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In den letzten Stunden der Dunkelheit Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/3,5 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44151-4

Beschreibung

Rezension

»Sehr spannend, unterhaltsam und geschichtlich informativ.« ("Frank Goldammer")
»Ein packender Moment der deutschen Geschichte, großartig erzählt.« ("Titus Müller, Autor von "Die fremde Spionin"")
»Unbedingt lesen!« ("OK!")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/3,5 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44151-4

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    aus Enger

    5/5

    05.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Imposanter Kriegsthriller

    Berlin. Wir schreiben das Jahr 1945. Der Krieg in Deutschland liegt in den letzten Zügen. Von allen Seiten drängen die Alliierten Richtung Berlin. Eine Gruppe US-Soldaten begibt sich auf eine äußerst gefährliche Mission inmitten dieser Stadt. Das Ziel dieses Auftrags hat Auswirkungen weit über das Ende des 2. Weltkrieges hinaus und die Konsequenzen bei einem Fehlschlag sind nicht auszudenken. Peter Klisa hat mit dem Kriegsthriller „In den letzten Stunden der Dunkelheit“ ein spannendes Debüt vorgelegt. Das Buch fängt relativ beschaulich an mit der Vorstellung des Hauptcharakters und der vorliegenden Mission. Schnell wird aber klar, dass nicht alles planbar ist und Dinge auch mal gehörig schief gehen können. Ab der Mitte des Buches ist man dann auch der bedrückenden Enge Berlins als Kriegsschauplatz ausgesetzt. Der Autor schafft es spielend, die Leser:innen mitzureißen. Wir werden Zeuge sehr intensiver Straßenkämpfe, die wirklich unter die Haut gehen. Vor allem, wenn sich neben den Amerikanern und Deutschen auch noch eine andere Kriegspartei einmischt, die das Missionsziel gefährdet. Um den Hintergrund von Hauptcharakter Carvis zu stärken gibt es noch einen Zeitstrang, der im Jahr 1936 spielt und neben nützlichen Informationen, warum gerade er für diese Mission ausgewählt worden ist, auch eine Romanze enthält. Dieser Zeitstrang fügt sich wunderbar in die Hauptgeschichte ein. Besonders überzeugend sind die Verbindungen zu realen Personen und wissenschaftlichen Programmen geschildert, die der Autor sehr geschickt mit seiner Geschichte verknüpft. Hier wurde sehr gut und gründlich im Vorfeld recherchiert. Dadurch liest es sich noch intensiver. Fazit: Peter Klisa legt die Messlatte im Genre Kriegsthriller ziemlich hoch. Es wird schwer werden dieses Buch in diesem Jahr noch zu toppen. Gerade die realistische Inszenierung im umkämpften Berlin ließ mir teilweise den Atem stocken. Aber auch die wissenschaftlichen Aspekte der Geschichte haben mich schwer beeindruckt und mir sehr vergnügliche Lesestunden bereitet. Absolute Leseempfehlung!

  • meerblick

    5/5

    05.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wer kommt in den Besitz der Ergebnisse des deutschen Uranprojekts?

    Dem Autor Peter Klisa gelingt es mit seinem Thriller “In den letzten Stunden der Dunkelheit“, eine spannende Geschichte über den Kampf, den sich eine kleine Gruppe Amerikaner und die Russen zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Berlin liefern, zu präsentieren. Beide Seiten der Alliierten wollen mit allen Mitteln die Ergebnisse der Deutschen zur Entwicklung der Atombombe in ihre Hände bekommen und hoffen damit bahnbrechende Erkenntnisse zu erhalten. Den Amerikanern gelingt es zunächst den deutsche Physiker Paul Bergmann zu entführen. Er ist Nazi und der Organisator im Uranprojekt. In seinem direkten Arbeitsumfeld sind Personen wie Werner Heisenberg, Carl Friedrich von Weizsäcker aber auch Enrico Fermi und Wolfgang Pauli zu finden. Die deutsche Elite auf dem Gebiet der Kernspaltung ist gefürchtet in der Welt. Ein Einsatz der Wunderwaffe im andauernden Krieg soll unbedingt verhindert werden. Eindrucksvoll erzählt uns die Geschichte von den Wirren des Krieges in den letzten Tagen im Kampf um Berlin. Ob es dem kleinen Einsatzkommando der Amerikaner gelingt vor den Russen die Entwicklungsergebnisse aus dem Uranprojekt in ihren Besitz zu bekommen und in Sicherheit zu bringen vor dem zukünftigen Feind, der Sowjetunion, erfahren wir in diesem gut konstruierten Thriller. Ich gebe meine Leseempfehlung.

  • Ralf B

    aus W

    5/5

    26.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Himmelfahrtskommando in Berlin kurz vor Kriegsende

    Captain Carvis erhält den Auftrag kurz vor der deutschen Kapitulation den Atomphysiker Bergmann aus Berlin zu entführen, damit er nicht den Russen in die Hände fällt. Obwohl der Auftrag gut geplant ist, entwickelt sich daraus ein wahres Himmelfahrtskommando. Den keiner konnte damit rechnen, was in diesen Tagen in Berlin alles los ist: Russen auf dem Vormarsch, die Bevölkerung auf der Flucht, überquellende Lazarette, ein letztes Aufgebot, noch immer vom Endsieg überzeugte Nazis .... Das alles wurde gut recherchiert und in einen spannenden Thriller verpackt. Nebenher zieht sich eine Liebesgeschichte wie ein roter Faden durch den Roman. Für den Leser quasi zum Innehalten und Durchatmen von den extrem spannenden Handlungen. Das Ende hätte ich mir persönlich zwar etwas anders gewünscht, aber das beurteilt jeder anders und schmälert daher nicht meine Bewertung. Die Hintergrundinformationen am Ende des Buches waren für mich sehr interessant und hilfreich. Von mir daher eine klare Empfehlung und volle 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    25.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wahnwitzige Aktion in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges

    Carvis, Physikstudent und Amerikaner mit deutschen Wurzeln, verbringt 1936 ein Studienjahr an der Berliner Uni. Dort trifft er seine große Liebe Anna und verliert sie wieder, gerade als er ihr einen Heiratsantrag machen will. Da er nie erfahren hat, warum sie sich von ihm abgewandt hat, konnte er sie nie vergessen. April 1945 Carvis, der sich als Dolmetscher bisher möglichst aus dem aktiven Kampfgeschehen heraus gehalten hat, wird aufgefordert, sich an einer wichtigen Mission zu beteiligen. Er soll zusammen mit einigen wenigen Militärs in das vom Chaos geschüttelte Berlin eindringen und dort den Atomphysiker Bergmann entführen, bevor er den Russen in die Hände fällt. Trotz großer Bedenken willigt Carvis schließlich ein, sieht er doch eine Möglichkeit, Anna wiederzufinden. Was als gefährliche Mission beginnt, entwickelt sich zum Alptraum. Zwar gelingt es Carvis zusammen mit Sergeant Krokovski nach einigen Umwegen tatsächlich, Bergmann habhaft zu werden, aber noch sind sie nicht wieder aus dem Hexenkessel Berlin raus. Es gilt dem deutschen Militär auszuweichen, sich nicht in Scharmützel verstricken zu lassen, den Russen zu entwischen, die ebenfalls Jagd auf Bergmann machen und zudem rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt anzukommen. Es beginnt eine wahnwitzige und manchmal ans Absurde grenzende Odyssee durch das in Todesqualen liegende Berlin. Zu Beginn des Buches schildert der Autor in Rückblicken, wie Carvis Anna kennen und lieben lernt. Auch ich konnte nicht begreifen, warum Anna ihm plötzlich die kalte Schulter zeigt , da ich von ihrer Liebe zum ihm überzeugt war. Carvis Wunsch, darüber Klarheit zu bekommen, konnte ich gut verstehen. Die im Mittelpunkt stehende geplante Entführung Bergmanns ist bereits Ausfluss des sich abzeichnenden Kalten Krieges und der Angst, die Gegenseite könnte zuerst in der Lage sein, eine Atombombe zu bauen. Der Plan an sich ist sehr gewagt und kann angesichts der Unwägbarkeiten einer sich in Auflösung befindlichen Stadt nur scheitern. Die Ereignisse entwickeln sich rasant und trotz aller Widrigkeiten habe ich von ganzem Herzen gehofft, es geht alles gut. Tatsächlich führen Glück und Carvis Geistesgegenwart dazu, dass sie oft den Kopf aus der Schlinge ziehen können, nur um in neue , noch größere Schwierigkeiten zu geraten. Manchmal grenzt es ans Absurde, was für mich aber nur den Wahnsinn des Krieges widerspiegelt und deshalb meinen Beifall gefunden hat. Carvis selbst hat mir imponiert. Er reagiert schnell und situationsgerecht und wird immer mehr zum Anführer der Gruppe. Bergmann dagegen hatr meinen Unmut und auch Hass entfacht, je näher ich ihn kennengelernt habe. Er ist der Opportunist par excellence - egoistisch und für mich auch größenwahnsinnig. Das Ende ist versöhnlich, stellt für mich trotzdem die Frage, ob es das alles wert war. Der Roman hat mich komplett überzeugt. Die Handlung ist für mich nachvollziehbar und durch ihren hohen Spannungsfaktor fesselnd. Hinzu kommen viele historische Details wie die Olympiade 36. Für mich ist der Roman auch ein Buch gegen das Vergessen und gegen die Grausamkeit und Unsinnigkeit eines Krieges, bei dem es nur Verluste geben kann.

  • Leseigel

    aus Villingen

    5/5

    25.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wahnwitzige Aktion in…

    Eine wahnwitzige Aktion in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges Carvis, Physikstudent und Amerikaner mit deutschen Wurzeln, verbringt 1936 ein Studienjahr an der Berliner Uni. Dort trifft er seine große Liebe Anna und verliert sie wieder, gerade als er ihr einen Heiratsantrag machen will. Da er nie erfahren hat, warum sie sich von ihm abgewandt hat, konnte er sie nie vergessen. April 1945 Carvis, der sich als Dolmetscher bisher möglichst aus dem aktiven Kampfgeschehen heraus gehalten hat, wird aufgefordert, sich an einer wichtigen Mission zu beteiligen. Er soll zusammen mit einigen wenigen Militärs in das vom Chaos geschüttelte Berlin eindringen und dort den Atomphysiker Bergmann entführen, bevor er den Russen in die Hände fällt. Trotz großer Bedenken willigt Carvis schließlich ein, sieht er doch eine Möglichkeit, Anna wiederzufinden. Was als gefährliche Mission beginnt, entwickelt sich zum Alptraum. Zwar gelingt es Carvis zusammen mit Sergeant Krokovski nach einigen Umwegen tatsächlich, Bergmann habhaft zu werden, aber noch sind sie nicht wieder aus dem Hexenkessel Berlin raus. Es gilt dem deutschen Militär auszuweichen, sich nicht in Scharmützel verstricken zu lassen, den Russen zu entwischen, die ebenfalls Jagd auf Bergmann machen und zudem rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt anzukommen. Es beginnt eine wahnwitzige und manchmal ans Absurde grenzende Odyssee durch das in Todesqualen liegende Berlin. Zu Beginn des Buches schildert der Autor in Rückblicken, wie Carvis Anna kennen und lieben lernt. Auch ich konnte nicht begreifen, warum Anna ihm plötzlich die kalte Schulter zeigt , da ich von ihrer Liebe zum ihm überzeugt war. Carvis Wunsch, darüber Klarheit zu bekommen, konnte ich gut verstehen. Die im Mittelpunkt stehende geplante Entführung Bergmanns ist bereits Ausfluss des sich abzeichnenden Kalten Krieges und der Angst, die Gegenseite könnte zuerst in der Lage sein, eine Atombombe zu bauen. Der Plan an sich ist sehr gewagt und kann angesichts der Unwägbarkeiten einer sich in Auflösung befindlichen Stadt nur scheitern. Die Ereignisse entwickeln sich rasant und trotz aller Widrigkeiten habe ich von ganzem Herzen gehofft, es geht alles gut. Tatsächlich führen Glück und Carvis Geistesgegenwart dazu, dass sie oft den Kopf aus der Schlinge ziehen können, nur um in neue , noch größere Schwierigkeiten zu geraten. Manchmal grenzt es ans Absurde, was für mich aber nur den Wahnsinn des Krieges widerspiegelt und deshalb meinen Beifall gefunden hat. Carvis selbst hat mir imponiert. Er reagiert schnell und situationsgerecht und wird immer mehr zum Anführer der Gruppe. Bergmann dagegen hatr meinen Unmut und auch Hass entfacht, je näher ich ihn kennengelernt habe. Er ist der Opportunist par excellence - egoistisch und für mich auch größenwahnsinnig. Das Ende ist versöhnlich, stellt für mich trotzdem die Frage, ob es das alles wert war. Der Roman hat mich komplett überzeugt. Die Handlung ist für mich nachvollziehbar und durch ihren hohen Spannungsfaktor fesselnd. Hinzu kommen viele historische Details wie die Olympiade 36. Für mich ist der Roman auch ein Buch gegen das Vergessen und gegen die Grausamkeit und Unsinnigkeit eines Krieges, bei dem es nur Verluste geben kann.

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