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Fräulein Wünsche und die Wunder ihrer Zeit Roman

9

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2022

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/3,8 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Beige / Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42584-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2022

Verlag

Heyne

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/3,8 cm

Gewicht

359 g

Farbe

Beige / Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42584-2

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Schicksal der Mütter von Besatzungskindern

meine.literaturliebe am 08.12.2022

Bewertungsnummer: 1840257

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Frankfurt 1950: Die junge Buchhändlerin Karin Wünsche verliebt sich in den afroamerikanischen GI. Doch dann muss er zurück in die USA. Nach seiner Abreise entdeckt sie, dass sie schwanger ist. Doch als ledige Mutter eines Besatzungskindes hat sie kaum Rechte und muss sich nun den gesellschaftlichen Zwängen entgegenstellen. In dem Roman greift die Autorin viele historische Episoden der 1950er Jahre auf. In den Themen wie Wiederaufbau, Wirtschaftsaufstiegt und vor allem dem Schicksal der "Brown Babies" spiegelt sie den Zeitgeist gekommt wider. Weiterer Schwerpunkt des Romans ist die Tätigkeit der Protagonistin als Buchhändlerin. Hier finden sich Informationen zur Literaturszene der 1950er Jahre, welche bekanntlich durch die Besatzungszonen stark beeinflusst war. Für mich waren es eher zwei Romane in einem. Einerseits ging es um den Kampf der jungen Mutter eines Besatzungskindes mit all den gesellschaftlichen Hindernissen. Andererseits war da noch die Buchhändlerin und die Trümmerliteratur als Epoche. Im Gesamtpaket hatte ich Schwierigkeiten es als eine Handlung wahrzunehmen und habe es für mich innerlich voneinander getrennt. Dennoch habe ich mit der Protagonistin sehr mitgelitten und es sehr genossen in die 50er Jahre einzutauchen. "Fräulein Wünsche" ist ein emotionaler, mitreißender Roman den ich sehr gerne gelesen habe. Sehr interessant fand ich auch die Hintergrundinformationen im Nachwort sowie die Buch- und Filmtipps der Autorin, die ich mir auch noch ansehen werde.

Schicksal der Mütter von Besatzungskindern

meine.literaturliebe am 08.12.2022
Bewertungsnummer: 1840257
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Frankfurt 1950: Die junge Buchhändlerin Karin Wünsche verliebt sich in den afroamerikanischen GI. Doch dann muss er zurück in die USA. Nach seiner Abreise entdeckt sie, dass sie schwanger ist. Doch als ledige Mutter eines Besatzungskindes hat sie kaum Rechte und muss sich nun den gesellschaftlichen Zwängen entgegenstellen. In dem Roman greift die Autorin viele historische Episoden der 1950er Jahre auf. In den Themen wie Wiederaufbau, Wirtschaftsaufstiegt und vor allem dem Schicksal der "Brown Babies" spiegelt sie den Zeitgeist gekommt wider. Weiterer Schwerpunkt des Romans ist die Tätigkeit der Protagonistin als Buchhändlerin. Hier finden sich Informationen zur Literaturszene der 1950er Jahre, welche bekanntlich durch die Besatzungszonen stark beeinflusst war. Für mich waren es eher zwei Romane in einem. Einerseits ging es um den Kampf der jungen Mutter eines Besatzungskindes mit all den gesellschaftlichen Hindernissen. Andererseits war da noch die Buchhändlerin und die Trümmerliteratur als Epoche. Im Gesamtpaket hatte ich Schwierigkeiten es als eine Handlung wahrzunehmen und habe es für mich innerlich voneinander getrennt. Dennoch habe ich mit der Protagonistin sehr mitgelitten und es sehr genossen in die 50er Jahre einzutauchen. "Fräulein Wünsche" ist ein emotionaler, mitreißender Roman den ich sehr gerne gelesen habe. Sehr interessant fand ich auch die Hintergrundinformationen im Nachwort sowie die Buch- und Filmtipps der Autorin, die ich mir auch noch ansehen werde.

Unterhaltsamer Roman der Nachkriegsgeschichte

Bewertung aus Herzogenrath am 14.11.2022

Bewertungsnummer: 1825653

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Juliane Michels neuster Roman rund um aus Leipzig geflohene Buchhändler-Familie beginnt 1950 in Frankfurt. Der Wiederaufbau ist in vollem Gange und eine Reihe von Geschäften werden in Bretterbuden zwischen den zerstörten Häuserzeilen in der Stadt aufgebaut. Im Mittelpunkt steht die Protagonistin Karin Wünsche, 20 Jahre jung und mit vollem Herzen Buchhändlerin. Sie verliebt sich in den afroamerikanischen GI Billy, doch als dieser zurück in die USA muss, verändert sich Karins Leben grundlegend. Die Autorin erzählt authentisch über die Nachkriegszeit, den Zwiespalt zwischen traditionellen und modernen Ansichten, dem beginnenden Wirtschaftwunder, sowie Hoffnung und Verzweiflung in der Gesellschaft und Familie. Mit ihrem gewohnt packenden Stil (hinter dem Pseudonym steht Ulrike Sosnitza) fühle ich mich mit jedem Kapitel hineinversetzt in die spannende Zeitgeschichte und kann so manche Entscheidung der Protagonistin nachvollziehen. Auch die anderen Personen sind glaubwürdig und machen die Geschichte rund. Juliane Michel zeigt die Vielfalt von Stimmungen, Meinungen, die ewig Gestrigen wie auch die modernen Neuen. Mir gefällt, daß nicht nur der Buchladen im Mittelpunkt steht, sondern Vera z.B. auch einen eigenen Anteil mit einer anderen Lebensführung bekommt. So bleibt der Roman wirklich bis zur letzten Seite interessant. Das Cover ist passend zur Nachkriegszeit gestaltet. Es erinnert in Farb- und Schriftgebung an so manches Kinoplakat oder eine Headline einer damaligen TV-Sendung. Allerdings hat mich der Titel irritiert, denn es besteht meines Erachtens Verwechslungsgefahr mit „Fräulein Wunder“ von Gisa Pauly, ebenfalls erschienen im Heyne Verlag. Den Roman selbst habe ich sehr gerne gelesen und er ist mir auch im Gedächtnis geblieben. Auch wenn die Geschichte abgeschlossen ist, ich wäre gerne noch ein wenig länger in der Buchhandlung Wünsche geblieben...

Unterhaltsamer Roman der Nachkriegsgeschichte

Bewertung aus Herzogenrath am 14.11.2022
Bewertungsnummer: 1825653
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Juliane Michels neuster Roman rund um aus Leipzig geflohene Buchhändler-Familie beginnt 1950 in Frankfurt. Der Wiederaufbau ist in vollem Gange und eine Reihe von Geschäften werden in Bretterbuden zwischen den zerstörten Häuserzeilen in der Stadt aufgebaut. Im Mittelpunkt steht die Protagonistin Karin Wünsche, 20 Jahre jung und mit vollem Herzen Buchhändlerin. Sie verliebt sich in den afroamerikanischen GI Billy, doch als dieser zurück in die USA muss, verändert sich Karins Leben grundlegend. Die Autorin erzählt authentisch über die Nachkriegszeit, den Zwiespalt zwischen traditionellen und modernen Ansichten, dem beginnenden Wirtschaftwunder, sowie Hoffnung und Verzweiflung in der Gesellschaft und Familie. Mit ihrem gewohnt packenden Stil (hinter dem Pseudonym steht Ulrike Sosnitza) fühle ich mich mit jedem Kapitel hineinversetzt in die spannende Zeitgeschichte und kann so manche Entscheidung der Protagonistin nachvollziehen. Auch die anderen Personen sind glaubwürdig und machen die Geschichte rund. Juliane Michel zeigt die Vielfalt von Stimmungen, Meinungen, die ewig Gestrigen wie auch die modernen Neuen. Mir gefällt, daß nicht nur der Buchladen im Mittelpunkt steht, sondern Vera z.B. auch einen eigenen Anteil mit einer anderen Lebensführung bekommt. So bleibt der Roman wirklich bis zur letzten Seite interessant. Das Cover ist passend zur Nachkriegszeit gestaltet. Es erinnert in Farb- und Schriftgebung an so manches Kinoplakat oder eine Headline einer damaligen TV-Sendung. Allerdings hat mich der Titel irritiert, denn es besteht meines Erachtens Verwechslungsgefahr mit „Fräulein Wunder“ von Gisa Pauly, ebenfalls erschienen im Heyne Verlag. Den Roman selbst habe ich sehr gerne gelesen und er ist mir auch im Gedächtnis geblieben. Auch wenn die Geschichte abgeschlossen ist, ich wäre gerne noch ein wenig länger in der Buchhandlung Wünsche geblieben...

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Fräulein Wünsche und die Wunder ihrer Zeit

von Juliane Michel

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