• Produktbild: Seemann vom Siebener
  • Produktbild: Seemann vom Siebener

Seemann vom Siebener Roman | »Das Freibad als Glücksversprechen« ZDF aspekte

58

25,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Verlag

Tropen

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2,6 cm

Gewicht

377 g

Farbe

Graublau / Lichtgrau

Auflage

6. Druckauflage, 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50180-3

Beschreibung

Rezension

»Einfach das menschelndste Buch überhaupt […] wir lernen Menschen kennen, wir leiden mit ihnen, wir lieben mit ihnen und ich habe geweint am Ende.« Florian Valerius, ARD-Buffet, 22. April 2024 ("ARD-Buffet")
»Eine traumverlorene, ganz großartige Schicksalsstory. Leicht und doch gewichtig, berührend – ein Bernstein am Ostseestrand, ein Bonsaitsunami, eine Wucht von einem Buch von Arno Frank.« Ronny Putzke, Kulturexpresso, 12.20.2023 ("Kulturexpresso")
»Ideale Lektüre für auf der Liegewiese verbummelte Sommertage.« Max Knieriemen, SWR 2 Kultur, 05. Mai 2023 ("SWR 2")
»Das ist ein ganz besonderer Ton […] so lakonisch cool, trotzdem ist es sehr empathisch, gefühlvoll. […] Das Schwimmbad wirkt als zeitloser Ort, entgrenzt und faszinierend.« Joachim Scholl, Deutschlandfunk Kultur, 22. März 2023 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Irgendwie passiert eben doch alles in dieser Provinz, in der eigentlich nichts los ist. Was für ein fesselndes Porträt der Normalität dieser Roman doch ist!« Andreas Rüttenauer, TAZ, 21. März 2023 ("taz")
»Das Buch ist wunderbar leicht zu lesen und es weckt wie kein anderes Erinnerungen an die eigene Jugend und die fantastische Zeit im Freibad. Man ist förmlich mittendrin im Freibad, schnuppert den Duft der Sonnencreme, spürt die Sommerhitze und hört die Geräuschkulisse eines jeden Freibads - einfach fantastisch.« Beate Finken, BeFifty, 16. Februar 2024 ("BeFifty")
Das Freibad ist genau der richtige Ort, um das Leben zu erzählen. [...] Dieses ganze Buch riecht nach Pommes rot-weiß. ("ZDF")
»Das Freibad ist genau der richtige Ort, um das Leben zu erzählen. [...] Dieses ganze Buch riecht nach Pommes rot-weiß.« ("Aspekte")
»Arno Frank gelingt ein Heimatroman, der Erfahrung, Gleichmut und Zuversicht verbindet.« Achim Lettmann, TZ Hamm, 05. Juli 2023 ("TZ Hamm")
»Mit feinem Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen erschafft der auf einen Tag im Freibad zentrierte Roman einen gesellschaftlichen Mikrokosmos: Gute Unterhaltung.« Christine Heymer, Eliport, 07/08 2023 ("Eliport")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Verlag

Tropen

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2,6 cm

Gewicht

377 g

Farbe

Graublau / Lichtgrau

Auflage

6. Druckauflage, 2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50180-3

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • MarieOn

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine beeindruckende Erzählung

    Kiontke ist der Bademeister des örtlichen Freibads. Im Ochsen haben sich die Leute eine Weile das Maul über ihn zerrissen, weil der nach dem Desaster keine Anstalten gemacht hat zusammenzubrechen. Renate öffnet pünktlich das Kassenhäuschen. Heute, am letzten Ferientag, soll der heißeste Tag des Jahres werden und sie wappnet sich für den Ansturm. Kaffeemaschine röchelt, Radio auf gute Unterhaltung gestellt, Kippen parat, Wechselgeld auf Anschlag. Während sie darauf wartet, dass der Kiontke die Türen öffnet, träumt sie von dem roten Cabrio, das sie in den Süden bringen wird, aber dann steht auch schon die Trautheimer vor ihr. Isobel Trautheimer ist vor vielen Jahren zugezogen. Ihr Mann hat das Freibad gebaut und sie die Schüler unterrichtet. Jetzt lebt sie allein, zuerst ging Rüdiger und dann ihre beste Freundin Gerda. Gerda war die Mutter vom Kiontke und hat mit Männern telefoniert um ihre Rente aufzubessern, irgend son Schweinkram, aber das darf der Kiontke nicht wissen. Isobel träumt sich immer öfter in die Vergangenheit und sieht den Bildern nach, die aufsteigen und weiterziehen, dabei verläuft sie sich auch mal. Lennart ist gerade aus Amerika zurückgekommen, wegen Max Beisetzung, aber da ist noch etwas anderes, dem er erst nachspüren muss. Josefine hatte ihm die Nachricht geschickt, sonst hätte er es gar nicht gewusst. Joe, Max und er waren früher unzertrennlich, aber dann hat Joe Max geheiratet und Lenny hat die Ferne vorgezogen. Fazit: Arno Frank erzählt einen Tag in einem Pfälzer Schwimmbad auf eindrückliche Weise. Er hat ganz normale Menschen geschaffen, wie sie gleich neben mir und ein paar Straßen weiter wohnen. Jedes Leben ist feinfühlig und humorvoll erzählt. Der Autor schenkt seinen Figuren abwechselnd den Raum, den es braucht die Gegenwart zu zeigen und sie in die Vergangenheit blicken zu lassen. Sie alle sind durch die Gemeinschaft verbunden und kennen sich mehr oder weniger. Ich habe mich selten mit allen Sinnen so gut unterhalten gefühlt. Der Geschmack des erfrischenden Flutschfingers, die knusprigen, salzigen Pommes, die Geräuschkulisse aus Füßen auf nassem Beton, Schreie, Lachen, Platschen, Sonne auf der Haut. Ich war mittendrin in der Geschichte und das hat mir riesig gefallen.

  • Strohhaken

    aus Berlin

    5/5

    20.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großes Lesevergnügen

    Erzählt werden die Geschichten der Badegäste und Angestellten, die in dem Roman „Seemann vom Siebener“ von Arno Frank an einem herrlichen Sommertag im Freibad in der pfälzischen Provinz sind. Was verbindet die Menschen im Freibad? Und wie kam es dazu, dass der Siebener gesperrt ist? Die Charaktere werden detailliert und herzerwärmend beschrieben. Es ist alles dabei. Renate, früher bei der Kreissparkasse, jetzt an der Kasse des Freibads, beschäftigt mit Kreuzworträtseln und dem Bademeister. Melanie die Kindergärtnerin, die von einem eigenen Sonnenstudio träumt. Isobel, die frühere Lehrerin, deren Erinnerungen immer mehr verblassen. Josefine, die junge Witwe, muss sich zwischen Freibad und Friedwald entscheiden. Lennart, ein erfolgreicher Fotograf in seiner Midlife Crises. Einst der Provinz entflohen, trifft er seinen Jugendschwarm wieder. Bademeister Kiontke, der sich um alles kümmert, nur nicht um sich selbst. Und dann ist da noch eine Teenagerin, die den schönsten aller Sprünge - den Seemann - vom Siebener machen will. Der ist jedoch gesperrt. Eine scheinbar unspektakuläre Geschichte, die jedoch bemerkenswert ist. Arno Frank schreibt sehr einfühlsam über Liebe, Tod, Chancen, Verlust und Mut. Und über Flutschfinger! Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Rostock

    5/5

    14.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarischer Tag im Freibad

    Der Romanhandlung spielt überwiegend im Freibad. Kiontke ist der Bademeister und steht kurz vor der Rente, nachdem er Jahrzehnte das Freibad geleitet hat. Josefine verbringt lieber einen Tag im Freibad, als mit ihren Schwiegereltern, um ihren verstorbenen Ehemann zu trauern, am Tag der Beerdigung. Lennart hält seit seiner Kindheit alles fotografisch fest. Doch in letzter Zeit, hat sich das geändert. Er ist wegen der Beerdigung von Max hier und sieht sich mit allerlei Erinnerungen konfrontiert. Lennart, der seit je her wie eine Schwebefliege um Josefine kreist, obwohl sie doch mit dem Max verheiratet war. Sergej, der Kioskbesitzer im Freibad, der gute Laune versprüht. Die Ich-Erzählerin, die plant, einen Seemann vom Siebener zu springen, obwohl der Siebener seit dem Unfall vor Jahren gesperrt ist. Insgesamt sind es sechs Charaktere, Besucher und Angestellte, von denen erzählt wird. Arno Frank überrascht mit ein paar schönen Details, authentischen Charakteren und weckt alte Erinnerungen an früher; alles erzählt so präzise und klar, dass es eine Freude ist. Im Verlauf der Handlung wird der Roman besser und besser. Man lernt die Charaktere kennen, ihre Begegnungen, ihre Verbindungen. Eine der Figuren erzählt in der Ich-Perspektive und bildet damit die Ausnahme, für die sonst gewählte dritte Person, die es ermöglicht, aus vielen verschiedenen Winkeln, auf das Geschehen zu blicken. Der Papagei Heinrich hat mich sehr zum Lachen gebracht und Sergejs Witze haben für einige Schmunzler gesorgt. Es gibt aber noch so viel mehr Textstellen, die mir im Gedächtnis bleiben werden und Charaktere, die ich in mein Herz geschlossen habe. Am Ende war ich sehr begeistert, von dem Buch. Es war eine schöner, lustiger, aufregender und bleibender literarischer Besuch im Freibad, an einem heißen Sommertag, mit Pommes, Eis und den wichtigen Dingen des Lebens. Dazu noch großartig geschrieben. Ein echtes Lesevergnügen also. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    24.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Der Absprung ist alles"

    Eigentlich ist es ein ganz normaler Tag im Freibad. Aber da ist etwas in den Hinterköpfen der Besucher, wenn sie den großen Sprungturm hinaufschauen. Etwas Schreckliches - manche verdrängen es lieber, andere schimpfen darüber, wieder andere trauern und für eine Person ist der Tag gekommen dem allen die Stirn zu bieten. Ein unglaublich nahbarer Roman mit lebhaften Beschreibungen, die einen praktisch selber an den Beckenrand transportieren. Melancholisch, traurig und tiefsinnig sind die Gedankenwelten der Personen, die sich in diesem kleinen Freibad versammeln. Jeder mit seinen eigenen Beweggründen warum es ihn dorthin verschlägt und eigenen Sichtweisen auf die Tragödie, die sich dort zugetragen hat. Gibt es eine richtige Art Trauma zu verarbeiten? Wie lange muss man getrennt Wege gehen, um keine Freunde mehr zu sein? Ist ein "Seemann" vom Siebener wirklich möglich? - Die Antworten auf diese Fragen sind meistens so individuell wie die Menschen, die sie stellen. Und in dieser Individualität und Menschlichkeit liegt die Schönheit des Buches. Unbedingt lesen!

  • Bewertung

    aus Baden-Baden

    5/5

    22.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Freibad als Soziotop

    Arno Frank hat mich schon mit seinem Erstling „ So, und jetzt kommst du“, einem autobiographisch grundierten Roman, restlos überzeugt. Dort schickte er eine Familie mit einem Hochstapler als Vater auf ihrer Flucht durch halb Europa. In seinem neuen Buch dagegen beschränkt er sich in Ort und Zeit „ Seemann vom Siebener“ spielt an einem einzigen Tag in einem Freibad. Wie in einem Kammerspiel lässt er hier unterschiedliche Figuren aufeinandertreffen. Es ist einer der letzten heißen Sommertage. Das treibt einige in Ottersweiler, einer Kleinstadt in der pfälzischen Provinz, ins heimische Freibad. Renate, kettenrauchend und kreuzworträtsellösend, sitzt an der Kasse. An ihr ziehen alle vorbei, Stammgäste wie Isobel Trautheimer und andere, die eher selten kommen, wie Josefine. Über allen wacht Kiontke; als Bademeister Herr über den Platz und zuständig dafür, dass alles sauber ist und funktioniert. Arno Frank erzählt wechselweise aus verschiedenen Perspektiven. Dabei gewinnen die Figuren langsam an Profil, bekommen ihre eigene Geschichte. Isobel, frühere Gymnasiallehrerin, kennt beinahe alle, die hierherkommen. Und sie kennt das Freibad von Anbeginn, hat doch ihr verstorbener Mann das Bad entworfen. Sie ist körperlich noch fit, schwimmt täglich ihre Runden, doch ihr Kopf lässt nach. Immer wieder hat sie Aussetzer, die sie zu verbergen sucht. Lennart, weit gereister und berühmter Photograph, ist zur Beerdigung seines früheren Kumpels Max in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Beruflich ausgebrannt steht er an einem Kipppunkt seines Lebens. Ein Besuch im Schwimmbad weckt Erinnerungen an früher. Und hier trifft er auf Josefine, seine Jugendliebe. Doch auch die fragt sich gerade, wie ihr Leben weitergehen soll, nach dem Unfalltod ihres Mannes. Die Erzieherin Melanie kommt mit ihrer Kindergartengruppe, um heute mit denen das „ Seepferdchen“ abzulegen. Und dann ist da noch das namenlose Mädchen, das an diesem Tag unbedingt den „Seemann“ vom Siebener machen möchte. Und das, obwohl der Siebener - Turm seit jenem Unglück gesperrt ist. Dieser Unfall liegt wie eine dunkle Wolke über dem ansonsten wolkenlosen Tag. Nur in Andeutungen erfährt der Leser immer mal wieder etwas darüber und erst am Ende wird man Genaueres wissen und mit viel Aufmerksamkeit auch hinter die erzählerische Pointe kommen. Kiontke z.B. fühlt sich verantwortlich und macht sich Vorwürfe, obwohl ihn keine Schuld daran trifft. Und das Mädchen hat sich seit jenem Tag völlig von der Welt zurückgezogen. Sie ist auch die Einzige, bei der Arno Frank aus der Ich- Perspektive erzählt. Bei allen anderen wendet er die personale Erzählform an. Beide Erzählperspektiven erlauben ihm aber, ganz dicht an seinen Figuren zu sein. Doch neben dieser Tragödie geht es auch um kleinere und größere Dramen im Leben der handelnden Figuren. Das alles wird mit leichter Hand und viel Humor und einer gewissen Melancholie erzählt. Dabei beweist Arno Frank Empathie, ein Gefühl für Spannung und sprachliches Können. So gibt er z.B. jeder seiner Figuren einen eigenen unverwechselbaren Ton. Und beinahe jede hätte das Potential für einen eigenen Roman. Am Ende bleibt zwar manches offen; es liegt nun an der Phantasie des Lesers, sich auszumalen, wie es weitergehen mag. Arno Frank versteht es auch meisterhaft, die Atmosphäre eines Sommertages im Freibad heraufzubeschwören. Man hört das Gelächter und Schreien vom Beckenrand, das Plätschern der Duschen, riecht die Mischung aus Sonnenöl und Pommes - Geruch, schmeckt die vertrauten Aromen der alten Eissorten vom Kiosk. Das weckt sicherlich bei vielen Lesern nostalgische Gefühle. Dabei ist das Buch auch eine Liebeserklärung an das gute, alte Freibad, das man heute beinahe nur noch in der Provinz antrifft. Ohne großen Schnickschnack, ohne irgendwelchen Wellness - oder Fun- Bereich. Doch sein Ende scheint auch in Ottersweiler in greifbare Nähe gerückt zu sein. „ Seemann vom Siebener“ ist ein unterhaltsamer, aber keineswegs banaler Roman, dem ich viele Leser wünsche. Der „Seemann“ ist übrigens ein Kopfsprung, bei dem die Arme hinter dem Rücken bleiben.

Kundinnen und Kunden meinen

5

31

4

15

3

8

2

3

1

1

Bewertungen (58)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Seemann vom Siebener
  • Produktbild: Seemann vom Siebener