Dublin - Stadt des Whiskeys, der Pubs und der Literatur. Mittendrin Janus Rosner, ein Krimiautor mit deutschen Wurzeln, den eine Schreibblockade plagt. Seine Lösung: Mach es wie die großen irischen Autoren und gib dich dem Rausch hin! Bei seiner literarischen Pub-Tour durch das legendäre Viertel Temple Bar muss er dann mitansehen, wie eine junge Frau am Ufer des Liffey mit einem Kopfschuss hingerichtet wird. Vorher zitiert sie unter Tränen einige der unsterblichen Zeilen der bedeutendsten Dichter des Landes, Verse von Oscar Wilde, James Joyce und Jonathan Swift. Oder hat er sich das alles nur eingebildet? Am nächsten Tag steht auf jeden Fall nichts in der Irish Times und auch sonst scheint niemand etwas über das Verbrechen zu wissen. Janus lassen die Geschehnisse der Nacht nicht los, und seine Ermittlungen führen ihn in die Welt der Literatur und des irischen Whiskeys, der gerade einen beispiellosen Boom erlebt. Viel Geld ist damit zu verdienen, viel Geld zu verlieren .
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Tina K.
aus Mülheim
5/5
17.11.2022
eBook (ePUB)
Spannende Story mit viel Hintergrundwissen
Ein Schuss Whiskey
Ein Kriminalroman von Carsten Sebastian Henn
Bereits Rum oder Ehre des Autors hat mich sehr begeistert und ich hab mir das ein oder andere Gläschen Rum gegönnt.
Da ich dem irischen Whiskey, schottischen Whisky und auch einem amerikanischen Bourbon auch nicht abgeneigt bin und Krimis sehr mag hat mich dieses Buch natürlich sehr gereizt.
Die Geschichte fängt etwas verwirrend an, aber bleiben sie dabei. Lesen Sie weiter! Es lohnt sich. Denn es wird noch sehr spannend.
Eine wirklich spannende Story und viel Hintergrundwissen umfasst den Grundtitel für diesen Roman. Und sogar ein paar Rezepte sind dabei!
Auf jeden Fall hat mich dies Buch auch sehr neugierig auf Irland und speziell auf Dublin gemacht. Dieser Ort steht jetzt auf meiner „Must see list“.
Falls Sie dieses Buch verschenken möchten, bitte mit einem irischen Whiskey und trinken mit dem Beschenken diesen zusammen.
Und in diesem Sinne sag ich : “ Sláinte “ !
Bewertung
aus Apolda
4/5
26.01.2023
eBook (ePUB)
Am Anfang gut
Als ich das Buch anfing zu lesen, dachte ich, warum hast du es so lange liegen lassen? Ich mochte den Schreibstil und den Humor. Das war ein bisschen frech und kurzweilig. Und ich dachte, das geht so weiter. Aber die Handlung wirkte dann etwas verschachtelt und etwas gekünstelt. Trotzdem war das Buch informativ, gerade mit den Verweisen auf Persönlichkeiten, die hier und da ihre Fußabdrücke in Dublin hinterlassen haben. Für Whiskey-Liebhaber empfehle ich es.
Bewertung
4/5
21.11.2022
eBook (ePUB)
Kulinarisch literarischer Krimi
Ich mag die kulinarische Krimireihe von Carsten Sebastian Henn sehr gerne, bei der es sich in jedem Band um eine bestimmte Spirituose dreht. Die Bücher können gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die Handlung jeweils abgeschlossen ist. Rein optisch ist mir glaube ich dieser Band der liebste, inhaltlich fand ich ihn schwächer als seine beiden Vorgänger.
Zum Inhalt: Janus versucht seine Schreibblockade dort zu überwinden, wo große, namenhafte Autoren ihre Inspiration fanden: in den Pubs von Dublin. Auf den Spuren von Dichtern und Denkern hofft auch Janus von der Muse geküsst zu werden, als er einen Mord beobachtet. Damit löst er eine Kette von Ereignissen aus, die nicht nur ihm Inspiration für ein Buch sein soll, sondern auch einen gefährlichen Killer auf seine Fährte führt.
Was ich an den kulinarischen Krimis von Henn so mag, sind die Hintergrundinfos, die in die Geschichte eingeflochten werden, hier meist in Form von Beitragen der Druken Poets Society. So hat man hier wieder einige Fakten und Begriffe zum Thema Whiskey gelernt, sowie Details zur Herstellung und Rezepte geliefert bekommen. Das hat mir wieder sehr gut gefallen, vor allem weil ich mich vorher gar nicht mit Whiskey auskannte.
Die Lektüre ist mir diesmal deutlich schwerer gefallen als bei den vorherigen Bänden. Ich hatte das Gefühl der Schreibstil war diesmal (vermutlich auch aufgrund der Thematik absichtlich so gewählt) schwülstiger. Es gab viele merkwürdige Nachrichten, ein bisschen Taxifahrer-Poesie, berühmte letzte Worte und Romanauszüge. Irgendwie hat mich dieses Potpourri an Stilen etwas überfordert und meinen Lesefluss gestört.
Gefallen haben mir die schrullig verschrobenen Charaktere der Drunken Poets Society, die fingierten Morde, die zu echten wurden und der Fall rund um das Whiskey-Komplott. Die Storyline war interessant, wenn in meinen Augen auch deutlich schräger als in den vorherigen Büchern. Das Buch war unterhaltsam, hat diesmal aber nicht ganz meinen Geschmack getroffen.
begine
aus Lemwerder
4/5
15.11.2022
eBook (ePUB)
Kulinarische humorvolle Unterhaltung
Der Schriftsteller Carsten Sebastian Henn hat schon eine Krimireise mit Gin und mit Rum komponiert.
Im neuen ist es ein Krimi mit Whiskey.
Ein Schuss Whiskey, in diesem Roman entführt er uns Leser nach Dublin.
Mit Spannung und Witz erleben wir irische Atmosphäre.
Janus Rosner ist ein Deutscher Schriftsteller mit Schreibblockade. Er wird hier gut interpretiert. Er wird in Mordermittlungen verwickelt.
Whiskey ist ein besonderes Thema, da konnte ich vieles von lernen. Am Ende gibt es sogar ein paar Rezepte.
Sprachlich ist der Roman vielleicht nicht hochkarätig, dafür aber gut unterhaltend.
Gertie G.
aus Wien
3/5
03.01.2023
eBook (ePUB)
Hat mich nicht überzeugt
Dieser Krimi ist nun der Abschluss von Carsten Sebastian Henns Trilogie rund um Hochprozentiges. Ich habe zuvor schon „Der Gin des Lebens“ und „Rum oder Ehre“ gelesen und war nun auf „Ein Schuss Whiskey“ gespannt.
Leider hat mich dieser Ausflug nach Irland nicht ganz so gepackt.
Warum?
Janus Rosner, ein deutscher Autor, hat eine Sinn- und Schaffenskrise und glaubt diese durch einen Dublin-Aufenthalt zu bewältigen. In Dublin, so seine Schlussfolgerung haben schon trinkfeste Schriftstellergrößen wie James Joyce und Oscar Wilde zu Höchstleistungen gefunden.
Also begibt sich Janus auf eine Tour durch diverse Pubs und lässt sich, auf geistige Eingebung hoffend, volllaufen. Als er eines nachts beobachtet, wie eine junge Frau hingerichtet wird, meldet er den Mord an die irische Garda. Blöderweise weiß dort niemand etwas von einer Leiche und Janus beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei stößt er auf die „Drunken Poets Society“, eine Gruppe junger Literaten und Whiskey-Fans, die gleich ihm, auf der Suche nach dem Thema für einen ultimativen Bestseller sind.
Dazwischen erhalten wir noch Einblick in die Gedanken des Täters, denn einen Tag nach seiner Beobachtung wird wirklich eine junge Frau, die noch dazu Mitglied der königlichen Familie ist, getötet.
Meine Meinung:
Ich mag Krimis, die in mehreren Zeitebenen bzw. aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben sind. In diesem hier ist die Verschachtelung der Ebenen bzw. Perspektiven nicht ganz gelungen.
Es dauert gefühlt ewig, bis die eigentliche Handlung in Gang kommt. Mehrmals war ich in Versuchung, das Buch abzubrechen. Gerettet hat mich und das Buch nur, dass Wissenswertes über Whiskey erzählt worden ist. Als erklärter Whiskey-Fan kenne ich zwar die Grundzüge der Herstellung des uisge beatha, doch einige Details waren mir noch unbekannt.
Irgendwie ist die Geschichte unrund - anders kann ich es nicht beschreiben. So halte ich es für unwahrscheinlich, dass die Garda so lasch in einem Mordfall ermittelt, in dem ein Mitglied der königlichen Familie betroffen ist. Selbst wenn wenig bis nichts an die Öffentlichkeit dringt, müsste die Polizei ein wenig mehr Elan an den Tag legen.
An einigen Stellen verzettelt sich der Autor in nebensächlichen Kleinigkeiten, die die Handlung genau gar nicht weiterbringen. Als Beispiel sei nur die SMS-Kommunikation von Janus mit seinem Vater, einem Kölner Ex-Polizisten, genannt. Völlig egal, ob da bei Tippen die Groß- und Kleinschreibung beachtet wird oder nicht.
Gefallen haben mir die Zitate berühmter irischer Schriftsteller zu Beginn jedes Kapitels und die Rezepte zu Mixgetränken und Speisen.
Das Cover passt gut zur Reihe. Das abgebildete Whiskeyglas passt gut zu Bourbon. Ich bevorzuge die Tulpenform für den irischen Whiskey.
Leider fehlt hier die durchgehende Spannung und an manchen Stellen ist die Konstruktion des Krimis deutlich sichtbar. Nicht falsch zu verstehen. Ein spannender Plot muss eine Struktur haben, doch sollte die für den Leser unsichtbar sein.
Fazit:
Wer hier einen spannenden Krimi erwartet, wird enttäuscht sein, daher nur knapp 3 Sterne.
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