Als die junge Angestellte Rei Ohashi urplötzlich als Protagonistin in ihrem liebsten Dating-Game „Revolution“ wiedergeboren wird, ist das die perfekte Gelegenheit für sie, das zu tun, was sie schon immer tun wollte: Die Antagonistin verführen! Denn schon in ihrem vorherigen Leben haben die attraktiven Prinzen, die das Spiel zu bieten hat, keinerlei Interesse in Rei geweckt. Sie hatte stets nur Augen für die Rivalin Claire. Bewaffnet mit ihrem umfangreichen Wissen um das Spiel, gibt Rei nun alles, um das Herz der Frau ihrer Träume endlich zu erobern!
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Der Anfang ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, entwickelt sich dann aber zur Mitte hin weiter.
Bewertung aus Dresden am 14.06.2023
Bewertungsnummer: 1960940
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Würde man die Gamer hierzulande nach ihrem bevorzugten Videospielgenre fragen, würde mit Sicherheit kaum der Datingbereich fallen. In Japan sieht das ganz anders aus, da dort solche Spiele sehr beliebt sind. Die Angestellte Rei Oohashi macht da keine Ausnahme. Und was sie genau erlebt, davon erzählt die Isekai-Serie „I'm in Love With the Villainess“ von „Cross Cult“.
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Worum es bei „I'm in Love With the Villainess“ im Detail geht:
Rei Oohashi arbeitet für ein kleines Unternehmen. Wie üblich ist das Arbeitspensum enorm. Aber was kann man dagegen schon ausrichten? Ihr einziger Lichtblick ist ein ganz spezielles Game, welches sie in jeder freien Minuten zockt, wenn es sein muss, sogar die ganze Nacht. Wer benötigt denn schon Schlaf. Dieses spezielle Game, in dem es darum geht, einen der drei zuckersüßen Prinzen um den Finger zu wickeln, heißt „Revolution“.
Eines Tages erwacht Rei im Körper des Hauptcharakters Rae Taylor, ausgerechnet in ihrem Lieblingsspiel. Nun könnte man denken, dass sie Panik schiebt. Nein, sie findet das Ganze sogar noch lustig. Jetzt kann sie endlich ihrem Schwarm ihre Gefühle gestehen, die sie hegt. Denn Rei hat sich in einen der Hauptcharakter verliebt. Es handelt sich um … Claire François, eine junge Dame aus adligem Haus. Diese junge Dame ist im Spiel eigentlich ihre Konkurrentin. Moment mal, hier läuft doch etwas schief? Gleich am ersten Tag auf der Kronakademie gesteht Rei der völlig überforderten Claire in aller Öffentlichkeit ihre Liebe. Dass diese alles andere als begeistert ist, versteht sich fast schon selbst. Von diesem Zeitpunkt an hat Rei richtig zu leiden. Allerdings scheint sie das überhaupt nicht zu stören.
Was zum Teufel muss Claire noch anstellen, um Rei in die Knie zu zwingen? Vielleicht gelingt es ihr, sie durch eine List loszuwerden, wenn sie sich da mal nicht irrt.
Einschätzung:
Ich gestehe, dass ich in der Regel die Stirn runzle, wenn ich eine Geschichte aus dem Isekai-Bereich vor mir liegen habe. Die Frage, die sich jedes Mal stellt, ist, wie die Geschichte wohl sein wird? Von völlig beknackt bis richtig cool ist alles möglich. Die Isekai-Serie „I'm in Love With the Villainess“ bewegt sich im Mittelfeld. :-)
Der Anfang ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Auch wenn die Hauptprotagonistin schon eine Ewigkeit in ihren Lieblingscharakter verliebt ist, ein wenig mehr Zeit für einen ordentlichen Anfang und Taktgefühl wären wünschenswert gewesen. So wirkt das Ganze ziemlich plump. Dieser erste Eindruck wird durch die manchmal doch sehr oberflächlichen Boshaftigkeiten verstärkt.
Richtig spannend wird die Geschichte, als beide sich in einem Wettstreit messen. Es werden einige Dinge verraten, die man sich im Vorfeld bereits gedacht hat. Wiederum werden andere Vermutungen zerstreut. Der krönende Abschluss des Wettstreits ist die Forderung des Siegers. Ich war doch sehr überrascht, dass es letztlich ganz anders kam als gedacht. Mir war zwar bewusste, dass die Forderung außergewöhnlich sein wird, doch damit habe ich nicht gerechnet.
Zeichnerisch hat mir Bd. 1 ausgezeichnet gefallen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, einige Kleidungsstücke sehen sehr detailverliebt aus. Auch auf das Setting wurde viel Wert gelegt, sodass es richtig Freude bereitet, die einzelnen Panels zu betrachten.
Fazit:
Ein Blick in die Isekai-Serie „I'm in Love With the Villainess“ von „Cross Cult“ lohnt allemal. Die Serie startet zwar ein wenig oberflächlich und klischeehaft, entwickelt sich dann aber zur Mitte hin weiter.
Zitatquelle: Animeszene.de
Verliebt in die Rivalin
Natalie_Neumann am 02.04.2023
Bewertungsnummer: 1913479
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In dem Manga "I'm in Love with the Villainess 1" von Inori geht es um Rei Ohashi, die sich plötzlich in ihrem Lieblingsspiel "Revolution" als Hauptdarstellerin wiederfindet.
Eines Tages wacht Rei Ohashi in ihrem Lieblingsspiel "Revolution" als Hauptdarstellerin auf. Endlich kann sie ihren eigenen Weg in diesem Spiel gehen, da die verfügbaren Prinzen keinerlei Interesse in ihr wecken. Für Rei gibt es nur eine, die sie unbedingt für sich gewinnen will: Ihre Rivalin Claire. Diese ist von den Liebesbekundungen nicht gerade begeistert und versucht Rei dazu zu bringen, die Schule zu verlassen.
Inori bringt in ihrem Manga eine neue, witzige und kritische Sichtweise auf die vielen Dating-Spiele. Mit viel Charme und Witz kann man Rei bei ihrem Weg begleiten, Claire für sich zu gewinnen. Die Illustrationen sind wunderschön gestaltet und lassen die Charaktere lebendig wirken. Die verschiedenen Einblicke in die Charaktere zeigen ihre vielschichtige Persönlichkeit und ihre unterschiedliche Art.
Rei ist entschlossen, ihr Ziel zu erreichen und Claire für sich zu gewinnen. Keine Beleidigung oder Erniedrigung hält sie davon ab. Ihr Mut und ihr Wissen über diese Welt geben ihr viel Selbstbewusstsein, mit dem sie Claire immer mehr für sich einnimmt.
Claire ist davon überzeugt, Rei aus der Schule mobben zu können, wird aber immer wieder von ihr durch ihre Liebesbekundungen irritiert. Nach und nach öffnet sie sich und lässt Rei in ihre Welt blicken.
Dieser wunderschöne Manga hat das Potenzial, eines meiner Lieblingsmangas zu werden. Rei ist so sympathisch und mutig, dass sie mir sehr ans Herz gewachsen ist. Da Dating-Spiele oft sehr linear sind, finde ich diesen neuen, originellen Ansatz einfach bahnbrechend.
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