Mutter so gut sie eben kann. Sie ist ein kluges und aufgewecktes Kind und möchte, wie ihre Mutter, für den Kommunismus kämpfen… Der Roman ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Zunächst wird die Handlung aus Ursulas Sicht erzählt, was einen mühelosen Einstieg gewährleitstet. Das Buch knüpft direkt an den Vorgänger an und schnell ist man wieder mitten in der Geschichte drin. Ulla ist weiterhin ein sehr positiver und fröhlicher Mensch, während ihr Ehemann Heinrich sich leider nicht wirklich entwickelt hat. Immer noch gibt es Eheprobleme und Ursulas Mann ist wirklich unausstehlich. Ich mag Ulla und ihre chaotische, aber liebevolle Art sehr gerne. Ihr Engagement für den Kommunismus ist beachtenswert, aber zunehmend gefährlich. Nicht nur für sie, auch für ihre Kinder. Je mehr sich die politische Situation zuspitzt, desto geringer werden Ullas finanzielle Mittel, sodass sie schließlich zu einer Entscheidung gezwungen wird, die ihr nicht leichtfällt. Später wechselt die Erzählperspektive dann zu Fine, der neuen Protagonistin. Die Handlung wird daher hauptsächlich aus Kinderaugen berichtet, was absolut zu Fines Geschichte passt. Emotionen und Gefühle werden gut vermittelt, es wird deutlich, dass Fine zwar früh sehr erwachsen wirkte, sie sich aber eigentlich auch ein sicheres Heim und ein stabiles Umfeld wünschte. Ulrike Renk fängt in ihrem Roman den Zeitgeist und die Themen der 20er Jahre geschickt auf. Der Schreibstil und die Handlung sind flüssig, der historische Kontext wird mühelos in die Handlung eingearbeitet und schließlich, 1935, beendet. Im Nachwort beschreibt die Autorin, warum die Geschichte der Familie Dehmel ab dieser Stelle nicht weitergeführt wird. Auf Grund der aktuellen Lage in der Ukraine vermag sie nicht über den zweiten Weltkrieg schreiben und ich kann es ihr absolut nicht verübeln. Ich hoffe, dass es irgendwann weitergehen kann, denn Potential ist auf jeden Fall da! Weniger gefallen hat mir lediglich, dass bereits der Klappentext des Buches einen Großteil der Handlung verrät und im Buch ziemlich weit vorgreift. Mein Fazit: Nachdem ich ja mit dem ersten Band der Buchreihe so meine Schwierigkeiten hatte, bin ich nun wirklich traurig, dass die Bücher um die Familie Dehmel nun erstmal beendet sind. Ich habe sie wirklich gerne gelesen und bin begeistert, wie bildlich Ulrike Renk schreibt und eine Saga über eine reale Familie entstehen lässt. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen für den vierten Band und eine Leseempfehlung für euch!

Berührender Höhepunkt der Saga rund um die Künstlerfamilie Dehmel

Hermione am 20.03.2023

Bewertungsnummer: 1904608

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anfang der 1930er Jahre hat die Wirtschaftskrise Berlin fest im Griff und Ulla Dehmel steht vor der Herausforderung, für den Lebensunterhalt ihrer drei Töchter zu sorgen. Irgendwann kann Ulla eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, Kleidung etc. nicht mehr sicherstellen und sie ist gezwungen, ihre drei Töchter bei einer Pflegefamilie in Thüringen unterzubringen. Die drei Mädchen, auch die älteste Tochter Fine, vermissen ihre Mutter sehr und tun sich schwer damit, Berlin zu verlassen, doch irgendwann sehen sie durchaus die positiven Seiten ihres neuen Lebens mit mehr Stabilität. Als die Nazis an die Macht kommen, wächst die Sorge Ullas um ihre halbjüdischen Kinder… Meine Meinung: Ich liebe die Bücher von Ulrike Renk und habe die drei ersten Teile dieser Reihe mit Begeisterung gelesen. Auch dieser vierte Teil hat mich nicht enttäuscht und ich war gleich wieder mitten im Geschehen. Es war schön, liebgewonnene Personen „wiederzutreffen“, allen voran Ulla, und die Erzählung knüpft in genau der richtigen Weise an die Vorgängerbände an, so dass man sich gerne an manche Begebenheit erinnert, ohne dass man gelangweilt wird. Mit Ulla trifft man als Leser:in zunächst wieder die gewohnt empathische und reflektierte Persönlichkeit, während ihr Mann Heinrich sich leider mehr zum Negativen entwickelt hat. Dafür lernen wir mit Fine eine tolle neue Hauptfigur kennen, die mir mit ihrer Stärke und Beharrlichkeit sehr gut gefallen hat und mir durchweg sympathisch war. Neben den sehr authentisch wirkenden Personen, denen ich wieder sehr nahe gekommen bin, hat mich vor allem wieder der wunderschöne Erzählstil der Autorin gefangen genommen. Ich kann gar nicht so genau beschreiben, wie sie das macht, aber ich fühle mich beim Lesen automatisch wohl und ganz nah dran, auch wenn es um unangenehme Themen geht. Durch das Mitleiden und Mitfiebern mit Ulla, Fine und den anderen Figuren konnte ich mir die Not der Menschen zur Zeit der Weltwirtschaftskrise, die Situation mit Kommunisten, Sozialdemokraten und Nazis und schließlich den Beginn der Naziherrschaft und der Judenverfolgung sehr lebhaft vorstellen. Ulrike Renk vermittelt historisches Wissen wieder einmal sehr gekonnt. Auch die Lage in Berlin versus auf dem Land wird sehr plastisch geschildert. Dieser Roman ist wieder ein Meisterwerk eines historischen Romans, basierend auf dem realen Schicksal einer Familie. Fazit: Mich hat der Roman sehr bewegt und berührt und er wird mich sicherlich noch lange beschäftigen. Sehr gerne würde ich noch mehr über Fine und über diese spannende Familie lesen.

Berührender Höhepunkt der Saga rund um die Künstlerfamilie Dehmel

Hermione am 20.03.2023
Bewertungsnummer: 1904608
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Anfang der 1930er Jahre hat die Wirtschaftskrise Berlin fest im Griff und Ulla Dehmel steht vor der Herausforderung, für den Lebensunterhalt ihrer drei Töchter zu sorgen. Irgendwann kann Ulla eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, Kleidung etc. nicht mehr sicherstellen und sie ist gezwungen, ihre drei Töchter bei einer Pflegefamilie in Thüringen unterzubringen. Die drei Mädchen, auch die älteste Tochter Fine, vermissen ihre Mutter sehr und tun sich schwer damit, Berlin zu verlassen, doch irgendwann sehen sie durchaus die positiven Seiten ihres neuen Lebens mit mehr Stabilität. Als die Nazis an die Macht kommen, wächst die Sorge Ullas um ihre halbjüdischen Kinder… Meine Meinung: Ich liebe die Bücher von Ulrike Renk und habe die drei ersten Teile dieser Reihe mit Begeisterung gelesen. Auch dieser vierte Teil hat mich nicht enttäuscht und ich war gleich wieder mitten im Geschehen. Es war schön, liebgewonnene Personen „wiederzutreffen“, allen voran Ulla, und die Erzählung knüpft in genau der richtigen Weise an die Vorgängerbände an, so dass man sich gerne an manche Begebenheit erinnert, ohne dass man gelangweilt wird. Mit Ulla trifft man als Leser:in zunächst wieder die gewohnt empathische und reflektierte Persönlichkeit, während ihr Mann Heinrich sich leider mehr zum Negativen entwickelt hat. Dafür lernen wir mit Fine eine tolle neue Hauptfigur kennen, die mir mit ihrer Stärke und Beharrlichkeit sehr gut gefallen hat und mir durchweg sympathisch war. Neben den sehr authentisch wirkenden Personen, denen ich wieder sehr nahe gekommen bin, hat mich vor allem wieder der wunderschöne Erzählstil der Autorin gefangen genommen. Ich kann gar nicht so genau beschreiben, wie sie das macht, aber ich fühle mich beim Lesen automatisch wohl und ganz nah dran, auch wenn es um unangenehme Themen geht. Durch das Mitleiden und Mitfiebern mit Ulla, Fine und den anderen Figuren konnte ich mir die Not der Menschen zur Zeit der Weltwirtschaftskrise, die Situation mit Kommunisten, Sozialdemokraten und Nazis und schließlich den Beginn der Naziherrschaft und der Judenverfolgung sehr lebhaft vorstellen. Ulrike Renk vermittelt historisches Wissen wieder einmal sehr gekonnt. Auch die Lage in Berlin versus auf dem Land wird sehr plastisch geschildert. Dieser Roman ist wieder ein Meisterwerk eines historischen Romans, basierend auf dem realen Schicksal einer Familie. Fazit: Mich hat der Roman sehr bewegt und berührt und er wird mich sicherlich noch lange beschäftigen. Sehr gerne würde ich noch mehr über Fine und über diese spannende Familie lesen.

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