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Schmerz und kein Trost

Aus der Reihe Ein Erik-Donner-Thriller
56

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.08.2022

Verlag

Edition M

Seitenzahl

412

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,9 cm

Gewicht

449 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71077-9

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.08.2022

Verlag

Edition M

Seitenzahl

412

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,9 cm

Gewicht

449 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

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978-2-496-71077-9

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  • clematis

    5/5

    02.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kommissar Monster

    Kommissar Erik Donner aus Chemnitz, auch Kommissar Monster genannt, hat eine schreckliche Vergangenheit hinter sich. Gerade als er sich in psychologische Behandlung begibt, verschwindet das Kind seiner Therapeutin spurlos am Schulweg und schließlich meldet sich Donners Schwester Marit auch nicht mehr von ihrem Wohnort in Berlin. Was braut sich da zusammen und soll er, Erik Donner, persönlich getroffen werden? Spannende Ermittlungstage und brutale Taten füllen die Seiten zum bereits achten Fall. Erinnerungen stehen am Beginn dieses Bandes, sodass auch Neueinsteiger gut gewappnet diesem Alptraum für Donner folgen können. Und auch später noch kommen ausreichend Hinweise auf Vergangenes, sofern fürs Verständnis nötig. Überhaupt wechseln Jetzt und frühere Episoden immer wieder ab, da die aktuellen Geschehnisse eng verknüpft sind mit alten Akten, welche in irgendeinem Kommissariat 77 vor sich hin stauben. Stilistisch gewandt und mit ausreichend Wortwitz und Donners ganz eigenem Galgenhumor gespickt, rauschen die Szenen nur so dahin. Geschickt sind Gebrüder Grimms grausigste Märchen ansatzweise in die Handlung verpackt und man darf staunen, wie Donner von Rotkäppchens Wolf auf Schweine zu schließen vermag. Grausige Details, denen ich an dieser Stelle keinesfalls vorgreifen möchte, finden sich auch in diesem Teil der Serie wieder, was eine Warnung sein soll an all jene, die nicht von Blutlacken und Misshandlungen (insbesondere an Kindern) lesen wollen. Denn solche Szenen kehren in der Tat immer wieder, auch wenn sie nicht immer real sind, sondern Alpträumen und Gedanken entspringen. Nichtsdestotrotz ist auch „Schmerz und kein Trost“ ein ausgesprochen gut gelungener Thriller mit allem, was dazu gehört: Donners bisherige Erlebnisse, welche ihn zu dem werden haben lassen, der er ist, Angst um Angehörige, kryptisch verschlüsselte Informationen und Respekt vor einem Täter, der mehr weiß, als man glauben möchte. Das Buch vermittelt Spannung vom Anfang bis zum Ende, Erik Donner als hervorragend erschaffener Kommissar stellt selbst eine Zielscheibe dar und unternimmt im wahrsten Sinne des Wortes einen Wettlauf gegen die Zeit. Blutig, brutal, nervenaufreibend – wer sich dem stellen möchte, der sollte hier unbedingt zugreifen. Von mir kommt jedenfalls eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    08.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Märchen sind realer als man glaubt...

    Halb gezwungen, halb freiwillig begibt sich Kriminalhauptkommissar Erik Donner in psychologische Behandlung und landet damit mitten in einem neuen Fall. Denn ein anonymer Anrufer erpresst die Psychologin nachdem er deren Sohn entführt hat... Bereits der Einstieg ins Buch ist mehr als gelungen und es fällt schwer, es einmal begonnen, aus der Hand zu legen. Die Handlung ist extrem fesselnd und immer wenn man denkt, es könnte nicht schlimmer kommen, setzt Haller noch einen drauf. Mit den relativ kurzen Kapiteln dazu, hat man eigentlich keine Chance sich dem Buch zu entziehen. Je tiefer ich in das Buch eintaucht, umso mehr Lösungsideen kamen mir. Jedoch musste ich dabei aufpassen bei der Vielzahl von Personen bzw. Mordopfern den Überblick nicht zu verlieren. Gleichzeitig hoffte ich, daß es der Autor schafft bei dieser Vielschichtigkeit alle Fäden stimmig zu verknüpfen und dies ist ihm auch hervorragend gelungen. Sehr interessant finde ich den Bezug zu den Kinder- und Hausmärchen (KHM) der Gebrüder Grimm. Von der zugrunde liegenden Geschichte KHM22a habe ich zum ersten Mal gehört und sie ist zurecht aus dem Kompendium entfernt wurden. Für mich ein Buch mit Lese-Wiederholungsfaktor, welches ich sehr gern weiter empfehle!

  • leseratte1310

    5/5

    02.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinnig spannend

    Kriminalhauptkommissar Erik Donner hat schon viel Traumatisches erlebt. Nun möchte er mit seiner Vergangenheit endgültig abschließen und lässt sich auf eine therapeutische Behandlung ein. Doch bei seiner zweiten Sitzung bei Jana Beyer ist etwas seltsam. Ein Unbekannter hat Beyers Sohn Tim in seine Gewalt gebracht, um Donner zu einem perfiden Spiel zu bringen. Auch Donners Schwester Marit wurde entführt. Donner muss sich auf dieses Spiel einlassen, denn er will nie wieder einen geliebten Menschen verlieren. Dieses Buch ist der achte Band der Reihe um Hauptkommissar Erik Donner. Wie ich es schon von den anderen Büchern von Elias Haller gewohnt bin, geht es auch dieses Mal wieder sehr spannend und rasant, aber auch brutal zu. Also Vorsicht, wenn man etwas zarter besaitet ist. Der Schreibstil ist ausgesprochen fesselnd. Die vielen Perspektivwechsel sorgen für Tempo. Die Charaktere sind alle gut und vielschichtig ausgearbeitet. Erik Donner wird auch Monster genannt, da er bei der Klärung seiner Fälle stets aufs Ganze geht. Er ist nicht unbedingt teamfähig und Regeln sind dafür da, gebrochen zu werden. Doch für geliebte Menschen tut er alles, auch wenn es furchtbar für ihn wird. Schön fand ich es, dass Arne Stiller, der Kryptologe aus Dresden, einen Auftritt hat. Dieser Fall ist wendungsreich und schwer zu durchschauen. Das Ende ist wirklich atemberaubend. Ein sehr spannender, aber auch brutaler Thriller, den man nur schwer aus der Hand legen kann.

  • frenzelchen90

    aus Ilmenau

    5/5

    30.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Persönliche Abrechnung

    Meine Meinung: Dieses Buch ist bereits der 8. Teil der Thriller-Reihe um den Hauptkommissar Erik Donner. Das Buch kann jedoch unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen werden und ist in sich abgeschlossen. Trotzdem würde ich für das bessere Verständnis, besonders was das Privatleben Donners betrifft, das Lesen aller Bände in der richtigen Reihenfolge empfehlen. Ich selbst habe von der Reihe Teil 1 und dann ab Teil 6 gelesen und hatte nie Verständnisschwierigkeiten. Das liegt wahrscheinlich am lockeren und packenden Schreibstil des Autors. Hinzukommen die kurzen Kapitel, die einem beim Lesen dazu verleiten, immer weiter bis zum Schluss zu lesen. In den einzelnen Kapiteln wird immer mal wieder in die Vergangenheit gesprungen, so dass man als Leser eine Menge über vergangene Ereignisse erfährt. Diese Rückblenden verraten auch nach und nach wichtige Details, die für die Aufklärung der aktuellen Morde hilfreich sind. Bis zum Schluss des Buches bleibt die Spannung aufrecht, und erst am Ende erfährt man den wahren Täter und die Beweggründe zu den Morden, welche sehr detailliert beschrieben sind. An Ideenreichtum fehlt es dem Autor definitiv nicht! Mein Fazit: Ein Muss für alle, die Thriller lieben!

  • Bewertung

    5/5

    25.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Zeit läuft ab...

    Erik Donner. Kriminalhauptkommissar in Chemnitz. Vom Leben nicht immer fair behandelt, eigenwillig und ruppig, eckt er öfter an. Ein Buchfigur, die anders ist, aber auf seine Art abgefahren und faszinierend. Nichtsahnend nimmt er einen Termin bei seiner Therapeutin wahr, als sich daraus ein Inferno entwickelt. Ihr Kind und seine Schwester wurden entführt und er hat genau vierundzwanzig Stunden Zeit, um sie zu retten. Und schon ist es vorbei mit der gemütlichen Lesezeit! Mit Donner an der Seite bleibt einem kaum Zeit zum Luftholen! Man wird regelrecht an die Geschichte gefesselt und durch die Seiten gezogen. Rückblicke bringen etwas Licht ins Dunkel, aber lassen den Täter nicht erkennen. Schlag auf Schlag prasseln die Ereignisse auf Donner ein und lassen einem die Haare zu Berge stehen. Es gibt sehr interessante Figuren in diesem Buch, die alle miteinander in irgendeiner Verbindung stehen. Trotz vieler Namen verliert man nie den Überblick. Alles führt logisch zusammen, genial gemacht. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Aber der Autor schreckt nicht davor zurück, seine Leser in die kranke Welt des Täters zu führen, Blicke in menschliche Abgründe zu offenbaren. Haller weiß wovon er schreibt, schockt mit Gewaltszenen und lässt auch Donners einzigartigen, eigenen Humor hervorblitzen. Die Welt ist nicht nur rosarot und das macht er hier sehr deutlich. Sein Hauptcharakter stößt immer wieder an seine seelischen und körperlichen Grenzen. Und genau so sollte ein guter Thriller sein! Packend, mitreißend, schockierend. Da es sich hier bereits um den achten Band der "Erik Donner-Reihe" handelt, habe ich bisher echt was verpasst. Die ersten sieben Bände werde ich auf jeden Fall noch lesen!

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