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Produktbild: Auf See

Auf See Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Theresia Enzensberger

Spieldauer

6 Stunden und 43 Minuten

Erscheinungsdatum

31.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864847776

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Theresia Enzensberger

Spieldauer

6 Stunden und 43 Minuten

Erscheinungsdatum

31.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864847776

Herstelleradresse

tacheles!
Prinz-Regent-Str. 50-60
44795 Bochum
Deutschland
Email: mail@roofmusic.de
Url: www.roofmusic.de
Telephone: +49 234 298780
Fax: +49 234 2987810

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  • Bewertung

    aus Stuttgart

    3/5

    08.10.2022

    Hörbuch (Audio)

    Als Hörbuch nicht zu empfehlen

    Yadas Vater hat eine Seestadt entworfen, als Rettung vor dem Chaos, in dem die Welt zu versinken droht. Dort ist Yada aufgewachsen, eingeengt von den Vorgaben ihres Vaters, der befürchtete, sie könne dieselbe Krankheit haben wie ihre Mutter. Doch je älter Yada wird, desto mehr will sie die Enge ihres Lebens verlassen. Umso mehr als ihr Vater als Einziger der Stadtgründer an den seinerzeitigen Idealen festhält, obwohl der Glanz des Projektes inzwischen längst verflogen ist. Dieser dystopische Roman verbindet viel Gesellschaftskritik mit Yadas Geschichte. Das Hörbuch wird gelesen von der Autorin Theresia Enzensberger selbst. Damit habe ich mich sehr schwer getan, wird ihre Erzählung doch von einer unvergleichlichen Monotonie begleitet, die an eine depressive Verstimmung erinnert (das mag vielleicht Absicht sein), gleichzeitig aber als Dauerberieselung schwer zu ertragen war, zumindest für mich. So fiel es mir auch nicht leicht, der Geschichte konstant zu folgen. Zudem ist es kaum möglich, mit dieser Erzählweise Spannung aufzubauen. Schade, ich hatte mir mehr von diesem Buch und diesem Plot erwartet. Als Hörbuch kann ich diese Geschichte überhaupt nicht empfehlen. Ob sich die Lektüre des Buches lohnt, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

  • Sursulapitschi

    2/5

    30.08.2022

    Hörbuch (Audio)

    Wirre bis krude Familiengeschichte mit dystopischem Touch

    Dieses Buch will vielleicht ein bisschen viel auf einmal. Dabei ist die Geschichte eigentlich originell. Da hat jemand ein eigenes Reich gegründet mitten in der Ostsee, eine Sonderwirtschaftszone, zu der man nicht besonders viel erfährt, außer dass die Idee besser war als die Durchführung. Nicholas Verney wollte eine Oase schaffen, eine Rettungsinsel inmitten einer Welt, die dem Untergang geweiht ist. Allerdings hat sich diese Oase mehr zu seiner persönlichen Zuflucht entwickelt, wo er sich wie ein Inselkönig bewundern und bedienen lässt und seine Tochter nach seinen Vorstellungen aufzieht. Parallel ist die Künstlerin Helena Harper in Berlin ungewollt berühmt und ungewollt reich geworden. Sie hat als soziales Experiment ein paar Prophezeiungen in die Welt gesetzt und wird jetzt als Guru verehrt, auch wenn es ihr nicht passt. Die ganzen Bewunderer sind doch einfach lästig. Spätestens an dieser Stelle fängt man an, sich zu wundern, dieses Konstrukt ist dann schon sehr gewagt. Künstler müssen in der Regel hart an ihrem Ruhm arbeiten. Was als originelle dystopische Geschichte anfing, entwickelt sich im Verlauf zu einer wilden Familiengeschichte, bei der sich diverse sektenartig organisierte Kreise treffen und man nicht den Finger darauf legen kann, ob die Figuren verrückt, individuell, exotisch oder einfach nur Künstler sind. Der Weltuntergang und eventuelle alternative Lebensmodelle werden zur Nebensache, während die Mitglieder dieser durchgeknallten Familie dem Größenwahn verfallen, die Liebe entdecken und verlieren oder Egotrips ausleben. Der Erzählstil ist eher nüchtern, lässt aber immer wieder mal eine kleine Fremdwörterexplosion prasseln. Personenzeichnung steht hier auch nicht im Focus. Sehr wahrscheinlich hätte mir dieses Buch besser gefallen, wenn ich es gelesen hätte. Das Hörbuch liest die Autorin selbst, aber nicht gekonnt. Sie trägt ihren Text sehr leidenschaftslos mit einschläfernder Stimme vor, daran muss man sich gewöhnen. Es dauert 6 Stunden, 43 Minuten.

  • Bewertung

    5/5

    03.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufregendes Buch

    Die Autorin Theresia Enzensberger entführt die Lesenden in diesem Buch in eine utopische Variante von Europa, indem die Protagonistin auf einer aus Stahl und Beton gebauten Insel lebt und dort mit anderen Menschen zusammen von der Außenwelt isoliert ist. Zu Beginn dieses Buches fand ich die Hauptfigur leider nicht sehr nahbar - doch zu meinem Überraschen legte sich das im weiteren Verlauf der Handlung (zu einem späteren Zeitpunkt zeigt sich auch, wieso dem so ist..). Insgesamt habe ich das Buch "Auf See" gerne gelesen, die Handlung ist spannend und ereignisreich, wenn an manchen Stellen auch etwas platt, führte dies nicht zu weniger Lesevergnügen meinerseits. Alles in allem fand ich das Buch richtig gut und würde es jederzeit Lesenden aller Art weiterempfehlen und ans Herz legen, sich dieses Vergnügen nicht entgehen zu lassen.

  • Desiree

    aus Wanne-Eickel

    5/5

    13.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Yada lebt in Seestatt,…

    Yada lebt in Seestatt, welches von ihrem Vater errichtet wurde, weil er denkt, die Welt stehe kurz vor dem Untergang. Was als autarke Lebensrealität gedacht war, entpuppte sich langsam als sektenförmiges Gebilde und Yada beginnt an dem Leben zu zweifeln, das ihr aufgezwungen wird. Ihren Vater bekommt sie nur selten zu Gesicht, meist ist er auf Reisen. Ihre Mutter ist angeblich einer mysteriösen Krankheit zum Opfer gefallen und auch so sei sie psychisch labil gewesen. Und dann ist da noch die Künstlerin Helena, die den Glauben an alles verloren hat und nur noch im Exzess lebt. Sie gründet eher versehentlich eine Sekte, will sich aber mit ihren Jünger*innen nicht beschäftigen und flieht vor etwas, was sie selbst nicht begreift. „Auf See“ von Theresia Enzenberger ist komplex, aber auch gradlinig. Es erzählt keine neue Geschichte, aber so wie sie erzählt wird, gab es sie noch nicht: in vielem innovativ, so wie auch die Seestatt, aber dann auch wieder altbekannt. Es werden wichtige Themen beleuchtet wie Sekten, Glaubensgemeinschaften, Sinnkrisen und die drohende Unmöglichkeit in der Zukunft einen Lebensraum zu besitzen, den man auch bezahlen kann. Das alles vereint Theresia Enzensberger und macht eine runde Geschichte daraus, die alles enthält, was einen guten Roman ausmacht: ein bisschen Liebe, ein bisschen Intrige, Chaos, Lüge, Entwicklung. Die Perspektivwechsel und das langsame Entblättern der Wahrheit macht es einem schwer, den Roman zur Seite zu legen und gerade die gut gezeichneten Frauen gefallen mir sehr. Sprachlich ist es gut, nicht übermäßig poetisch, aber solide abliefernd und in dem Kontext passend. Das Einzige was mich etwas gestört hat, war das Gendern. Nicht das gegendert wurde (das ist mir sehr wichtig), sondern das mal nicht und dann doch. Das hat mich etwas stocken lassen. Wirklich schaden, tut es „Auf See“ aber nicht. Es ist ein gelungener, etwas futuristisch anmutender Roman, der zeigt, dass die Zukunft näher ist, als wir glauben.

  • Bewertung

    5/5

    25.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman vom Scheitern?

    In Theresia Enzensbergers zweiten Roman "Auf See" geht es in erster Linie um die siebzehnjährige Yada, die als einzige Jugendliche auf "Seestatt" (einer von ihrem Vater in der Ostsee gegründeten autonomen Kommune) lebt. Jedoch entwickelt sie ein nicht geduldetes Interesse für die Außenwelt vor der sie die Männer der Kommune so sehr beschützen möchten. Der Roman ist genretechnisch schwierig einzuordnen, er bewegt sich zwischen Utopie und Dystopie, zwischen Adoleszenzroman und speculative ficiton... er spricht einfach eine Vielzahl an Themen an und stellt Fragen. Genau diese Vielschichtigkeit ist die Stärke des Romans und macht ihn zu einem abwechslungsreichen Leseerlebnis.

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