Das märchenhaft schöne Reich Langollion der Fürstin Alathaia schwebt in höchster Gefahr. Die Elfenkönigin Emerelle droht es zu vernichten, und zugleich breitet sich eine böse Kraft in seinem Inneren immer weiter aus. In ihrer Not versucht Alathaia, in den Ruinen lange vergessener Echsentempel eine Macht aus alter Zeit auferstehen zu lassen. Zusätzlich schickt sie die Bienenhexe Leynelle und die Meuchlerin Adelayne an den Hof des Gläsernen Kaisers, um das größte Heer Albenmarks für ihre Sache zu gewinnen. Doch der Kaiserhof ist eine Schlangengrube, wo Missgunst und Intrigen regieren. Und die Zeit verrinnt unerbittlich.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Michaela
aus Wien
5/5
12.05.2023
eBook (ePUB)
Zweiter Teil der Schattenelfen und gelungen Fortsetzung von "Die Blutkönigin"
Auch im zweiten Teil - "Der gläserne Kaiser" der Schattenelfen-Reihe von Bernhard Hennen - kann ich mich nicht dazu durchringen über den Inhalt zu schreiben, weil er einfach zu phantastisch ist und ich niemanden ein Stück dieses großartigen Abenteuers wegnehmen möchte! Daher wiederhole ich hier meine erste Rezension - die ich NACHDEM ich alle drei aktuell verfügbaren Bücher der Schattenelfen-Reihe gelesen hatte, verfasst habe, sodass diese für die gesamte Reihe Gültigkeit hat:
"Die Blutkönigin" (erster Teil der Schattenelfen-Reihe) von Bernhard Hennen ist das erste High-Fantasy-Buch, das ich seit J.R.R.Tolkiens Ring-Zyklus und W.Hohlbeins Enwor-Saga gelesen habe. Eigentlich wollte ich nicht mehr in dieses Genre abtauchen, weil ich es für verstaubt (IMMER geht es um Drachen - wie fad) und für mich nicht mehr altersgerecht empfand - Was für ein unglaublicher Irrtum!
Der Titel "Die Blutkönigin" und das geheimnisvolle Cover haben mich dazu verführt, die ansprechende Inhaltsangabe zu lesen und das Buch zu kaufen. Ein bisschen habe ich über mich den Kopf geschüttelt - das Buch hat mich wirklich magisch angezogen.
Was jedoch dann geschah war extrem hart: Der Anfang der Geschichte. Es sehr schwer einzusehen, dass es SO VIELE Hauptcharaktäre gab - das hat mich verwirrt! Ich konnte keinen roten Faden finden. Die grausame Folter gleich zu Beginn an dem armen Laurelin hat mich schockiert, sodass ich das Buch zugeklappt und weggelegt habe. In den darauffolgenden Tagen musste ich jedoch immer wieder an das Gelesene denken und dann packte mich der Ehrgeiz doch noch weiterzulesen und durchzuhalten und ich schwor mir: "Wenn ich mich nicht gewöhnen kann und das Stresslevel in den nächsten Kapiteln nicht nachlässt, dann gebe ich die Geschichte endgültig auf." Ich habe nicht aufgegeben UND ich bin sehr froh darüber, denn ich wurde mit der unfassbar guten Story der Schattenelfen-Reihe beschenkt! Inzwischen habe ich alle drei Bücher gelesen - das vierte Buch íst bereits vorbestellt.
Dies war meine erste Geschichte von Bernhard Hennen und ich war überrascht von der gleichzeitigen Intensität und Leichtigkeit der Erzählung. Die einzelnen Handelsstränge haben zu Beginn der Beschreibung scheinbar nichts miteinander zu tun. Und als diese kunstvoll miteinander verbunden sind, stellte ich fest, dass sie eigentlich nie voneinander getrennt waren. Ein Schicksalsweg, eine Vorsehung - Wahre Zauberei, die der Schriftsteller hier mit Worten vollbringt! Jeder Schritt war unvorhersehbar und erzeugte eine ganz eigene, mir bisher unbekannte Stimmung.
Als Leser ist man ein Beobachter, man sieht und hört alles, ist in jedem Kopf und weiß über jeden Ort und jede Person Bescheid. Trotzdem ist gewiß - wo Herr Hennen eine hell brennende Kerze hinstellt, entstehen nur noch weitere Schatten, voll mit neuen Charaktären und ihren individuellen Geschichten und Geheimnissen.
Es war so ungeheuer spannend, ich bin sehr froh, durchgehalten und weitergelesen zu haben. Ein beeindruckender, gewaltiger Schatz, diese Schattenelfen-Geschichte!
Ich würde hier gerne mehr über den Inhalt schreiben, aber es ist mir unmöglich das zu tun, ohne etwas zu verraten!
Die Story ist grenzenlos phantastisch! Noch immer staune ich über diese Entdeckung und werde Herrn Hennen und den Schattenelfen weiter folgen!
Bewertung
aus Stade
5/5
13.11.2022
eBook (ePUB)
Band 2 ist genauso fulminant und überraschend wie Band 1
Ein toller mittlerer Band, der einen kaum atmen lässt und am Ende hoffen lässt, dass Band 3 nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Der Einstieg in Band 2 gelingt sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse von Band 1, denn man kann sich Bernhard Hennens Schreibstil wie üblich nicht entziehen. Neben bekannten Figuren aus Band 1 kommen hier ganz neue Mitspieler ins Ränkespiel um die Macht. Noch immer gibt es keine Entscheidung zwischen Alathaia und Emerelle, beide Seiten versuchen sich am Ränkespiel und der Autor Bernhard Hennen macht es dem Lesenden nicht einfach gut von böse zu unterscheiden. Ist es denn normalerweise einfach so etwas zu unterscheiden? Nach diesem Buch ist man sich da nicht mehr so sicher...
Wie von Bernhard Hennen gewohnt ist der Schreibstil unglaublich flüssig und zieht einen in die Welt der Geschichte hinein. Schnell findet man sich zurecht und fiebert mit den Figuren, deren Perspektiven sich abwechseln, mit. Die Perspektivenwechsel sind es auch, welche die Dynamik der Geschichte schreiben.
Aber Vorsicht, Band 2 endet mit einem fiesen Cliffhanger und lässt einen auf Band 3 sehnlichst warten. Ich auf jeden Fall kann es kaum erwarten, den 3. Band der Schattenelfen in den Händen zu halten und endlich zu lesen wie es mit Alathaia, Emerelle und ihren Gefolgsleuten weiter geht.
Raphaela Stock
aus Weeze
4/5
29.10.2022
eBook (ePUB)
spannende Fortsetzung
Die Elenkönigin Emerelle möchte die Herrschaft über das Reich Langollion erlangen. Verzweifelt versucht die Fürstin Alatahia dieses zu verhindern. Dazu kommen noch dunkle Mächte, die die Herrschaft über die Elfen übernehmen wollen und es droht ein gewaltiger Krieg zwischen den Parteien.
Da der Gläserne Kaiser über das große Heer Albermarks besitzt, versuchen Alatahia und auch Emerelle die Gunst des Kaisers zu erlangen und schicken Gesandte zu ihm aus. Doch dieser befindet sich bereits im Kampf mit den Drachen. Aber auch im Hintergrund werden fleißig Intrigen gesponnen und Mordanschläge ausgeführt.
Wer wird sich verbünden und wer wird den Sieg erlangen? Welche Zukunft können sie alle erwarten?...
Auch in dieser Fortsetzung wird dem Leser wieder eine facettenreiche und bildgewaltige Welt voller unterschiedlichen Arten von Lebewesen gezeigt. Es ist nicht einfach zusagen, wer jetzt hier der Böse oder der Gute ist. Trotz der Spannung, den Kämpfen und Intrigen blitzen auch streckenweise Humor auf durch die witzigen Dialogen.
Mir hat das Buch bis dahin sehr gut gefallen, doch wurde es leider geteilt, so das ich jetzt auf das dritte Band warten muss.
Bewertung
5/5
04.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannende Fortsetzung
Nach einigen Vorfällen ist der Schattenkrieg zwischen Königin Emerelle und Kaiserin Alathaia von Langollion kurz davor ans Licht zu treten. Jedoch fehlen beiden Parteien die Streitkräfte und so entsenden sie Delegierte über den Ozean nach Haiwanan, um den Gläsernen Kaiser auf ihre Seite zu ziehen. Das Heer des Kaisers besetzt momentan jedoch die Stadt Caistella, die von einem der letzten verbliebenen Drachen gehalten wird. Die Gesandten der Herrscherinnen finden sich am Hofe des Kaisers zwischen Intrigen, Geheimnissen und Lebensgefahr wieder. Ein grandioser zweiter Teil, der sich gut weglesen lässt.
Mine_B
5/5
11.01.2023
Buch (Taschenbuch)
Der gläserne Kaiser
Der bekannte Fantasy-Autor Bernhard Hennen hat mit „Der gläserne Kaiser“ den zweiten Teil seiner Schattenelfen- Saga auf den Büchermarkt gebracht. Der Vorgängerroman trägt den Titel „Die Blutkönigin“, fortgesetzt wird mit „Das eherne Wort“. Meiner Meinung nach kann man „Der gläserne Kaiser“ auch ohne Vorkenntnisse lesen, jedoch geht einem hier viel von dem Lesevergnügen verloren. Daher würde ich empfehlen, dass man diese Reihe in der entsprechenden Reihenfolge liest. Auch gibt es ein paar Andeutungen zu anderen Werken aus dem Elfen- Imperium, es ist aber nicht weiter schlimm, wenn man diese nicht vollständig erfasst.
Ich persönlich kenne schon ein paar Werke aus der Feder von Bernhard Hennen, jedoch noch nicht alle. Auch aus seinem Elfen- Opus habe ich schon einige Bücher gelesen und bisher konnten mich diese immer wieder aufs Neue von dem Erzähltalent von Hennen überzeugen. Daher waren meine Erwartungen an dieses Fantasy- Werk auch relativ hoch, ich habe High Fantasy vom Feinsten erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Zunächst möchte ich das umfangreiche Bonusmaterial positiv erwähnen. In diesem Buch wurden in der Klappbroschur hilfreiche Karten beigefügt, welche ich während des Lesens nur zu gerne zur Hilfestellung genommen habe, auch um mich in dieser komplexen Welt besser orientieren zu können. Aber auch ein hilfreiches Personenregister befindet sich im Anhang, sowie ein Glossar mit den wesentlichen Begriffen.
Wie ich es bereits aus anderen Werken aus der Feder von Bernhard Hennen gewohnt war, empfand ich auch dieses Mal den Erzählstil wieder als sehr angenehm. Hennen hat einen fesselnden, leichten und zugleich poetischen Schreibstil. Gekonnt schafft es der Autor, dass auf den Leser eine Art Sogwirkung entsteht, sodass man beim Lesen des Werkes alles um sich herum vergisst und vollkommen in diese fantastische Welt abtaucht. Eine dichte Atmosphäre wird erschaffen, sodass ich das Gefühl hatte, selbst mitten in diesem Abenteuer zu stecken und dieses zusammen mit den Charakteren zu bestreiten. Auch der Humor hat mir persönlich zugesagt. Oftmals hatte ich ein Schmunzeln im Gesicht und viele Dialoge oder auch Bemerkungen haben dieses Buch auf humorvolle Art bereichert. Aber auch die Fantasyelemente konnten mich wieder überzeugen. Hennen schafft es immer wieder, etwas Altbewährtes neu zu erfinden und somit etwas charakteristisches Neues zu erschaffen. Man hat hierbei das Gefühl, dass Hennen niemals die Ideen ausgehen und dies versetzt mich immer wieder ins Staunen. Auf vielseitige Weise wird Spannung erzeugt. Einige unerwartete Wendungen werden in die Story eingebaut. Aber auch charakterliche Entwicklungen erzeugen Spannung und wissen zu überraschen. Dies führt dazu, dass permanent der Spannungsbogen oben gehalten wird, die Spannung bricht nicht ab. Das Worldbuilding weiß ebenfalls zu überzeugen. Komplex ist diese fantastische Welt angelegt, immer wieder gibt es neue Details zu entdecken und fortwährend wird diese ausgebaut. Aber auch bereits bekannte Details werden wieder in die Handlung eingebunden, sodass man die Welt immer besser kennen lernt. Mittlerweile ist diese sehr ausgebaut und dennoch hat man als Leser immer wieder das Gefühl, dass man neue Facetten kennen lernt und diese auch im Nachhinein Sinn ergeben. Komplexe Zusammenhänge werden gekonnt gelöst und werden mit einer Leichtigkeit in die Handlung eingebunden. Hier muss man einfach seinen imaginären Hut vor dem Talent von Hennen ziehen. Dies alles führt dazu, dass man als Leser nur ungern das Buch wieder aus der Hand legen möchte, eine regelrechte Sogwirkung entsteht.
Auch die Charaktere, welche in dieser komplexen, fantasiereichen Welt wandern, wissen zu überzeugen. Sei es Elfe, Kobold oder Drache – jeder ist auf seine Art einzigartig. Nicht nur die Protagonisten sind komplex angelegt, auch viele Randfiguren haben eine eigene Geschichte zu erzählen und sind facettenreich angelegt. Dies belebt die Story ungemein. Die Protagonisten sind vielseitig und jeder hat hier seine eigene Vorgeschichte, aber auch Motivationsgründe. Sie haben ihr eigenes Päckchen zu tragen und man fiebert einfach mit ihnen mit. Ich persönlich kann mich gar nicht entscheiden, welcher Charakter mir am besten gefallen hat. Die Umsetzung vom Gläsernen Kaiser konnte mich ebenfalls in seinen Bann ziehen. Denn hier ist das Wort gläsern wortwörtlich gemeint. Auch die Beweggründe, warum jemand durchscheinend sein möchte, werden dargelegt. Aber seitenweise bekommt man einen immer besseren Eindruck, welche Tücken dies hat. Allein die Vorstellung, dass der Gesprächspartner gläsern ist, lässt mich erschaudern. Hier fand ich die Umsetzung sehr gelungen, bekommt man doch die Vor- und Nachteile eindrucksvoll erzählt. Allgemein hat mir die Komplexität der Charaktere sehr gefallen, jeder ist wirklich einzigartig und bekommt vom Autor Leben eingehaucht.
Das Ende ist recht offengehalten. Es verwundert nicht, soll es doch die Vorfreude und die Neugierde auf den Folgeband erzeugen. Dies hat bei mir persönlich auf jeden Fall funktioniert. Nur zu gerne möchte ich wissen, wie es mit den liebgewonnenen Charakteren weitergeht.
Insgesamt konnte mich der Autor Bernhard Hennen mit seinem Fantasy-Werk „Der gläserne Kaiser“ in seinen Bann ziehen. Sowohl die Story, der Erzählstil, das Worldbuilding als auch die Charaktere wissen zu überzeugen. Da mir persönlich aber noch das letzte i-Tüpfelchen gefehlt hat, möchte ich 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung vergeben.
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