Urlaub im schneebedeckten Österreich ... so hatte sich Elina die Winterferien eigentlich nicht vorgestellt. Um einem ungebetenen Gast aus dem Weg zu gehen, schließt sie sich spontan einem Skitrip an. Abenteuer, Spaß und unbegrenzte Freiheit sind genau das, was Elina gerade braucht. Mitten im Schnee lernt sie neue Freunde kennen - und Noah. Attraktiver, als ihm - und ihr - guttut. Sie kommt ihm näher, als sie sollte, denn eine Beziehung ist das Letzte, was sie will. Doch während ihr Kopf das einsieht, scheint ihr Verstand irgendwo auf der Piste verloren gegangen zu sein. Und ihr Herz gleich mit! Als dann auch noch der Barmann Santino in ihr Leben tritt und Elina gefällt, was sie hinter seiner schroffen Fassade entdeckt, ist das Chaos perfekt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Karin L.
aus Niedersachsen
5/5
02.03.2022
eBook (ePUB)
Mehr als nur wieder ein Liebesroman
„Love me snowly“ ist für mich der erste New Adult Roman, den ich von Jessica Wismar lesen durfte. Und er passt auch genau in dieses Genre hinein und behandelt auch Themen des angesprochenen Altersbereichs.
In dem Buch geht es um Studentin Elina die, statt Weihnachten mit ihrer Familie zu verbringen, es vorzieht, mit ihrer Nachbarin in den Skiurlaub nach Österreich zu fahren. Im Schnee und einer netten Skihütte findet sie schnell Anschluss und neue Freundschaften zu anderen Jugendlichen. Auch der gutaussehende Noah, der nichts anbrennen lässt, gehört zur Gruppe und beide kommen sich schnell näher. Aber auch der verschlossene Santino, ist anders als es flüchtig betrachtet scheint. Auch er lässt Elinas Herz nicht kalt. Aber verlieben, ist das letzte was auf Elinas Wunschliste stand.
Ich war positiv überrascht, dass das Buch nicht nur eine jugendliche Lovestory im Schnee ist, auch wenn das Setting sehr anschaulich und mit Lust auf Urlaub im Schnee beschrieben war. Sondern auch dass die Autorin z.B. das Thema Belästigung und Umgang damit aufgreift und das auch noch recht direkt und nicht geschönt. Von daher fand ich die Triggerwarnung am Anfang des Buches für Betroffene passend. Trotz der Thematik hat die Autorin eine moderne, lockere Schreibweise, die ich persönlich gern mochte und ich fand recht leicht ins Buch hinein. Elinas Entwicklung konnte ich sehr gut nachempfinden. Die Protagonisten des Buches sind allerdings auch sehr gut und realitätsnah beschrieben, sind nicht zu glatt, sondern haben ihre „Macken“, die man etwas besser versteht, wenn man die Personen im Laufe des Buches kennen lernt. Viele Einstellungen sind leider auch im richtigen Leben noch so. Die Autorin hat es geschafft, mich bis zum Schluss auch emotional zu fesseln und regt zum Nachdenken an.
Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für dieses Buch.
tkmla
5/5
21.02.2022
eBook (ePUB)
Erkenntnisreicher Skiurlaub
„Love me snowly“ von Jessica Wismar führt ins verschneite Österreich, wo es in einer Skihütte zu emotionalen Verwicklungen kommt.
Die Studentin Elina will eigentlich nur ihrer Familie über Weihnachten entfliehen und so lässt sie sich zu einem dreiwöchigen Skiurlaub mit ihrer zickigen Nachbarin überreden. Fünf Jungs und fünf Mädchen teilen sich ein schickes Chalet und Elina findet schnell neue Freunde. Zu ihren Mitbewohnern gehört auch der attraktive Frauenheld Noah, der gegenüber Elina äußerst widersprüchliche Signale aussendet. Aber auch der verschlossene und gutaussehende Barbesitzer Santino lässt Elinas Herz höherschlagen. Das bringt ihre festen Vorsätze, sich nie wieder zu verlieben, ziemlich ins Wanken.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich mag ihren lockeren und leichten Schreibstil. Man ist schnell in der Geschichte drin, auch wenn man zu Beginn noch nicht durchschaut, warum Elina so ist wie sie ist.
Elina hat von der Liebe die Nase voll und tobt sich seit einigen Monaten einfach nur aus. Die Skifreizeit scheint dafür ideal, auch wenn in den persönlichen Verwicklungen der Teilnehmer einige Fallstricke lauern. Ich kann Elinas Einstellung nachvollziehen und mir gefällt vor allem, dass die Autorin sehr offen misogyne und bigotte Einstellungen anprangert und konkret anspricht. Die unterschiedliche Haltung zu Elinas Lebensstil, der im Vergleich zu Noahs ein Klacks ist, ist leider immer noch Alltag.
Bei Noah hatte ich so meine Schwierigkeiten, ihn zu mögen, genau wie bei einigen der anderen Figuren. Alle haben ihre Ecken, Kanten und Fehler, aber im Laufe der Handlung machen sie eine erhebliche Entwicklung durch. Die Autorin schildert sehr einfühlsam und authentisch, wie sich diese langsame Wandlung vollzieht, und ich muss zugeben, dass ich dies zu Anfang nie vermutet hätte. Elina stellt sich endlich ihren inneren Dämonen und räumt mit toxischen Beziehungen auf, die ihr Leben unerträglich gemacht haben. Ob sie dies ganz allein schafft und ob sie sich doch noch auf eine neue Liebe einlässt, sollte man unbedingt selbst im Buch lesen.
Mein Fazit:
Auch als Sommerkind gebe ich dieser verschneiten New Adult eine klare Leseempfehlung!
alles.aber.ich
4/5
29.03.2022
eBook (ePUB)
Weihnachten oh du schöne Zeit
Elina wird über Weihnachten mehr oder weniger weggeschickt und verbringt ihren Urlaub mit 9 anderen jungen Menschen, die sich eine schöne Zeit machen. Jeder mit seinen eigenen mehr oder weniger großen Problemen.
Ich muss leider sagen, dass es gerade in Elinas Geschichte einiges gab das mich gestört hat, nicht das ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen konnte, aber die Geschichte mit Sam war irgendwie nicht schlüssig.
Die Charaktere an sich haben mir ganz gut gefallen, auch wenn es in diesem Buch mehr um Matratzensport als anderes ging.
Ich hab auch Noah nicht ganz verstanden, warum er manchmal wie gehandelt hat.
Alles irgendwie übertrieben in seinen Reaktionen.
An und für sich eine leichte und amüsante Geschichte, die aber auch ein bisschen zum Nachdenken und Hinterfragen anregt.
Gerade was ist missbräuchliches Verhalten und wie weit darf man gehen ist hier ein großes Thema.
Viel Spaß beim Selberlesen!
Sonja
aus Freiburg
5/5
01.06.2022
Buch (Taschenbuch)
KEIN Weihnachtsbuch, sehr viel besser
Elina muss raus, denn ihre Schwester hat zu Weihnachten einen Menschen eingeladen, den sie nicht sehen möchte. Also fährt sie auf einen betreuten Skiurlaub. Hier lernt sie nicht nur interessante Menschen kennen, sondern auch sich selbst zu verstehen. Sie ist das klassische mittlere Kind (wird auch einmal im Buch thematisiert und das trifft genau meine Erfahrungen). Und dann haben wir Noah, der auf einem selbstzerstörenden Trip ist, der sie erst fasziniert und dann abstößt. Und doch entwickelt sich eine Freundschaft.
Außerdem haben wir noch Santi, den attraktiven Barbesitzer, der genau dem entspricht, was sie sich von Mann erhoffen kann.
Natürlich ist das Liebesdreieck ein guter Aufhänger, aber was ich eigentlich an diesem Buch richtig gut fand, waren die Gespräche in der Gruppe, über menschliche Interaktionen und Ansichten. Daher fand ich es etwas schade, dass die Sache mit Daniel, dem Betreuer am Ende so wenig Raum bekam.
Die Sprache und der Stil sind der Geschichte angemessen, zwar haben wir hier Studenten, aber kein hochtrabendes elitäres Verhalten. Schönes Buch!
natalies_cozybookplace
aus Stadtkyll
5/5
31.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Rezension „Love me snowly…
Rezension „Love me snowly (Herzdrachen)“ von Jessica Wismar Meinung Jessica Wismar konnte mich bereits mit „Mitternachtsschwarz“ vollkommen von den Füßen hauen und ich verliebte mich nicht nur in ihren Stil, sondern auch in ihre lebensnahen Charaktere, ihre Bildhaftigkeit und ihre Tiefe, die es vermag, mich als Leser in ein Karussell der Gefühle und Emotionen zu stecken, aus denen es kein entkommen zu geben scheint. Nun wagt sich die talentierte Autorin an mein Herzens Genre, New Adult und ich war Feuer und Flamme, denn nicht nur das Cover zog mich magisch an, auch der KT versprach endlich mal eine Story, vollkommen abseits des Mainstreams. Was Jessica Wismar hier bietet, setzt neue Maßstäbe für NA und das darf sich die Autorin gern ganz groß auf die Fahne schreiben. Jessica Wismar entführt uns in eine Ski-Romance rund um die Studentin Elina. Elina bietet uns Lesern die klassische Romance Protagonistin, mit einem gebrochenen Herzen und einer Vergangenheit, die sie immer noch verfolgt. Natürlich dürfen auch die heißen Kerle an ihrer Seite nicht fehlen. Da fragt man sich jetzt, worin hier die Besonderheit liegt. Dazu komme ich nachher, denn zunächst möchte ich meine Gedanken zu den Figuren mit euch teilen. Ich bin erneut überwältigt, wie realitätsnah und lebensecht Jessica ihre Charaktere gezeichnet hat. Es schien mir, als kenne ich sie schon ewig. Vom ersten Moment an fühlte es sich an, als erlebe ich alles hautnah und intensiv. Auch die Tiefe nicht zu kurz, wodurch ich mich mitten in einem Strudel befand. Hinzu kommt eine atemberaubende Kulisse, die mich leibhaftig auf die Piste zog. Ich konnte den Schnee unter mir spüren und vermochte meinen Blick nicht abzuwenden. Die ganze Szenerie wurde noch von einigen eigensinnigen Entscheidungen untermalt, die zeigten, dass man nicht perfekt sein und auch mal impulsiv sein darf. Genau dies macht eine Geschichte für mich so ehrlich und besonders. Man muss nicht jede Entscheidung lieben, doch ein jeder Weg ist anders und er kann, obgleich wir auch diesen Weg gewählt hätten, mit all seinen Hürden und Hindernissen perfekt sein. Gerade dies macht die Protagonisten und Nebenfiguren so liebreizend und sympathisch, so authentisch und realistisch. Es ist eine Geschichte voller knistern und heißer Szenen. Ein Buch voller ernster Themen und doch gab es diese Leichtigkeit und den besonderen Funken. Auch mit dem Ende wählt die Autorin den richtigen Weg und mir bleibt nichts zu sagen, als „hervorragend!“ Fazit Mit „Love me snowly“ bietet Jessica Wismar ein New Adult Romance Debüt, das seinesgleichen sucht und sich von der breiten Masse abhebt. Wenngleich die Charaktere als „klassisch oder typisch“ gelten, sind es die kleinen Facetten, welche dieses Werk besonders machen. Entscheidungen, die anders verlaufen. Wege, die keiner Schubladen Richtung folgen und vieles mehr. Jessica Wismar nimmt kein Blatt vor den Mund und geht auf diese Weise unter die Haut.
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