Tatum & Dash: Sie braucht die Stille, um Frieden zu finden. Er braucht den Lärm, um mit seinen Gedanken nicht alleine zu sein. Doch können leise und laut gemeinsam bestehen?
Tatum Sullivan fühlt sich nur sicher, wenn es still ist. Seit einem verhängnisvollen Tag in New York hat sie mit Lärm und den dadurch hervorgerufenen Panikattacken schwer zu kämpfen. Um der lauten Großstadt zu entfliehen, zog sie vor einigen Jahren mit ihrer Familie ins beschauliche Golden Oaks, Connecticut. Doch nicht einmal dort, umgeben von Seen und endlosen Wäldern, kommt Tatum zur Ruhe.
Dash Adams liebt es laut. Je dröhnender die Musik in seinen Ohren, desto besser, und genau deshalb hat er sich auch eine Karriere als DJ aufgebaut. Denn wenn es still ist, ist er allein mit seinen Gedanken - Gedanken, die Trauer und Schuldgefühle auslösen. Als Dash einen Freund in Golden Oaks besucht und dort auf die schlagfertige Tatum trifft, funkt es sofort. Doch können leise und laut zusammen bestehen?
'Ich bin Tatum und Dash hoffnungslos verfallen. Ihre Geschichte ist ehrlich, emotional und herzzerreißend - mit einem Twist, der mich eiskalt erwischt hat. Wow!' Anya Omah
Mit Playlist im Buch! Die Golden-Oaks-Reihe bei Blanvalet: Band 1: Sounds of Silence Band 2: Lights of Darkness
Beide Bände können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Spice-Level: 2 von 5
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
5/5
14.11.2022
eBook (ePUB)
Ein Must-Have für den Herbst
An alle die noch nicht die Move District Reihe gelesen haben: go for it. Nachdem ich hörte, dass Maren ein neues Buch rausbringen würde, das meine Liebe für den Herbst einfangen würde, war ich begeistert und noch begeisterter, als ich es beendet hatte. Kann kaum erwarten Tyler und Frankie bald wieder zu sehen!
Maggy
aus Görlitz
4/5
21.07.2025
eBook (ePUB)
Wenn Stille auf Lärm trifft: Eine Liebesgeschichte zwischen Trauma, Musik und Geborgenheit
⭐️ 4,5 von 5 Sternen
Mit Golden Oaks – Sounds of Silence entführt Maren Vivien Haase ihre Leser:innen in das idyllische Connecticut, in einen kleinen, gemütlichen Ort voller Wärme und Zusammenhalt. Genau dieser Cozy-Vibe hat mich sofort abgeholt – besonders die Chestnut Lodge, Tatums Zuhause, war ein ganz besonderer Ort voller Geborgenheit.
Tatum und Dash könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein: Sie liebt die Stille, weil sie ihr Sicherheit schenkt. Nach einem traumatischen Erlebnis meidet sie alles, was laut oder unvorhersehbar ist. Dash hingegen flüchtet sich in den Lärm – als DJ braucht er die Musik, um seine Gedanken und inneren Dämonen auszublenden. Und doch spürt man sofort: Zwischen den beiden besteht eine Verbindung, die tiefer geht.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich einfühlsam und authentisch. Beide Charaktere wachsen – miteinander und aneinander, aber auch jede:r für sich. Ihre Vergangenheit holt sie ein, ihre Ängste fordern sie heraus – und trotzdem (oder gerade deshalb) begleiten sie sich auf dem Weg in Richtung Heilung. Dabei fand ich die emotionale Tiefe besonders stark: Vieles passiert zwischen den Zeilen, in Blicken, in inneren Kämpfen.
Großen Anteil daran hatte für mich auch das Hörbuch. Emily Caplan und Julian Tennstedt hauchen Tatum und Dash auf wunderbare Weise Leben ein – man fühlt mit, leidet mit, hofft mit. Besonders beeindruckt hat mich aber auch die Besetzung der Nebencharaktere, vor allem Frankie, die mit ihrer loyalen, direkten Art eine tolle beste Freundin ist.
Sounds of Silence ist eine Geschichte über Schmerz, Neuanfänge, Freundschaft und Liebe – eingebettet in eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Eine Geschichte, die zeigt, dass Heilung manchmal dort beginnt, wo man es am wenigsten erwartet.
Ich empfehle, vor dem Lesen die Triggerwarnungen zu beachten. Ansonsten gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung – besonders für alle, die es emotional, tiefgründig und gleichzeitig cozy mögen.
ninas.zeilen
4/5
09.11.2022
eBook (ePUB)
laut und leise können gemeinsam bestehen
Das Cover ist für meinen Geschmack zu pink und glitzernd, passt überhaupt nicht zur Geschichte und auch mit ihrer "Move District"- Reihe konnte mich Maren Vivien Haase nicht vollständig überzeugen. Warum ich dem Auftakt ihrer neuen " Golden Oaks" - Reihe dennoch eine Chance gegeben habe? Nun, das war so, ich sah den Buchtitel, las den Klappentext und wurde vom cozy Kleinstadtfeeling magisch angezogen, mein Herz fühlt sich an solchen Settings einfach wie Zuhause und ist nur schwer wegzubekommen.
So auch aus Golden Oaks, denn Maren Vivien beschreibt diesen Ort so realistisch und authentisch, ich konnte die Geräusche, die der Wald in der sich Tatum ihrer Leidenschaft, der Fotografie, hingibt förmlich hören und spüren dazu das gemütliche B&B welches ebenfalls ein Gefühl von Heimat vermittelte.
Leider nicht so authentisch empfand ich Tatum, die durch ein traumatisches Erlebnis in der Stille ihren Frieden findet und ihre Ängste, Gedanken und Gefühle mehr schlecht als Recht mit lockeren Sprüchen und einer coolen Art zu überspielen versucht. Ist ihr für mich persönlich leider nicht gelungen.
Auch die Eltern fand ich leider so gar nicht elterlich, weil sie entweder mit Abwesenheit geglänzt haben oder ihre Tochter überbehüten wollten, was ich eine völlig falsche herangehensweise fand, aber was weiß ich schon, ich kenne mich mit Traumata dieser Art zum Glück nicht aus!
Dash, erfolgreicher DJ, der vor seinen Dämonen aus der Großstadt flieht und in Golden Oaks landet, ist das genaue Gegenteil von Tatum, denn seinen Frieden findet er nur bei Lautstärke, die einem beinahe das Trommelfell zerschmettern. Allerdings finde ich seine Art angenehmer als Tatums, er mag vielleicht ein Bad Boy sein, aber ich empfinde ihn überhaupt nicht so.
Die beiden haben auch wirklich großartige Freunde, die selbst von Problemen, die man erst in ihrer eigenen Geschichte erfährt, umgeben sind dennoch ihren Freunden eine unglaublich große Stütze sind, die die beiden ehrlich bitter nötig haben, wobei ich finde, das durch die große Entfernung, die Freundschaft von Dash und Tyler nicht so innig wirkt, wie die von Frankie und Tatum, aber ich bin sicher, das diese beiden Freundschaften über alles gehen.
Damit haben sich Frankie und Tyler als sympathische, authentische Nebencharaktere entpuppt, die für ihre eigene Geschichte so interessant dargestellt wurden, dass ich sie auf jedenfall auch lesen werde.
Die Entwicklung bzw. das, was Tatum und Dash fühlen, nachdem sie sich wenige Male gesehen und berührt haben empfand ich persönlich als zu schnell und klischeehaft. Natürlich bekommt man ein Gefühl dafür, was der gegenüberstehende/-sitzende Part in einem Auslöst und es darf auch diesen einen Menschen geben, bei dem das Herz gleich schneller schlägt und man bei einem Blick in die Augen das Gefühl hat die Welt bleibt stehen und alles andere ist vergessen aber hier ging es mir viel zu schnell. Die anfänglichen Neckereien und frechen Dialoge hätten eine gefühlvolle und tiefe Freundschaft werden können, bevor man den nächsten Schritt geht, das wäre in meinen Augen viel authentischer gewesen, aber so konnte mich die Liebesgeschichte leider nicht mitreißen.
Dafür konnte mich aber Tatums und Dashs Trauma so wahnsinnig tief berühren, ich blieb wirklich sprachlos und schockiert, mit vielen ungeweinten Tränen und einem riesigen schwarzen Loch voller Wut im Bauch zurück.
Meine Güte, so ein Schicksal habe ich in einem Buch noch nie gehabt in der Realität aber leider schon viel zu häufig von gehört mit den immer wieder gleichen Fragen im Kopf, die auch hier heraufbeschworen wurden aber unbeantwortet blieben, denn eine Antwort auf das Warum wird es weder fiktiv noch in der Realität jemals geben.
Jede*r verarbeitet Traumata anders, so auch Tatum und Dash die ja gegenteiliger wirklich nicht sein könnten und doch sind die beiden am Ende so kompatibel miteinander, weil sie an sich, ihrer Vergangenheit und den Umgang mit ihren Emotionen gearbeitet haben, woran ich nichts auszusetzen haben
In Sachen Liebe war mir die Geschichte zu klischeehaft, oberflächlich und schnell, aber alles andere hat mich mitgerissen und mich dazu bewogen auch den Folgeband lesen zu wollen, denn gefühlvoll kann Maren Vivien, keine Frage.
Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das über das Bloggerportal bereitgestellte digitale Rezensionsexemplar, dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise
Bewertung
2/5
09.01.2023
eBook (ePUB)
übertriebener Hype um dieses Buch.
Dieser Roman ist ein gutes Beispiel dafür, wie enttäuschend derart gehypte Bücher sein können. Nach all den Lobpreisungen hatte ich, wahrscheinlich etwas naiv, einen Roman mit echtem Tiefgang erwartet. Leider sind die Charaktere so flach gezeichnet, dass ich keinen Zugang zu ihnen gefunden habe. Sie sind mir in ihrer Art so unsympathisch dargestellt, dass ich keinerlei Mitgefühl an ihren Schicksalen entwickeln konnte, und das ist gerade bei den angedeuteten, leider nicht wirklich vertiefend ausgeführten, Problemen sehr schade. Ich habe das Buch nach Zweidritteln abgebrochen, weil es mir einfach zu bedeutungslos wurde. Vielleicht wird diese Autorin etwas überschätzt und sollte sich eher auf leichte Kost verlegen. Einen Stern gibt's für den Schreibstil, den fand ich in Ordnung.
Bewertung
5/5
25.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Emotional Herzergreifend
Ich liebe dieses Buch es ist einfach so verdammt ehrlich. Ich hatte Moment wo ich einfach nur weinen musste. Es ist wunderbar geschrieben und die Story ist wirklich toll. Ich empfehle es jedem der etwas wirklich tiefes sucht. Danke für das Buch ❤️
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