Produktbild: Die Radioschwestern
Band 2

Die Radioschwestern Melodien einer neuen Welt - Roman

Aus der Reihe Die Radioschwestern-Saga
6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,9 cm

Gewicht

508 g

Farbe

Lichtgrau / Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10817-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

Penguin

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,9 cm

Gewicht

508 g

Farbe

Lichtgrau / Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10817-7

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Eva_G

    5/5

    06.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Drei Freundinnen gehen ihren turbulenten Weg mutig weiter

    Frankfurt am Main, 1945: Die drei Freundinnen Gesa, Margot und Inge haben den Krieg heil überstanden. Allerdings gilt das nicht für ihre Familien, so befindet sich Gesas Mann Albert in Berlin und gilt als verschollen, Margots Friedrich darf nicht mehr arbeiten, da er im Propagandaministerium eine hohe Stelle innehatte und Inge, die ja nie eine Familie hatte, steht vor den Trümmern ihres zerstörten Hauses. Doch sie geben nicht auf und wissen immer noch um ihre Liebe zum Radio. Gesa wagt deshalb mit Margot den ersten Schritt und sie bewerben sich nach ihrer erzwungenen Pause während dem Krieg, wieder um eine Stelle bei Radio Frankfurt, das nun unter amerikanischer Kontrolle weiter besteht. Durch ihren Mut gelingt es Gesa wieder als Redakteurin und Sprecherin einzusteigen, während Margot als Cellistin im Orchester wieder einen Platz findet. Einzig Inge zögert, hat sie doch das Gefühl, nicht noch einmal die Kraft zu haben, sich als Sängerin zu beweisen und um neue Arrangements zu kämpfen. Dennoch finden bald alle beruflich wieder festen Boden unter ihren Füßen, während es im privaten Leben nicht immer ganz so glatt läuft... Eva Wagendorfer hat mit dieser Fortsetzung perfekt an den ersten Band der Reihe angeknüpft. Sie hat sogar während der ersten Seiten nochmals sämtliche wichtige Informationen wiederholt, damit der Lesefluss ab der ersten Seite einsetzen kann und keine unnötigen Überlegungen gemacht werden müssen, da Details über die Pause zwischen den beiden Teilen vergessen wurden. Obwohl die drei Protagonistinnen des ersten Bandes wieder vorkommen, haben sich deren Leben und somit auch Charaktere verändert. So sind sie an den schrecklichen Lebensumständen während der Kriegszeit gereift und haben an Mut und Stärke hinzugewonnen. Gerade an Inge macht sich diese Veränderung am stärksten bemerkbar, da sie ernster geworden ist und auch etwas ihrer Lebensfreude eingebüßt hat. Trotzdem tut das dem Lesevergnügen keinen Abbruch... Bereits der erste Teil der Reihe hat mich gefangen genommen und ich war sehr gespannt, ob nun auch der zweite Band mithalten kann - und ich muss sagen, er kann! Der Autorin ist ein perfekter Übergang zwischen den Reihen gelungen. Und das obwohl sie die Kriegsjahre als größen Zeitraum ausgenommen hat und nur in Rückblicken von einigen Erlebnissen dieser Zeit berichtet. Es gefällt mir sehr gut, wie die drei Freundinnen weiterhin so gut miteinander befreundet sich, sich nicht entfremdet oder durch räumliche Trennung den Kontakt zueinander verloren haben. Gut, dass es nicht so mehr lange bis zum dritten Band dauert, denn ich bin schon ganz gespannt darauf!

  • Eva_G

    5/5

    06.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Drei Freundinnen gehen ihren…

    Drei Freundinnen gehen ihren turbulenten Weg mutig weiter Frankfurt am Main, 1945: Die drei Freundinnen Gesa, Margot und Inge haben den Krieg heil überstanden. Allerdings gilt das nicht für ihre Familien, so befindet sich Gesas Mann Albert in Berlin und gilt als verschollen, Margots Friedrich darf nicht mehr arbeiten, da er im Propagandaministerium eine hohe Stelle innehatte und Inge, die ja nie eine Familie hatte, steht vor den Trümmern ihres zerstörten Hauses. Doch sie geben nicht auf und wissen immer noch um ihre Liebe zum Radio. Gesa wagt deshalb mit Margot den ersten Schritt und sie bewerben sich nach ihrer erzwungenen Pause während dem Krieg, wieder um eine Stelle bei Radio Frankfurt, das nun unter amerikanischer Kontrolle weiter besteht. Durch ihren Mut gelingt es Gesa wieder als Redakteurin und Sprecherin einzusteigen, während Margot als Cellistin im Orchester wieder einen Platz findet. Einzig Inge zögert, hat sie doch das Gefühl, nicht noch einmal die Kraft zu haben, sich als Sängerin zu beweisen und um neue Arrangements zu kämpfen. Dennoch finden bald alle beruflich wieder festen Boden unter ihren Füßen, während es im privaten Leben nicht immer ganz so glatt läuft... Eva Wagendorfer hat mit dieser Fortsetzung perfekt an den ersten Band der Reihe angeknüpft. Sie hat sogar während der ersten Seiten nochmals sämtliche wichtige Informationen wiederholt, damit der Lesefluss ab der ersten Seite einsetzen kann und keine unnötigen Überlegungen gemacht werden müssen, da Details über die Pause zwischen den beiden Teilen vergessen wurden. Obwohl die drei Protagonistinnen des ersten Bandes wieder vorkommen, haben sich deren Leben und somit auch Charaktere verändert. So sind sie an den schrecklichen Lebensumständen während der Kriegszeit gereift und haben an Mut und Stärke hinzugewonnen. Gerade an Inge macht sich diese Veränderung am stärksten bemerkbar, da sie ernster geworden ist und auch etwas ihrer Lebensfreude eingebüßt hat. Trotzdem tut das dem Lesevergnügen keinen Abbruch... Bereits der erste Teil der Reihe hat mich gefangen genommen und ich war sehr gespannt, ob nun auch der zweite Band mithalten kann - und ich muss sagen, er kann! Der Autorin ist ein perfekter Übergang zwischen den Reihen gelungen. Und das obwohl sie die Kriegsjahre als größen Zeitraum ausgenommen hat und nur in Rückblicken von einigen Erlebnissen dieser Zeit berichtet. Es gefällt mir sehr gut, wie die drei Freundinnen weiterhin so gut miteinander befreundet sich, sich nicht entfremdet oder durch räumliche Trennung den Kontakt zueinander verloren haben. Gut, dass es nicht so mehr lange bis zum dritten Band dauert, denn ich bin schon ganz gespannt darauf!

  • Buchwurm05

    5/5

    24.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitreise zum Radio der 50er Jahre.

    Inhalt: 1945. Frankfurt liegt nach dem Krieg in Schutt und Asche. Die Bevölkerung hungert und die Amerikaner haben die Stadt besetzt. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es jedoch für die Freundinnen Gesa, Inge und Margot. Die Besatzer möchten Radio Frankfurt langsam wieder zur Normalität führen und suchen unbelastete Mitarbeiter. Klar, dass sich die Drei, die von der ersten Stunde an dort gearbeitet hatten, unter den Nationalsozialisten jedoch entlassen wurden, sich bewerben. Tatsächlich werden sie genommen und setzten alles dran sich zu beweisen. Gar nicht so einfach zwischen Wiederaufbau, Entbehrungen, Familie und Missgunst der jüngeren Generation...... Leseeindruck: "Die Radioschwestern - Melodien einer neuen Welt" ist der 2. Band um die Freundinnen Gesa, Inge und Margot sowie die Entwicklung von Radio Frankfurt, das sich in den 50er Jahren in Hessischen Rundfunk umbenannt hat. Für mich ist es wie eine Zeitreise gewesen. Ich habe erlebt wie die Bevölkerung mit der Nachkriegssituation umgegangen ist. Konnte verfolgen wie langsam aber sicher der Radiobetrieb wieder zur Normalität wurde. Habe viel gelernt was die Entwicklung der Technik anging und konnte bekannte Showmaster aus meiner Kindheit in ihren ersten Radiosendungen verfolgen. Eva Wagendorfer hat es geschafft durch die Augen von Gesa, Inge und Margot eine authentische Szenerie zu erschaffen, bei der ich tief in die Geschichte abtauchen konnte. Toll fand ich auch die Kapiteleinleitungen. Hier kann man Schlagzeilen über Frauen der entsprechenden Jahre lesen, die im Anschluss kurz erklärt werden. Das hat zusätzlich den damaligen Zeitgeist gut widergespiegelt und mir bewusst gemacht, welche Pionierleistungen die Frauen in den 50er Jahren zur Gleichberechtigung geleistet haben. Während der Roman seine Geschichte unaufgeregt erzählt, gibt es am Schluss einen kleinen Paukenschlag. Ich denke aber, auch das werden die Freundinnen souverän meistern. Wir werden sehen. Denn aufgeklärt wird das nicht wirklich. Der Epilog steckt aber voller Zuversicht. Fazit: Ich liebe solche Geschichten wie die "Radioschwestern". Man lernt viel Neues und erlebt interessante Geschichte hautnah. Mit vorliegenden Band wurde langsam und behutsam die nächste Generation eingeführt. Mit Freude habe ich festgestellt, dass es einen Band 3 geben wird. Ich bin jetzt schon gespannt was dann Nora, Christel und Marianne erleben werden. Von mir gibt es für diesen historischen Roman natürlich eine Leseempfehlung. Aber bitte unbedingt mit Band 1 beginnen.

  • Tara

    aus Ratingen

    5/5

    29.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das Radio und seine Geschichte…

    Das Radio und seine Geschichte – gelungene Fortsetzung „Die Radioschwestern: Meldodien einer neuen Welt“ ist nach „Klänge einer neuen Zeit“ der zweite Band in dieser Saga von der Autorin Eva Wagendorfer. Mit ihren Protagonistinnen Gesa, Inge und Margot hat Eva Wagendorfer drei sehr unterschiedliche Charaktere erschaffen. Jede von ihnen hat ihre Geheimnisse und kämpft mit anderen Schwierigkeiten. Dennoch verbindet sie eine tiefe und innige Freundschaft, die gut zu spüren ist. Die Ereignisse werden im Wechsel aus der Perspektive einer der Freundinnen berichtet. So habe ich schnell einen guten Einblick in das Leben der Frauen bekommen und konnte mich gut in ihre jeweilige Situation hineinversetzen. Nach einem kurzen Prolog aus dem Jahr 1934 startet die Handlung 1945 in Frankfurt am Main. Wie auch schon im vorherigen Band beginnt jedes Kapitel mit einer kurzen Nachricht über eine Frau, die etwas Ungewöhnliches erreicht hat. Diese interessanten Fakten vermitteln gelungen die Atmosphäre und den Zeitgeist der 1940-er bis 1950-er Jahre. Auch der Schauplatz – Frankfurt – wird hier durch Gebäude und hessische Kulinarik lebendig. Sowohl das Leben der drei Protagonistinnen als auch die Hintergrundinformationen über das damalige Zeitgeschehen lesen sich abwechslungsreich und interessant. Die harte Nachkriegszeit und das beginnende Wirtschaftswunder fließen in die Handlung mit ein. Mir hat die Mischung aus Fiktion und historischen Fakten sehr gut gefallen. Ich habe einiges Neues erfahren und mich gleichzeitig gut unterhalten gefühlt. Solche Bücher mag ich am liebsten. Abschließend befindet sich ein aufschlussreicher Glossar im Buch, der noch einmal deutlich macht, wie viel und sorgfältig die Autorin recherchiert hat. Wer sich für die Welt des Radios und seine Geschichte oder historische Ereignisse und Entwicklungen interessiert und Bücher über starke und liebenswerte Frauen mag, für den wird dieses Buch beste Unterhaltung bieten.

  • Bewertung

    5/5

    28.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Drei Radio-Frauen auf turbulentem Weg im Beruf und in der Liebe

    Kurz: Starke Frauen bauen aus Kriegstrümmern die Radiowelt neu auf; Romantik und Muttersein; super recherchiert: Frankfurt 1945-55 Meine Meinung: Der historische Roman "Die Radioschwestern - Melodien einer neuen Welt" von Eva Wagendorfer hat mir sehr gut gefallen: höchst unterhaltsam und berührend. Zu erleben sind die Radiofrauen Gesa, Margot und Inge im Frankfurt am Main der harten Nachkriegszeit. Von 1945 bis ins Jahr 1955 begleite ich die drei starken Frauen bei ihrem Neuanfang aus den Trümmern und verfolge die Entstehung des Hessischen Rundfunks. Die Handlung ist durchweg fesselnd und spannt den Bogen zwischen Nachkriegsnot und Wirtschaftswunder – wie stark sich Alltag und Lebensgefühl über die Jahre hinweg wandeln, macht die Autorin szenisch wunderbar spürbar. Stil: Sprachlich gekonnt, angenehm zu lesen. Figuren: Was ich besonders mag: die Ausarbeitung der Figuren. Die Charaktere sind liebenswert, glaubwürdig und durchlaufen eine tolle Entwicklung über viele Jahre hinweg. In Band 1 (spielt 1927) lerne ich die drei Protagonistinnen im Alter von Mitte 20 kennen: Karrierestart, erste große Liebe. Nun in Band 2 treffe ich sie 1945 als reifere Frauen wieder, die im Krieg viel verloren haben. Im zerbombten Frankfurt und unter den strengen Regularien der amerikanischen Besatzer müssen sie beruflich von vorne anfangen. Jede geht ihren eigenen Weg. Ich fand bei Inge den Karrierewechsel spannend, bei Cellistin Margot ihren Spagat zwischen klassischer Musik und Jazz. Und jede der drei Frauen durchlebt in ihrem Liebesleben eine andere Herzens-Turbulenz. Auch die Mutter-Tochter-Beziehungen werden mit viel Gefühl geschildert. Zeit- und Lokalkolorit: Die Autorin hat ihre exzellente Recherche zur damaligen Lebenswelt in Hessen in eine spannungsreich erzählte Geschichte gegossen. Einige historische Personen und Ereignisse sind geschickt mit der Handlung verflochten. Es kommen für Frankfurt typische Bauwerke vor, Kulinarisches sowie Kulturelles wie der Wäldchestag. Tolle Details zum Wandel der Mode und Musik. Faszinierende Einblicke in die Radiowelt: Beim Lesen erlebe ich mit, wie Hörspiele, Konzerte, Sportmoderationen und Kinderradiosendungen damals produziert wurden. Der Roman könnte auch dir gefallen, wenn dich diese Aspekte ansprechen: + Frau 40+ in der Liebe, als Mutter und im Beruf + Radiowelt + Schauplatz Frankfurt am Main + Deutschland 1945-55 Fazit: Ein Roman mit viel Herzenswärme, schönen Frauenfreundschaften und Einblick in die Kunst der Radiomacher:innen. Viel schillernder Zeitgeist und Frankfurt-Lokalkolorit. Dicke Empfehlung!

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