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Produktbild: Irre schön

Irre schön Poetry & Mental Health

1

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.03.2022

Illustriert von

Karsten Lampe

Herausgeber

Stef + weitere

Verlag

Satyr

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3152 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783947106813

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

07.03.2022

Illustriert von

Karsten Lampe

Herausgeber

Verlag

Satyr

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3152 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783947106813

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Irre schön ist teils wirklich irre schön!

Der Medienblogger am 22.03.2022

Bewertungsnummer: 1680374

Bewertet: Buch (Paperback)

Mehr als ein Viertel der deutschen Gesamtbevölkerung leidet unter depressiven Symptomen (Statista berichtete). Betroffene von psychischen Störungen haben nicht nur unter erheblichem Verlust an Lebensqualität zu leiden, nein: Auch das Umfeld leidet stark darunter und ist teils in weit verbreiteten Stigmata gefangen. Empathie für die Perspektiven zu schaffen, das haben sich Stef und Bonny Lycen in ihrer Anthologie «Irre schön» zur Aufgabe gemacht. Konglomerat unterschiedlicher Textformen Das vorliegende Werk ist in acht verschiedene Themenfelder gegliedert. Unter diesen finden sich ein Konglomerat unterschiedlichster Textformen: von Poetry Slams, Prosa und Gedichten über Auszüge aus Theaterstücken und stream-of-consciousness-ähnlichen Ergüssen, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Psychoedukation als Anspruch von «Irre schön» Durchsetzt werden diese textlichen Beiträge durch aufklärende inhaltliche Inputs, die mit fundierten Fakten mit öffentlichen Vorurteilen aufräumen und ein Bewusstsein für das Problem schaffen wollen: „Psychoedukation“, so nennt sich die erfolgreiche Aufklärung über psychische Störungen. Aufbrechen von Vorurteilen: Psychische Störungen sind Krankheiten In diesen Einschüben definieren Stef und Bonny Lycen griffig verschiedene Ausprägungen mentaler Krankheiten und gehen deren Ursachen weiter auf die Spur. Zudem geben sie sowohl den Betroffenen als auch ihrem Umfeld Perspektiven und Ansprechpartner*innen. Dass es sich etwa bei einer Depression um eine Krankheit und nicht etwa eine emotionale Laune handelt, und dass es okay (und keineswegs ein Zeichen von Schwäche ist!), sich Hilfe zu holen: mit diesen und weiteren Vorurteilen gehen sie hart ins Gericht. Diese Sachinformationen sind zwar interessant und einfach formuliert, haben jedoch einen stark belehrenden Charakter: Dadurch, dass sie direkt nach den Texten platziert sind, in denen eine psychische Störung porträtiert wird, sprechen sie teils mit erhobenem moralischem Zeigefinger. Qualitativer Unterschied der einzelnen Texte Qualitativ schwanken die einzelnen Texte sehr, was ich vollkommen verzeihen kann: Während ich über die gewöhnungsbedürftige Affektivität eines Beitrags wie «Wenn deine Seele schon hängt, lass sie doch einfach … baumeln» die Stirn runzelte, konnten mich andere mit ihrer Ehrlichkeit, Authentizität und poetischen Schönheit begeistern und berühren. Teils greifen die Autor*innen jedoch auf eine derart explizite Formulierung zurück, sodass ich mir eine Triggerwarnung dringend gewünscht hätte. Hier eine kurze Übersicht über die Texte, die mir am besten gefallen haben: - «Der Tag, an dem die Angst das Fürchten lernte» (Helene Seidenfeder) - «Dementor oder Depression» (Laander Karuso) - «Mein grauer Planet» (Veronika Rieger) - «Angst I-V» (Maria Victoria Odoevskaya) - «Apfel oder Schokolade» (Katharina Wenty) - «Du bist der Wald und ich bin das Meer» (Stef) - «Creep» (Florian Hacke) - «Philipp» (Aron Boks) - «Dr. Zargota: Erste Sitzung» (Jan Lindner) - «Das Geschenk» (Tina Nadler) - «Toutes directions» (Christine Teichmann) - «Wenn der Frühling kommt» (Felicitas Friedrich) - «Wut gemacht» (Annette Flemig) - «Schalt mal um» (Stef) - «Das Wohl des sicheren Genicks» (Henrik Szanto) Fazit Eine berührende Anthologie, die Stigmatisierungen aufbricht und Betroffenen psychischer Krankheiten eine helfende Hand reicht: «Irre schön» ist streckenweise wirklich irre schön.

Irre schön ist teils wirklich irre schön!

Der Medienblogger am 22.03.2022
Bewertungsnummer: 1680374
Bewertet: Buch (Paperback)

Mehr als ein Viertel der deutschen Gesamtbevölkerung leidet unter depressiven Symptomen (Statista berichtete). Betroffene von psychischen Störungen haben nicht nur unter erheblichem Verlust an Lebensqualität zu leiden, nein: Auch das Umfeld leidet stark darunter und ist teils in weit verbreiteten Stigmata gefangen. Empathie für die Perspektiven zu schaffen, das haben sich Stef und Bonny Lycen in ihrer Anthologie «Irre schön» zur Aufgabe gemacht. Konglomerat unterschiedlicher Textformen Das vorliegende Werk ist in acht verschiedene Themenfelder gegliedert. Unter diesen finden sich ein Konglomerat unterschiedlichster Textformen: von Poetry Slams, Prosa und Gedichten über Auszüge aus Theaterstücken und stream-of-consciousness-ähnlichen Ergüssen, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Psychoedukation als Anspruch von «Irre schön» Durchsetzt werden diese textlichen Beiträge durch aufklärende inhaltliche Inputs, die mit fundierten Fakten mit öffentlichen Vorurteilen aufräumen und ein Bewusstsein für das Problem schaffen wollen: „Psychoedukation“, so nennt sich die erfolgreiche Aufklärung über psychische Störungen. Aufbrechen von Vorurteilen: Psychische Störungen sind Krankheiten In diesen Einschüben definieren Stef und Bonny Lycen griffig verschiedene Ausprägungen mentaler Krankheiten und gehen deren Ursachen weiter auf die Spur. Zudem geben sie sowohl den Betroffenen als auch ihrem Umfeld Perspektiven und Ansprechpartner*innen. Dass es sich etwa bei einer Depression um eine Krankheit und nicht etwa eine emotionale Laune handelt, und dass es okay (und keineswegs ein Zeichen von Schwäche ist!), sich Hilfe zu holen: mit diesen und weiteren Vorurteilen gehen sie hart ins Gericht. Diese Sachinformationen sind zwar interessant und einfach formuliert, haben jedoch einen stark belehrenden Charakter: Dadurch, dass sie direkt nach den Texten platziert sind, in denen eine psychische Störung porträtiert wird, sprechen sie teils mit erhobenem moralischem Zeigefinger. Qualitativer Unterschied der einzelnen Texte Qualitativ schwanken die einzelnen Texte sehr, was ich vollkommen verzeihen kann: Während ich über die gewöhnungsbedürftige Affektivität eines Beitrags wie «Wenn deine Seele schon hängt, lass sie doch einfach … baumeln» die Stirn runzelte, konnten mich andere mit ihrer Ehrlichkeit, Authentizität und poetischen Schönheit begeistern und berühren. Teils greifen die Autor*innen jedoch auf eine derart explizite Formulierung zurück, sodass ich mir eine Triggerwarnung dringend gewünscht hätte. Hier eine kurze Übersicht über die Texte, die mir am besten gefallen haben: - «Der Tag, an dem die Angst das Fürchten lernte» (Helene Seidenfeder) - «Dementor oder Depression» (Laander Karuso) - «Mein grauer Planet» (Veronika Rieger) - «Angst I-V» (Maria Victoria Odoevskaya) - «Apfel oder Schokolade» (Katharina Wenty) - «Du bist der Wald und ich bin das Meer» (Stef) - «Creep» (Florian Hacke) - «Philipp» (Aron Boks) - «Dr. Zargota: Erste Sitzung» (Jan Lindner) - «Das Geschenk» (Tina Nadler) - «Toutes directions» (Christine Teichmann) - «Wenn der Frühling kommt» (Felicitas Friedrich) - «Wut gemacht» (Annette Flemig) - «Schalt mal um» (Stef) - «Das Wohl des sicheren Genicks» (Henrik Szanto) Fazit Eine berührende Anthologie, die Stigmatisierungen aufbricht und Betroffenen psychischer Krankheiten eine helfende Hand reicht: «Irre schön» ist streckenweise wirklich irre schön.

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Irre schön!

von Veronika Rieger, Felicitas Friedrich, Pauline Füg, David Friedrich, Aron Boks

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