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Band 11

Eiskalt tanzt der Tod Kriminalroman | Spannender, deutscher Krimi gepaart mit hintergründigem Humor

Aus der Reihe Hannover-Krimis
7

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.01.2023

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/3,2 cm

Gewicht

311 g

Farbe

Dunkelgrün / Elfenbein

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31925-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Gekonnt setzt Susanne Mischke Schauplätze in und um Hannover in Szene. Auch aktuelle Themen verwebt sie elegant mit ihrem fiktiven Stoff.« ("NDR 1 Kulturspiegel")
»Spannung gepaart mit einem hintergründigen Humor machen Mischkes Romane zur unterhaltsamen Lektüre.« ("Neue Presse")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.01.2023

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/3,2 cm

Gewicht

311 g

Farbe

Dunkelgrün / Elfenbein

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31925-6

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Putzibaer

    5/5

    17.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    In Hannover wird wieder gestorben

    Susanne Mischke schreibt Kriminalromane, in denen die Ermittler wichtiger sind als die Verbrechen. Ganz besonders in diesem Band. Muss man nicht mögen, aber ich tue es. Schon einige Zeit bin ich ein Fan dieses Ermittlerteams. Die Autorin versteht es meisterhaft, sehr unterschiedliche Charaktere - bis hin zu den Nebenrollen - liebevoll und glaubwürdig auszugestalten, so dass man sie lebhaft vor sich sieht. Dabei meine ich mit "liebevoll" nicht, dass alle Sympathieträger sind. In diesem Roman spielt beispielsweise Hauptkommissar Erwin Raukel eine größere Rolle. Er ist ein chauvinistisches Fossil mit einer Schwäche für Alkohol. An ihm sind viele gesellschaftliche Entwicklungen - wie z.B. die Gleichberechtigung - spurlos vorüber gegangen. Er spricht eine eigene Sprache - ich nenne es Neandertalerdeutsch - und doch schafft es die Autorin, dass man auch mit ihm mitfühlt, als er eine private Schlappe erlebt. Neben den originellen Charakteren des Ermittlerteams - unter denen ich gleich mehrere Lieblinge habe - und ihrem oft amüsanten Privatleben spielt die Krimihandlung eine Nebenrolle, obwohl sie spannend ist und einen interessanten Verbrechenshintergrund zu bieten hat. Aber das ist für mich kein Manko, ich fühlte mich bestens unterhalten. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen: wir erleben Susanne Mischke auf dem Zenit ihres Könnens!

  • Putzibaer

    5/5

    17.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    IN HANNOVER WIRD WIEDER…

    IN HANNOVER WIRD WIEDER GESTORBEN Susanne Mischke schreibt Kriminalromane, in denen die Ermittler wichtiger sind als die Verbrechen. Ganz besonders in diesem Band. Muss man nicht mögen, aber ich tue es. Schon einige Zeit bin ich ein Fan dieses Ermittlerteams. Die Autorin versteht es meisterhaft, sehr unterschiedliche Charaktere - bis hin zu den Nebenrollen - liebevoll und glaubwürdig auszugestalten, so dass man sie lebhaft vor sich sieht. Dabei meine ich mit "liebevoll" nicht, dass alle Sympathieträger sind. In diesem Roman spielt beispielsweise Hauptkommissar Erwin Raukel eine größere Rolle. Er ist ein chauvinistisches Fossil mit einer Schwäche für Alkohol. An ihm sind viele gesellschaftliche Entwicklungen - wie z.B. die Gleichberechtigung - spurlos vorüber gegangen. Er spricht eine eigene Sprache - ich nenne es Neandertalerdeutsch - und doch schafft es die Autorin, dass man auch mit ihm mitfühlt, als er eine private Schlappe erlebt. Neben den originellen Charakteren des Ermittlerteams - unter denen ich gleich mehrere Lieblinge habe - und ihrem oft amüsanten Privatleben spielt die Krimihandlung eine Nebenrolle, obwohl sie spannend ist und einen interessanten Verbrechenshintergrund zu bieten hat. Aber das ist für mich kein Manko, ich fühlte mich bestens unterhalten. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen: wir erleben Susanne Mischke auf dem Zenit ihres Könnens!

  • gaby2707

    aus München

    5/5

    05.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Tango Mortale

    Am Reese-Brunnen mitten in der Stadt Hannover wird an einem Samstag ganz in der Früh eine junge dunkelhaarige Frau gefunden – erdrosselt, Oberkörper, Hände und Gesicht verbrannt. Um an seiner Fitness zu arbeiten, schenkt Sabine Völxen ihrem Mann Bruno einen Tangokurs in einer Tanzschule in Hannovers Nobelstadtteil Zooviertel. Vor der zweiten Tanzstunde liegt Tangolehrer Aurelio Martinez erschlagen mit einem Kerzenständer im Foyer der Tanzschule. Aber nicht jeder mochte den schneidigen argentinischen Tanzlehrer. Kriminalhauptkommissar Bruno Völxen und sein Team tun sich nicht leicht bei den Ermittlungen. Neben seiner Tochter Alba leben in der feudalen Villa auch noch die beiden Schwestern Pauline Kern und Caroline Wagner, die sich spinne feind sind. Alle hätten mehr oder weniger ein Motiv. Oder ist doch alles ganz anders als es auf den ersten Blick scheint? Dies ist schon der 11. Fall für den mir sehr sympathischen KHK Bruno Völxen und seine Assistentin Oberkommissarin Elena Rifkin, die hier zur Hauptkommissarin erhoben wird. HK Fernando Rodriguez ist hier besonders wertvoll wegen seiner spanischen Sprachkenntnisse um verschiedene Briefe an und von dem Toten zu übersetzen. Und natürlich darf das Enfant Terrible der Polizeistation Hannover, der schon fast alle Abteilungen durchlaufen hat, HK Erwin Raukel nicht fehlen. Peinlich, schlimmer geht’s fast nicht, kann ich ihm aber auch nicht böse sein. Und ermitteln kann er, das muss man ihm lassen. Es gibt viele Spuren, die aber immer wieder verworfen werden müssen, weil sie ins Leere laufen. Bis Völxen auf eine Spur trifft, die nach Argentinien führt. Da wurde auch mir so langsam klar, um was es sich hier handeln könnte. Die kleine Geschichtsstunde der Autorin hat meine Kenntnisse wieder aufgefrischt. Wie die tote junge Frau aus dem Brunnen mit unserem Tanzlehrer zusammenhängt, erfahre ich erst recht spät während der Ermittlungen. Die Menschen, denen ich hier begegne, sind wieder bunt gemischt. Da treffe ich neben den Hausbewohnern auf eine Gruppe von Jugendlichen, die an einem sozialen Tanzprojekt teilnehmen, lerne einen Antiquitätenhändler kennen und treffe die uneheliche Tochter des Toten. Daraus ergeben sich neben dem Mord noch andere Themen, die hier thematisiert werden, wie Abschiebung, Schwarzarbeit von Hauspersonal und Unmut der Nachbarn. Ein spannender, gut aufgebauter und aufgelöster Fall für das Team Völxen, mit interessanten Personen und in einer extravaganten Umgebung, die ich mir gerne mal anschauen würde. Die Beschreibungen von Hannover werden sehr gut mit der Geschichte verwoben. Susanne Mischke hat mich auch diesmal wieder in die Irre geführt, mich an den Ermittlungen teilhaben lassen und damit bestens unterhalten.

  • Querbuch

    5/5

    22.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ausgetanzt

    „Ein Mord in der Nachbarschaft ist zwar nicht schön, aber um ihn … ist es nicht schade. Ich konnte diesen schmierigen Kerl noch nie leiden.“ Tanzlehrer Aurelio Martínez liegt erschlagen im Foyer seiner Tanzschule. Standesgemäß hat ihn ein schwerer silberner Kerzenleuchter sein Leben aushauchen lassen. Doch wer könnte den schneidigen Argentinier den Schlag versetzt haben? Ein gehörnter Ehemann vielleicht? Kommissar Völxen ist zumindest nicht unglücklich, dass der von ihm besuchte Tangokurs erstmal pausiert. Entgegen meiner Angewohnheit, Buchreihen von Beginn an zu lesen, bin ich hier direkt mit Band 11 eingestiegen. Ohne weiteres kann man das machen, aber wahrscheinlich habe ich zehn vermutlich genau so gute Krimis verpasst. Mit einer Spur Humor erzählt Susanne Mischke eine spannende Geschichte, die im Verlauf auf die Rattenlinie nach Argentinien und damit in eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte führt. Die Ermittler sind ein gut eingespieltes Team der unterschiedlichsten Charaktere, die mir allesamt gut gefallen haben. Kurz zusammengefasst: Lesen!

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    13.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd bis zur letzten Seite und beste Krimiunterhaltung

    Kriminalhauptkommissar Bodo Völxen bekommt von seiner Frau Sabine einen Tanzkurs als Fitnesstraining verordnet. Der etwas unsportliche KHK freut sich nur mittelmäßig auf Foxtrott oder Langsamen Walzer. Aber, Tango, nein das geht ganz und gar nicht. Und so ist er nicht unfroh, als der charismatische Tanzlehrer beim Eintreffen zur nächsten Tanzstunde erschlagen im Foyer liegt. Denn, dass Aurelio Martinez seiner Frau schöne Augen macht, ist dem Völxen ein Dorn im Auge. Und Frau Völxen ist nicht die einzige Frau, die der Argentinier anbaggert. Je tiefer Völxen und sein Team in die Umgebung des Mordopfers eindringen, desto seltsamer scheint das Arrangement in der Villa zu sein. Denn außer Aurelio und seiner Tochter wohnen noch zwei ältere Schwestern, die einander spinnefeind sind, in dem stattlichen Anwesen. Und was hat der Mordversuch an einem weiteren Südamerikaner mit dem Tanzlehrer zu tun? Dann entdeckt Völxen einen Hinweis aus der Vergangenheit von Martinez und die Auflösung liegt schlüssig auf der Hand, oder? Meine Meinung: Obwohl dies schon der 11. Krimi rund um KHK Völxen ist, ist dies mein erstes Buch von Susanne Mischke. Warum eigentlich? Der Krimi lässt sich allerdings auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesen. Die Autorin lässt ihr Ermittlerteam gekonnt vielen Spuren nachgehen, die manchmal früher oder später erkalten und in eine Sackgasse führen. Hier wird Teamarbeit großgeschrieben, auch wenn Erwin Raukel, der „Wanderpokal“ der hannoverischen Polizei, sein eigenes Süppchen kochen will, weil er sich selbst als Erster Hauptkommissar sieht. Mit Fernando Rodrigez hat Völxen gleich einen spanisch sprechenden Mitarbeiter zur Hand, wenn es darum geht, Briefe an und von Martinez zu übersetzen. Sehr gut hat mir gefallen, wie subtil und unterschwellig die Autorin ihren Lesern eine wenig Geschichtsunterricht erteilt. Bei mir hat es ja gleich geklingelt, als ich gelesen habe, wann Martinez aus Argentinien nach Deutschland gekommen ist und, dass die Villa mit zahlreichen Gemälden ausgestattet ist. Meine Ahnung hat mich nicht getrogen. Genaueres verrate ich jetzt nicht. Daneben spricht die Autorin auch aktuelle Themen an: Abgabenhinterziehung durch nicht angemeldetes, aber ausgenütztes Personal aus der Ukraine zum Beispiel oder soziale Projekt wie die Tanzstunden für Jugendliche, die den gut situierten Nachbarn ein Dorn im Auge sind, oder die Verhinderung von Abschiebungen. Der Schreibstil von Susanne Mischke hebt sich wohltuend von zahlreichen anderen Krimis ab. Die Charaktere dürfen ihrer Herkunft und Rolle entsprechend, schwäbeln oder einen andere Sprachmelodie haben. Die verbindenden Texte sind in einer - für Krimis - gehobenen Sprache geschrieben. So habe ich das Wort „moribund“ schon lange nicht mehr gelesen. Das macht diesen Krimi für mich zu einem Highlight in der Krimi-Szene (und ich lese viele Krimis). Eines ist jedenfalls sicher, ich werde die zehn Vorgänger lesen und verstehe gar nicht, wieso mir diese Autorin bislang nicht aufgefallen ist. Fazit: Ein Krimi aus Hannover, der bis zu letzten Seite fesselt und von mir eine Leseempfehlung und 5 Sterne erhält.

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