Produktbild: Betongold

Betongold Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2022

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/2,3 cm

Gewicht

240 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01300-9

Beschreibung

Rezension

»[Es] wird ein aufregender Kriminalfall erzählt, bei dem man immer wieder denkt, die Lösung schon zu kennen. Immer wieder hat man sich getäuscht.« ("BR Fernsehen")
»Tanja Webers Krimi ›Betongold‹ beschwört ein altes, gemütliches München wie aus einer Helmut-Dietl-Serie und ist in einem lakonisch-süddeutsch-bayerischen Plauderton geschrieben.« ("Abendzeitung München")
»›Betongold‹ ist aber neben dem Krimistoff ein berührender Roman über das, was Demografie bedeutet und welche Geschichten ein so bedingter Wandel erzählt.« ("BR Podcast "Neues vom Buchmarkt"")
»Sie [die Sprache] ist mit lässiger Beiläufigkeit lakonisch, dem Bajuwarischen dort verhaftet, wo es Sinn (und Spaß) macht, ansonsten pointiert, Milieus und Menschen mit wenigen Sätzen skizzierend.« ("Hamburger Abendblatt")
»Und das liest sich ganz wunderbar - Tanja Weber trifft einen für Krimis ungewöhnlichen Ton.« ("Brigitte")
»Lakonisch in Helmut-Dietl-Manier und mit griabig-bairischer Sprachmelodie erzählt Tanja Weber ihren Krimi, in dem der Münchner stets das Gefühl hat, daheim zu sein.« ("Münchner Merkur")
»Bayerisch lakonisch, wie der Smokey da ermittelt.« ("emotion, 11. Ausgabe 2021")
»Weber entwirft keinen atemlosen Krimi. [...] ›Betongold‹ ist vielmehr eine Liebeserklärung an ein verschwindendes München jenseits des Glamours – und an dessen Bewohner.« ("Badische Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2022

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/2,3 cm

Gewicht

240 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01300-9

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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  • JuergenCh

    aus Offenbach Am Main

    5/5

    19.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender und amüsant…

    Ein spannender und amüsant geschriebener Krimi Die Wohnungsnot in Großstädten, skrupellose Immobilienhaie und drangsalierte Mieter bieten einen guten Stoff für einen Krimi. Betongold ist aber nicht einfach nur eine Kriminalgeschichte, sondern auch eine Freundschaftsgeschichte. Der pensionierte Kriminalbeamte Smokey entdeckt in einer Baugrube in München Giesing die Leiche des Bauspekulanten Schani. Schani und Smokey waren seit ihrer Jugend Freunde. Der Eckkneipenwirt Moni ist der Dritte aus dieser Freundschaftsclique. Rückblenden bis in die 70er Jahre zeigen, wie unterschiedlich sich die aus einfachen Verhältnissen stammenden Freunde entwickelt haben und sich dennoch verbunden geblieben sind. Smokey ist skeptisch, ob der Tod seines Freundes ein Unfall war und so entwickelt sich eine spannende Geschichte. Der Roman ist amüsant geschrieben, was man auch schon an den interessanten Namen der Freunde erkennen kann, und liest sich sehr gut. Mich hat das Buch so gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen mochte. Ich habe den Kriminalroman an einem Tag durch gelesen und kann das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen.

  • kunterbunt79

    aus Neunkirchen

    4/5

    09.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    kurzweilig aber gut

    In diesem Buch geht es um Freundschaft und meiner Meinung nach ist das die Ermittlung bezüglich des Todesfalls des Freundes ausgeprägt, aber dennoch ist für mich das Thema Freundschaft tiefer und auch der rote Faden in dem Buch. Es geht um Josey Frey, genannt Smokey; Moni, dem eine Kneipe gehört und um Schani, der zum Immobilienhai wurde. Die drei kennen sich aus Kindertagen und selbst wenn sie unterschiedliche Richtungen eingeschlagen haben und auch aus unterschiedlichem Haus kommen, so sind sie im hohen Alter noch eng befreundet und dennoch wissen sie im Grunde zu wenig voneinander. Moni bereiste die Welt und kam mit seiner Frau aus Haiti zurück, als sein Vater krank wurde. Moni selbst ist Vater einer Tochter und auch er ist mit ihr nun alleine, da seine Frau an Krebs gestorben ist. Smokey ist bei der Kriminalpolizei gelandet und wurde von der Frau verlassen und musste wegen seiner Rückenkrankheit früher in Pension gehen. Bliebe da ich Schani. Er will da große Geld und ergriff die Chance aus der Werkstatt zur Immobilienbrache zu wechseln. Im Grunde hält er dieses Leben aus dem Freundeskreis heraus, der eigentlich seine Familie ist. Als dieser dann plötzlich tot in der Baugrube gefunden wurde, lässt es Smokey keine Ruhe und er geht dem ganzen privat nach. Dabei reihen sich viele Dingen aneinander, die sie nie wussten. Warum riss Schani sein Elternhaus aus. Hat das was mit seinem Mord zu tun, da es deswegen so viel böses Blut in der Gemeinde gab? Oder aber ha es damit zu tun, dass er pleite war? Als dann noch ein tödlicher Unfall von Schanis Bekanntem dazu kommt wird auch die Pleite als Hintergrund des Todes von Schani vermutet. Oder war es doch einfach nur ein Unglück oder wurde er in die Grube gestoßen? Es ist nun kein großer tiefer Krimi in dem Sinne, aber tiefsinnig im Sinne der Freundschaft. Wie es dann endet, das hätte ich nie im Leben vermutet und auch da wird wieder einmal gezeigt, dass hier in diesem Buch die Freundschaft ein wichtiger Aspekt ist. Das Buch ist kurzweilig, da es auch nicht so viele Seiten hat. Man kann es sehr gut lesen und auf das Ende wäre ich nie gekommen. Gut geschrieben und lesenswert.

  • wal.li

    4/5

    09.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Baulöwe

    Da liegt er in der Baugrube, der Schani. In ihrer Jugend waren die drei Freunde der Sepp, der Hias und der Schani unzertrennlich. Doch nach der Schule machte der Schani eine Ausbildung und hat später das Gerüstbauunternehmen übernommen. Der Sepp ging zur Polizei und der Hias auf Weltreise. Nun sind die Jahre ins Land gegangen. Der Schani liegt tot in der Grube. Der Hias hat die Kneipe seiner verstorbenen Frau übernommen und heißt jetzt Moni. Und der Sepp ist Frührentner. Wegen seinem Bechterev und der Schmerztherapie heißt er jetzt Smokey. Tja, der Smokey will herausfinden wieso der Schani tot ist. Drei Freunde seit Kindertagen und doch sind sie unterschiedliche Wege gegangen. Der Schani kam aus einfachen Verhältnissen. Vielleicht wollte er deshalb immer hoch hinaus. Eine Firma und noch eine Firma; ein Grundstück und noch ein Grundstück. In München, das muss doch eine Lizenz zum Geld drucken sein. Jedoch irgendetwas läuft nicht so. Sonst würde es die Baugrube nicht geben. Dort stand nämlich des Häuschen der Mutter vom Schani, auch unter Denkmalschutz. Und nun ist da die Baugrube und der Schani tot. Es lässt dem Smokey keine Ruhe. Was ist in der Nacht passiert? Er muss bohren, obwohl das nicht mehr seine Aufgabe ist, aber der Schani war ein Freund. In ganz eigener Sprache, die einen nahe an die Gedanken der Personen bringt, wird die Geschichte von drei Freunden erzählt, die sich recht unterschiedlich entwickelt haben. In kurzen Rückblenden erfährt man, wie sie durchs Leben gegangen sind. Nur der Moni hat eine Tochter. Und irgendwie hat das Leben sie zusammengeschweißt fast wie eine Familie. Und doch fragt man sich, wie kann es dann zu diesem Todesfall kommen. Ist der Schani mit seinen Bau- und Grundstücksgeschäften irgendwo angeeckt? So gerissen wie er sich als Geschäftsmann verhalten hat, liegt der Gedanke irgendwie nahe. In ruhigen Worten wird das erzählt und doch baut sich beim Lesen eine Spannung auf. Man will wissen, wo es der Schani übertrieben hat. So wie der Sepp einmal sagt, es gab zwei Schanis, den Geschäftsmann und den Freund. Und es geht auch um die Lösung, welcher von Beiden umgebracht wurde.

  • sk1

    1/5

    06.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Selten lese ich ein Buch…

    Selten lese ich ein Buch nicht zu Ende und gebe dem Autor eigentlich immer die Chance. Aber hier musste ich abbrechen, sorry. Der Schreibstil ist so dermaßen schlecht, das liest sich nicht flüssig. Der unterschwellige Dialekt soll sicherlich lustig wirken, passt aber nicht zu einem Kriminalroman. Ich habe mich direkt an eine Buchlesung mit R. Falk erinnert, bei der ich auch in der Paus hilfesuchend rausgegangen bin. Ich komme mit dem bayrischen einfach nicht zurecht. Die Geschichte beginnt mit einem Toten in einer Baugrube und bis sie mal Fahrt aufnimmt und auch nur annähernd ermittelt wird, ist das halbe Buch schon rum. Die Zeitsprünge zwischen damals und heute sind sicherlich am Ende für die Auflösung wichtig, hauen den Leser aber immer wieder weg aus der Geschichte. Ich habe mich selten so gelangweilt. FAZIT: fürchterlicher Schreibstil, ohne Spannung, kein Krimi

  • bookloving

    5/5

    05.01.2022

    eBook (ePUB 3)

    AUSSERGEWÖHNLICHER MÜNCHNER KRIMINALROMAN

    Mit „Betongold“ hat die deutsche Autorin Tanja Weber einen anspruchsvollen Kriminalroman geschrieben, der mich vor allem mit seinem lebendigen Münchner Lokalkolorit, seinen faszinierenden Milieustudien und den bemerkenswert lebensechten Charakteren fesseln konnte. Die Autorin hat einen ungewöhnlichen Krimiplot erschaffen, auf den man sich erst ein wenig einlassen muss. Die Handlung entwickelt sich zunächst sehr beiläufig und unaufgeregt. Die Geschichte gewinnt dann aber immer mehr an Kontur und Tiefgang, und so gelingt es ihr schließlich, uns mit ihrer dichten Atmosphäre und dem leicht melancholischen Touch völlig gefangen zu nehmen. Auch der etwas spezielle, lakonische und leicht sperrige Erzählstil der Autorin konnte mich begeistern, spiegelt er doch hervorragend die Befindlichkeiten ihrer Protagonisten wider. Zudem greift die Autorin mit der zunehmenden Gentrifizierung der Stadtteile, dem absurdem Mietwucher in der bayerischen Landeshauptstadt und skrupellosen Immobiliengeschäften einige brandaktuelle gesellschaftspolitische Konflikt-Themen auf. Im Mittelpunkt des Romans stehen die drei Kindheitsfreunde, die sich zwar im Laufe der Zeit in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, sich aber nie völlig aus den Augen verloren haben: Der frühpensionierte Kommissar der Münchner Mordkommission Sepp, auch Smokey genannt, der mit seinem schmerzhaften Morbus Bechterew zu kämpfen hat, Hias, der Ex-Weltenbummler und Kneipenwirt von Moni‘s Eck sowie sein alter Freund, der Immobilienhai Schani mit seinen silbernen Schlangenlederstiefeln, dessen Leiche eines Tags in einer Baugrube aufgefunden wird. Natürlich begibt sich Ex-Kommissar Smokey auf die Suche nach den Hintergründen zu dem rätselhaften Tod seines Freundes, der ein unglücklicher Sturz, Totschlag oder sogar Mord gewesen sein könnte. Angesiedelt ist der Krimi im ehemaligen Arbeiterviertel Obergiesing, das mit seinem günstigen Wohnraum nicht von den Immobilienspekulationen verschont geblieben ist. In spannenden Rückblenden lässt uns die Autorin in die gemeinsame Vergangenheit der 3 Kindheitsfreunde blicken und beleuchtet behutsam ihre enge Freundschaft und ihr besonderes Verhältnis zueinander. Insbesondere die einfühlsame, detaillierte Figurenzeichnung der so unterschiedlichen Charaktere bis hin zu den Nebenfiguren ist hervorragend gelungen. Sie sind durchweg sehr lebendig und authentisch beschrieben, so dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Mit großem Fingerspitzengefühl lässt die Autorin die unterschiedlichen Handlungsstränge mit seinen verschiedenen Charakteren ineinanderfließen, wodurch die Geschichte trotz des sehr ruhigen Tempos eine besondere Dynamik entwickelt. Nach und nach erfahren wir immer neue Details und Hintergründe zu den verschiedenen Charakteren, so dass sich allmählich die vielen kleinen Puzzlesteinchen zu einem faszinierenden Gesamtbild zusammenfügen bis hin zur überraschenden, sehr stimmigen Auflösung des Todesfalls. Herausragend ist zudem die feine Milieustudie gelungen, die mich zunehmend sehr fesseln und in den Strudel der Geschehnisse hineinziehen konnte. FAZIT Ein anspruchsvoller Kriminalroman auf den man sich erst ein wenig einlassen muss – mit faszinierender Milieustudie, lebendigem Lokalkolorit und bemerkenswerten Charakteren!

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