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Imperium der Schmerzen Wie eine Familiendynastie die weltweite Opioidkrise auslöste

8

38,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.10.2022

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

21,7/15,1/3,5 cm

Gewicht

786 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

2

Originaltitel

Empire of Pain: The Secret History of the Sackler Dynasty

Übersetzt von

Gregor Runge + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27392-4

Beschreibung

Rezension

Platz 2: ZEIT/DLF/ZDF Sachbuchbestenliste im November 2022
"Ein Sachbuch, das sich wie ein Krimi liest." Die ZEIT, 24.11.2022
"Patrick Radden Keefe erzählt die Geschichte als mitreißende Familiensaga – das Buch ist richtig großes Kino." Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur, 24.11.2022
"Keefe gelingt eine meisterhafte Balance zwischen Anekdoten und Zeitgeschichte, Medizin und Politik, Firmenanalyse und privaten Tragödien." Linus Schöpfer, NZZ Bücher am Sonntag, 30.03.2025 
"Ein brillantes Sachbuch." Linus Schöpfer, NZZ, 23.11.2022
"Eine besonders düstere Familiensaga." FAZ,18.10.2022
"Patrick Radden Keefes Buch 'Imperium der Schmerzen' ist analytisch klar, zugleich mit großer kalter Wut geschrieben und entwickelt deshalb einen unglaublichen Sog. Tiefgehend, genau, schockierend und unterhaltsam." Friedrich Müller, Bayern 2 Diwan, 18.12.2022
"Chemisch verwandt mit Heroin, doppelt so stark wie Morphium – OxyContin: Imperium der Schmerzen – ein Buch, das wütend und fassungslos macht und dabei so meisterhaft erzählt, das man es nicht aus der Hand legen mag." ARD ttt
"Mit der weltweiten Verehrung der Familie Sackler als große Kunstmäzene ist es nun vorbei – nachzulesen das alles im packenden Buch Imperium der Schmerzen." Max Moor, ARD ttt
"Dieses Buch kann man aus vielen Gründen lesen; weil es glänzend geschrieben ist und weil es einfach eine ungeheure breite Fülle an Themen, die alle für sich spannend sind, behandelt." Ijoma Mangold, ZEIT Feuilleton Podcast „Die sogenannte Gegenwart“, 15.11.2022
"Ein episches Buch. ‘Imperium der Schmerzen‘ ist ein erzählendes Sachbuch im besten amerikanischen Sinne." Marc Reichwein, WELTplus, 23.10.2022
"Keefe erzählt eine faszinierende Familiensaga, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt." Yasemin Ergin, ARD ttt
"Es ist eine meisterhaft geschriebene Reportage, die beim Leser Entsetzen auslöst, über maßlose Profitgier und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leiden, auf dem eines der größten Familienvermögen der Welt beruhte. Dieses Buch über einen verheerenden Arzneimittelskandal liefert uns Gesichter und Verantwortliche. Es ist zugleich eine minutiös durchleuchtete Familiengeschichte über vier Generationen, die der Familie Sackler. Sie hat alle Merkmale, die wir aus der Romanliteratur kennen: Aufstieg, Hybris und Fall einer Dynastie mit barock anmutendem Privatleben und erbitterten, mit machiavellistischen Methoden ausgetragenen Kämpfen um Vermögen, Reputation und Einfluss." Günther Haller, Die Presse am Sonntag (A), 12.2.2023
"Keefes Buch liest sich wie ein Sittengemäldes des weltweiten Pharma-Kapitalismus und gibt dazu noch einen Einblick in die US-Medizingeschichte. Unbedingt lesenswert." Marc Ottiker, Der Freitag, 20.10.2022
"Keefe ist ein investigativer Journalist mit literarischem Anspruch; ein profunder Rechercheur mit Freude an Geschichten. Keefe verschafft uns einen Panoramablick auf die Logik der Pharmabranche, ihren Hochmut, ihre Gier, aber auch auf 100 Jahre US-Psychiatrie und natürlich auf den Kapitalismus." Tom Schimmeck, Deutschlandfunk Andruck, 4.1.23
"Sehr packend. Patrick Radden Keefe erzählt ganz nah an den Figuren. Ein massives Unrecht braucht ein massives Buch." Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur, 16.11.2022
"Keefe erzählt journalistisch, wenn er wissenschaftliche, juristische Hintergründe erläutert, aber das Buch hat immer wieder auch literarische Passagen. Patrick R. Keefe wollte eine Familiensaga schreiben und das ist ihm gelungen. Es sind vor allem die Psychogramme von Menschen, die sich vormachen, der Menschheit einen Dienst zu erweisen, aber gleichzeitig über die Gefahren schweigen, damit sie ungehindert ihr Geschäft machen können. Das ist beim Lesen kaum zu ertragen; ein Lehrstück über die Abgründe des Kapitalismus." Thomas Böhm, rbb radioeins, 13.10.22
"Brillant, erschütternd und fesselnd erzählt, wie die Sacklers zu ihrem Reichtum kamen und wie sie ihn ins Unermessliche mehrten." Sonja Niemann, Brigitte, 12.10.2022
"'Imperium der Schmerzen' ähnelt der Anlage und Erzählweise nach Thomas Manns 'Buddenbrooks', ist also ausgesprochen literarisch erzählt. Die Katastrophe bekommt Gesichter, Verantwortliche." Johannes Franzen, Die Zeit, September 2021

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.10.2022

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

21,7/15,1/3,5 cm

Gewicht

786 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

2

Originaltitel

Empire of Pain: The Secret History of the Sackler Dynasty

Übersetzt von

  • Gregor Runge
  • Kattrin Stier
  • Benjamin Dittmann-Bieber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27392-4

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

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  • mima

    5/5

    04.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brilliant erzählter Abstieg in moralische Abgründe

    „Imperium der Schmerzen“ erzählt die Geschichte der Familie Sackler und zugleich die Geschichte davon, wie Geld, Macht und ein kaputtes System Menschen unantastbar machen. Was als Familiensaga beginnt, entpuppt sich als erschütterndes Porträt gesellschaftlicher Verantwortungslosigkeit: Realitätsverlust, Ego, Arroganz. Und ein System, das bereitwillig wegsieht. Keefe schreibt dabei mit großer Sachlichkeit, ohne erhobenen Zeigefinger. Gerade das macht die Wirkung so eindringlich. Auch wenn einige Abschnitte (etwa zu Nachlass und Stiftungen) etwas zu ausführlich geraten sind, bleibt das Buch durchweg nachvollziehbar, selbst als Hörbuch. Die Vielzahl an Figuren und Ereignissen ist komplex, aber klar strukturiert. Einzig die Verbindung zur heutigen Fentanyl-Krise hätte für meinen Geschmack noch stärker betont werden können. Insgesamt: ein journalistisches Meisterwerk - faktenbasiert, fesselnd und mit langem Nachhall.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fantastische Recherche, Spannend zu lesen

    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Ich hatte den Titel ehrlicherweise zuerst als Hörbuch, da ich die ca. 22 Stunden jedoch in nullkommanix "weg gehört" hatte, habe ich mir das Buch gekauft um es erneut zu "genießen".

  • Bewertung

    5/5

    26.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    verstörende, informative Analyse

    „Die gleiche utopische Verheißung, die die Sacklers einst in Creedmoor gepredigt hatten - die Vorstellung, dass jedes menschliche Leiden eines Tages mit einer Pille geheilt werden könnte -, begann die Alltagskultur zu prägen.“ „Imperium der Schmerzen" von Patrick Radden Keefe liefert eine detaillierte Analyse der Ursprünge und Auswirkungen der Opioidkrise in den USA. Das Buch zeigt auf beeindruckende Weise die Komplexität der Krise und die verschiedenen Akteure, die dazu beigetragen haben, sie zu schaffen und zu verschlimmern. Der Autor schreibt im Nachwort, das zum Teil erschreckend ist: „[…] ich wollte etwas anderes erzählen - eine Familiensaga, die Geschichte dreier Generationen. Ich wollte von einer Dynastie erzählen, die die Welt verankert hat, von Ambitionen und Philanthropie, Verbrechen und Straflosigkeit, von korrupten Institutionen, Macht und Gier.“ Keefe beschreibt, wie Unternehmen wie Purdue Pharma gezielt Ärzte und Patienten täuschten, um den Verkauf ihrer Opioid-Medikamente zu steigern. Es ist erschreckend, wie skrupellos manche Menschen sind, vor allem, weil es in erster Linie Ärzte waren, deren Beruf es ist, Menschen zu helfen. „Arthur [Sackler] hatte entdeckt, das unter seinen vielen Talenten er eines am besten beherrschte: Leuten was verkaufen.“ Den ersten Abschnitt fand ich gegen Ende etwas in die Länge gezogen, das Thema ist so schon komplex genug, aber ab dem zweiten Abschnitt wurde es wieder spannend. Insgesamt ist „Imperium der Schmerzen" ein wichtiges Buch, das aufzeigt, wie eine Kombination aus Gier, Ignoranz und Versagen dazu beigetragen hat, eine Krise zu schaffen, die die USA nachhaltig beeinflusst hat. Patrick Radden Keefe liefert einen eindringlichen und detailreichen Einblick in die Opioidkrise und zeigt auf, dass eine Lösung nur durch eine umfassende Veränderung der Politik, der Gesellschaft und der medizinischen Praxis erreicht werden kann. Eine klare Leseempfehlung von mir für dieses preisgekrönte Werk!

  • Yasmin Tiefenthaler

    aus Gmunden

    5/5

    20.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Imperium der Schmerzen

    Ein Buch über die außergewöhnliche Geschichte der Familie Sackler, wie sie zu Reichtum gekommen sind und eine weltweite Opioidkrise auslösten. Man erfährt auch einiges über die Machenschaften der Pharmaindustrie. Fasszinierend, dramatisch, erschreckend und auf jeden Fall fesselnd!!

  • Buechermango

    5/5

    18.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schockierend unterhaltsam

    Was hab ich hier bitte gelesen?! Als ich Imperium der Schmerzen zum ersten Mal gesehen hab war klar, dass ich es haben MUSS! Ich hatte also wirklich hohe Erwartungen und das ist ja immer ziemlich gefährlich bei Büchern. Hier wurde ich aber nicht enttäuscht, im Gegenteil. Von der Opiod-Krise habe ich natürlich vorher schon gehört, von der Sackler-Familie bisher nicht. Ich war beim Lesen immer wieder entsetzt, konnte kaum glauben, was da alles passiert ist. Und das alles war so unheimlich fesselnd und aufregend, dass ich nächtelang in diesem Buch lesen musste, ich konnte einfach nicht anders.

Auf die Opiod-Krise wird hier eher weniger eingegangen, da werde ich mir definitiv noch andere Bücher anschauen müssen, hier wird ‚nur‘ das Portrait einer Familie gezeichnet, die ihren Reichtum auf dem Grab vieler Leute aufgebaut haben und bis heute keine Einsicht zeigen.
 Wir erleben die Sacklers über mehrere Generationen. Der Beginn, wie sie ihr Vermögen mit Valium aufbauen und die Pharmaindustrie revolutionieren ist schon nicht ohne. Mit Werbung kannte Arthur Sackler sich ähnlich gut wie mit Medizin aus und kombinierte direkt beides, um sein Medikament bestmöglich unter Menschen zu bekommen. Dabei bequatscht sein Team Ärzte und sorgt mit einprägsamen Texten dafür, dass seine Erfindung im Kopf der Patient*innen bleibt. Eine wirklich gruselige Entwicklung, die hier eindrücklich geschildert wird und später auch hilft, noch krassere Medikamente zu vermarkten. 1996 bringt die neue Generation dann OxyContin auf den Markt. Ein Opiumderivat, dessen Gefahr von Anfang an runter gespielt wird. Es werden Studien gefälscht und Ergebnisse ignoriert, Menschen bezirzt und gekauft. Raffinierte Werbung zieht die Kund*innen an und auch wenn vieles davon gelogen ist, funktioniert es. In den ersten 25 Jahren nach der Markteinführung starben etwa 450000 Amerikaner*innen durch OxyContin. Dass sich der Familie Sackler so groß gewidmet wird, ist nicht selbstverständlich. Ihre Medikamente vertreiben sie über ihre Firma, in der sie im Vorstand sitzen, aber nicht im Vordergrund stehen. Ihre vielen Geheimnisse bleiben im Verborgenen und ihre Anwälte schrecken vor nichts zurück, um die Wahrheit verschlossen zu halten.

Durch viele Spenden und ihr Interesse an Kunst sind sie bekannt und nicht ungeliebt. Woher ihr Geld kommt und wie viel Blut an ihm klebt, ist lange nicht klar, ihr Geld wird aber überall gern angenommen. Offensichtlich genießt die Familie den Luxus, aber nicht unbedingt das Rampenlicht. Anerkennung scheint in dem Fall weniger wichtig, als die Kontrolle und das eigene Gefühl, etwas großes zu tun. Auch für die Patente ihrer Medikamente kämpft die Familie mit ihren Anwälten und lässt sich immer neues einfallen, um Generika zu verhindern. Ihre Hauptbeschäftigung scheint darin zu liegen, Tatsachen zu verdrehen und ihr Geld für Berater, Anwälte und Kunst auszugeben. Auch als die ersten Toten auftauchen und immer mehr Menschen abhängig von Oxycontin werden, sind sich die Sacklers keiner Schuld bewusst. Einsicht sucht man hier vergeblich, stattdessen lobpreisen sie ihr Medikament und zeigen sich stolz. Die Verantwortung weisen sie immer wieder von sich, laut ihnen ist das Problem die ‚Suchtpersönlichkeit der Menschen’. 
Auf das Privatleben der Sacklers wird hier ausführlich eingegangen. Wir erleben Brüder, die sich voneinander entfernt haben, interne Streitereien, interessante Ehen und traurige Familien. Auf ihre persönlichen Interessen wird eingegangen und auch die Persönlichkeiten werden deutlich. Wirklich beeindruckend, wie gut die einzelnen Familienmitglieder gezeichnet sind und was für tiefe Einblicke wir bekommen. Zu lesen, wie gut die Familie am Ende davon gekommen hat, wie viel Geld ihnen bleibt und wie viele Menschen darunter leiden, war dann unheimlich frustrierend. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie das alles passieren konnte, aber ich hoffe, dass diese Einblicke dabei helfen, dass sowas nicht wieder passiert. Ich kann gar nicht auf alle Lügen und Tricks eingehen, die hier über Jahrzehnte angewendet wurden. Es war aber wirklich faszinierend und hätte ich das als Roman gelesen, hätte ich wahrscheinlich hier gesessen und gedacht ‚Ja klar, als ob’. Aber es ist passiert und Patrick Radden Keefe hat das perfekt aufgearbeitet. Eine eindrückliches, wertvolles Buch, das leider verdammt unterhaltsam ist.

Kundinnen und Kunden meinen

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