Produktbild: Die Verlegerin von Paris

Die Verlegerin von Paris Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

18,8/10,7/3,5 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3840-9

Beschreibung

Rezension

»Tabea Koenig gelingt ein hervorragend historischer Roman, der eine ganze Literaturepoche umfasst. Jedoch ist die Emanzipation der Frau das eigentliche Herzstück des Romans. Weltklasse!« zeitstilbloggerin 20221210

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

18,8/10,7/3,5 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3840-9

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Daniela Weigel

    5/5

    25.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Literaturszene 1921

    1921: Lizzie flieht aus ihrer lieblosen Ehe zu ihrer Mutter Lady Wellington. Diese hat kein Verständnis für sie, in adligen Kreisen verlässt man den Ehemann nicht. Ihre Mutter kann das nicht dulden, sie hat Angst um ihr gesellschaftliches Ansehen und bricht mit ihr. Lizzie reist mit ihrem alten Hauslehrer Professor Moore nach Paris. Hier gefällt es ihr so gut, dass sie dort bleibt und sich ein neues Leben aufbaut. In der Literaturszene fühlt sie sich wohl. In Paris fühlt sich das Leben so leicht an. Sie findet Freunde, schnuppert tiefer in die Welt der Literatur und gründet ihren eigenen Verlag. Dieses Buch zu lesen war für mich als Bücherwurm sehr spannend. Die Anfänge der Verlagswelt sind sehr interessant. Ganz besonders toll finde ich das Nachwort am Ende des Buches. Ich mag den bildlichen Schreibstil von Tabea Koenig. Ich habe beim Lesen den Flair von Paris gespürt. Sie versteht es, die historischen Figuren so mit der Geschichte zu verweben, dass man nicht merkt, was real und was fiktiv ist. Hier merkt man die gute Recherche. Der Spannungsbogen ist konstant hoch, immer wieder gibt es Wendungen und die ein oder andere Überraschung. Die damalige Zeit ist mit ihren verschiedenen Themen sehr gut dargestellt. Ich habe ein grobes Gefühl dafür bekommen, wie die Menschen zu der Zeit gelebt haben, und was ihnen wichtig war. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    22.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine zauberhafte Geschichte einer starken Frau, ihrer Liebe zu Büchern und ihrem Leben im alten Paris

    Dieses bezaubernde Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich fühlte mich beim Lesen, als wäre ich selber in den Pariser Strassen der 20er-Jahre unterwegs, sässe mit Lizzie und ihren Freunden im Café und könnte in den Buchhandlungen schmöckern. Das Buch ist sehr sorgfältig recherchiert, alle Details, welche man über die berühmten Persönlichkeiten erfährt, sind wahr. Trotzdem hat man zu keiner Zeit das Gefühl, ein Geschichtsbuch zu lesen. Die Geschichte von Lizzie ist warmherzig erzählt, man fiebert mit und freut sich, dass sie ihren Weg findet. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und passt hervorragend zum Inhalt. Vieles wird beschrieben und trotzdem bleibt genug Freiraum für die eigene Fantasie. Für mich war es das perfekte Buch für meinen Strandurlaub und ich hatte es in einem Rutsch durchgelesen. Ich kann es jedem empfehlen, der Paris, Bücher und starke Frauen mag und gerne eine zauberhafte Geschichte lesen will.

  • Dunja Droske

    5/5

    20.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte um Elisabeth…

    Die Geschichte um Elisabeth Wellington - Lizzie - spielt im Paris der 1920 ziger Jahre. Lizzie flieht vor ihrem dominanten, gewalttätigen Ehemann aus Amerika zurück nach England zu ihrer Mutter, die allerdings so in ihren Konventionen verhaftet ist, dass sie Lizzie lieber enterbt, als sie zu verstehen - der gesellschaftliche Ruf ist alles. So zieht Lizzie weiter nach Paris und findet nach kurzer Zeit eine 'Anstellung' in der Buchhandlung "Shakespeare and Company" hier lernt sie die Welt der Bücher immer mehr lieben, sie lernt die Schriftsteller und Künstlerszene von Paris kennen - von James Joyce über Hemingway, Man Ray und viele weitere, die ich hier nicht alle aufzählen will. Tabea König zeigt ein breites Spektrum der Intellektuellen- und Künstlergemeinde der damaligen Zeit, sehr plastisch beschrieben mit alle ihren Ecken und Kanten. Zum anderen zeigt der Roman schön geschildert, die Entwicklung, welche Lizzie durchmacht und wie sie zu sich und ihren eigenen Ideen findet. Ich fand das Buch gut recherchiert und die Figuren haben mich, wie auch schon bei 'Der Maskenbildnerin von Paris' bezaubert. Ein liebenswertes Schmankerl, über das ich mich sehr gefreut habe gibt es gegen Ende, doch das zu schreiben wäre spoilern. So rate ich jedem nur allzu gerne dieses Buch als ein Lese-Highlight an. Sehr verdiente *****!

  • buecherwurm_01

    aus Heinsberg

    4/5

    13.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Frauen in der Literaturwelt

    Lizzie ist eine Protagonistin mit starkem Charakter. Nach einer gescheiterten Ehe in Manhattan kehrt sie in ihr adeliges Leben in England zurück, was sie nicht zufrieden stellt. Ihrem künstlerischen Interesse folgend zieht es sie ins Paris der 1920er Jahre. In dieser lebendigen Stadt bringt ihre Liebe zu Büchern sie in Kontakt mit zwei Frauen, die je eine Buchhandlung führen. Sie lernt neben James Joyce andere Literaten und Künstler kennen, bewegt sich gerne in ihren Kreisen. Ihre Leben zeigt Höhen und Tiefen, letztendlich kann sie ihre Träume verwirklichen. Nachdem sie in das Verlagswesen hinein geschnuppert hat, gründet sie ihren eigenen Verlag. Der Roman beinhaltet vielfältige Themen in den 1920er Jahren. Angefangen beim Adel in England mit ihren Problemen, das Leben in Paris im Allgemeinen und im Besonderen in der Literatur- und Verlagsszene, Sexualität, bis hin zu starken Frauen. Die historischen Aspekte und Persönlichkeiten sind sehr gut in die Geschichte eingearbeitet, der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Die Geschichte ist logisch aufgebaut; durch den angenehm zu lesenden Schreibstil findet man sich mitten im Geschehen wieder. Das interessante Nachwort gibt Aufschluss über Fiktion und Wirklichkeit. Auch der Flair der Weltstadt Paris wird gut eingefangen. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

  • Bewertung

    aus Ühlingen-Birkendorf

    4/5

    28.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ausflug in die Pariser Literatur-Szene der 20er-Jahre

    Der historische Roman "Die Verlegerin von Paris" von Tabea König erzählt die Geschichte einer mutigen jungen Frau, die gegen den Willen ihrer Familie die Unabhängigkeit sucht und in der Literatur ihre Erfüllung findet. Die Geschichte spielt in den 20er-Jahren im exzentrischen Paris. Hierhin hat es die Engländerin Lizzie nach ihrer unglücklichen Ehe und dem Bruch mit ihrer Mutter verschlagen. Dort kommt sie mit den bedeutendsten Schriftstellern der Zeit in Kontakt und beginnt selbst Werke und Aufsätze zu verlegen. Unterstützt wird sie dabei neben ihrem neu gewonnenen Freund:innen vor allem von ihrem früheren Professor Dr. Moore. Neben der Literatur werden auch weitere wichtige gesellschaftliche Entwicklungen zu dieser Zeit dargestellt: Die Rechte der Frau, der Kampf gegen den Rassismus und die einhergehende Klassengesellschaft sowie das bis dato noch oft tabuisierte Ausleben von Homosexalität. Der Schreibstil von Tabea König ist sehr flüssig und man findet als Leser:in schnell in die Geschichte. Die Charaktere der Geschichte sind allesamt mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und durchweg stringent. Besonders hat mir hier die Einarbeitung der wahren historischen Persönlichkeiten gefallen: So haben beispielsweise neben Ernest Hemingway und Ezra Pound auch F. Scott Fitzgerald oder James Joyce Gastauftritte und runden so die historische Einordnung sehr gut ab. Auch das Paris der 20er Jahre wird schön skizziert, indem etwa die damaligen Strömungen rund um Dada und deren Auswirkungen aufgezeigt werden. In einem umfangreiches Nachwort wird auch die historische Inspiration für Lizzie sowie die literarische Abwandlung aufgezeigt. Zusammenfassend ein sehr gelungener Roman für Leser:innen, die sich für historische Geschichten und die Literatur-Szene interessieren.

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