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Monascella Monika Mann und ihr Leben auf Capri | »Herzzerreißend schön zu lesen« Elke Heidenreich

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.11.2022

Abbildungen

mit 12 Abbildungen

Verlag

dtv

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,7 cm

Gewicht

336 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-29042-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Herzzerreißend schön zu lesen! ("WDR 4")
Ein Buch über eine Ausgegrenzte, eine Versehrte, die ein eigenes Leben gefunden hat, eigentlich über einen Menschen, den wir im Gegensatz zum Rest ihrer Familie richtig gerne mögen, nämlich Monika Mann. ("Spiegel Online")
Die Dichtertochter Monika Mann hat jetzt endlich eine einfühlsame Biografin gefunden. ("Welt am Sonntag")
Ein einfühlsames Porträt. ("NDR Kultur")
Monika Mann, Tochter des berühmten Schriftstellers, war zeitlebens eine Außenseiterin. Auf Capri fand sie ihr spätes Glück - und eine eigene Stimme. Die neue Biografie "Monascella" erzählt davon. ("Madame")
Stilistisch vorzüglich, empathisch, humorvoll und auf unaufdringliche Art informativ. Auch ich, der eigentlich viel über die Mann-Familie weiß, habe viel Neues erfahren. ("Zitat")
Noch nie wurde so über Monika Mann gesprochen: Mit unvoreingenommenem Wohlwollen und Interesse an ihrer Persönlichkeit (ohne sie zu idealisieren), mit Empathie und psychologischem Gespür (ohne zu pathologisieren). Großartig und spannend erzählt! Ich habe vieles neu gesehen und gelernt. ("Zitat")
Spannend geschrieben, kunstvoll komponiert, psychologisch brillant: Die Odyssee einer Frau durch ein Leben von Heimatlosigkeit, Verlust und skandalösem familiären Ausgestoßensein, die in der Abgeschiedenheit eines mediterranen Inselparadieses doch noch Poesie und Liebe fand. Die Lektüre hat mich elektrisiert bis zur letzten Zeile. ("Zitat")
All die Frauen, die im Schatten der ach so großen Männer stehen: Holen wir sie endlich ans Licht! Kerstin Holzer schenkt Monika Mann eine hochinteressante, ihre Persönlichkeit anerkennende Würdigung. ("Zitat")
Ein berührendes Frauenporträt, das uns geradezu beängstigend tief in den verstörend-faszinierenden Kosmos der Familie Mann führt. ("Der Standard")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.11.2022

Abbildungen

mit 12 Abbildungen

Verlag

dtv

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,7 cm

Gewicht

336 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-29042-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Die Künstlerfamilie Thomas…

MaWiOr aus Halle am 04.12.2022

Bewertungsnummer: 2788906

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Künstlerfamilie Thomas Mann stand seit der Veröffentlichung der „Buddenbrooks“ im Fokus der Öffentlichkeit. Nicht nur der künstlerische Werdegang der Eltern Thomas und Katia immer wieder Thema von Biografien, auch die Lebensläufe der Kinder fanden stets öffentliches Interesse. Mit Ausnahme der zweiten Tochter Monika (1910-1992), die so etwas wie das „das schwarze Schaf“ der Familie war. Sie galt als unbegabt und verschlossen. Das Emigrantenleben in den USA stand unter keinem guten Stern: ihr Ehemann, der ungarische Kunsthistoriker Jenö Lányi, war bei einem schweren Schiffsunglück ertrunken. Die junge Witwe fiel in tiefe Trauer. Nach langen Jahren des glücklosen Exils kehrte kehrt Monika Mann Anfang der 1950er Jahre nach Europa zurück und fand auf der Ferieninsel Capri mit dem italienischen Maurer und Fischer Antonio Spadaro ihre große Liebe. Die Journalistin Kerstin Holzer erzählt in ihrem neuen Buch von diesem Neuanfang in der Mitte des Lebens. Mit der Liebe fand Monika Mann zum Schreiben zurück, das sie vorher nur sporadisch betrieben hatte. Es ist eine Art Selbstbefreiung. 1956 erschien ihr autobiografisches Buch "Vergangenes und Gegenwärtiges", das wieder zu Auseinandersetzungen mit der Familie führte. Gestützt auf bislang unveröffentlichte Briefe erzählt die Autorin von Monika Manns wohl glücklichsten Jahren, von ihrer Selbstfindung einer Missachteten, ihrer Anerkennung als Feuilletonistin und der heilenden Kraft der Liebe. Hier fand sie die Geborgenheit, die sie in ihrer Familie immer vermisst hatte. Für die Insulaner blieb sie allerdings ein Fremdling. Nach dem Tod ihres Lebenspartners 1985 verließ Monika Mann Capri und verbrachte ihren Lebensabend in Deutschland – immer noch im Unfrieden mit den noch lebenden Geschwistern. Sie starb am 17. März 1992 in Leverkusen. Kerstin Holzer ist eine außergewöhnliche und brillante Spurensuche gelungen, die die Biografie einer tapferen Frau aus dem Schatten der Vergessenheit holt.

Die Künstlerfamilie Thomas…

MaWiOr aus Halle am 04.12.2022
Bewertungsnummer: 2788906
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Künstlerfamilie Thomas Mann stand seit der Veröffentlichung der „Buddenbrooks“ im Fokus der Öffentlichkeit. Nicht nur der künstlerische Werdegang der Eltern Thomas und Katia immer wieder Thema von Biografien, auch die Lebensläufe der Kinder fanden stets öffentliches Interesse. Mit Ausnahme der zweiten Tochter Monika (1910-1992), die so etwas wie das „das schwarze Schaf“ der Familie war. Sie galt als unbegabt und verschlossen. Das Emigrantenleben in den USA stand unter keinem guten Stern: ihr Ehemann, der ungarische Kunsthistoriker Jenö Lányi, war bei einem schweren Schiffsunglück ertrunken. Die junge Witwe fiel in tiefe Trauer. Nach langen Jahren des glücklosen Exils kehrte kehrt Monika Mann Anfang der 1950er Jahre nach Europa zurück und fand auf der Ferieninsel Capri mit dem italienischen Maurer und Fischer Antonio Spadaro ihre große Liebe. Die Journalistin Kerstin Holzer erzählt in ihrem neuen Buch von diesem Neuanfang in der Mitte des Lebens. Mit der Liebe fand Monika Mann zum Schreiben zurück, das sie vorher nur sporadisch betrieben hatte. Es ist eine Art Selbstbefreiung. 1956 erschien ihr autobiografisches Buch "Vergangenes und Gegenwärtiges", das wieder zu Auseinandersetzungen mit der Familie führte. Gestützt auf bislang unveröffentlichte Briefe erzählt die Autorin von Monika Manns wohl glücklichsten Jahren, von ihrer Selbstfindung einer Missachteten, ihrer Anerkennung als Feuilletonistin und der heilenden Kraft der Liebe. Hier fand sie die Geborgenheit, die sie in ihrer Familie immer vermisst hatte. Für die Insulaner blieb sie allerdings ein Fremdling. Nach dem Tod ihres Lebenspartners 1985 verließ Monika Mann Capri und verbrachte ihren Lebensabend in Deutschland – immer noch im Unfrieden mit den noch lebenden Geschwistern. Sie starb am 17. März 1992 in Leverkusen. Kerstin Holzer ist eine außergewöhnliche und brillante Spurensuche gelungen, die die Biografie einer tapferen Frau aus dem Schatten der Vergessenheit holt.

Mit akribisch recherchierten…

HP aus München am 29.11.2022

Bewertungsnummer: 2872898

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit akribisch recherchierten Fakten und Ihrem Einfühlungsvermögen webte Kerstin Holzer ein so dichtes emotionales und spannendes Netz an Informationen und Emotionen, dass man sich dem als Leser kaum entziehen kann. Es entstand ein Kopfkinobuch, das die Gefühlswelt der so verkannten Monika Mann und der Suche nach IHREM Platz im Leben förmlich spürbar macht. Man erlebt die drückende Last der Familienbürde ebenso wie die langwierigen und mühsamen Schritte der Befreiung daraus. Es ist ein wichtiges Buch, nicht nur, weil es von der Suche handelt, sondern auch von Befreiung, kleinem Glück und großer Liebe. Nach der Lektüre dieses Buches hat man das Gefühl, es ist alles gesagt, was es über Monika Mann und ihre Familie zu sagen gab. HansPeter Bergmann

Mit akribisch recherchierten…

HP aus München am 29.11.2022
Bewertungsnummer: 2872898
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit akribisch recherchierten Fakten und Ihrem Einfühlungsvermögen webte Kerstin Holzer ein so dichtes emotionales und spannendes Netz an Informationen und Emotionen, dass man sich dem als Leser kaum entziehen kann. Es entstand ein Kopfkinobuch, das die Gefühlswelt der so verkannten Monika Mann und der Suche nach IHREM Platz im Leben förmlich spürbar macht. Man erlebt die drückende Last der Familienbürde ebenso wie die langwierigen und mühsamen Schritte der Befreiung daraus. Es ist ein wichtiges Buch, nicht nur, weil es von der Suche handelt, sondern auch von Befreiung, kleinem Glück und großer Liebe. Nach der Lektüre dieses Buches hat man das Gefühl, es ist alles gesagt, was es über Monika Mann und ihre Familie zu sagen gab. HansPeter Bergmann

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