Ein stimmungsvolles Wiederhören mit den Wunderfrauen
Leutstetten 1991: Die Ruhe und Besinnlichkeit der Adventszeit genießen? Für Luise Dahlmann alles andere als ein Traum: Ihre Pension und der Reiterhof halten sie auf Trab, schließlich möchte sie ihren Gästen jeden Wunsch erfüllen, außerdem hat sie sich mit ihrer Tochter gestritten, was ihr besonders zu schaffen macht. Weihnachten ohne Kinder und Enkel! Stattdessen kommen ihre Freundinnen Annabel, Helga und Marie – mit ihnen kann sie in Erinnerungen schwelgen und beschwingt um den Christbaum tanzen. Bei ihrem gemeinsamen Weihnachtsfest wird klar: Die Herausforderungen des Lebens können sie nur gemeinsam meistern.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Nordwind
aus Bremen
3/5
17.10.2022
Hörbuch (Audio)
Die Wunderfrauen – The Next…
Die Wunderfrauen – The Next Generation Weihnachten 1991. Beinahe 20 Jahre nach dem Ende des 3. Bandes der Wunderfrauen treffen wir unsere Freundinnen: Annabel, Luise, Marie und Helga wieder. Ich darf sie doch so nennen, denn wir begleiten sie und ihre Schicksale bereits seit den 50er Jahren. Vieles hat sich in der Zwischenzeit getan. Luise hat ihren geliebten Gemischtwarenladen aufgegeben und betreibt nun eine kleine Pension mit Gaststätte und Marie ist ihrer großen Liebe, den Pferden treu geblieben, ihren Reiterhof gibt es immer noch. Dieser Band kreist auch sehr viel um ein gemeinsames Weihnachtsfest, welches unsere Freundinnen erleben möchten. Da unsere Freundinnen bereits zwischen 60 und 70 Jahre alt sind, erfahren wir hier auch viel von „The Next Generation“, es muss ja weitergehen. „Die Wunderfrauen – Wünsche werden wahr - ist der vierte Teil der Wunderfrauen-Reihe. Ich habe die drei vorangegangenen Bände gelesen, was zwar nicht unbedingt notwendig, aber hilfreich wäre. Es werden zwar immer wieder Rückblicke auf die vorangegangenen Bände gegeben, aber durch die lange Spanne von 50er Jahren bis in die 90er Jahre ist einfach so viel passiert, dass der Neu-Leser sich nicht unbedingt gleich zu recht findet. Stephanie Schuster schreibt lebendig, spannend und ausdrucksstark, so dass der Leser ihr gerne folgt. Im vierten Teil der Wunderfrauen-Reihe verbindet die Autorin geschickt diverse Lebensläufe mit den breit gefächerten Handlungssträngen. Und da wir uns in den 90er Jahren befinden, erinnert man sich auch gerne an den Discman oder selbstgebrannte CDs zurück, die wir durch die beginnende Digitalisierung bereits aus dem Gedächtnis gestrichen haben. Stephanie Schuster lehrt uns mit ihren Wunderfrauen immer ein wenig Zeitgeschichte. Ehrlicherweise haben mir die drei vorangegangenen Bände besser gefallen, weil einfach ein längerer Zeitraum abgedeckt wurde und die Geschichte aus allen drei Vorgänger-Bänden in sich rund war. Hier hat man ein wenig das Gefühl, als sei für Weihnachten noch ein Extra-Roman geschrieben worden. Ein wenig versöhnt wird der Leser dann aber wieder durch ein schönes Weihnachtsfest der Freundinnen, dass uns auch viele alte Bräuche zurückbringt. „Die Wunderfrauen – Wünsche werden wahr“ ist nicht der ganz große Wurf wie die drei Vorgängerbände aber ein Lesevergnügen ist es trotzdem.
Bewertung
aus Berlin
5/5
26.12.2022
Buch (Paperback)
Weihnachten in den 90er Jahren
Zum Weihnachtsfest konnte ich nun auch den letzten Teil der Wunderfrauen-Reihe lesen und zusammen mit ihnen das Weihnachtsfest erleben. Die vier Freundinnen sind älter geworden, haben die Mitte ihres Lebens überschritten und wir befinden uns nun mit ihnen, in den 90er Jahren. Mittlerweile liegt einiges an Lebenszeit hinter ihnen und sie blicken auf viele Erinnerungen zurück. Da ihre Kinder in alle Winde zerstreut, nicht am Heiligen Abend bei ihnen sein können, haben sie beschlossen das Weihnachtsfest gemeinsam zu feiern. Doch ein Kleinkrimineller macht ihnen einen Strich durch die Rechnung und auch der Streit mit ihrer Tochter setzt Luise sehr zu. Und so aufregend sich auch die Gegenwart ereignet, die Vergangenheit ist nicht minder spannend. Wie auch schon in den Vorgängerromanen begeisterte mich auch in diesem Buch die realitätsnahen Figuren. Jede hat ihre Eigenschaften und Eigenheiten und dennoch ist jede für sich sehr liebenswert. Die Frauen haben viel erlebt, so manche dunkle Stunde miteinander überwunden und dennoch nie aufgegeben, sondern nach vorne geblickt, immer auf der Suche nach dem Glück. Und so liegt zwar vieles in den eigenen Händen, jedoch nicht alles. Die Kunst ist beides zu erkennen und für sich zu nutzen. Den vier Frauen gelingt dies mit viel Mut und Tatkraft. Ein echtes „Mutmachbuch“ zum Ende des Jahres.
Bewertung
5/5
15.11.2022
Buch (Paperback)
Ein schöner weihnachtlicher Abschluss!
Eine unerwartete Fortsetzung der Wunderfrauen-Reihe! Genauso wie seine Vorgänger konnte mich auch „Die Wunderfrauen: Wünsche werden wahr“ überzeugen! Weihnachtlich, leicht mysteriös und typisch Wunderfrauen!
Der Schreibstil von Stephanie Schuster ist auch hier flüssig und angenehm. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Die Wunderfrauen und ihre Mitmenschen sind wieder mal älter geworden und konnten auch im Alter authentisch dargestellt werden.
Fazit: Es war eine große Freude die Wunderfrauen wiederzusehen! Auch das weihnachtliche Setting konnte überzeugen!
Ingrid
aus Erkelenz
5/5
01.11.2022
Buch (Paperback)
Heilig Abend 1991 mit Höhen und Tiefen als Abschlußband der Wunderfrauen-Reihe
Es ist der Heilige Abend im Jahr 1991 zu dem Stephanie Schuster mich als Leserin ihres Romans „Die Wunderfrauen – Wünsche werden wahr“ auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt. Die älteste der vier Freundinnen Luise, Marie, Helga und Annabel, die bereits in den vorigen drei Büchern der Serie als Wunderfrauen im Mittelpunkt standen, ist inzwischen Anfang 70. Jede von ihnen kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Im wohlverdienten Ruhestand ist noch keine von ihnen.
Im Prolog offenbart ein Dieb sein Ansinnen, doch es dauert fast bis zum Ende der Geschichte, bis er geschnappt wird. Dabei konnte ich Annabel mit ihrem kriminalistischen Gespür in ihrem Element erleben. Die Erzählung erhält ebenfalls eine hintergründige Spannung durch die hochschwangere Josie, der Tochter von Luise, die sich mit ihrer Familie auf den Weg von Starnberg aus nach Berlin zum Vater ihres Ehemanns macht, um dort das Weihnachtsfest zu feiern. Unliebsame Überraschungen bereiten der Familie auf ihrer Fahrt einiges an Unbill. Noch dazu hat Josie sich vorher mit ihrer Mutter gestritten und ihre Gedanken kreisen um das, was Luise ihr vorgeworfen hat. Währenddessen versuchen die Wunderfrauen ihre Vorbereitungen für Weihnachten fertig zu stellen, damit sie das Fest wie verabredet gemeinsam verbringen können.
Obwohl die Geschichte nur an einem einzigen Tag spielt, erleben die Wunderfrauen erneut Höhen und Tiefen, auch im Rückblick auf vergangene Ereignisse. Als Leserin erfuhr ich, was seit den Begebenheiten in den 1970er, die im vorigen dritten Band der Serie geschildert wurden, geschehen ist. Im höheren Alter steht jede der Freundinnen mitten im Leben und gibt gerne seine Erfahrungen an die jüngere Generation weiter. Darum kam es auch zum Streit zwischen Luise und ihrer Tochter, bei der es um die verschiedenen Auffassungen der beiden zur Rolle der Frau in der Ehe geht. Luise ist zwar immer noch beruflich äußerst engagiert, jedoch sucht sie sich Freiräume und schätzt zunehmend jeden schönen Moment.
Alle Kinder der Wunderfrauen haben sich inzwischen für einen Beruf entschieden und entwickeln sich darin weiter oder nutzen ihre Kenntnisse, um diese in anderen Gebieten anzuwenden. Ihre Mütter sind stolz auf sie, jedoch auch ängstlich über deren Wohlergehen beispielsweise, wenn sie sich auf einer Reise im Ausland ohne festes Ziel befinden. Keine von ihnen fürchtet sich davor, im Alten allein zu sein, sondern sie erkennen, dass die Liebe nicht aufhört und ein Partner an ihrer Seite ihnen angenehme Momente schenken kann. Außerdem ist ihnen ihre Freundschaft viel Wert und sie wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können.
Zwar führt Luise kein Ladenkundebuch mehr, aber sie schreibt weiterhin alles für sie Interessante auf und daher finden sich im Buch auch diesmal wieder zeitgeschichtliche Informationen, Anleitungen und Tipps aus ihrem Notizheft als Einschübe zwischen den Kapiteln. Nebenbei lässt die Autorin aktuelle Musik, Spiele, Markenartikel und anderes in ihre Geschichte einfließen, die zu einem passenden Stimmungsbild beitragen.
In ihrem Roman „Die Wunderfrauen – Wünsche werden wahr“ erzählt Stephanie Schuster ein letztes Mal von den vier Freundinnen aus Starnberg, die für den Heiligen Abend im Jahr 1991 eine gemeinsame Feier geplant haben. Sie blicken voller Hoffnung und in ruhiger Erwartung auf ihre Zukunft. Gerne vergebe ich auch diesmal eine Leseempfehlung.
Ingrid von buchsichten.de
aus Erkelenz
5/5
01.11.2022
Buch (Paperback)
Es ist der Heilige Abend im…
Es ist der Heilige Abend im Jahr 1991 zu dem Stephanie Schuster mich als Leserin ihres Romans „Die Wunderfrauen – Wünsche werden wahr“ auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt. Die älteste der vier Freundinnen Luise, Marie, Helga und Annabel, die bereits in den vorigen drei Büchern der Serie als Wunderfrauen im Mittelpunkt standen, ist inzwischen Anfang 70. Jede von ihnen kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Im wohlverdienten Ruhestand ist noch keine von ihnen. Im Prolog offenbart ein Dieb sein Ansinnen, doch es dauert fast bis zum Ende der Geschichte, bis er geschnappt wird. Dabei konnte ich Annabel mit ihrem kriminalistischen Gespür in ihrem Element erleben. Die Erzählung erhält ebenfalls eine hintergründige Spannung durch die hochschwangere Josie, der Tochter von Luise, die sich mit ihrer Familie auf den Weg von Starnberg aus nach Berlin zum Vater ihres Ehemanns macht, um dort das Weihnachtsfest zu feiern. Unliebsame Überraschungen bereiten der Familie auf ihrer Fahrt einiges an Unbill. Noch dazu hat Josie sich vorher mit ihrer Mutter gestritten und ihre Gedanken kreisen um das, was Luise ihr vorgeworfen hat. Währenddessen versuchen die Wunderfrauen ihre Vorbereitungen für Weihnachten fertig zu stellen, damit sie das Fest wie verabredet gemeinsam verbringen können. Obwohl die Geschichte nur an einem einzigen Tag spielt, erleben die Wunderfrauen erneut Höhen und Tiefen, auch im Rückblick auf vergangene Ereignisse. Als Leserin erfuhr ich, was seit den Begebenheiten in den 1970er, die im vorigen dritten Band der Serie geschildert wurden, geschehen ist. Im höheren Alter steht jede der Freundinnen mitten im Leben und gibt gerne seine Erfahrungen an die jüngere Generation weiter. Darum kam es auch zum Streit zwischen Luise und ihrer Tochter, bei der es um die verschiedenen Auffassungen der beiden zur Rolle der Frau in der Ehe geht. Luise ist zwar immer noch beruflich äußerst engagiert, jedoch sucht sie sich Freiräume und schätzt zunehmend jeden schönen Moment. Alle Kinder der Wunderfrauen haben sich inzwischen für einen Beruf entschieden und entwickeln sich darin weiter oder nutzen ihre Kenntnisse, um diese in anderen Gebieten anzuwenden. Ihre Mütter sind stolz auf sie, jedoch auch ängstlich über deren Wohlergehen beispielsweise, wenn sie sich auf einer Reise im Ausland ohne festes Ziel befinden. Keine von ihnen fürchtet sich davor, im Alten allein zu sein, sondern sie erkennen, dass die Liebe nicht aufhört und ein Partner an ihrer Seite ihnen angenehme Momente schenken kann. Außerdem ist ihnen ihre Freundschaft viel Wert und sie wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können. Zwar führt Luise kein Ladenkundebuch mehr, aber sie schreibt weiterhin alles für sie Interessante auf und daher finden sich im Buch auch diesmal wieder zeitgeschichtliche Informationen, Anleitungen und Tipps aus ihrem Notizheft als Einschübe zwischen den Kapiteln. Nebenbei lässt die Autorin aktuelle Musik, Spiele, Markenartikel und anderes in ihre Geschichte einfließen, die zu einem passenden Stimmungsbild beitragen. In ihrem Roman „Die Wunderfrauen – Wünsche werden wahr“ erzählt Stephanie Schuster ein letztes Mal von den vier Freundinnen aus Starnberg, die für den Heiligen Abend im Jahr 1991 eine gemeinsame Feier geplant haben. Sie blicken voller Hoffnung und in ruhiger Erwartung auf ihre Zukunft. Gerne vergebe ich auch diesmal eine Leseempfehlung.
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