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Hohe Berge Roman | Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis Fulda 2023

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,6 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Dunkellila / Lichtgrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1455-9

Beschreibung

Rezension

»Eine Entdeckung sondergleichen, eine wunderbare Sprache und die Geschichte sowieso.« ("Deutschlandfunk Kultur „Lesart“")
»Beim Lesen identifiziert man sich sofort mit ihrer Heldin, die mit fünf Männern eine Skidurchquerung in den Alpen macht: Ich habe die Kälte gespürt, das Adrenalin und die Gefahr.« ("Brigitte")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,6 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Dunkellila / Lichtgrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1455-9

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Damaschkestraße 4
10711 Berlin
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    aus Peine

    5/5

    18.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich und fesselnd

    Zu denken, dass es mühsam werden wird, ein Buch zu lesen, das ausschließlich in Infinitivsätzen geschrieben ist. Trotzdem auch neugierig zu sein und das Thema, eine Skiwanderung in den Alpen aus Sicht einer Frau mittleren Alters spannend zu finden. Auf den ersten Seiten noch öfter über die Satzkonstruktionen zu stolpern und dann in einen wunderbaren Lesefluss zu kommen und die Erzählweise zu lieben. Mit der Protagonistion zu fühlen, die sich anfangs als einzige Frau in ihrer geführten Gruppe aus sechs Personen behaupten muss. Die Dynamiken innerhalb dieser Gemeinschaft mit Spannung zu beobachten. Zu lieben wie detailreich die Geschichte erzählt ist, wie gut man*frau sich das Gefühl einer Abfahrt nach einem mühsamen Aufstieg vorstellen kann oder das karge Leben auf den Hütten, die Kälte, die klare Luft. Achtung für die Protagonistin zu empfinden, die an ihre Grenzen kommt, die Hürden meistert, klug und widerstandsfähig ist und immer ganz bei sich bleibt. Auch die unterschwellige Bedrohung zu spüren, die von den Bergen ausgeht, zu wissen, dass es Abgründe gibt, Lawinen, Unfälle keine Seltenheit sind. Sich schließlich zu wünschen, dass "Hohe Berge" von Silke Stamm noch mehr Seiten hätte, weil es einen so hineingezogen hat, dass eins diese Gruppe jetzt nicht mehr verlassen möchte. Sich ein bisschen so zu fühlen, als sei man dabei gewesen bei dieser Überquerung und hätte ebenfalls etwas geschafft. Sich vorzunehmen, es weiterzuempfehlen, weil es so besonders und fesselnd war.

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    5/5

    12.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandioses Leseerlebnis mit außergewöhnlicher Sprache

    „Hohe Berge“ ist Natur pur und gerade dies vermittelt der puristisch gehaltene Text mit seinen spartanisch, minimalistisch und auf den Punkt genau gebrachten Sätzen auf beeindruckende Art und Weise. Acht Tage voller unvergleichlicher Eindrücke, Strapazen, aber auch grandioser Natur mit all ihren Schönheiten und Tücken. Ebenso acht Tage an die eigenen Grenzen zu gehen, das eigene Ziel es zu schaffen nicht aus den Augen zu verlieren, den eigenen Rhythmus zu finden aber gleichzeitig auch für die Gruppe Verantwortung zu übernehmen. Klar und auf das Wesentliche konzentriert nimmt Silke Stamm ihre Leser*innen mit auf diese grandiose, einzigartige winterliche Reise. Dabei beschreibt sie alles so bildgewaltig, ich konnte mich beim Lesen diesem spannenden Abenteuer nicht entziehen, ich war förmlich hautnah bei dieser Tour dabei. „Hohe Berge“ ist ein grandioses Leseerlebnis, das mich vor allem wegen der außergewöhnlichen Sprache fasziniert. Denn sie trägt diese Geschichte leicht wie Schneeflocken, lenkt von nichts ab und schärft den Blick für das wirklich Wichtige.

  • yellowdog

    5/5

    03.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    8 Tage

    8 Tage Hohe Berge ist ein ungewöhnlich geschriebener Roman, da die Erzählerin ausschließlich infinitivsätze verwendet. Das habe ich so noch nie gelesen. Die Handlung konzentriert sich überwiegend auf 8 Tage einer alpinen Wanderung einer Gruppe durch ein Hochgebirge. Es sind eine Frau und sonst nur Männer: die Erzählerin, der Führer Aaron, Jean Pierre, Fippu, Thomü und Hans, der aber nur anfangs dabei ist. Es werden auch einige Erinnerungen der Erzählerin eingesprenkselt, z.B. an frühere Reisen mit ihrer Tochter oder Gedanken an ihren Bruder. Die Beschreibungen der Wanderung und der Umgebung sind detailreich und interessant. Der Autorin gelingt es, die Empfindungen ihrer Protagonistin gut zu vermitteln.

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