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Wir und die Flüchtlinge

Aus der Reihe Auf dem Punkt
2

21,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.11.2022

Herausgeber

Hannes Androsch

Verlag

Brandstätter Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,6/12,1/2 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7106-0647-2

Warnhinweis

Warnhinweis: Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

[Gerald Knaus] beschreibt in seinem eben erschienenen Buch „Wir und die Flüchtlinge“ die inneren Ungereimtheiten, Fiktionen und nackten Wahrheiten der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik eindrucksvoll. ("Falter")
Eine messerscharfe Analyse eines europäischen Dramas und ein Aufruf, dieses endlich zu verkürzen oder zu beenden. Das Buch könnte kaum aktueller sein. ("Kleine Zeitung")
Ein wirklich gutes, weil unideologisches Buch! ("Markus Lanz")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.11.2022

Herausgeber

Hannes Androsch

Verlag

Brandstätter Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,6/12,1/2 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Grau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7106-0647-2

Herstelleradresse

Brandstätter Verlag
Wickenburggasse 26/1/3
1080 Wien
AT

Email: buch@lv.de

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Klare Analyse

yellowdog am 30.11.2022

Bewertungsnummer: 1835702

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir und die Flüchtlinge ist in der Reihe Auf dem Punkt! erschienen und erfüllt dieses Aspekt voll und ganz. Der russische Angriffskrieg könnte und wird wahrscheinlich zu einer steigenden Flüchtlingszahl diesen Winter führen. Damit muss Europa umgehen, eine Strategie finden und sich vorbereiten. Das Buch ist informativ, spannend wie bedrückend. Es arbeitet mit klaren Fragestellungen und wendet Szenen wie in einem Film an. Durch Interviewauszüge mit diversen Politikern zum Thema bringt der Autor Nachweise und stellt Bezüge her. Diese Ansätze des Migrationsforschers Gerald Knaus halte ich für zwingend.

Klare Analyse

yellowdog am 30.11.2022
Bewertungsnummer: 1835702
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir und die Flüchtlinge ist in der Reihe Auf dem Punkt! erschienen und erfüllt dieses Aspekt voll und ganz. Der russische Angriffskrieg könnte und wird wahrscheinlich zu einer steigenden Flüchtlingszahl diesen Winter führen. Damit muss Europa umgehen, eine Strategie finden und sich vorbereiten. Das Buch ist informativ, spannend wie bedrückend. Es arbeitet mit klaren Fragestellungen und wendet Szenen wie in einem Film an. Durch Interviewauszüge mit diversen Politikern zum Thema bringt der Autor Nachweise und stellt Bezüge her. Diese Ansätze des Migrationsforschers Gerald Knaus halte ich für zwingend.

2021 veränderte mehr als 2015…

Juti aus HD am 08.07.2025

Bewertungsnummer: 2947936

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

2021 veränderte mehr als 2015 Später wird man „das Jahr 2021 als den Moment beschreiben, an dem sich Europas Demokratien von der Genfer Flüchtlingskonvention abwandten“, schreibt der Autor zu Beginn (9). Und weiter: „Jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, weiß, dass heute an den Außengrenzen der EU systematisch EU-Recht gebrochen und Menschenrechte verletzt werden.“ (14) Während an der Südgrenze der EU, insbesondere in Griechenland, immer wieder verdeckte Pushbacks stattfanden, werden sie seit dem Sommer 2021 ganz offen an der polnischen Grenze zu Weißrussland betrieben. Der Diktator Lukachenko hatte offensichtlich Flüchtlinge im Irak anwerben lassen und sie nach Minsk geflogen mit dem Versprechen, sie in die EU zu bringen. Diese Art der Migration hat die Amerikanerin schon 2010 in einem Buch schon als „Waffe“ und „Erpressung“ bezeichnet. (61) Polens Regierung sah dies als hybriden Angriff und verteidigte sich nach Änderung des Asylrechts mit Pushback, was zwar gegen EU-Recht verstößt, aber wie schon in Ungarn Jahre vorher zu keinerlei Konsequenzen geführt hat. Der EU-Grenzschutz Frontex zöge sich dann zurück, aber Polen hat ihn gar nicht erst abgefordert. Weil Ungarn und Polen Pushbacks nicht leugnen, entstehen keine „Heucheleikosten“ und die Staaten sind nicht mehr erpressbar. (64) So gibt es auf dem Papier guten Schutz: Genfer Flüchtlingskonvention, Europäische Menschenrechtskonvention und das EU-Asylrecht, doch setzen die Staaten diese außer Kraft, weil die Initiative nicht in Brüssel, sondern in den Mitgliedsländern liegt. Im Jahr 2021 nach der UNHCR haben die Türkei und Uganda mit je etwa 100.000 die meisten Flüchtlinge aufgenommen, Deutschland etwa 45.000. (83) Irreguläre Migrantion ist oft tödlich und nur selten erfolgreich. Doch müsse man mit Mythen aufräumen: Die meisten Flüchtlinge sind Binnenflüchtlinge. (75) Ein sehr lesenswertes Buch, das aber jedes Jahr aktualisiert werden müsste. Daher 4 Sterne

2021 veränderte mehr als 2015…

Juti aus HD am 08.07.2025
Bewertungsnummer: 2947936
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

2021 veränderte mehr als 2015 Später wird man „das Jahr 2021 als den Moment beschreiben, an dem sich Europas Demokratien von der Genfer Flüchtlingskonvention abwandten“, schreibt der Autor zu Beginn (9). Und weiter: „Jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, weiß, dass heute an den Außengrenzen der EU systematisch EU-Recht gebrochen und Menschenrechte verletzt werden.“ (14) Während an der Südgrenze der EU, insbesondere in Griechenland, immer wieder verdeckte Pushbacks stattfanden, werden sie seit dem Sommer 2021 ganz offen an der polnischen Grenze zu Weißrussland betrieben. Der Diktator Lukachenko hatte offensichtlich Flüchtlinge im Irak anwerben lassen und sie nach Minsk geflogen mit dem Versprechen, sie in die EU zu bringen. Diese Art der Migration hat die Amerikanerin schon 2010 in einem Buch schon als „Waffe“ und „Erpressung“ bezeichnet. (61) Polens Regierung sah dies als hybriden Angriff und verteidigte sich nach Änderung des Asylrechts mit Pushback, was zwar gegen EU-Recht verstößt, aber wie schon in Ungarn Jahre vorher zu keinerlei Konsequenzen geführt hat. Der EU-Grenzschutz Frontex zöge sich dann zurück, aber Polen hat ihn gar nicht erst abgefordert. Weil Ungarn und Polen Pushbacks nicht leugnen, entstehen keine „Heucheleikosten“ und die Staaten sind nicht mehr erpressbar. (64) So gibt es auf dem Papier guten Schutz: Genfer Flüchtlingskonvention, Europäische Menschenrechtskonvention und das EU-Asylrecht, doch setzen die Staaten diese außer Kraft, weil die Initiative nicht in Brüssel, sondern in den Mitgliedsländern liegt. Im Jahr 2021 nach der UNHCR haben die Türkei und Uganda mit je etwa 100.000 die meisten Flüchtlinge aufgenommen, Deutschland etwa 45.000. (83) Irreguläre Migrantion ist oft tödlich und nur selten erfolgreich. Doch müsse man mit Mythen aufräumen: Die meisten Flüchtlinge sind Binnenflüchtlinge. (75) Ein sehr lesenswertes Buch, das aber jedes Jahr aktualisiert werden müsste. Daher 4 Sterne

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