Produktbild: Schlangen im Garten

Schlangen im Garten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/11,9/2,3 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07217-4

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch über das Miteinander. Tröstlich, feinfühlig und zärtlich verrückt.«
»In ›Schlangen im Garten‹ schreibt Stefanie vor Schulte berührend über das Bewahren von Erinnerungen.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/11,9/2,3 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07217-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    20.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauerbewältigung, was ist richtig oder falsch?

    Trauer und die Bewältigung derselben bilden das zentrale Thema des Romans von Stefanie vor Schulte. Johanne Mohn, Ehefrau und Mutter von drei Kindern ist verstorben. Irgendwie muss die Familie Mohn mit diesem Verlust klarkommen und das tut sie auf ganz eigene Art und Weise. Zu Beginn geht jedes Familienmitglied eigene Wege, um mit der Trauer fertig zu werden. Micha, der Jüngste der Familie, besucht heimlich eine alte Dame im Seniorenheim und liest ihr vor. Steve, der Älteste der Kinder versucht krampfhaft, das Familienleben zusammenzuhalten. Und Johanne’s Mann Adam verfällt in Lethargie. Durch ihre Trauer werden die Mohns zu Aussenseitern der Gesellschaft. Die Erwartungen der «andern», wie man richtig zu trauern hat, lassen die Kluft der Mohns zu ihrer Umwelt immer grösser werden. Sie versinken in ihren Erinnerungen an Johanne und beginnen ein Leben in einer Parallelwelt. Doch die Autorin hat einen Ausweg bereit für die Trauernden: Sie lässt die Familie Geschichten über die Verstorbene erzählen. Es sind tröstliche Lügenmärchen, mit denen sie sich vor dem Zugriff der Aussenwelt entzieht. So wird der Mutter auf besondere Art und Weise gedacht. Auch mir hat sich die Frage gestellt: Gibt es eine richtige oder falsche Art zu trauern? Ich glaube, in erster Linie ist es wichtig, dass man gemeinsam trauert, die Nähe der andern spürt und sich so niemand alleingelassen fühlt. Keine leichte Lektüre, die einem gelegentlich einen Kloss in den Hals treibt. Aber trotzdem ist das Buch genussvoll! Die Sprache von vor Schulte trägt den Leser durch die Seiten und ist von betörender Schönheit. Ein tolles Buch, das lange nachhallt!

  • Aitutaki

    aus Zürich

    5/5

    20.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauerbewältigung, was ist…

    Trauerbewältigung, was ist richtig oder falsch? Trauer und die Bewältigung derselben bilden das zentrale Thema des Romans von Stefanie vor Schulte. Johanne Mohn, Ehefrau und Mutter von drei Kindern ist verstorben. Irgendwie muss die Familie Mohn mit diesem Verlust klarkommen und das tut sie auf ganz eigene Art und Weise. Zu Beginn geht jedes Familienmitglied eigene Wege, um mit der Trauer fertig zu werden. Micha, der Jüngste der Familie, besucht heimlich eine alte Dame im Seniorenheim und liest ihr vor. Steve, der Älteste der Kinder versucht krampfhaft, das Familienleben zusammenzuhalten. Und Johanne’s Mann Adam verfällt in Lethargie. Durch ihre Trauer werden die Mohns zu Aussenseitern der Gesellschaft. Die Erwartungen der «andern», wie man richtig zu trauern hat, lassen die Kluft der Mohns zu ihrer Umwelt immer grösser werden. Sie versinken in ihren Erinnerungen an Johanne und beginnen ein Leben in einer Parallelwelt. Doch die Autorin hat einen Ausweg bereit für die Trauernden: Sie lässt die Familie Geschichten über die Verstorbene erzählen. Es sind tröstliche Lügenmärchen, mit denen sie sich vor dem Zugriff der Aussenwelt entzieht. So wird der Mutter auf besondere Art und Weise gedacht. Auch mir hat sich die Frage gestellt: Gibt es eine richtige oder falsche Art zu trauern? Ich glaube, in erster Linie ist es wichtig, dass man gemeinsam trauert, die Nähe der andern spürt und sich so niemand alleingelassen fühlt. Keine leichte Lektüre, die einem gelegentlich einen Kloss in den Hals treibt. Aber trotzdem ist das Buch genussvoll! Die Sprache von vor Schulte trägt den Leser durch die Seiten und ist von betörender Schönheit. Ein tolles Buch, das lange nachhallt!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    12.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    !ein Lesehighlight 2022/2023!…

    !ein Lesehighlight 2022/2023! Klappentext: „Familie Mohn hat die Mutter verloren. Jetzt steht sie im Verdacht, die Trauerarbeit zu verschleppen. Das Leben muss doch weitergehen, sagen die Nachbarn, meint das Traueramt. Doch Vater Adam, die wütende Linne, der nach Hause zurückgekehrte Student Steve und Micha, der Jüngste, wollen nicht weitergehen. Sie möchten Johanne bewahren – nicht nur in ihren eigenen Erinnerungen, sondern in unzähligen Geschichten, die deren Leben so vielleicht gar nie geschrieben hat.“ Stefanie von Schulte greift in ihrem Buch „Schlangen im Garten“ ein sehr wichtiges Thema auf: Trauerbewältigung bzw. Trauerarbeit. In ihrer Geschichte rund um die Familie Mohn geht die Trauerbewältigung ihren eigenen Weg und das schmeckt nicht jedem. Die Geschichte ist geprägt von den „Schlangen im Garten“ nämlich den Außenstehenden die der festen Überzeugung sind wie man denn eigentlich richtig trauert. Es mag Menschen geben, Trauernde, die für solche „Hinweise“ empfänglich sind und es wird die geben, die die ganze Art und Weise der gut gemeinten Ratschläge mehr als vermessen ansieht. Jeder soll auf seine ganz eigene Weise trauern dürfen und Familie Mohn macht es in diesem Buch eben so! Von Schulte zeigt hier ein feines Gespür mit dem Thema umzugehen, es erstmal überhaupt anzusprechen und dann eben in einer Geschichte zu verweben die mit Sicherheit irgendwo so passiert hätte sein können oder gerade passiert oder geschehen wird. Ihre Art einen gewissen Zauber ins Buch zu bringen ist ihr mit ihrer Sprache gelungen. Man kann irgendwann nicht mehr zwischen Realität und „Zauber“ unterscheiden. Mal etwas poetisch, mal philosophisch und zum nachdenken anregend oder auch der aktuelle heutige Ton werden bei ihr verwendet. Sie ist äußerst vielseitig ohne dabei den roten Faden zu verlieren aber vor den Schlangen im Garten müssen wir uns definitiv in Acht nehmen…ein jeder von uns! Fazit: Das Buch wird die Schlangen ansprechen und die Trauernden und die, die sich mit dem Tot befassen und es wird auch die ansprechen die mit dem Thema nichts zu tun haben wollen (die werden sagen: „Wieder ein Buch zum Thema Tot - braucht keiner!“) bis sie es eben selbst betrifft…5 Sterne inkl. Leseempfehlung für dieses Werk!

  • Bewertung

    5/5

    19.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Endlich ein zweites Buch!

    Nachdem mir schon ihr Debüt "Junge mit schwarzem Hahn" so gut gefallen hat, habe ich mich sehr gefreut, dass Stefanie vor Schulte wieder einen neuen Roman geschrieben hat! Dieser hier spielt zwar nicht in einer märchenhaft historisch anmutenden Welt wie ihr Vorgänger, hat aber genauso diesen leicht surrealen, fast kafkaesken Touch, bei dem man das Gefühl hat, ihre Romane spielen in einer ganz eigenen Blase, die zwar auf den ersten Blick wie unsere Welt zu sein scheint, sich aber dann doch signifikant unterscheidet. In "Schlangen im Garten" stirbt Mutter Johanne - und Familie Mohn trauert. Doch laut Traueramt nicht auf akzeptable Art und Weise: Familie Mohn verspeist nämlich täglich Tagebuchseiten der Verstorbenen. Das Traueramt ist gar nicht begeistert und setzt einen möglichst unsichtbaren Beobachter auf die Familie an, um sie wieder auf den "rechten" Trauerweg zu bringen. Doch bei Familie Mohn trauert jeder auf seine und ihre Weise und glücklicherweise treffen sie in ihrer Trauer auf mehrere liebenswürdige Außenseiter, die ihnen zur Seite stehen und mit denen sie die Kraft von Geschichten entdecken. Dabei ist die Grenze zwischen Realität und Traum/Fantasie immer fließend - aber genau das ist so besonders. Stefanie vor Schulte benutzt Bilder, Wörter und sprachliche Mittel, die man nicht so oft findet und die sich für mich deutlich vom meisten restlichen Literaturbetrieb abheben - mit ihrer außergewöhnlichen Sprachgewandtheit erschafft sie eine ganze eigene Welt. Für mich funktioniert das wunderbar! Eine skurrile, tragische aber trotzdem hoffnungsvolle Geschichte!

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    13.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Mensch und die Trauer

    Man sagt, sie kommt in Wogen, Wellen, sie verhält sich wie Ebbe und Flut, wie die Gezeiten. Sie kommt und geht, wie es ihr passt. Sie ist wie der reinste April, von strahlendem Sonnenschein wechselt sie von jetzt auf gleich in einen prasselnden Regenschauer und einen grauen, wolkenverhangenen Novembertag. Aber manchmal ist sie einfach nur innere Leere, dunkle Gedanken und verdrängt alles Licht. Manchmal ist sie das allumfassende Nichts, die unsichtbare Konstante im Bunde, die niemand eingeladen hat. So empfindet das auch Familie Mohn nach dem Verlust von Mutter Johanne. Nach dem tragischen Verlust kämpft jeder in der Familie Mohn mit den Begleiterscheinungen. Es findet jedoch keine richtige Trauerarbeit statt, weshalb sich Ginster vom Traueramt nun dieser Familie annimmt. Schnell merkt auch er, dass er es mit einem besonderen Fall zu tun hat und das es ihm immer schwerer fällt, professionelle Distanz zu wahren. Ich war bereits ein Fan von Stefanie vor Schultes Debütroman und habe mit Spannung diesem neuen Roman entgegengefiebert. Mag die Geschichte eine komplett andere sein, ist sie wiederum erfrischend anders, skurril und watet mit märchengleichen, teilweise absurden Elementen auf, die die Visualisierung so interessant zeichnen. Herausragend ist wiederum ihre Begabung für Sprache und die Tiefe zwischen den Worten, die eine realistische Geschichte in andere Sphären katapultiert, dabei immer den Kern der Botschaft bewahrt, den ich auch in diesem Fall als besonders lehrreich empfinde. Die Figuren sind bunt, vielseitig und dabei vielschichtig gezeichnet, die Handlung hat ihren eigenen Twist und die Thematik ist mir persönlich sehr nahe. Trauer und Tod sind die ungefragten Begleiter, denen wir von Beginn an unbewusst zugesagt haben. Wir können einen Bogen um sie schlagen und sie meiden, aber es ändert nichts daran, dass ein jeder sie ins Leben lassen muss. Wichtiger als die Fokussierung auf den Tod, Trauer und Tränen ist jedoch alles, was bleibt. Denn so funktioniert das Spiel auf diesem Schachbrett des Lebens und wir ziehen weiter, weil wir uns dem Fluss der Gezeiten nicht entziehen können.

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Bewertungen (142)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend.

    Sehr außergewöhnlicher Umgang mit der Trauer. Eine Familie, die den Tod der Mutter und der Ehefrau nicht akzeptieren kann, schottet sich ab. Jedes Familienmitglied geht auf seine eigene Art und Weise damit um und allen begegnen seltsame Personen, die ihnen helfen, den Schmerz zu lindern. Wunderschön erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    für mich ein hervorragender Roman - volle Empfehlung

    ... von der Autorin, "Junge mit schwarzem Hahn". Hier geht es um die Verarbeitung von Trauer der Familienmitglieder Mohn, die Johanne (Ehefrau und Mutter) verloren haben. Die Autorin nahm mich mit auf eine außergewöhnliche, bewegende, gut geschilderte und oft von anderen Blickwinkeln betrachtete Lesereise. Für mich hervorragend, da es wieder anders und dadurch auch außergewöhnlich war. Ein Zitat aus dem Buch: "... das jede Erinnerung zu einer Geschichte werden kann und umgekehrt jede Geschichte zu einer Erinnerung!" Volle Leseempfehlung von mir!!

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