Produktbild: Der Henker mit dem Totenkopf
Band 2

Der Henker mit dem Totenkopf Drei Morde, bei denen nichts so ist, wie es scheint. — Ein DDR-Krimi mit Volkspolizist Friedrich

Aus der Reihe DDR-Krimi
9

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Verlag

Edition krimi

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,3 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948972-76-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Verlag

Edition krimi

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,3 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948972-76-9

Herstelleradresse

edition krimi
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: info@bedey-media.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    30.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Tod verfolgt

    In diesem Krimi geht’s ab in die 80er Jahre der ehemaligen DDR. Die uns hier aber überhaupt nicht ehemalig erscheint, sondern lebhaft und nahe. Ein wirklich widerlicher Frauenmörder lauert bei Dunkelheit im Park und erhäng seine Opfer an raumübergreifendem Großgrün (Baum). Der Volkspolizist Uwe wird an die Ermittlung gesetzt. Und er hat auch das richtige Näschen, wird aber von seinem karriereambitionierten Kollegen ziemlich ausgebremst. Glücklicherweise hat Uwe seine pfiffige Freundin Sabine, an seiner Seite. Zusammen kämpfen sie sich durch diesen grausamen Fall, der sie tief in die deutsche Vergangenheit führt. Wow, der Krimi hat es mir total angetan. Er hat für mich genau die richtigen Komponenten. Eine tolle Mischung aus Spannung, Tempo aber auch Humor, und das vor einem ernsten Hintergrund. Dazu kommt das Wandeln in einem vergangenen Land mit seinen ganz eigenen Regeln und Besonderheiten. Der Fall selbst hatte mich gepackt und ich habe bis zum Schluss verbissen mitgerätselt. So muss das sein! Uwe und Sabine sind mir total ans Herz gewachsen. Sie sind so erfrischend ehrlich und direkt. Vielseitige und liebenswerte Charaktere von denen es hoffentlich noch ganz viel zu lesen gibt. Ich wünsche es mir zumindest sehr!

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    22.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnder Krimi

    „...Kaum waren sie ins Halbdunkel unter den dicht wachsenden Bäumen eingetaucht, blieb Simone stehen, drückte sich fest an ihn und strich zärtlich mit ihren Lippen über seine...“ Wenige Zeit später ist die junge Frau tot. Ihr Freund muss nach einem Schlag auf den Kopf langsam ins Leben zurückfinden. Das ist nach noch nicht einmal 10 Seiten schon der zweite Mord. Der Autor hat erneut einen fesselnden Krimi geschrieben. Die Geschichte spielt 1983 in Dresden. Der Schriftstil ist ausgereift. Der Autor beherrscht das Spiel mit Worten. Der Fall landet bei Major Günzel und seinen Team. Dazu gehört auch Uwe Friedrich. Der junge Mann wird von seinem Vorgesetzten so charakterisiert: „...Er konnte sich glücklich schätzen, diesen ausgepufften Ermittler in seinen Reihen zu haben. Der Leutnant hatte schon mehrfach bewiesen, dass er zu dem kleinen Kreis der Kriminalisten gehörte, die in der Lage waren, wenn nötig um die Ecke zu denken...“ Die Morde sehen wie Sexualdelikte aus. Schnell ist ein möglicher Täter gefunden. Der lebt bald darauf nicht mehr, dafür gibt es einen weiteren Mord. Im Gegensatz zu den Ermittlern kenne ich an der Stelle schon lange den Täter und weiß, dass nichts so ist, wie es aussieht. Das Buch zeichnet ein Stück DDR – Geschichte und verschweigt die dunklen Seiten nicht. Der Autor weiß, wovon er schreibt. Er gibt nicht nur Gehörtes und Gelesenes wieder. Anita, die Sekretärin von Günzel, kann sich erlauben, ihre Meinung ungeschönt zu sagen. Das klingt dann auch mal so: „...Die wurde später gesendet (Anmerkung: Die Rumpelkammer – Sendung des DDR - Fernsehens, in der alte Filme gezeigt wurden) Wegen eines Berichts über den Erfolg der Ernteschlachten. Als ob das irgendeine Sau interessieren würde...“ Nach dem dritten Mord nimmt eine Major der Stasi an den Ermittlungen teil. Major Günzel äußert sich positiv über den neuen Mann. „...Auch bei der Stasi gibt es solche und solche. Das wollen wir während der Zeit, die wir gemeinsam mit ihm arbeiten, nie vergessen...“ Major Eichler ordnet sich ins Team ein und manchmal auch unter. Für die Ermittlungen, die plötzlich nach der Vergangenheit des möglichen Täters fragen, sind seine Möglichkeiten von Vorteil. Es gäbe noch viele Feinheiten der Geschichte, die hier erwähnenswert wären, aber es bleibt den künftigen Lesern vorbehalten, diese zu finden. Am Ende wird der Täter überführt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen hat, dass der Autor viel Wert auf die menschliche Seite seiner Protagonisten legt. Sie sind nie nur schwarz oder weiß, sondern Menschen mit Stärken und Schwächen. Eine Ausnahme bildet der Täter. Seine Vergangenheit hat ihn geprägt. Um das zu verstehen, muss man das Buch lesen.

  • J. Kaiser

    5/5

    13.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Aber sowas vom WOW

    Dies ist der zweite Fall für den Volkspolizisten Uwe Friedrich. Im Juni 1983 werden im Dresdner Grossen Garten zwei Frauen vergewaltigt und ermordet. Bald schon ist ein Verdächtiger ausgemacht. Doch Uwe Friedrich entdeckt, dass es einige Ungereimtheiten gibt. Bis er dem eigentlichen Täter auf die Spur kommt, passieren noch mehr Morde. Dieser Krimi zu lesen ist schon spannend und auch heftig. über den Inhalt der Geschichte möchte ich nichts verraten. Uwe ist ein Ermittler mit Köpfchen und mit Herz. Seine Freundin Sabine Fuchs, die viele Einfälle hat, wenn er nicht mehr weiterweiss. Die beiden sind mir ans Herz gewachsen. Die Geschichte spielt zu DDR-Zeiten, da der Autor diese Zeit erlebt hat, weiss er wovon er schreibt. Meine Meinung zu diesem zweiten Fall ist, dass erneut ein spannender und interessanter Krimi entstanden ist. Mit einem tollen Ermittler. Das Lesen lohnt sich.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    07.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannender Krimi mit einem Hintergrund, der nicht kalt lässt

    »Die Frau blieb noch eine Stunde am Leben – seine Leute hatten die kleine Anerkennung verdient.« Dresden, 1983. Als Leutnant Uwe Friedrich und seine Kollegen vor den grausam ermordeten Leichen zweier Frauen stehen, ahnen sie noch nicht, dass der Täter schon lange zuvor gemordet hat. Und dies auch weiter tun wird. Die Ermittler arbeiten mit vollem Einsatz und haben schon bald einen Tatverdächtigen. Doch Uwe ist von dessen Schuld nicht überzeugt und gräbt tiefer… Puh, das war teilweise ganz schön heftig. Ich denke, es liegt daran, dass alles so real wirkte. Auch wenn der Autor keine bestimmte Person vor Augen hatte, so konnte ich mir beim Lesen ohne Schwierigkeiten vorstellen, dass es einen solch furchtbaren Täter gegeben hat. Mindestens einen. Ich will nicht mehr verraten, der Titel gibt schon Hinweise genug. Der Krimi jedenfalls war sehr spannend, ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der sympathische Uwe ist ein Ermittler, wie man ihn sich wünscht, mit Köpfchen, Herz und vollem Einsatz. Unterstützt wird er von seiner Freundin Sabine Fuchs, einer Medizinstudentin, die gerne mal einen guten Einfall hat, wenn Uwe gerade nicht weiterweiß. Eine pfiffige, ebenfalls sehr sympathische junge Frau. Uwes Kollegen sind nicht immer so leicht einzuordnen. Sympathisch, vertrauenswürdig, zuverlässig – oder eben nicht? Hier unter anderem spiegelt sich der damalige geschichtliche Hintergrund, schließlich findet die Handlung noch zu DDR-Zeiten statt, Stasi-Problematik inklusive. Dieser Schauplatz wird übrigens sehr gut und atmosphärisch dicht dargestellt, der Autor hat jene Zeit erlebt und weiß darum, wovon er schreibt. Im Anhang werden zahlreiche Begriffe und Abkürzungen aus der DDR erläutert. Dies war der zweite Fall für Volkspolizist Uwe Friedrich. Der Vorgänger „Verlorenes Land“ ist ebenfalls spannend und gelungen, die Kenntnis ist aber für diesen Fall nicht erforderlich. Fazit: Sehr spannender Krimi mit einem Hintergrund, der nicht kalt lässt. Ich hoffe auf weitere Fälle für diesen tollen Ermittler!

  • Heidrun

    aus Klingenberg

    4/5

    12.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Reise in die Vergangenheit

    Das Buch spielt 1983 in Dresden. Zwei Frauen werden brutal ermordet. Schnell ist ein Verdächtiger gefunden, doch dann ist plötzlich alles anders. Das Buch ist der zweite Band der Reihe, kann aber problemlos ohne Kenntnis des Vorgängers gelesen werden. Mit diesen Buch tauchen wir wieder in das Dresden der 80iger Jahre ein. Andreas Sturm gelingt es auch in diesen Buch gut die Stimmung in der Stadt wiederzugeben. Er beschreibt das Leben, so wie es war. Dabei streut er auch immer mal wieder umgangssprachliche Wörter ein. Für die DDR-typischen Begriffe gibt es am Ende des Buches ein umfangreiches Glossar. Das Buch ist aus Sicht verschiedener Personen geschrieben. Dadurch entsteht ein differenziertes Bild auf die Vorgänge. Auch die Sicht des Mörders ist dabei. Die Krimihandlung ist mäßig spannend. Das Buch punktet mit dem ganzen drumherum. Nur sind mir in diesen Buch Uwe und seine Freundin Sabine etwas zu taff. Das Buch hat mich gut unterhalten und in meine Jugend in Dresden entführt.

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