Produktbild: Mord auf der Trabrennbahn
Band 7

Mord auf der Trabrennbahn Cosy Crime mit Wiener Flair und einem Ermittlerduo zum Verlieben – Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

373

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,1 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1585-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

373

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,1 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1585-1

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

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  • Petra Sch.

    aus Gablitz

    5/5

    09.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Todesfälle auf der Trabrennbahn

    Wien, Spätfrühling 1925: Die pensionierte Lateinlehrerein Ernestine Kirsch und ihr Freund (mittlerweile ihr fester ;) Anton Böck, ehemaliger Apotheker, besuchen zum ersten Mal die Trabrennbahn in der Krieau. Ernestine ist ganz verzückt von der Atmosphäre, der Kleidung (es gibt sogar eine Hut-Modenschau!), dem neuen Prickelwasser (Sekt), der kostenlos ausgeschenkt wird, und das aufregende Wetten. Anton hingegen hätte lieber einen Gugelhupf in der Meierei in der Praterallee. Doch dann muss das Rennen noch vor dem Start abgesagt werden, da einer der Jockeys, ein Geheimfavorit, tödlich verunglückt ist. Und am nächsten Rennwochenende kommt einer der beiden Schaumweinwinzer zu Tode, dessen Aufklärung der Polizist Erich Felsberg, Antons Bald-Schwiegersohn, übernimmt. Klar, dass Ernestine ihm helfen muss, da sie auch hinter dem Tod des Jockeys ein Verbrechen vermutet. Dies ist der 7. Fall für Ernestine und Anton; die Bände können eigenständig gelesen werden, da die Fälle abgeschlossen sind. Die private Entwicklung der beiden und sämtlicher anderer handelnden Personen baut natürlich ab Band 1 auf. So sind Ernestine und Anton nun ein festes Paar und bauen das Kutscherhaus zu einem gemeinsamen Refugium um, sodass Antons Tochter Heide mit ihrer Tochter Rosa und ihrem Bräutigam Erich die Wohnung über der Apotheke vergrößern kann. Auch eine Hochzeit steht ins Haus. Ich mag Ernestines Neugier und Hartnäckigkeit, aber auch Antons Grummeligkeit. Wie er im Anzug aus dem (wortwörtlich) vorigen Jahrhundert zur Trabrennbahn kommt und dann not amused ist, dass er sich für die Hochzeit seiner Tochter einen neuen Anzug kaufen muss. Und eigentlich mit den Ermittlungen gar nichts zu tun haben will, sich aber Ernestine zuliebe fügt (und allem Widerwillen zum Trotz hat er eine gute Beobachtungs- und Kombinationsgabe und trägt auch zur Auflösung des Falls bei!) Und Ernestine, wie sie Anton zur Versöhnung und zum Lob immer kulinarische Köstlichkeiten zukommen lässt (denn er isst ja für sein Leben gern.) Übrigens erfährt man viel Interessantes über das alte Wien. Das Kaufhaus Herzmansky zB war mir natürlich ein Begriff, aber Infos zur Geschichte des Hauses habe ich recherchiert. Oder das Norbertinum in Tullnerbach, das ich nur als Schule kenne, das mal ein Waisenhaus der katholischen Kirche war. Auch die Geschichte des Wiener Gebär- und Findelhauses ist spannend dargestellt sowie die neu eingeführte Wett-Steuer, die der Stadt Wien dringend notwendige Einnahmen bescherten. Die Auflösung ist ziemlich komplex; man fragt sich immer wieder, warum Ernestine eine Verbindung vermutet. Manchmal kann ich ihren Gedankengängen gar nicht so schnell folgen, aber sie hat eine gute Kombinationsgabe und das Motiv für die Todesfälle ist traurig, aber spiegelt die Lebenseinstellung der Menschen der damaligen Zeit authentisch wider. Fazit: Ein komplexer 7. Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck, die diesmal Todesfälle auf der Trabrennbahn Krieau lösen müssen. Humorvoller historischer Cosy Crime im Wien des Jahres 1925.

  • Petra Sch.

    aus Gablitz

    5/5

    09.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Todesfälle auf der…

    Zwei Todesfälle auf der Trabrennbahn Wien, Spätfrühling 1925: Die pensionierte Lateinlehrerein Ernestine Kirsch und ihr Freund (mittlerweile ihr fester ;) Anton Böck, ehemaliger Apotheker, besuchen zum ersten Mal die Trabrennbahn in der Krieau. Ernestine ist ganz verzückt von der Atmosphäre, der Kleidung (es gibt sogar eine Hut-Modenschau!), dem neuen Prickelwasser (Sekt), der kostenlos ausgeschenkt wird, und das aufregende Wetten. Anton hingegen hätte lieber einen Gugelhupf in der Meierei in der Praterallee. Doch dann muss das Rennen noch vor dem Start abgesagt werden, da einer der Jockeys, ein Geheimfavorit, tödlich verunglückt ist. Und am nächsten Rennwochenende kommt einer der beiden Schaumweinwinzer zu Tode, dessen Aufklärung der Polizist Erich Felsberg, Antons Bald-Schwiegersohn, übernimmt. Klar, dass Ernestine ihm helfen muss, da sie auch hinter dem Tod des Jockeys ein Verbrechen vermutet. Dies ist der 7. Fall für Ernestine und Anton; die Bände können eigenständig gelesen werden, da die Fälle abgeschlossen sind. Die private Entwicklung der beiden und sämtlicher anderer handelnden Personen baut natürlich ab Band 1 auf. So sind Ernestine und Anton nun ein festes Paar und bauen das Kutscherhaus zu einem gemeinsamen Refugium um, sodass Antons Tochter Heide mit ihrer Tochter Rosa und ihrem Bräutigam Erich die Wohnung über der Apotheke vergrößern kann. Auch eine Hochzeit steht ins Haus. Ich mag Ernestines Neugier und Hartnäckigkeit, aber auch Antons Grummeligkeit. Wie er im Anzug aus dem (wortwörtlich) vorigen Jahrhundert zur Trabrennbahn kommt und dann not amused ist, dass er sich für die Hochzeit seiner Tochter einen neuen Anzug kaufen muss. Und eigentlich mit den Ermittlungen gar nichts zu tun haben will, sich aber Ernestine zuliebe fügt (und allem Widerwillen zum Trotz hat er eine gute Beobachtungs- und Kombinationsgabe und trägt auch zur Auflösung des Falls bei!) Und Ernestine, wie sie Anton zur Versöhnung und zum Lob immer kulinarische Köstlichkeiten zukommen lässt (denn er isst ja für sein Leben gern.) Übrigens erfährt man viel Interessantes über das alte Wien. Das Kaufhaus Herzmansky zB war mir natürlich ein Begriff, aber Infos zur Geschichte des Hauses habe ich recherchiert. Oder das Norbertinum in Tullnerbach, das ich nur als Schule kenne, das mal ein Waisenhaus der katholischen Kirche war. Auch die Geschichte des Wiener Gebär- und Findelhauses ist spannend dargestellt sowie die neu eingeführte Wett-Steuer, die der Stadt Wien dringend notwendige Einnahmen bescherten. Die Auflösung ist ziemlich komplex; man fragt sich immer wieder, warum Ernestine eine Verbindung vermutet. Manchmal kann ich ihren Gedankengängen gar nicht so schnell folgen, aber sie hat eine gute Kombinationsgabe und das Motiv für die Todesfälle ist traurig, aber spiegelt die Lebenseinstellung der Menschen der damaligen Zeit authentisch wider. Fazit: Ein komplexer 7. Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck, die diesmal Todesfälle auf der Trabrennbahn Krieau lösen müssen. Humorvoller historischer Cosy Crime im Wien des Jahres 1925.

  • Bewertung

    5/5

    21.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Meine Lieblings Buchreihe

    Auch dieser Teil ist wieder spannend und unterhaltsam. Freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung. Wer bereits die anderen Bänder/Teile kennt und mag, wird vermutlich auch diesen toll finden. (Auch ohne Vorwissen aus den anderen Büchern empfehlenswert.)

  • Bewertung

    aus Glauchau

    4/5

    17.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Schöner historischer Roman

    „...Die Rennleitung bittet um Entschuldigung. Auf Grund eines tragischen Unfalls kann das geplante Rennen nicht stattfinden...“ Wir schreiben das Jahr 1926. Anton hatte sich von Ernestine überreden lassen, mit auf die Trabrennbahn zu gehen. Nach einer Hutmodenschau soll das Rennen endlich beginnen. Dann aber kommt die obige Ansage. Einer der Jockeys ist tödlich verunglückt. Die Autorin hat einen spannenden und amüsanten historischen Krimi geschrieben. Der Schrifttil passt sich dem Genre an. Sehr detailliert wird das Wien des Jahres 1926 beschrieben. Ich hatte von den Handlungsorten sofort ein Bild vor Augen. Ein Woche nach dem Tod des Jockeys sind die Protagonisten wieder beim Rennen. Anton wäre zwar lieber wo anderes, aber Ernestine hat Blut geleckt und setzt erstmalig eine Wette. Doch es gibt erneut einen Toten. Der Fall landet bei Kriminalkommissar Erich Felsberg, dem künftigen Schwiegersohn von Anton. Ernestine kann es nicht lassen und ermittelt auf eigene Faust. Dabei unterhält sie sich auch mit Pater Severin, der die Jockeys und die Pferde gesegnet hat. Der sagt: „...Leider steckt in uns allen ein Teil von Kan und ein Teil von Abel. Manche von uns werden vom Neid, der Eifersucht, der Habgier getrieben. Die Heftigkeit der Gefühle übermannt Menschen...“ Als Leser darf ich Anton und Ernestine bei ihrem Vorgehen begleiten. Sie vermuten, dass es zwischen dem Mord und dem angeblichen Unfall einen Zusammenhang gibt. Deshalb begeben sie sich in die Vergangenheit des toten Jockeys. Ich mag den trockenen Wiener Humor. „...“Wenn ich groß bin, werde ich Hutmodell“, sagte Rosa. […] Anton wollte etwas erwidern, doch Ernestine hielt ihn davon ab. „Dieser Wunsch ist morgen wieder vergessen“, flüsterte sie leise in sein Ohr. „Gerade eben wollte sie noch Jockey werden und danach Stallbursche.“...“ Natürlich bekommt der Fall am Ende eine überraschende Lösung. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch weil dabei ein Schlaglicht auf die gesellschaftlichen Verhältnisse geworfen wurde.

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