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Vaters Kiste Eine Geschichte über das Erben | "Ein kleines, tolles Buch." Olaf Scholz

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3882

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

20,3/12,2/1,7 cm

Gewicht

206 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00341-8

Beschreibung

Rezension

Durch die Kiste wühlend, macht sich Bärfuss, Büchner-Preisträger von 2019, Gedanken über das, was wir haben, und das, was uns zusteht, kommt vom Persönlichen ins Grundsätzliche, und aus den Erinnerungen schält sich ein Essay heraus, der berührt und belehrt. ("Stern")
Pandemie, Energiekrise, Klimawandel: Was hinterlassen, was "vererben" wir unseren Kindern und Enkelkindern? Lukas Bärfuss hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und einen brillant geschriebenen Essay verfasst. ("NDR Kultur")
Wir müssen Individualität und Freiheit neu denken lernen. Dazu gibt dieses kleine Werk eine fantastische Anleitung, dessen Lektüre immer wieder geradezu epiphanische Momente gewährt. ("ND")
Einmal begonnen, legt man das Buch nicht mehr aus der Hand. ("General-Anzeiger")
Manch einer, der dieses Buch liest, wird sich womöglich wundern, ärgern oder empören. Gleichzeitig eröffnet es einen grundlegend neuen Blick auf Selbstverständlichkeiten, die diese Gesellschaft in große Probleme geführt haben. ("Bayern 2 "Diwan"")
Bärfuss’ bislang persönlichster Text. ("taz")
Das neue Buch von Lukas Bärfuss trägt keine Gattungsbezeichnung. Seine Prosa vermischt brillant geschriebene biografische Enquête und politische Reflexion in kühner Essayform. ("WOZ - Die Wochenzeitung")
"Vaters Kiste" ist zunächst einmal eine Herkunftsgeschichte oder genauer: eine Geschichte von der Unmöglichkeit, der eigenen Herkunft zu entkommen. Dieses Genre ist jüngst erst mit dem Nobelpreis für Annie Ernaux geadelt worden, und auch Lukas Bärfuss demonstriert eindrucksvoll, welch literarische Wucht eine solche Erzählung entfalten kann. ("WDR Westart Lesestoff")
Und diese Kiste, die zieht einen total rein. ("RBB Kulturradio")
Nicht der tumbe Ruf nach Enteignung erklingt in diesem klugen Essay: ... Bärfuss' Vision schöpft aus eigener Erfahrung. ("Welt am Sonntag")

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3882

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

20,3/12,2/1,7 cm

Gewicht

206 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00341-8

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    27.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jeder Satz sitzt

    Neugierig auf die autobiografische Geschichte habe ich begonnen zu lesen, mein erstes Buch von Lucas Bärfuss. Ich habe es in einem Rutsch zu Ende gelesen, fasziniert von den Verknüpfungen und Kreisen die er zieht, hochpolitisch gleichzeitig persönlich betroffen, verletzt und dennoch dem Vater in Würde begegnend. Das Buch ist ein Gewinn und macht mich neugierig auf Weitere von ihm. Mein Respekt für einen funkelnden Geist, einen großen Intellektuellen.

  • Birkatpet

    aus Wesseling

    3/5

    20.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Tiefgründig

    In "Vaters Kiste" verarbeitet Lukas Bärfuss die Geschichte seines verstorbenen Vaters und reflektiert ihre schwierige Beziehung. Nach dessen Tod entdeckt der Erzähler eine Kiste mit persönlichen Gegenständen und Dokumenten, die ihn auf eine Spurensuche in die Vergangenheit führt. Diese Kiste, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, enthüllt nach und nach die versteckten Seiten eines Lebens, das vom Scheitern, von Träumen und innerer Einsamkeit geprägt war. Bärfuss gelingt es, durch eine klare und sachliche, aber dennoch eindringliche Sprache eine Atmosphäre zu schaffen, die tief unter die Oberfläche geht. Der Text wirkt introspektiv und fordert die Auseinandersetzung mit der Frage, wie sehr man die eigenen Eltern wirklich kennt und inwiefern ihre Lebensentscheidungen die eigenen beeinflussen. Die Erzählung ist keine einfache Lektüre, sondern eine stille, nachdenkliche Erkundung von Verlust, familiären Bindungen und der Suche nach dem eigenen Platz im Gefüge der Familiengeschichte. Für Leser, die Interesse an autobiografisch geprägten und emotional tiefgründigen Geschichten haben, bietet "Vaters Kiste" eine eindringliche Reflexion über Herkunft und Erinnerung.

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