Produktbild: Die Kriegerin

Die Kriegerin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/14/2,6 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05107-5

Beschreibung

Rezension

»Helene Bukowski verwandelt vermeintliche Schwächen in Stärken, gibt ihren Protagonistinnen unvorhergesehene Tiefen, macht sie nahbar trotz ihrer Suche um Distanz. [...] Ein Jahreshighlight.« ("@fraedherike")
»Bukowskis Blick auf Geschlechterrollen, auf die Wucht, mit der die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst, gehört zu den großen Stärken des Romans; eines wahrhaft vielschichtigen Romans[...].« ("Nordwest Zeitung online")
»Helene Bukowski erzählt mit nüchterner Sprache und zugleich großer Zärtlichkeit von der Freundschaft zweier verwundeter Frauen.» ("kulturnews")
»Eine Geschichte über Traumata und Geschlechterrollen, die fesselt und berührt.« ("Deutschlandfunk Kultur")
» Bukowski stellt [...] ihr sprachliches Talent unter Beweis. In reduzierten Sätzen und mit der Konzentration auf äußere Beschreibungen hat sie ihren Stil gefunden.« ("Freie Presse")
»Eine packende, brutale Geschichte, die von Gewalt, Traumata und dem Gefühl bestimmt ist, unverletzlich zu werden.« ("Mit Vergnügen")
»Mit großer erzählerischer Eleganz und treffsicheren Formulierungen schildert Helene Bukowski eine berührende Freundschaftsgeschichte. Der Ton ist kristallklar und gleichzeitig bildstark.« ("NDR Kultur")
»Die weibliche Stimme im Krieg ist ein bisher zu wenig betrachtetes Thema, das Helene Bukowski in ihrem Text stark herausarbeitet. « ("SR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/14/2,6 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05107-5

Herstelleradresse

Blumenbar
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Wie dick muss mein Panzer sein, damit er mich vor allem schützt?

Bewertung am 17.01.2023

Bewertungsnummer: 1861751

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lisbeth und die Kriegerin, zwei Frauen, deren Vergangenheit und Gegenwart sich nicht abschütteln lässt. Die eine flüchtet auf hohe See, die andere in einen NATO-Einsatz nach dem anderen. Sie kennen sich aus der Grundausbildung der Bundeswehr, Lisbeth ist jedoch nie Soldatin geworden. In einem kleinen Ferienbungalow am Meer verbringen sie gemeinsam ihre Urlaube, sind sich gegenseitig so gut sie eben können eine Stütze - bis die Kriegerin mit Lisbeths Familie in Berührung kommt. Bukowskis Sätze berühren, erschüttern, tun weh. Wie gehen wir mit mentaler Gesundheit um? Ist eine emanzipierte Frau immer gleich das Extrem, eine Kriegerin? Themen wie Feminismus, PTBS; postnatale Depression, etc finden in der Geschichte einen Platz, ohne dass die Autorin auf den erhobenen Zeigefinger zurückgreifen muss. In den ersten Kapiteln baut dieses Buch solch einen Sog auf, dass man gar nicht anders kann als weiterlesen.

Wie dick muss mein Panzer sein, damit er mich vor allem schützt?

Bewertung am 17.01.2023
Bewertungsnummer: 1861751
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lisbeth und die Kriegerin, zwei Frauen, deren Vergangenheit und Gegenwart sich nicht abschütteln lässt. Die eine flüchtet auf hohe See, die andere in einen NATO-Einsatz nach dem anderen. Sie kennen sich aus der Grundausbildung der Bundeswehr, Lisbeth ist jedoch nie Soldatin geworden. In einem kleinen Ferienbungalow am Meer verbringen sie gemeinsam ihre Urlaube, sind sich gegenseitig so gut sie eben können eine Stütze - bis die Kriegerin mit Lisbeths Familie in Berührung kommt. Bukowskis Sätze berühren, erschüttern, tun weh. Wie gehen wir mit mentaler Gesundheit um? Ist eine emanzipierte Frau immer gleich das Extrem, eine Kriegerin? Themen wie Feminismus, PTBS; postnatale Depression, etc finden in der Geschichte einen Platz, ohne dass die Autorin auf den erhobenen Zeigefinger zurückgreifen muss. In den ersten Kapiteln baut dieses Buch solch einen Sog auf, dass man gar nicht anders kann als weiterlesen.

Ein Jahreshighlight

fraedherike aus Berlin am 05.12.2022

Bewertungsnummer: 1838385

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch dermaßen gefangen genommen, die Welt um mich herum, einfach alles vergessen lassen wie „Die Kriegerin“ von Helene Bukowski. Eindringlich und roh erzählt sie die Geschichte zweier Frauen, die sich nach Stärke sehnten, nach einem Panzer, der ihnen nichts anhaben kann und im Gegenzug von Traumata gebrochen wurden, ihr Innerstes derbe offengelegt. Und doch unterscheiden sie sich von Grund auf, prallen sie wie Wasser und Feuer aufeinander und lernen sich, Jahre nach ihrer ersten Begegnung, neu kennen. Jede Narbe, jeden Atemzug. Atemlose Träume, schlaflose Nächte, Angst. Jede Nacht, jeden Tag wird die Kriegerin von PTBS heimgesucht, verschließt sich Lisbeth gegenüber immer mehr. Und sucht die Rettung in der Distanz, ihre Rollen verkehren sich. Was bleibt, sind ihre Briefe. In der Einsamkeit der Sprache kann sie sich öffnen und ihre Geschichte erzählen. Von den Steinen, ihrer Großmutter, ihrem Standing als Frau an der Front zwischen Männern. Vom Schießen, dem Krieg und dem, was bleibt. Flimmernd wechselt die Erzählperspektive zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen den Briefen, der fernen Stimme der Kriegerin, und Lisbeths Wirklichkeit, ihrer Geschichte: physischem und psychischem Schmerz, Einsamkeit, Flucht. Schicht um Schicht wird das Bild klarer, werden Fragen beantwortet, die sich auf den ersten Seiten aufdrängten und ein Gefühl der Unsicherheit und Beklemmung in meiner Brust erzeugten, eine labil flirrende Atmosphäre. Helene Bukowski verwandelt vermeintliche Schwächen in Stärken, gibt ihren Protagonistinnen unvorhergesehene Tiefen, macht sie nahbar trotz ihrer Suche um Distanz. Noch immer spüre ich den Sand zwischen den Zehen, das Salz im Haar. Noch immer ist mein Herz irgendwo zwischen Ostsee und dem Ort, wo die Kriegerin nun ist. Ein Jahreshighlight.

Ein Jahreshighlight

fraedherike aus Berlin am 05.12.2022
Bewertungsnummer: 1838385
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Buch dermaßen gefangen genommen, die Welt um mich herum, einfach alles vergessen lassen wie „Die Kriegerin“ von Helene Bukowski. Eindringlich und roh erzählt sie die Geschichte zweier Frauen, die sich nach Stärke sehnten, nach einem Panzer, der ihnen nichts anhaben kann und im Gegenzug von Traumata gebrochen wurden, ihr Innerstes derbe offengelegt. Und doch unterscheiden sie sich von Grund auf, prallen sie wie Wasser und Feuer aufeinander und lernen sich, Jahre nach ihrer ersten Begegnung, neu kennen. Jede Narbe, jeden Atemzug. Atemlose Träume, schlaflose Nächte, Angst. Jede Nacht, jeden Tag wird die Kriegerin von PTBS heimgesucht, verschließt sich Lisbeth gegenüber immer mehr. Und sucht die Rettung in der Distanz, ihre Rollen verkehren sich. Was bleibt, sind ihre Briefe. In der Einsamkeit der Sprache kann sie sich öffnen und ihre Geschichte erzählen. Von den Steinen, ihrer Großmutter, ihrem Standing als Frau an der Front zwischen Männern. Vom Schießen, dem Krieg und dem, was bleibt. Flimmernd wechselt die Erzählperspektive zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen den Briefen, der fernen Stimme der Kriegerin, und Lisbeths Wirklichkeit, ihrer Geschichte: physischem und psychischem Schmerz, Einsamkeit, Flucht. Schicht um Schicht wird das Bild klarer, werden Fragen beantwortet, die sich auf den ersten Seiten aufdrängten und ein Gefühl der Unsicherheit und Beklemmung in meiner Brust erzeugten, eine labil flirrende Atmosphäre. Helene Bukowski verwandelt vermeintliche Schwächen in Stärken, gibt ihren Protagonistinnen unvorhergesehene Tiefen, macht sie nahbar trotz ihrer Suche um Distanz. Noch immer spüre ich den Sand zwischen den Zehen, das Salz im Haar. Noch immer ist mein Herz irgendwo zwischen Ostsee und dem Ort, wo die Kriegerin nun ist. Ein Jahreshighlight.

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von Helene Bukowski

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