Produktbild: Geheimbund mit Dame

Geheimbund mit Dame Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,1 cm

Gewicht

500 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7546-4625-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,1 cm

Gewicht

500 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7546-4625-0

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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  • reziprov

    5/5

    06.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine spannende Geschichte, auf die man sich einlassen muss

    Schon das Cover versetzt einen in eine Stimmung von glamourösen Auftritten, Opernbällen, Frauen in atemberaubenden Abendkleidern und Männern im Smoking. Auch wenn die Handlung nur partiell in diesen Sphären abläuft, weht doch immer ein Hauch genau jener Nostalgie durch die Geschichte. Worum es geht: Nachdem Lucilla ihre Bilder in einer Fotoausstellung präsentiert hat, wird sie ins ferne München eingeladen, wo ihre Werke in einem exklusiven Rahmen präsentiert werden sollen. Lucilla freut sich ob ihres Erfolgs und über das Geld, das sie dafür erhält, verspürt aber einen eigenartigen Sog, der sie erfüllt und dazu bringt schon früher anzureisen. Der Ort der Ausstellung entzieht sich auf merkwürdige Weise ihrem Zugriff und auch das Hotel, in dem sie landet, scheint seine Geheimnisse zu haben. Als sie merkt, dass ein dubioser Geheimbund hinter allem steckt, ist es für Lucilla längst zu spät. Sie ist schon viel zu tief in deren Geschäfte verstrickt. Meine Meinung: Mira Stern hat mich in einen Männer-Geheimbund entführt, dem Nostalgie und Patriarchat aus allen Ecken quillt, und das in einem München der Gegenwart. Er erinnert an die alten britischen Gentleman-Clubs, in denen Frauen bestenfalls als Bedienstete geduldet wurden, man aber nur als Mann Mitglied werden konnte. Den nostalgischen Charme ihrer Erzählung untermauert Mira Stern mit einem bildgewaltigen Schreibstil, der genau jenes Quäntchen Antiquiertheit enthält, die mich in die richtige Stimmung versetzt hat, um die Atmosphäre zu fühlen. Das hat es leicht gemacht sich für die Parallelwelt neben der menschlichen Welt zu öffnen. Lucilla ist eine Künstlerin, die sich gerne von ihrer Umgebung mitreißen lässt. Dass sie dabei gewisse Eigenschaften und Stimmungen in Farben wahrnimmt, war der erste Hinweis darauf, dass sie etwas Besonderes ist. Als Protagonistin fand ich sie sehr spannend. Mal konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen, zum Beispiel in ihre Neugierde und Ungeduld, wenn es daran geht zu erkunden, was hinter der Geheimniskrämerei steckt, die der Geheimbund betreibt. Dann wieder wirkt sie sehr leicht beeinflussbar, schicksalsergeben und ein Stück weit willenlos, was mich irritiert hat. Doch das Ganze hat Methode, wie sich später rausstellt. Die anderen Figuren sind gut greifbar und insbesondere die Spannung innerhalb der Mitglieder des Geheimbunds ist fühlbar. Magie mischt sich mit Wirklichkeit und fügt der Erzählung weitere Perspektiven hinzu. Natürlich kann es einem beim Lesen nicht verborgen bleiben, dass hier eine junge Frau das Patriarchat sprengt. Auch das Bild einer verkrusteten Elite, die sich gegen Veränderungen sperrt, ist eine herrliche Analogie zu aktuellen, realen Ereignissen und die reelle Gefahr durch Macht korrumpiert zu werden, wird geradezu plastisch dargestellt. Lucilla bleibt dabei aber immer sie selbst. Hier wird das Bild einer Frau gezeichnet, die lernt, wer sie ist, die auf ihre Intuition vertraut und die sich gegenüber einer von Männern geprägten Gesellschaft behauptet, ohne sie dafür kopieren zu müssen. Das Bild der nach Intuition handelnden Protagonistin mag auch ein Grund dafür gewesen sein, den Zweck der Geheimgesellschaft nicht deutlich zu offenbaren. Er wird nur kurz erwähnt, spielt aber sonst keine große Rolle. Eine deutlich sichtbare unterschiedliche Zielsetzung der Parteien innerhalb des Geheimbundes hätte für eine auf Logik basierende Entscheidung Lucillas gesprochen. Aber das wäre eine kopflastige Betrachtungsweise und die wollte die Autorin offensichtlich vermieden. Denn das Buch ist ein Plädoyer dafür, mehr auf Herz und Bauch zu hören. So konzentriert sich alles auf eine Machtfrage innerhalb der Gesellschaft, die sehr schön in der Entscheidung, die Lucilla selber für sich treffen muss, gipfelt. Ein Buch, auf das ich mich einlassen und über das ich nach Beendigung erst einmal nachdenken musste, dem es aber keineswegs an Spannung mangelt. Ein sehr interessantes Leseerlebnis. 4,5/5

  • bookjunky

    5/5

    04.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine mystische Fantasy-Geschichte, die bis zum letzten Wort spannend ist

    „Lass das Schicksal walten. Hab Vertrauen. Was auch geschieht, lass dich treiben“ - Zitat aus dem Buch ZUSAMMENFASSUNG: Das Buch handelt von Lucilla, die nach München zu einer Fotoausstellung eingeladen wird. Bereits nach kurzer Zeit findet sie heraus, dass eine magische Geheimgesellschaft der Auslöser dafür ist. Lucille gerät in den geheimnisvollen Strudelsentdeckt ihre unbekannten Kräfte… Doch das ist gar nicht so einfach, denn dabei verwischen sich Grenzen verschiedener Welten. EIGENE MEINUNG: Der Roman hat mir sehr gut gefallen, weil der Schreibstil außergewöhnlich ist. Mira Stern schreibt bildlich und poetisch, sodass man das Gefühl bekommt, Teil des Geschehens zu sein. Abgesehen davon, mochte ich es auch sehr, dass man als Leser*in aktiv mitdenken muss. Auch das Cover ist sehr ansprechend, da es die Atmosphäre der magischen Welt sehr gut wiederspiegelt. FAZIT: Alles in allem eine mystische Fantasy-Geschichte, die bis zum Ende alles offen lässt und den/die Leser*in bis zum letzten Wort packt. 5/5

  • Bewertung

    aus Plattling

    5/5

    16.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

    Lucilla bewirbt sich auf eine Fotoausstellung und schickt dazu ein paar Bilder ein. So weit, so unspektakulär – eigentlich. Denn der Veranstalter entpuppt sich als zugeknöpfter Geheimniskrämer, der die Teilnahme an der Ausstellung an allerhand sonderbare Bedingungen knüpft. Und aus meiner anfänglichen Skepsis wächst schnell das Gefühl, dass da etwas ganz und gar nicht stimmt. Lucille geht den Dingen auf den Grund, während mein Instinkt zur dringenden Umkehr mahnt. Der subtile Schreibstil der Autorin lässt die Alarmglocken nur so schrillen und es fällt schwer, sich der eigentümlichen Stimmung des Romans zu entziehen. Denn Lucille gerät ins Zentrum eines komplexen Verwirrspiels und die Figuren, die sie umgeben, verbergen eine Menge Geheimnisse. Wer ist Freund? Wer ist Feind? Und worum geht es hier eigentlich? Die Autorin spielt mit dem Leser, schürt sein Misstrauen bis hin zur Paranoia und führt ihn dabei so manches Mal in die Irre. Das hat mir hervorragend gefallen. Die Geschichte schien sehr durchdacht, bewegte sich fernab von Klischees und vermochte auch sprachlich auf einem hohen Niveau zu glänzen. Da rutschen auch die 332 Seiten beim eBook mal eben locker durch. Inhaltlich ist es etwas anspruchsvoller und bietet Spielraum zur Interpretation. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    15.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sei eine Feder und lass dich vom Buch mitnehmen

    Klappentext: "Lucilla wird zu einer Fotoausstellung nach München eingeladen. Aber sie ahnt nicht, dass eine Geheimgesellschaft dahintersteckt. Sie hofft nur auf ein kleines Abenteuer. Doch das, was ihr bevorsteht, wird ihr Leben für immer verändern. Erst recht, als sie erkennt, wer sie ist … München in der Gegenwart – so magisch, wie es keiner kennt. Ein Roman voller Spannung und Poesie. Tiefgründig und berührend. Die Prophezeiung scheint sich zu erfüllen. Ausgerechnet eine Frau wird dem Männerorden all das bringen, wonach er sucht. Aber sie weckt auch Begehrlichkeiten. Und im Hintergrund lauern Zweifler. Sie gerät in einen Strudel aus Ritualen und Intrigen. Bald steht ihr Leben auf dem Spiel. Liebe allein kann sie nicht retten. Was bleibt ihr? Und wem sollte sie unbedingt vertrauen? Eine Frau auf dem Pfad ihrer Bestimmung. Ein Männerorden im Zwiespalt. Und ein Wandel trotz aller Widerstände." Ich, als Leser, sehe mich genauso wie Lucilla, Hauptcharakter in diesem Buch, ich hoffte auf ein kleines Abenteuer. Das Cover ist so einfach, zu bescheiden für dieses Buch. Eine wunderschöne, junge Frau auf dem Anfang ihres steilen Weges, Treppe. Die Farbe blau, dachte ich mir am Anfang, verleiht nur ein Hauch der Magie diesem wunderschönen Cover. Mann/Frau klappt das Buch auf und der Zauber entfaltet sich. Zuerst bemerkt man die sehr gepflegte aber fließende Schreibweise gut ausgewählter Wörter. Und man lässt sich führen durch das Buch und das Geschehen. Man lernt den Hauptcharakter kennen, Lucilla, aber es gibt kein "ich mag den Hauptcharakter" oder "ich mag den nicht", denn man wird voll hinein gestoßen. Und es gibt dann nicht Lucilla, es gibt Einen selbst. Der Leser erlebt die Geschichte als wäre es seine eigene. Und dann fühlt man andere Charaktere. Die Geschichte selbst ist einzigartig, nicht so bescheiden wie das Cover oder wie es im Klappentext steht. Es fängt sanft an, und irgendwann wird es komplex, leicht verwirrend aber dann auch sehr schnell entwirrend. Eine zauberhafte Reise zu sich selbst, zu einer eigenen fantastischen Welt. Man passt sich an, freut sich, lernt daraus, leidet, entwickelt sich ... Die Handlung ist alles andere als vorhersehbar. In diesem Buch ist absolut nichts vorhersehbar und man kann es auch nicht einfach mit Logik im Voraus "lösen". Im Internet steht, die Schriftstellerin entführt den Leser in eine Märchenwelt. Dieses kann ich nur bezeugen. Dieses Buch ist nicht einfach ein Fantasybuch oder ein Märchenbuch. Es ist ein Buch der Gegenwart, ein Buch der Träume, ein Buch der Wünsche ... Ein absolut empfehlens- und lesenswertes Buch für all jene, die gerne der Gegenwart auf eine kurze Zeit entfliehen möchten, gleichzeitig aber auch ihre Denkweise auf eine Probe stellen wollen.

  • Bewertung

    aus Niederstetten

    4/5

    03.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Für mich etwas verwirrend...

    Geheimbund mit Dame - Mira Stern Kurzbeschreibung: Lucilla wird zu einer Fotoausstellung nach München eingeladen. Aber sie ahnt nicht, dass eine Geheimgesellschaft dahintersteckt. Sie hofft nur auf ein kleines Abenteuer. Doch das, was ihr bevorsteht, wird ihr Leben für immer verändern. Erst recht, als sie erkennt, wer sie ist … München in der Gegenwart – so magisch, wie es keiner kennt. Ein Roman voller Spannung und Poesie. Tiefgründig und berührend. Die Prophezeiung scheint sich zu erfüllen. Ausgerechnet eine Frau wird dem Männerorden all das bringen, wonach er sucht. Aber sie weckt auch Begehrlichkeiten. Und im Hintergrund lauern Zweifler. Sie gerät in einen Strudel aus Ritualen und Intrigen. Bald steht ihr Leben auf dem Spiel. Liebe allein kann sie nicht retten. Was bleibt ihr? Und wem sollte sie unbedingt vertrauen? Mein Leseeindruck: Geheimnisse über Geheimnisse bestimmen diesen Roman von Autorin Mira Stern. Und ich muss gestehen, manchmal war ich doch schon ganz schön verwirrt. Ich habe zwar Anfangs der Geschichte um Lucilla noch folgen können, aber je mehr die Story voranschritt, desto undurchsichtiger wurde es für mich. Es gab tatsächlich eine Zeit, da hab ich mich durch das Buch gequält und hatte auch einmal abgebrochen. Da ich jedem Buch eine weitere Chance gebe habe ich dann nach einiger Zeit wieder einen zweiten Versuch gestartet. Und habe mich nach und nach dann auch an den mystischen Teil gewöhnt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und ich denke, es lag ein wenig an mir, das mir dieses Hin und Her, wer meint es gut und wer nicht, dann doch nicht wirklich so lag. Ich hatte mir unter einer Geheimbundstory wohl etwas ganz anderes vorgestellt. Fazit: Es braucht für mich den richtigen Leser für das Buch. Der Klappentext könnte mehr darüber aufklären, in welche Richtung das Buch geht. Es gibt bestimmt Leser, die an dieser Art von Geschichte ihre Freude haben. Daher vergebe ich 3,5 Sterne - aufgerundet auf 4 Sterne. ****

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