Produktbild: Kaputte Wörter?

Kaputte Wörter? Das A-Z der heiklen Wörter und ihre Geschichte — Vom Umgang mit heikler Sprache

Aus der Reihe Duden - Sachbuch
10

23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2022

Verlag

Duden ein Imprint von Cornelsen Verlag GmbH

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/12,7/2,7 cm

Gewicht

494 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-411-75690-2

Beschreibung

Rezension

"Die vielen Fakten, die Heine zusammengetragen hat, machen das Buch zu einer kurzweiligen Lektüre." dpa ("dpa")
"Mit seinem Buch «Kaputte Wörter?» liefert Matthias Heine viele nützliche Informationen in undramatischem, sachlichem Ton, der der Diskussion guttut." ("SRF")
"So schreibt er gut recherchierte Wortbiographien und behutsame Charakterstudien, die Unerwartetes zutage fördern, Brisantes entschärfen und vermeintlich Harmloses enttarnen." ("SWR2")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2022

Verlag

Duden ein Imprint von Cornelsen Verlag GmbH

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/12,7/2,7 cm

Gewicht

494 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-411-75690-2

Herstelleradresse

Bibliograph. Instit. GmbH
Mecklenburgische Straße 53
14197 Berlin
DE

Email: info@cvk.de

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2 Sterne

1 Sterne

Hochinteressant

Lisas_Buecherregal am 25.09.2022

Bewertungsnummer: 1793661

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Sachbuch beleuchtet es verschiedene Wörter, die aktuell in der Kritik stehen. Matthias Heine erklärt, woher die Wörter kommen, in welchem Zusammenhang sie verwendet werden und warum sie potentiell kritisch zu sehen sind. Er zeigt dabei auch einige Wörter auf, von denen man auf den ersten Blick nicht denkt, dass sie bedenklich sein könnten, die bei genauerer Betrachtung jedoch einen eher fragwürdigen Hintergrund bzw. Ursprung haben. Und genau so auch anders herum nimmt er mancher Diskussion um ein Wort direkt den Wind aus den Segeln, indem er auf Wortherkunft und ursprüngliche Bedeutungen hinweist. Besonders gut finde ich, dass Matthias Heine wo immer es möglich ist Alternativen aufzeigt, die sich im alltäglichen Sprachgebrauch besser eignen. Jeder hat so die Chance, seinen eigenen Wortschatz zu überdenken und anzupassen. Das Buch ist hochinteressant und sehr informativ. Es lohnt sich definitiv für jeden, einen genaueren, analytischen Blick auf unsere Sprache zu werfen.

Hochinteressant

Lisas_Buecherregal am 25.09.2022
Bewertungsnummer: 1793661
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Sachbuch beleuchtet es verschiedene Wörter, die aktuell in der Kritik stehen. Matthias Heine erklärt, woher die Wörter kommen, in welchem Zusammenhang sie verwendet werden und warum sie potentiell kritisch zu sehen sind. Er zeigt dabei auch einige Wörter auf, von denen man auf den ersten Blick nicht denkt, dass sie bedenklich sein könnten, die bei genauerer Betrachtung jedoch einen eher fragwürdigen Hintergrund bzw. Ursprung haben. Und genau so auch anders herum nimmt er mancher Diskussion um ein Wort direkt den Wind aus den Segeln, indem er auf Wortherkunft und ursprüngliche Bedeutungen hinweist. Besonders gut finde ich, dass Matthias Heine wo immer es möglich ist Alternativen aufzeigt, die sich im alltäglichen Sprachgebrauch besser eignen. Jeder hat so die Chance, seinen eigenen Wortschatz zu überdenken und anzupassen. Das Buch ist hochinteressant und sehr informativ. Es lohnt sich definitiv für jeden, einen genaueren, analytischen Blick auf unsere Sprache zu werfen.

Gute Diskussionsgrundlage, aber zu persönlich gefärbt

Aischa aus Kissing am 18.01.2023

Bewertungsnummer: 1862317

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Journalist Matthias Heine befasst sich hier mit knapp 80 Wörtern, deren Gebrauch problematisch sein kann. Dabei legt er eine wirklich fundierte Rechercheleistung vor. Zu jedem Stichwort erfährt man sowohl den Ursprung wie auch die geschichtliche Verwendung und Kritik an derselben, bevor Heine eine - sehr persönliche - Einschätzung des Sprachgebrauchs vornimmt. Die Hintergrundinfos zu den Wörtern sind sehr interessant, hier habe ich viel gelernt, und fühle mich dadurch nicht zuletzt gut für Diskussionen zur Thematik gut gerüstet. Die Meinung des Autors hingegen ist wenig hilfreich und schwankt zwischen "wird nur noch von altersstarrsinnigen verwendet" und "muss jeder selbst für sich entscheiden, ob er/sie das Wort noch verwendet". Auch Alternativen kommen leider oft zu kurz. Und bereits Heines Einleitung hat meinen inneren Widerspruch hervorgerufen. Erklärt er hier doch: "Ich gehe von der Grundüberzeugung aus, dass keine Regierung, ... und erst recht keine Minderheiten den 200 Millionen Deutschsprechern vorzuschreiben haben, welche Wörter sie gebrauchen dürfen." Und dieser Meinung ist er selbst dann, wenn sie sich dadurch diskriminiert fühlen! Sorry, geht´s noch? Hier setzt sich jemand, der Sprache zum Broterwerb nutzt (Heine ist überdies Kulturredakteur), über die Gefühle anderer hinweg. Mit welchem Recht? Etwas mehr Empathie würde nicht schaden. Auch die Auswahl der behandelten Wörter ist etwas seltsam. Ich denke nicht, dass die Mehrheit der Leser*innen ein Problem mit der Verwendung von Milch, bester Freund oder gar dem Punkt als Satzzeichen hat. Alles in allem ein sehr persönlich gefärbtes Sachbuch, das meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt hat.

Gute Diskussionsgrundlage, aber zu persönlich gefärbt

Aischa aus Kissing am 18.01.2023
Bewertungsnummer: 1862317
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Journalist Matthias Heine befasst sich hier mit knapp 80 Wörtern, deren Gebrauch problematisch sein kann. Dabei legt er eine wirklich fundierte Rechercheleistung vor. Zu jedem Stichwort erfährt man sowohl den Ursprung wie auch die geschichtliche Verwendung und Kritik an derselben, bevor Heine eine - sehr persönliche - Einschätzung des Sprachgebrauchs vornimmt. Die Hintergrundinfos zu den Wörtern sind sehr interessant, hier habe ich viel gelernt, und fühle mich dadurch nicht zuletzt gut für Diskussionen zur Thematik gut gerüstet. Die Meinung des Autors hingegen ist wenig hilfreich und schwankt zwischen "wird nur noch von altersstarrsinnigen verwendet" und "muss jeder selbst für sich entscheiden, ob er/sie das Wort noch verwendet". Auch Alternativen kommen leider oft zu kurz. Und bereits Heines Einleitung hat meinen inneren Widerspruch hervorgerufen. Erklärt er hier doch: "Ich gehe von der Grundüberzeugung aus, dass keine Regierung, ... und erst recht keine Minderheiten den 200 Millionen Deutschsprechern vorzuschreiben haben, welche Wörter sie gebrauchen dürfen." Und dieser Meinung ist er selbst dann, wenn sie sich dadurch diskriminiert fühlen! Sorry, geht´s noch? Hier setzt sich jemand, der Sprache zum Broterwerb nutzt (Heine ist überdies Kulturredakteur), über die Gefühle anderer hinweg. Mit welchem Recht? Etwas mehr Empathie würde nicht schaden. Auch die Auswahl der behandelten Wörter ist etwas seltsam. Ich denke nicht, dass die Mehrheit der Leser*innen ein Problem mit der Verwendung von Milch, bester Freund oder gar dem Punkt als Satzzeichen hat. Alles in allem ein sehr persönlich gefärbtes Sachbuch, das meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt hat.

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Kaputte Wörter?

von Matthias Heine

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